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Klimaführerschein für 1.600 Grundschüler 

 

sst. Klein, aber oho! Mehr als 70 Drittklässler der Katholischen Grundschule Am Domhof in Mehlem haben ihre BONNi & BO-Klimaführerscheine erhalten. Insgesamt 1.600 Kinder aus 25 Grundschulen und zwei Offenen Ganztagsschulen nahmen in diesem Jahr am Projekt der Stiftung Bonner Klimabotschafter teil – mit tatkräftiger Unterstützung von SWB Energie und Wasser.

In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bonner Klimabotschafter beglückwünschte Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Drittklässler der Grundschule Am Domhof: „Ihr habt den Klimaführerschein gemacht und euch dabei mit der Frage befasst: Wie können wir selbst die Welt ein bisschen sauberer machen und besser mit der Umwelt umgehen?“ Die Ergebnisse fand der Oberbürgermeister beeindruckend.

Spielerisch lernen mit BONNi & BO

Die Kinder der Grundschule Am Domhof waren mit Feuereifer bei der Sache, sagte Rektorin Isabel Schachtschneider: „Seit Mai haben sich die Schüler intensiv mit dem Thema Klimaschutz auseinandergesetzt und jede Menge gelernt.“ Mit den Aufgaben im BONNi & BO-Arbeitsheft erarbeiteten die Kinder spielerisch, wie sich jeder in seinem Umfeld für den Schutz des Klimas einsetzen kann. Dabei ging es um Strom, Heizen und Wasser, um Recycling, Ernährung und Mobilität.

Themen, mit denen sic h auch d die Stadtwerke als heimischer Energieversorger intensiv befassen. Aber nicht nur deshalb unterstützt SWB Energie und Wasser das Projekt, erläuterte Marketingleiter Jürgen Winterwerp: „Mit dem Engagement für das Klima kann man nicht früh genug anfangen. Wir können stolz sein, dass uns die Schüler als kleinste Bonner umweltbewusstes Verhalten vorleben.“ Tatsächlich tragen die mittlerweile 7.000 kleinen Klimabotschafter die Themen in ihre Familien und sind so erfolgreich als Multiplikatoren tätig.

Weltklimakonferenz als Ansporn zum Weitermachen

Zur Feier des Tages interpretierte der Schulchor den BONNi & BO-Rap, bevor Ashok Sridharan, Jürgen Winterwerp und Comic-Zeichner Özi die biologisch abbaubaren Klimaführerscheine an die Kinder der Klassen 3 a bis 3 c überreichten. Oberbürgermeister Sridharan appellierte an die frisch gekürten Klimabotschafter, ihr Engagement fortzusetzen – gerade in Hinsicht auf die Weltklimakonferenz im November : „Dann kommen 20.000 Menschen nach Bonn, um darüber zu sprechen, wie man das Klima verbessern kann.“

Die BONNi & BO-Klimaführerscheine wurden bereits zum sechsten Mal vergeben. Das Umwelterziehungsprojekt der Stiftung Bonner Klimabotschafter läuft unter dem Dach der Bürgerstiftung Bonn und wurde 2015 zum KlimaExpo.NRW-Projekt ernannt. SWB Energie und Wasser gehört zu den Unterstützern der ersten Stunde.

SWB-Frühlingsempfang: Fest verankert

in der regionalen Zusammenarbeit

ws. Rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Behörden, Verwaltungen und Verbänden, Kirchen, Kultur und Medien nutzten die Einladung der Stadtwerke Bonn, um den persönlichen Dialog zu pflegen, ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu vertiefen.
So trafen sich im Haus der Stadtwerke Vertreter aus Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis, aus Leverkusen, Köln, Aachen, aus den Kreisen Ahrweiler, Neuwied und Rhein-Lahn im benachbarten Rheinland-Pfalz. Ein Beleg dafür, dass die Stadtwerke Bonn weit über die Grenzen Bonns hinaus wirken und mit ihren Geschäftsfeldern in der gesamten Region bis hinein nach Rheinland-Pfalz verankert sind.

In ihren Grußworten betonten Oberbürgermeister Ashok Sridharan, SWB-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Klaus-Peter Gilles und SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock, dass die auf vielen Feldern gepflegte regionale Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg gut funktioniert. Sie sei auf gleicher Augenhöhe und zum Nutzen aller Beteiligten organisiert, diene dem Gemeinwohl und den Bürgerinnen und Bürgern.

Beispielhaft dafür ist die Zusammenarbeit in der Abfallwirtschaft. Im Zweckverband Rheinische Entsorgungs-Kooperation REK organisieren Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis sowie die Kreise Neu wied und Rhein-Lahn in Rheinland-Pfalz die Aufgaben der Abfallwirtschaft kommunal, nachhaltig und kostengünstig. "Das hat einen schönen Effekt", so Oberbürgermeister Ashok Sridharan, "in Bonn konnten wir zum 1. Januar die Müllgebühren senken". 

Anschauliches Beispiel für Nachhaltigkeit und Wertschöpfung: die von den Stadtwerken Bonn und der avea in Leverkusen neu gegründete refer, eine kommunale Gesellschaft, die sich dem "urban mining" widmet und unter anderem Metalle aus Siedlungsabfall nutzbar macht. Peter Weckenbrock: "Ein gutes Beispiel für den 'Circle of Live'." Aus Abfällen, die stofflich nicht verwertet werden können, wird Strom und Wärme, die an die Haushalte in Bonn zurück fließen; Metalle werden aufbereitet, vermarktet, und die Erlöse fließen an die Stadt und ihre Bürger."

Oberbürgermeister Ashok Sridharan hob in seinem Grußwort hervor, dass Bonn als Sitz des UN-Klimasekretariats eine Vorbildfunktion einnehmen wolle. "Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz sind ganz zentrale Bereiche der Bonner Politik."

Bei der Umsetzung dieser Ziele seien die Stadtwerke Bonn ein leistungsstarkes Zugpferd. "Wir haben den besten Strommix Deutschlands mit 61 Prozent Anteil erneuerbarer Energien, hervorragende Qualitäten in der Fernwärmeversorgung und ein überdurchschnittlich gut ausgebautes Nahverkehrsangebot." Außerdem setzen die Stadtwerke Bonn auf die Karte E-Mobilität. Durch die Förderung von E-Fahrzeugen, dem Bau von Elektrotankstellen und den Einsatz von E-Bussen. "Um die Nutzung von E-Fahrzeugen in Bonn attraktiver zu machen, werden wir die Spielräume nutzen, die das Elektromobilitätsgesetz vom Oktober letzten Jahres den Kommunen eröffnet habe", kündigte der Bonner Oberbürgermeister an. 
Die musikalische Umrahmung des SWB-Frühlingsempfangs gestalteten Schülerinnen und Schüler des Tannenbusch-Gymnasiums, mit dem die Stadtwerke Bonn schon seit langem eine erfolgreiche Partnerschaft unterhalten.

Mit rund 2.300 Mitarbeitern bieten die Stadtwerke Bonn mit ihren Tochtergesellschaften Leistungen und Produkte in den Feldern Nahverkehr, Energie- und Wasserversorgung, Abfallwirtschaft, Infrastruktur und Dienstleistungen an. Vor mehr als 130 Jahren von den damaligen Stadtvätern als kommunales Unternehmen gegründet, sind die Stadtwerke Bonn heute einer der größten Arbeitgeber Bonns und mit ihrer auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmenspolitik ein wichtiger Akteur für die Entwicklung Bonns und der Region.

 

Stadtwerke Bonn gehen mit gutem Beispiel

im kommunalen Klimaschutz voran

 

 

 

 

Beispielgebend für den Klimaschutz":

NRW-Umweltminister

Johannes Remmel zeichnete das Heizkraftwerk Nord im Rahmen der Initiative "KlimaExpo.NRW" aus.

 

Foto: Stadtwerke Bonn/Martin Magunia.

 

 

 

ws. Mit dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord zu einer hocheffzienten Gas-und-Dampfturbinen-Anlage haben die Stadtwerke Bonn (SWB Energie und Wasser) einen großen Schritt in Richtung kommunalem Klimaschutz getan. Die Landesinitiative KlimaExpo.NRW hat das Projekt in seine Riege qualifizierter Projekte aufgenommen. NRW-Umweltminister Johannes Remmel überreichte die Urkunde an SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock.
Der Ausbau des Heizkraftwerks Nord zu einer hocheffizienten Gas-und-Dampfturbinen-Anlage ist eines der größten Investitionsprojekte in der mehr als 130-jährigen Geschichte der Stadtwerke Bonn. Durch Kraft-Wärme-Kopplung und die Nutzung der Energie aus der Müllverwertung produziert das Kraftwerk hocheffizient Fernwärme und Strom. Dabei erreicht es nun einen Wirkungsgrad von 90 Prozent. Die Stromerzeugung ist um 30 Prozent gestiegen, die CO2-Emissionen für Strom und Wärme sind um mehr als 30 Prozent gesunken. Die Einsparungen belaufen sich auf bis zu 194.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Um dieses außergewöhnliche Engagement im Klimaschutz zu würdigen, übergab NRW-Umweltminister Johannes Remmel am Donnerstag, 18. Februar 2016, die offizielle Urkunde zur Qualifizierung für die KlimaExpo.NRW an SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock. „Die Kraft-Wärme-Kopplung ist der schlafende Riese der Zukunftsenergien. Und sie bringt entscheidende Fortschritte für Energie wende und Klimaschutz“, erklärte Minister Remmel. „Deshalb ist dieses Projekt beispielgebend für andere Kommunen in NRW und einer von 1.000 ‚Schritten in die Zukunft‘.“

Ausbau des Kraftwerks erschließt neue Fernwärme-Potenziale

Die Modernisierung des Heizkraftwerks Nord war für die Stadtwerke Bonn der erste Schritt und die Voraussetzung für den Ausbau klimaschonender Fernwärme in Bonn: Der Ausbau des Kraftwerks schuf die Voraussetzung für das Projekt „Fernwärme 2020“ und für den Ausbau des Fernwärme-netzes, für die Erschließung neuer Versorgungsgebiete, den Anschluss neuer Kunden im beste-henden Netz und die Umstellung alter, ineffizienter Einzelfeuerungen auf die Fernwärme. „Die Würdigung durch die KlimaExpo.NRW bestätigt unser Engagement für den Klimaschutz und für die lokale Energiewende. Sie ist ein Lob an das gesamte Team“, erklärt SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock. 
Mit dem Projekt folgt SWB Energi e und Wa sser dem von der Stadt Bonn politisch beschlossenen Leitbild „Nachhaltigkeit in Energienutzung, Mobilität und städtischer Entwicklung“. „Ein Schlüssel-faktor im kommunalen Klimaschutz ist in Bonn die Wärmeversorgung“, erklärt Rüdiger Wagner, Umweltdezernent der Stadt Bonn. Denn rund 40 Prozent der CO2-Emissionen in Bonn entfallen auf Gebäude, davon wiederum allein 80 Prozent auf die Wärmeversorgung.

Kraftwerk verhilft Bonn zu Spitzenreiterposition bei sauberer Energiegewinnung

Ein Vergleich der Klimaschutzagentur „Klima ohne Grenzen“ unter Grundversorgern in den 20 größ-ten deutschen Städten in Deutschland hat Bonn unangefochten den höchsten Anteil Erneuerbarer Energien (61 Prozent) im Strommix und die geringsten Kohlendioxid-Emissionen pro Kilowattstun-de (191 Gramm) bescheinigt. Die moderne Gas-und-Dampfturbinen-Anlage trägt ihren Anteil dazu bei: Die Bonner Fernwärme speist sich zu 50,3 Prozent aus regenerativen Quellen, ist test iert mit einem Primärenergiefaktor von „0“ und damit nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) faktisch dem Einsatz Erneuerbarer Energien gleichgestellt. 

„Die Bundesstadt Bonn nimmt als Sitz des Klimasekretariats der Vereinten Nationen ihre besondere Verantwortung für den Klimaschutz sowohl in internationalem Rahmen als auch auf lokaler Ebene durch die Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen wahr“, resümiert Rüdiger Wagner.

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