"Die Satire darf alles", behauptet Bundeskanzlerin Angela Merkel!

Das sagte auch schon Kurt Tucholsky!

Ein Satiriker ist ein Mensch, der die schlechte Welt gut haben möchte,

deshalb kämpft er gegen das Schlechte auf Erden an! Aber der Satiriker hat auch

gutes zu berichten, müsst Ihr wissen, liebe Leute!

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Rentner-Sieger

Ein älteres Ehepaar sitzt auf dem Balkon in herrlicher Frühlingssonne bei einem guten Frühstück.  Thema: Rentenerhöhung!

Er: "Ist es nicht prima? Ab 1. Juli kriegen wir über 4 Prozent Rente mehr. Das ist noch nie dagewesen"

Sie: "Du hast recht, lieber Mann, soviel Prozente haben wir noch nie an Rente mehr bekommen. Wir übertrumpfen sogar die Politiker in Berlin, denn die kriegen ab 1. Juli nur 2,7 Prozent Diätenerhöhung."

Er: "Aber mein Dummchen, auf welchem Mond lebst du denn? Du kriegst bei deiner Rente ganze 24 Euro mehr. Und der Bundestagsabgeordnete, der kassiert 245 Euro im Monat mehr an Diäten ab dem 1. Juli ab."

Sie: "Du hast ja recht, wie immer, mein Tiger. Aber eines, das ist klar: Wir haben die Politiker in der Prozentzahl fast auf das Doppelte geschlagen. Die Ossis auf jeden Fall. Das musste aber zugeben, oder?"

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Unterwegs zum Aldi

Paule und Fritze unterwegs mit dem Daimler zum Aldi. Ich, der Manne sitz hinten. Paule und Fritze unterhalten sich über die Politik, über die GroKo.

Ich höre aufmerksam zu.

Paule: „Mit der SPD ist nichts mehr los! Jetzt dümpeln die so bei 20 Prozent herum. Für eine so alte Volkspartei ist das beschämend. Der Willy Brandt, der war noch ein Politiker von Format, der schaut von oben zu und schüttelt bestimmt kräftig den Kopf über diese SPD-Nasen: Gabriel, Hendricks, Oppermann, Maas, Kelber und wie sie sonst noch alle heißen.“

Fritze: „Wo du recht hast, da haste recht. Woran liegt das bloß, dass die beim Volk so schlecht ankommen?“

Paule: „Weißte Fritze, was ich glaube? Die sind ganz einfach zu gut! (Fritze und Manne lachen laut). Guck dir doch mal den Gabriel an, den Verlierer, der zu allem Ja und Amen sagt, was die Regentin Merkel so von sich gibt. Gerade in Flüchtlingspolitik. Oder schau dir mal den Ulrich Kelber an, der kleine Brötchen backt, dem die Stimme versagt, wenn diese mit dem gepflegten, adretten Männerhaarschnitt bestückte SPD-Ministerin Hendricks immer wieder versucht, den Rest der in Bonn etablierten Ministerien ganz und gar nach Berlin zu versetzen. Aber irgendwie kann ich den Kelber verstehen, schließlich kann er doch nicht eine SPD-Ministerin in die Pfanne hauen, oder?“

Fritze: „Weißte, was ich glaube, Paule? Diese SPDler sind mit 20 Prozent zufrieden. Das reicht denen im Jahr 2017 bei der Wahl. Die gehen dann wieder mit der CDU/CSU zusammen und murksen so weiter wie gehabt. Denn 39 Prozent der Schwarzen und vielleicht 21 Prozent der SPD reichen für ein weiteres GroKo-Dilemma aus. Denn wie sagen die Schwarzen hinter vorgehaltener Hand vor lauter Freude? Die SPD ist so pflegeleicht, was Besseres kann uns gar nicht passieren. Denn die FDP schafft bei der Bundestagswahl, wenn es hoch kommt, vielleicht 6  Prozent. Und die Grünen schaffen vielleicht sieben Prozent. Bei beiden reicht es nicht zu einem Bündnis mit den Schwarzen. Da wäre lediglich noch eine Zusammenkunft mit der AfD eine Alternative. Bis das kommt, da werde ich eher Millionär oder anders: Da ist mein Leben beendet, da beginnt die Ewigkeit!

Übrigens, lieber Paule, diesen Minister Heiko Maas von der SPD, den finde ich große Klasse! Du musst mal drauf achten: Immer wenn er im Fernsehen unterwegs ist, dann zeigt der sich in bester Manier, nämlich beide Hände bis zu den Ellenbogen in den Hosentaschen, ob Frühling, Sommer oder Winter, dieser Mensch hat immer kalte Hände. Böse Zungen behaupten gar, dass er für die nächste Taschen-Billard-Meisterschaft in Berlin trainieren würde?"

Paule: "Kürzlich war ich bei der Ilse, die schon 40 Jahre als Mitglied bei der SPD eingetragen ist. Weißte, was ich da gesehen habe, die Ilse kuschelt  jeden Morgen mit dem betenden Gabriel nach dem Duschen. Ich habe heimlich das Dusch-Handtuch fotografiert.

Manne: "Warum fahren wir eigentlich zum Aldi?

Paule und Fritze im Chor: "Die haben doch heute Salzstangen im Sonderangebot!"

 

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Ralf Stegner und Ulrich Kelber wissen,

wer die Schuldigen am SPD-Untergang sind

Unser Stammtisch in Bonn erfreut sich immer lebhafter Gespräche. Wie es nun einmal ist in einem reinen Männer-Club, wie sollte es auch anders sein, gibt es zwei große Themen: Politik und Frauen.

Diesmal war die Politik wieder an der Reihe. Einige unter uns machen sich große Sorgen um die SPD, die immer mehr an Zustimmung, so auch Tausende von Mitgliedern verliert. Kurti, unser Doktor, meinte, dass wir eigentlich alle die SPD wählen sollten, damit die wieder auf die Beine kommen. Oder zumindest so tun, als ob wir alle demnächst im Jahr 2017 die SPD wählen würden. Deshalb schlägt Paule, der Linke, vor, bei Umfragen einfach dem Fragesteller entgegenwerfen: „Ich wähle die SPD!“

Fritze drauf: „Du als Linker, du hast doch noch nie die SPD gewählt. Vielleicht früher einmal, als es noch den Willy Brandt gab. Ein SPD-Politiker von Format.“

Emil gut verständlich: „Wisst ihr eigentlich, wer schuld an der ganzen SPD-Misere hat? Das weiß der politische, unbedeutende Bonner SPD-Mitläufer, seines Zeichens Bundestagsabgeordneter, Ulrich Kelber, und hat es mal auf seiner Internetseite zum Ausdruck gebracht. Und zwar seien die Medien schuld an dem SPD-Untergang. Was der alles weiß! Wer als Journalist kritisch schreibt, den beliefert Kelber nicht mehr mit Pressemitteilungen. Recht so, Mister Kelber! Ist der Kelber dünnhäutig geworden. Ganz schlaue der SPD sind gar der Meinung, dass die SPD durch die Minus-Umfragen in Grund und Boden geschrieben werden. Und wer ist Schuld? Die Presse! Und dieser Stegner meint gar, dass der Seehofer der Schuldige sei.“

Hans meldet sich zu Wort: „Soll ich euch mal was sagen? Ich kann es nicht verstehen, dass die SPD keinen Zuspruch mehr hat. Hat sie nicht den Mindestlohn, die horrende Summe von 8,50 Euro, wo kein Mensch von leben kann, die Frauenquote, das Elterngeld, die Homo-Ehe favorisiert, die Kinderbetreuung für den Nachwuchs, die Ganztagsschulen und auch die Rente mit 63 ins Leben gerufen? Das Ganze hat aber einen Fehler: Die Regentin Merkel hat sich das alles auf ihre Fahne geschrieben und nach außen so verkauft, dass sie das alles gemacht habe. Und die SPDler haben das alles so hingenommen.“

Hugo mit seiner tiefen Stimme: „Soll ich euch mal was sagen? Ich bin der Meinung, jedes Land braucht eine SPD! Ihr seht ja, was in Afghanistan, im Irak, in Syrien und anderswo los ist. Da geht alles drunter und drüber, denn die haben keine SPD.“

Eberhard lächelnd: „Wisst ihr, was ich glaube? Die Merkel reibt sich die Hände und freut sich, dass der Gabriel, Oppermann & Co. so pflegeleicht sind und nicht aufmucken. Alles abnicken, um ja keinen Streit in der Großen Koalition zu haben. Sie sind ganz einfach alle Merkel! Wie wir doch alle Papst sind, nach der Bild! Und da fragen sich viele Leute, warum sollen wir die SPD wählen? Wir wählen gleich die Merkel, die Schwarzen, die alles macht! Und für Otto Normalverbraucher, die kleinen Leute da immer da sind.“

Albert, ehemaliger SPD-Kommunalpolitiker, ausgetreten aus dem Verein, lacht laut und meldet sich zu Wort: „Wisst ihr eigentlich, wovon ich Angst habe, dass mir der Gabriel oder der Oppermann auf Pützchens Markt mal am Bierstand begegnet und mir mit ihren 1,5 Promille versuchen, die SPD, die zunehmende Splitterpartei, schmackhaft zu machen.“

Peter, eine ehemaliger Fachdienst-Offizier der Bundeswehr, betont: „Irgend eine Nase soll mal gesagt haben, dass sich das Land sozialdemokratisiert habe. Also sind wir alle SPD, oder? Nicht schon wieder die Bildzeitung, wo wir doch alle Papst waren.“

Nach dem 15. Kölsch und fünf Ostfriesen-Weingläschen lallte Günther, mit „th“: „Hört doch endlich mal mit dieser Scheißpolitik auf! Was anderes: Sind nicht die Merkel, die Klöckner, Ministerin Hendricks, die ihre Haare immer männergescheitelt offen trägt, so auch die von der Leyen,  tolle Frauen?“

Ja, liebe Leute, Alkohol verdirbt den Charakter und alle Konsumenten (Männer) sehen dann alle Frauen durch eine rosarote Brille! Sie sind dann alle in ihren Augen schön! Das ist auch bei unserem Männer-Club so. Aber nicht bei allen, das möchte ich hier anführen - versteht sich!

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Münzensammler

Es ist Abend geworden in Bonn. Die Straßen sind wie leergefegt. Zwei ältere Männer mit Hut  und nicht gerade im besten Outfit, sitzen zusammen auf dem Bürgersteig und zählen ihre Einnahmen.

Die Plastikbecher sind ganz gut gefüllt.

Mann 1: "Mein Vater war Numismatiker."

Mann 2: "Und was heißt das?"

Mann 1: "Er war Münzensammler."

Mann 2: "Ach, der war auch Bettler, so wie wir?"

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Reimen und dichten

Eigentlich gibt es beim Bonner Stammtisch nur zwei Themen: Politik und Frauen. Habe es bald vergessen - und über andere Leute sprechen sie auch. Diesmal wollen sie aber ein wenig philosophieren. Paule sagte laut und deutlich: „Leute, lasst uns mal was dichten!“ Wer das beste Gedicht, Marke Eigenbau, auf den Bierdeckel schreibt, der kriegt zu seinem Geburtstag ein 20 Liter-Fäschen Kölsch aus unserer Kasse gestiftet. 15 Minuten absolutes Stille, alles schreibt. Zwischendurch, zur Anregung, eine Runde Ostfriesenwein, sprich Schnaps zum Bier und zur Limo.

Fritze lächelt und spricht: „Ich lieg allein im Bett,

das ist ja gar nicht nett.

Neben mir fehlen Monika und Klaus,

weiter verrate ich nichts,

das Gedicht ist aus.“

(fünf der Stammtischler lachen und schütteln den Kopf)

 

Kurti, unser Dr., trägt vor: „Es regnet, es gießt,

meine Nachbarin Ulla, die genießt,

meine Nähe auf meinem Schoß,

mein Gott, was machen wir bloß?

Weiter ist nichts zu berichten, mitnichten!

(erneutes Gelächter in der Runde)

 

Maxe scheitelt sein Toupet und liest: „Franziskus, der Papst aus Rom,

kriegt auch aus der Steckdose den Strom.“

(super, war zu hören)

 

Leo setzt sich in Positur und spricht: „Kippen werfe nie ins Klo,

woanders hin, aber wo?

Ich pinkel ja auch nicht in den Aschenbecher, nein!

Deshalb gehören Zigarettenkippen nicht ins Klo hinein!“

(auch gut, so war zu hören, sagt das mal eurer Alten)

 

Emil verschmitzt: „Wie gut, dass meine Mutter es nicht weiß,

dass ich schon lange auf die Schule scheiß.

Und zur Freude meines Vaters, der’s nicht wissen tut,

denn die meiste Zeit ist er ja bei Freundin Ruth.“

(Wahnsinn, Leute, war aus der Runde zu hören)

 

Harry, ein 68er: „Wer sich einer Straßen-Demo anschließt,

läuft immer hinter Ärschen her, sage ich und stelle fest,

das eine Demo ist Protest!“

(auch dieser Reim sei gut, so war zu hören)

 

Otto sagt zuguter Letzt: „Wenn wir heiraten,

dann würd’ ich’s wagen,

deine Einkaufstaschen tragen.“

(rasender Applaus)

 

Nicht alle haben mitgemacht, denn ihr müsst wissen, dass nicht alle Stammtischbrüder Biertrinker sind und am 20 Liter-Fäschen nicht interessiert waren.

Paule erzählt den Witz vom Tünnes und Schäl, die beide auf der Rheinbrücke stehen und reimen und dichten. Tünnes: „Ich steh’ am Rhein und schau hinein.“ Drauf Schäl: „Und ich stecke den Finger achtern.“ Tünnes schüttelt den Kopf und sagt: „Das reimt sich doch nicht!“ Schäl schlicht und einfach und lacht: „Aber das dichtet!“

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