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Liebe Leserinnen und Leser,

wir erhalten in der Redaktion täglich mehr als 300 Mails. Darunter sind zahlreiche Mails von Politikern, Pressediensten verschiedener Institutionen und natürlich zahlreicher Bürgerinnen und Bürger aus Bonn und der Umgebung sowie auch aus dem Ausland, die früher einmal in Deutschland gelebt haben. Darunter auch einige ehemalige Bonnerinnen und Bonner.

Monatlich haben wir zwischen 40.000 und 50.000 Zugriffe auf unsere Online-Zeitung. Aber auch, wie es in einem Redaktionsbetrieb üblich ist, viele Anrufe.

Zahlreiche Leserinnen und Leser stellen Fragen zu bestimmten Themen, die wir nicht alle beantworten können und manche auch nicht wollen, weil sie persönlich sind. Die geben wir an die entsprechenden Stellen, an die Personen zur Beantwortung weiter.

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Hallo Stadtverwaltung!

Man könnt’ so schön in Bonn hier leben, würde es diese miesen Bilder nicht geben! Von Sauberkeit keine Spur im Hardtbergbereich.

 

 

Eine Flut von E-Mails kommen täglich bei uns in der Redaktion an: so zwischen 400 und 500 Mails pro Tag. Darunter zahlreiche private Mails, die uns nicht selten auf verschiedene Dinge hinweisen und uns bitten, sie zu veröffentlichen.

Dieser Bitte kommen wir natürlich gerne nach. So haben uns einige Leserinnen und Leser mitgeteilt, dass es auf Bonn-Duisdorfer Straßen sehr schmutzig sei.

Mit der Kamera ausgerüstet haben wir die einige, nicht alle, von der Leserschaft genannten Stellen aufgesucht und fotografiert (siehe Fotos). Eine Leserin ist der Meinung, dass der Poller mitten auf dem Bürgersteig nahe des Helmholtz-Gymnasiums völlig überflüssig sei. Die Leserin hat recht und wünscht sich, dass dieses “Teil“, das dem Fußgänger im Wege steht, beseitigt werden soll. Schulkindern des Helmholtz-Gymnasiums sei es schon mal passiert, dass sie sich an diesem Poller verletzt haben. „Was sich hier die Stadt dabei gedacht hat, ist mir ein Rätsel“, sagte uns die Leserin.

Und der Wildwuchs auf dem Bürgersteig der Hinter Auer, wo auch noch so langsam die Poller vor sich hin rosten (Foto oben links), ist ebenso ein Schandfleck, wie die verdreckte Gellertstraße in Bonn-Duisdorf. Was auch immer wieder aus der Bevölkerung angesprochen wird, das sei das Falschparken auf dem Bürgersteig (Foto rechts unten) in der Gottfried-Kinkel-Straße, insbesondere an den Wochenenden. Auch dieser Sache sind wir nachgegangen und haben festgestellt, dass sich einige Autofahrer nicht an die Vorschriften halten und dort parken, wo es ihnen gerade passt. Leidtragende sind die gehbehinderten Bürgerinnen und Bürger sowie auch die Eltern und Großeltern mit den Kinderwagen. So auch die Kinder, die dann auf die Straße ausweichen und sich so in Gefahr begeben müssen. Denn die langgezogene Gottfried-Kinkel-Straße ist für einige Autofahrer zur Rennstrecke geworden.

Nun sind wir gespannt, was uns die Bezirksverwaltung Hardtberg, die Stadtverwaltung dazu schreibt, und Abhilfe geschaffen wird.

 

Bonner fragen OB-Kandidaten

Zahlreiche Leserinnen und Leser haben uns gebeten, die Bonner OB-Kandidaten zu fragen, was sie zuallererst als OB zum Wohle der Bürger unternehmen werden. Kenner meinen, dass in Bonn in den letzten Jahren keine Sozialwohnungen gebaut wurden. Wollen Sie das ändern?

Dazu CDU-OB-Kandidat Ashok-Alexander Sridharan: "Die erste Amtshandlung wird der Umzug des Oberbürgermeisterbüros vom Alten Rathaus ins Stadthaus sein. Ich finde, der Chef der Verwaltung muss bei der Verwaltung sitzen. Er muss ein offenes Ohr für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadthaus haben und eine offene Tür. Auch die Bürgerdienste sitzen im Stadthaus und der Oberbürgermeister gehört hier hin, wo die Probleme der Bürgerinnen und Bürger gelöst werden müssen. Ja, wir haben in Bonn zu wenig bezahlbaren Wohnraum und hier müssen wir etwas ändern. Wir brauchen einen Dreiklang: kurzfristig, mittelfristig und langfristig. Kurzfristig müssen wir darüber nachdenken, mehr Baugenehmigungen nach Paragraf 34 zu erteilen, also nicht erst ein langes Bebauungsplanverfahren zu machen. Mittelfristig müssen wir die alten Bebauungspläne anpacken; 75 Prozent der Pläne sind älter als 20 Jahre! Und langfristig müssen wir neue Baugebiete entwickeln, zum Beispiel westlich der Bahntrasse, also in Höhe Kessenich und Dottendorf. Vor allem müssen wir bei der Planung und Genehmigung schneller werden, denn es kann nicht sein, dass sich Verfahren über mehrere Jahre hinziehen. Was auch gemacht werden muss, ist der Rückkauf von Belegungs- und Besetzungsrechten von Wohnungen. Mit Wohnungsgesellschaften muss bald eine Verständigung gefunden werden über die zügige Identifizierung von geeignetem Bauflächen für geförderten und preisgünstigen Wohnungsbau. Die VEBOWAG ist für mich dabei ein wichtiges Instrument der städtischen Wohnungswirtschaft. Sie muss in der Lage sein, städtebauliche oder soziale Ziele umsetzen zu können. Ebenso müssen wir darauf achten, dass bestehende Wohnanlagen, die beispielsweise wie in Tannenbusch sozial gefördert werden, nicht durch die Gesellschaften trotz Bewohnern verfallen gelassen werden. Wir brauchen angemessenen Unterhalt bei Sozialwohnungen!"

Weiter wollen einige Leserinnen und Leser wissen, ob die Haare des OB-Kandidaten Sridharan gefärbt seien, und warum er sich im Anzug mit Schlips und Turnschuhen auf dem Wahlplakat hat ablichten lassen?

Dazu sagt Ashok-Alexander Sridharan: "Ich bin begeisterter Läufer und nehme beispielsweise auch regelmäßig an den Halbmarathons in Bonn teil. Meine Lieblingsstrecke ist die große Brückenrunde in Bonn. Da ich finde, dass es in Bonn besser laufen muss habe ich mich für dieses Bild entschieden. Dies drückt zum einen den Drang nach mehr Dynamik in Bonn aus, zeigt aber gleichzeitig, dass ich Bonn als moderne Stadt (dann auch gerne mit normalen Schuhen) repräsentieren kann und zeigt ein Hobby des Menschen Sridharan. Für dieses Bild habe ich bisher sehr viel positive Kritik bekommen und am Ende entscheiden nicht die Plakate, sondern die Person und Kompetenz.

Die Haare sind nicht gefärbt. Gerne dürfen Sie auf meiner Homepage unter http://www.sridharan.de/ueber-mich.html ein kurzes Video von mir schauen. Hier sehen Sie in manchem Bild, dass ich doch schon sehr früh weiße Haare bekommen habe. Mir gefällt es und gefärbt ist nichts!

SPD-OB-Kandidat Peter Ruhenstroth-Bauer sagt: "Vielen Dank für Ihre Anfrage. Es ist richtig, wenn Sie auf das Thema „ bezahlbares Wohnen“ hinweisen. Wir sind eine der vier Wachstumsstädte in NRW und werden in den nächsten 15 Jahren rund 30.000 Menschen mehr sein.

Da stellt sich nicht nur die Frage nach bezahlbaren Wohnraum, sondern auch nach Betreuung, Bildung und Verkehr. Diese Themen müssen wir heute in Angriff nehmen, damit sie uns nicht morgen auf die Füße fallen. Beim Wohnen ist heute jedoch schon absehbar, dass wir in eine problematische Zone geraten, weil wir nicht handeln. Staat bei unserer Wachstumsrate mit 1200 öffentlich geförderten Wohnungen pro Jahr zu arbeiten, bauen wir in Bonn rund 200. Deshalb habe ich beim Thema Wohnen, wie auch Verkehr ein Programm aufgelegt, dass prioritär umgesetzt werden muss. Ich erlaube mir, Ihnen dazu meine Pressemitteilung zu übersenden."

Auszugsweise aus der Pressemitteilung von Peter Ruhenstroth-Bauer:"Masterplan 10.000 Wohnungen für Bonn. Eine Wachstumsstadt muss sich heute schon darauf einstellen, wie die Menschen morgen bezahlbar wohnen sollen. Deshalb ist ein Masterplan '10.000 Wohnungen für Bonn' nötig, der folgende Eckpunkte umfasst: 1. Bonn wächst: wir werden in 15 Jahren mindestens 30.000 mehr Bonnerinnen und Bonn sein. 2. Bonn braucht ausreichend bezahlbaren Wohnraum. 3. Bei diesem prognostiziertem Wachstum wird von allen Wohnungsfachleuten eine Wohnbauquote von jährlich 1250 öffentlich geförderten Wohnungen erwartet. Bonn baut zur Zeit gerade mal 1/5 dieser notwendigen Wohnungen. Jetzt muss gehandelt werden: Im Masterplan „10.000 Wohnungen für Bonn“ müssen ganz unterschiedliche Maßnahmen greifen: 4.1. die intensive Vermittlung von Leerstandswohnungen in der ganzen Stadt, 4.2. der Anreiz von Wohnungstauschmöglichkeiten bei großen Wohnungen, die allein von älteren Menschen bewohnt werden 4.3. beim Neubau auch an die sogenannte „Nachverdichtung“, die aber erst dann geplant werden kann, wenn die Stadtgesellschaft, intensiv beteiligt wurde. Der „Runde Tisch Wohnen“ in allen vier Stadtbezirken ist eine wichtige Möglichkeit, gemeinsam Flächen für neuen Wohnungsbau zu identifizieren. 4.4. die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft Vebowag ist einer der Schlüssel-Partner, der in die Lage versetzt werden muss, den Masterplan umzusetzen. 4.5. dort wo die Stadt handeln kann, muss sie handeln: unverzüglich müssen die Ratsparteien in Gespräche zum Masterplan 10.000 Wohnungen für Bonn eintreten und ihre überwiegend ablehnende Haltung zur Quotenregelung für Investoren, nämlich 30% öffentlich geförderten Wohnraum zu erreichten, überdenken. Was in Frankfurt und München möglich ist, kann auch in Bonn wichtiger Impuls sein. 4.6. Die intensive Unterstützung für Wohnprojekte des generationsübergreifenden Wohnens müssen ebenfalls Teil des Masterplans werden. 4.7. Ein Wohnungsbaukoordinator sollte nicht nur alle Verwaltungseinheiten, die betroffen sind koordinieren, sondern über das Thema Wohnungsbau in der Stadtgesellschaft und bei den Investoren werben und informieren. 4.8. Bonn hat wenig zusätzliche Flächen. Deshalb ist nicht nur im Bereich Gewerbeflächen, sondern auch im Wohnungsbau eine enge Kooperation mit allen Bonner Umland-Kommunen und dem Rhein-Sieg-Kreis erforderlich. Das darf aber dann nicht zu einer weiteren Trennung von teurem Stadtwohnraum und billigen Umlandwohnraum führen (Segregation). Mit einem ganzen Maßnahmenbündel im Masterplan ‘10.000 Wohnungen für Bonn’ schafft die Stadt eine Plattform für das Ziel bis 2015 10.000 weitere Wohnungen für Bonnerinnen und Bonner zur Verfügung zu stellen. So wird die Stadt insgesamt ihrer Verantwortung gerecht, jetzt schon eine Perspektive für die Wohnraumentwicklung einer wachsenden Stadt aufzuzeigen, und Impulse für zusätzliche Investitionen in den Wohnungsbau zu geben.“

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