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Bis zum 15

Bluthochdruck senken -

 Fit & gesund - Interview

Chronischer Bluthochdruck gilt als "stiller Killer": Das Risiko für zahlreiche schwere Erkrankungen ist erhöht, ohne dass die Betroffenen etwas davon merken. Wie man Bluthochdruck behandelt, auch auf natürliche Weise, und wie man vorbeugt, erklärt der Internist Prof. Dr. Andreas Michalsen.


 

 

Was wissen wir heute über Riech- und Schmeckstörungen als Symptom von Corona-Infektionen?

In den ersten Beschreibungen von Covid-19 fehlten sie noch ganz – heute gelten bei freier Nase plötzlich auftretende Riech- und Schmeckstörungen als eines der frühesten und spezifischsten Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus. Wenn die Geruchswahrnehmung plötzlich nachlässt oder ganz ausfällt, sollte das daher als Warnsignal ernst genommen werden, betont die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. (DGHNO-KHC) anlässlich ihres Jahreskongresses, der vom 12. bis 16. Mai 2021 online stattfindet. Wie es zum Riech- und Schmeckverlust kommt, worauf Patienten achten sollten und wie diese chemosensorischen Störungen therapiert werden können, diskutieren Experten auf der Kongress-Pressekonferenz am 11. Mai 2021, ebenfalls online.

Vom gewöhnlichen Schnupfen kennt es nahezu jeder: Die Nase ist verstopft, man riecht nichts mehr, und auch das Essen schmeckt irgendwie fade. Während der Riechverlust hier jedoch typischerweise mit starker Schleimbildung und einer Schwellung der Riechschleimhäute einhergeht, ist die Nase bei Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion meist frei. „Während der Pandemie sollte eine plötzliche und nicht von Schnupfensymptomen begleitete Einschränkung des Riechvermögens daher immer als Hinweis auf eine mögliche SARS-CoV-2-Infektion gewertet werden“, sagt Professor Dr. med. Thomas Hummel, Vorstandsmitglied der DGHNO-KHC Arbeitsgemeinschaft Olfaktologie und Gustologie und Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Riechen und Schmecken am Universitätsklinikum Dresden. In verschiedenen Studien seien bis zu 80 Prozent der Covid-19-Kranken von Riech- und Schmeckstörungen betroffen gewesen. Diese chemosensorischen Symptome hätten sich häufig bereits am dritten Tag nach der Infektion gezeigt und seien somit oft das erste, in manchen Fällen sogar das einzige Covid-19-Symptom. „Dieses Frühwarnsystem sollte man sich zunutze machen“, so Hummel. Betroffene sollten sich umgehend in Quarantäne begeben und einen SARS-CoV-2-Test vornehmen lassen. Weil Patientinnen und Patienten oft erst auf Nachfrage über Riech- und Schmeckstörungen berichten, sollten auch Ärzte diese Symptome während der Pandemie besonders im Blick haben und gezielt erfragen – möglichst bereits bei der Terminvergabe am Telefon. Gegebenenfalls kann dann ein SARS-CoV-2-Test veranlasst, zumindest aber bei der Untersuchung auf geeignete Schutzmaßnahmen geachtet werden.

Generell kann eine Riechstörung auch durch andere Viren – etwa Grippeviren – oder durch Schädel-Hirn-Verletzungen ausgelöst werden. Auch als frühes Symptom einer neuro-degenerativen Erkrankung wie der Parkinson- oder der Alzheimer-Erkrankung tritt ein Riechverlust auf. Während virale Infekte oft die Nervenzellen in der Riechschleimhaut oder im Riechnerv schädigen, sind bei neurodegenerativen Erkrankungen vor allem die Riechzentren im Gehirn betroffen, und der Riechverlust setzt nur schleichend ein. Wie die olfaktorischen, also die den Geruchssinn betreffenden Störungen bei einer SARS-CoV-2-Infektion entstehen, ist noch nicht genau erforscht. „Bei den meisten Betroffenen erholt sich die Riechfunktion innerhalb weniger Wochen wieder“, erläutert Hummel. „Das spricht gegen eine echte Nervenschädigung.“ Ob der Geruchssinn letztlich in allen Fällen uneingeschränkt zurückkehrt, ist jedoch noch ebenso unklar wie die Frage, ob die beobachteten Veränderungen des Geschmackssinns auf eine tatsächliche Schmeckstörung zurückgehen. „Die meisten Menschen können die durch eine Riechstörung verursachte Veränderung des Feingeschmacks nicht gut von einer Störung des Schmecksinns, also der gustatorischen Sensitivität, unterscheiden“, sagt Hummel. Hierfür seien etwas aufwändigere olfaktorische und gustatorische Tests notwendig.

Wer sich nicht sicher ist, ob der eigene Geruchssinn noch richtig funktioniert, kann sich zu Hause zumindest einen groben Geruchstest basteln: In vier identischen Döschen werden gut unterscheidbare Geruchsträger wie Minze, Gewürznelken, Zitrone oder duftende Kosmetikprodukte platziert; diese werden von Menschen ohne Geruchseinschränkung in der Regel wahrgenommen. „Ähnlich kann man auch vorgehen, wenn der Geruchssinn nach einer Covid-19-Erkrankung nicht rasch wiederkehrt“, sagt Hummel. Die Döschen dienten dann zum Riechtraining, welches nach und nach um schwierigere, dezentere Düfte erweitert werden könne. „Bei Riechstörungen anderer Ursache hat sich gezeigt, dass ein solches Training der Nase wieder auf die Sprünge helfen kann – und zugleich dem Nachlassen des Geruchssinns im Alter entgegenwirkt.“ Wer nach einer COVID-19-Infektion unter länger anhaltenden Geruchs- und Geschmacksstörungen leide, kann sich für ein Riechtraining an Riechsprechstunden von HNO-Kliniken wenden.

 

DGIM begrüßt G-BA-Beschluss zum Hepatitis-Screening

HBV- und HCV-Infektionen früh erkennen und Verbreitung stoppen

 

Eine Infektion mit Hepatitis-Viren vom Typ B oder C bleibt von vielen Betroffenen oft über Jahre hinweg unerkannt, da sie lange Zeit symptomlos verläuft. Die Viren sind jedoch hochansteckend und können bereits über kleinste Verletzungen an Haut oder Schleimhäuten weitergegeben werden. Die WHO hat es sich zum Ziel gesetzt, die Hepatitis-B- (HBV) und Hepatitis-C-Viren (HCV) bis 2030 zu eliminieren. Um die Ausbreitung der Viren zu bremsen und die Zahl der nicht erkannten Hepatitis-Infektionen in Deutschland zu senken, hat der Gemeinsame Bundesausschuss nun beschlossen, ein Screening auf die beiden Virentypen in den Gesundheits-Check-up aufzunehmen. Dieses wird den gesetzlich Versicherten voraussichtlich ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) begrüßt den Beschluss, über den das Screening einer größeren Zahl von Versicherten zugänglich gemacht wird.

In Deutschland leben schätzungsweise 400.000 Menschen, die chronisch mit HBV- oder HCV-Viren infiziert sind. „Mehr als 50 Prozent der Betroffenen wissen jedoch nichts von ihrer Infektion, werden nicht behandelt und ergreifen auch keine Vorsichtsmaßnahmen gegen die Weitergabe der Viren“, sagt Professor Dr. med. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg und Generalsekretär der DGIM. Die chronische Infektion greift vor allem die Leber an und führt dort zunächst zu einer Entzündung, die sich oft nur durch uncharakteristische Beschwerden wie Übelkeit, Müdigkeit oder einen Druck im Oberbauch bemerkbar macht. Langfristig kann sich aus der chronischen Entzündung eine Leberzirrhose entwickeln, die mit einem fortschreitenden Verlust der Leberfunktion und einem erhöhten Risiko für Leberkrebs verbunden ist. „Dieser potentiell tödliche Verlauf lässt sich heute mit antiviralen Medikamenten gut verhindern“, sagt Ertl. Sowohl für die Hepatitis B als auch für die Hepatitis C stünden gut wirksame Mittel zur Verfügung, mit denen sich die Viruslast im Blut deutlich senken lasse. Im Falle der Hepatitis C könne die antivirale Therapie die Viren sogar vollständig eliminieren.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Infektion überhaupt bekannt ist. „Mit jeweils 5000 bis 6000 HBV- und HCV-Fällen, die jährlich neu diagnostiziert werden, sind wir von einer ausreichenden Reduktion der Dunkelziffer jedoch weit entfernt“, sagt Professor Dr. med. Christoph Sarrazin, Direktor des Zentrums Innere Medizin und der Medizinischen Klinik 2 am St. Josefs-Hospital Wiesbaden und Leiter der Forschergruppe Virushepatitis am Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das HBV- und HCV-Screening in die Allgemeine Gesundheitsuntersuchung zur Früherkennung von Krankheiten (früher: Check-up 35) aufzunehmen, sei daher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Bis das Screening tatsächlich starten kann, müssen Ärzte und Krankenkassen sich im Bewertungsausschuss noch auf die Höhe der ärztlichen Vergütung einigen. Damit wird ungefähr zur Jahresmitte 2021 gerechnet. „Dann ist es an den Hausärzten, ihre Patienten aktiv auf das Angebot hinzuweisen“, so Sarrazin.

Im Rahmen des Screenings wird dem Patienten zunächst eine Blutprobe entnommen und auf Eiweißbestandteile des Virus (HBV) beziehungsweise Antikörper gegen das Virus (HCV) untersucht. Schlägt einer dieser Tests an, wird dieselbe Blutprobe erneut untersucht, ohne dass der Patient noch einmal in die Praxis kommen muss. Diesmal wird versucht, das Viruserbgut direkt nachzuweisen, um die Diagnose zu sichern. „Erfahrungsgemäß nehmen weniger als 50 Prozent der Berechtigten ein solches Gesundheitsangebot an“, sagt DGIM-Generalsekretär Ertl. Seine Fachgesellschaft setze sich daher dafür ein, die Aufmerksamkeit und Akzeptanz für das neue Screening zu steigern – und so zum Erreichen des WHO-Ziels beizutragen.

Taubenfütterung steht unter Strafe

Infektionsrisiko steigt

 

Tauben gehören in allen größeren Städten zum Alltag. Durch ihre unkontrollierte Vermehrung werden sie aber immer mehr zum Problem. Zum Wohl von Tier und Mensch ist daher in Bonn das Füttern von Tauben verboten.

Durch günstige Ernährungsmöglichkeiten wie Speisereste, Abfälle und Vogelfutter vermehren sich Stadttauben wesentlich schneller als unter normalen Umständen. Da sie sich nicht mehr auf die Futtersuche konzentrieren müssen, brüten sie ganzjährig und ziehen im Jahr durchschnittlich fünf Junge groß. In der Natur und bei normalem Nahrungsangebot brüten Tauben nur ein- bis zweimal jährlich und beschäftigen sich intensiver mit der Futtersuche und der Jungtieraufzucht. Ein Fütterungsverzicht ist daher nach Ansicht von Fachleuten eine wichtige Voraussetzung, um das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen und den Tauben zu einem artgerechteren Leben zu verhelfen.

Infektionsrisiko steigt

Stadttauben können, wie alle Vögel und Tiere, Träger von Krankheitserregern sein. Menschen, die Vögel füttern und dadurch mit dem Kot oder dem Federstaub dieser Tiere in Kontakt kommen, setzen sich gesundheitlichen Risiken, wie zum Beispiel Allergien und eventuellen Infektionen aus. Neben gesundheitlichen Beeinträchtigungen für Menschen und Verschmutzung der Städte kann Taubenkot durch seine aggressiven Eigenschaften zu erheblichen Schäden an Kleidung, Gehwegen und Gebäuden führen. Zusätzlich nehmen Tauben täglich größere Mengen Steinchen aus dem Mauerputz in den Kropf auf, was zu einer zusätzlichen Schädigung der Bauwerke führt.

In Bonn ist aus diesen Gründen das Füttern von Stadttauben verboten. Ein Verstoß gegen das Fütterungsverbot, das in der Bonner Straßenordnung festgelegt ist, kann ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro nachsichziehen. Seit Februar 2019 gibt es übrigens auch ein Fütterungsverbot von Wasservögeln und Nutrias im gesamten Stadtgebiet.                                                         Foto: Manfred Rademacher

 

Sport im Kindes- und Jugendalter tut gut – aber in Maßen

Experten warnen vor Überlastungsschäden an kindlichen Gelenken und Knochen

Akute Verletzungen wie Brüche, Prellungen und Zerrungen – aber auch Überbelastungsschäden an Gelenken und Knochen – nehmen im Kindes- und Jugendalter zu, beobachten Sportorthopäden. Die Ursache sehen sie vor allem in zu wenig Verletzungsprävention, etwa passendem Schuhwerk, Einlagen, einem altersgerechten abwechslungsreichen Trainingsplan oder ausreichenden Regenerationszeiten. In vielen Fällen würden sich auch bereits durch ein adäquates Präventionstraining oder maßvollere Sporteinheiten Verletzungen und deren Spätfolgen vermeiden lassen. Im Zuge des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie 2019 (DKOU) warnen die Experten vor zu intensivem Sport ohne Regenerationszeiten im Kindesalter. Sie weisen darauf hin, dass Folge- und Überlastungsschäden – auch durch zu einseitige Bewegungsabläufe – junge Menschen lebenslang körperlich beeinträchtigen können.

„Wir beobachten in der Praxis zunehmend Verletzungsmuster, die auf zu intensive Sporteinheiten ohne ausreichende Erholung für Knochen, Gelenke und Muskulatur zurückzuführen sind“, betont Professor Dr. med. Romain Seil, Präsident der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS). Der orthopädische Chirurg aus Luxemburg warnt vor zu langanhaltendem und einseitigem Übertraining, das den kindlichen Halte- und Bewegungsapparat dauerhaft schädigen kann.

Eine Schwachstelle im Knochenbau von Kindern und Jugendlichen ist die Wachstumsfuge (Epiphysenfuge). Sie schließt sich bei Mädchen meist zum 14. oder 15., und bei Jungen etwa zum 16. Lebensjahr, nachdem das Knochenwachstum abgeschlossen ist. Akute Verletzungen, aber auch chronische Überbelastungen, die zu mikrotraumatischen – für das Auge nicht sichtbaren – Verletzungen führen, können Schäden an den Wachstumsfugen verursachen. „Insbesondere eine gelenknahe oder auch das Gelenk direkt betreffenden Verletzung, bei der die Wachstumsfuge beteiligt ist, kann dann eine Fehlstellung nach sich ziehen.“, so Seil. Als Beispiel nennt er O-Beine von Fußballern, die in ihrer Jugend zu intensiv trainiert haben. Je nach Ausprägung könne dies auch Spätschäden wie Arthrose zur Folge haben.

Insbesondere bei Sportarten mit erhöhten Überlastungsrisiko an Knochen und Gelenken, wie dem Kunstturnen oder Tennis, aber auch Kontaktsportarten wie Judo, sind Überlastungsschäden häufiger als akute Verletzungen. Kinder im Leistungssport sind öfter betroffen, doch auch im Breitensport ist es ratsam, Sport in Maßen zu betrieben. „Kinder sollten wöchentlich mindestens zwei Ruhetage einhalten und höchstens drei bis vier Stunden am Tag trainieren“, so Professor Dr. med. Thomas Tischer, Leiter Sektion Sportorthopädie an der Orthopädischen Klinik, Universitätsmedizin Rostock. „Dabei ist es wichtig, das Training altersgerecht, abwechslungsreich und mit ausreichend Aufwärm- und Ruhezeiten zu gestalten.“

Prävention, Behandlung und Rehabilitation von verletzten Sportlern würde im Leistungs- aber auch im Breitensport zu sehr vernachlässigt wird. Sie sollten konsequenter in das Sportprogramm aufgenommen werden, um eine gesunde sportliche Entwicklung zu fördern und den jungen Sportlern ein gesundes und schmerzfreies Leben mit und nach dem Sport zu ermöglichen, so die Experten. Hat das Kind Beschwerden, sollten Eltern sich umgehend an einen Sportorthopäden wenden, sagt auch Dr. med. Thomas Möller, Kongresspräsident des DKOU aus Speyer.

 

"Endlich hat mir jemand zugehört und mich auf dem Weg

aus dem Behördendschungel begleitet"

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung

berät ab sofort in der neurologischen Praxis Dr. Christoph Kley in Eitorf 

 

Seitdem sich abzeichnete, dass ihr Sohn durch die Folgen eines Hirntumors keine Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt haben wird, suchte Frau Schaefers verzweifelt die Unterstützung verschiedener Beratungsangebote. Doch das Ergebnis war immer das gleiche – ein Weg in die Sackgasse. Entweder waren die empfohlenen Angebote nicht auf die Bedürfnisse von Menschen mit erworbener Hirnschädigung ausgerichtet oder ihr wurden sogar falsche Informationen gegeben. Die Ratlosigkeit beängstigte sie. „Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es für meinen Sohn mit Anfang 20 keine passenden Optionen geben soll. Er braucht unbedingt eine Tagesstruktur und soziale Kontakte – vor allem, nachdem sich viele von seinen Freunden von ihm abgewendet hatten“. Durch den wertvollen Hinweis einer Beratungsstelle wurde die tatkräftig wirkende Angehörige schließlich auf das Angebot der EUTB ZNS – Hannelore Kohl Stiftung aufmerksam. Die empathische Beraterin konnte schnell die Sorgen von Frau Schaefers nachvollziehen und zu verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten in Wohnortnähe vermitteln. Schon beim Kennenlernen des ersten Angebotes stand fest: Das ist genau das, was sich die Familie erhofft hatte. „Erst nach dieser langen Suche wurde mir erklärt, dass 'Berufliche Reha' auch bedeuten kann, in einer Werkstatt für Menschen mit erworbener Hirnschädigung zu arbeiten. Mir ist regelrecht ein Fels vom Herzen gefallen. Wir wissen jetzt endlich, wie es weitergeht.“

Die EUTB der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung berät Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis telefonisch, online und persönlich vor Ort. Zunehmend werden Beratungen auch in Kliniken und Praxen angeboten, in denen Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen behandelt werden. Gleichwohl bedeutet das Motto der EUTBs „Eine für alle“, dass es für die Kontaktaufnahme keine Rolle spielt, mit welcher Beeinträchtigung eine Person lebt oder worin deren Ursache liegt.

Dank der Unterstützung durch Dr. Christoph Kley, seit April 2019 niedergelassener Neurologe in Eitorf, werden Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen ab sofort jeweils nach vorheriger telefonischer Terminabsprache donnerstags von 13 bis 15 Uhr direkt in der Praxis beraten. Der langjährige Chefarzt der Abteilung Neurologie in Troisdorf-Sieglar kennt die Sorgen und Ängste der betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen: „Gerne stelle ich meine Praxisräume zur Verfügung, damit die EUTB der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung auch in Eitorf und Umgebung behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen beraten kann. Durch meine Erfahrung im Krankenhaus weiß ich, dass gerade im Anschluss an Akutversorgung und Frührehabilitation gute Beratung wichtig ist, damit erreichte Rehaziele erhalten bleiben und der Weg zurück in die gesellschaftliche Teilhabe geebnet wird.“

Helga Lüngen, Geschäftsführerin der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, ist dankbar für die Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Gerne bestätigt sie: „Die Beratenden sind frei von Interessenkonflikten und unabhängig. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und die selbstbestimmte Lebensplanung und -gestaltung der ratsuchenden Person. Unsere EUTB ZNS berät zu allen Lebensbereichen wie zum Beispiel. Arbeiten, Freizeit, Mobilität und Wohnen. Häufig werden auch Themen aus den Bereichen Freizeitgestaltung, Partnerschaft, Sexualität oder das Knüpfen sozialer Kontakte angesprochen.“

Die Beratung erfolgt durch qualifizierte sozialpädagogische Fachkräfte, die teilweise selbst mit einer Behinderung leben und damit als ExpertInnen in eigener Sache beraten. Diese Methode heißt „Peer-Beratung“ und wird ebenfalls bei der EUTB der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung angeboten.

Die Beratungsgespräche werden von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen gemeinsam mit den Peerberatenden auch als Team angeboten. Das nennt man "Tandem-Beratung".

Familie Schaefers wurde von Max Boecker und Annette Riegel vom EUTB-Team der ZNS Hannelore Kohl Stiftung unterstützt.

                                                                                           Foto: ZNS

 Es lauern zahlreiche Gefahren im Haushalt

Staubsaugen, Fensterputzen und Heimwerken gehören zu den unterschätzten Gefahren. Laut Robert-Koch-Institut erleiden 2,8 Millionen Bundesbürger im Jahr einen Unfall im Haushalt. Vorliegende Statistiken belegen sogar, dass das Risiko eines tödlichen Unfalls im Haushalt ungleich höher ist als im Straßenverkehr. Seit 2007 konnte eine stetig ansteigende Zahl an Haushaltsunfällen aufgezeichnet werden. Im eigenen Heim fühlen sich Menschen sicher und verzichten deshalb oft auf Sicherheitsvorkehrungen, die sie vor Stürzen, Schnitten oder Verbrennungen schützen. Orthopäden und Unfallchirurgen rufen deshalb zu einem bewussteren Verhalten in den eigenen vier Wänden auf.

 

Neue Leitlinie zu Weißem Hautkrebs

Bei Eingriffen im Gesicht zählt auch das ästhetische Ergebnis

Weißer Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsformen, mehr als 150.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland daran. Auslöser ist meist zu viel Sonneneinstrahlung, weshalb dieser Tumor besonders häufig im Gesicht auftritt. Eine neue Leitlinie verweist darauf, dass es bei operativen Eingriffen nicht nur auf die vollständige Entfernung des Tumors ankommt, sondern auch auf ein funktionell und ästhetisch angemessenes Ergebnis. Worauf Patienten achten sollen, wie sie weißem Hautkrebs vorbeugen und wie Behandlungsergebnisse aussehen können, erläuterten Experten auf der Berliner Pressekonferenz anlässlich des 135. Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH).

Weißer Hautkrebs, auch Basalzellkarzinom oder Basaliom genannt, tritt besonders häufig an lichtbeschienener Haut auf. Betroffen sind vor allem ältere Menschen sowie Personen, die freizeit- oder berufsbedingt viel Zeit im Freien verbracht haben wie etwa Landwirte oder Bauarbeiter. Liegt ein Tumor vor, ist eine vollständige chirurgische Entfernung des betroffenen Gewebes wichtig, zugleich aber auch der Erhalt aller Körperfunktionen sowie ein ästhetischer Wundverschluss. So regelt es eine neue Leitlinie, die kurz vor der Publikation steht. „Die Leitlinie hat zum Ziel, dass alle Patienten eine optimale Therapie erhalten“, sagt DGCH-Präsident Professor Dr. med. Jörg Fuchs.

Dafür muss der Chirurg alle erforderlichen Techniken zur Wundversorgung beherrschen. Grund: Erst die Untersuchung des Pathologen zeigt, ob es gelang, den Tumor vollständig mit einem ausreichenden Sicherheitssaum zum gesunden Gewebe zu entfernen. „Es kann sich also kurze Zeit nach der Operation herausstellen, dass die Gewebeentfernung doch umfassender und weiträumiger erfolgen muss als zunächst angenommen“, erläutert Professor Dr. med. Dr. med. dent. Hans-Peter Howaldt von der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG).

Um das so entstandene größere Loch ästhetisch ansprechend zu verschließen, kann eine aufwändigere plastische Rekonstruktion notwendig werden, die über das direkte Verschließen einer Wunde mit einer Naht hinausgeht. Zu diesen Techniken zählt unter anderem die sogenannte indische Nasenplastik – hierbei formen die Chirurgen aus Stirnhaut eine neue Nase. Oder sie verpflanzen einen Mikrolappen, ein Stück Haut, das mit anhängender Arterie dem Unterarm oder der Wade entnommen wird. „Damit verschließen wir eine größere Wunde am Hals oder am Gesicht, wobei dieses Transplantat seine Blutversorgung selbst mitbringt“, betont Howaldt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Kommt es zum Einsatz derartiger Techniken, zählt nicht nur das ästhetische Ergebnis. Auch der Erhalt der körperlichen Funktionen ist wichtig. „Hautlappenplastiken sollen möglichst so transplantiert werden, dass die Schnitte entlang der Hautspannungslinien verlaufen und die ästhetischen Einheiten des Gesichtes respektiert werden, Augenlider problemlos geöffnet und geschlossen werden können, die Lippenbewegungen nicht beeinträchtigt sind“, erläutert Howaldt. Leiden Patienten unter einem lokal fortgeschrittenen Basalzellkarzinom, sollte vor Beginn der Behandlung ein Tumorboard eingeschaltet werden. „Dort klären verschiedene Disziplinen, ob im Einzelfall eine Bestrahlung, eine medikamentöse oder chirurgische Behandlung sinnvoll ist“, sagt der Chirurg.

Damit es dazu gar nicht erst kommt, sind vorbeugende Verhaltensmaßnahmen dringend empfohlen. „Sich der Sonne ungeschützt längere Zeit direkt auszusetzen, ist tabu“, warnt Howaldt. So sollte man zwischen elf und vierzehn Uhr auf einen Strandbesuch verzichten oder sich unter einem Sonnenschirm aufhalten. Generell sei es sinnvoll, so Howaldt, einen Sonnenhut zu tragen. „Diese Maßnahmen gelten ganz besonders für Kinder, die auch noch nach Jahren verschiedene Formen von Hautkrebs in der Folge von zu intensiver Sonneneinwirkung und zu wenig Sonnenschutz bekommen können“, betont der Gießener Chirurg.

 

Mehr Zufriedenheit mit dem künstlichen Kniegelenk

Erwartungen vorher abklären - Risiken in den Blick nehmen

Bis zu zwanzig Prozent der Patienten, die mit einem künstlichen Kniegelenk leben, sind mit ihrer Knie-Prothese nicht zufrieden1. Lockerungen, Infektionen, aber auch Bewegungseinschränkungen und Schmerzen gehören zu den häufigsten Gründen. Da viele der Probleme in Zusammenhang mit bereits bestehenden Grunderkrankungen auftreten, fordert die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) eine bessere Aufklärung der Patienten vor der Entscheidung für den Eingriff. Dazu gehört das Abwägen der individuellen Risiken gegenüber den Vorteilen, aber auch das Korrigieren unrealistischer Erwartungen an das Implantat. In jedem Fall müssen vor einer Prothesenimplantation alle anderen Therapieoptionen ausgeschöpft worden sein. Welche das sind und was die neue, zum Jahresende erscheinende Leitlinie zum künstlichen Kniegelenk rät, ist eines der Themen auf der Pressekonferenz der AE im Vorfeld ihres 19. Jahreskongresses am 30. November in Hamburg.

Im Jahr 2016 haben etwa 187.000 Patienten ein künstliches Kniegelenk erhalten2. Über 96 Prozent der Implantate leisten ihren Dienst länger als 15 Jahre. Sie ermöglichen Aktivität auch in höherem Alter und haben so entscheidenden Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand der Patienten. „Eine gute Funktion und ein natürliches Gelenksgefühl, das sogenannte „forgotten knee“, sind deshalb unser erklärtes Ziel bei einer Knieprothese“, so Professor Dr. med. Henning Windhagen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE). Dennoch könne ein Implantat den natürlichen Knochen nie vollständig ersetzen. „Darüber sollten sich die Patienten vorher im Klaren sein“, so Windhagen, Direktor der Orthopädischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover im DIAKOVERE Annastift.

Vielmehr gelte es, sich vor der Entscheidung mit den individuellen Risiken und Erwartungen auseinanderzusetzen und im ausführlichen Gespräch mit dem Arzt die Fürs und Widers einer Knieprothese abzuwägen. Gegebenenfalls sollte man auch eine Zweitmeinung einholen: „Die moderne Indikationsstellung zur Knieprothese bedeutet eine gemeinsame Entscheidung, bei der auch die Alternativen zur Operation genannt werden“, betont Windhagen. So stellen etwa starkes Übergewicht und Begleiterkrankungen wie Gicht, Diabetes, Rheuma und neurologische Erkrankungen wie Parkinson ein erhöhtes Risiko für ein Implantatversagen dar. Auch chronische Entzündungen, etwa der Blase, sollten vorher ausheilen. „Ebenso hat die psychische Verfassung einen starken Einfluss auf die Zufriedenheit mit einer Prothese“, so Windhagen. Depressionen etwa hätten mitunter zur Folge, dass ein Patient per se unzufrieden sei und auch leichte Beschwerden nicht tolerieren könne.

Zu einer guten Prothesenfunktion gehört auch ein verantwortungsvolles Verhalten der Patienten. „Extremsport sollte vermieden werden“, nennt Windhagen ein Beispiel. Sonst drohten frühzeitige Abnutzung und Lockerung des Implantates. „Zudem ist erhöhte Wachsamkeit bei Infekten wie Wunden, Abszessen oder Zahnentzündungen wesentlich für die Haltbarkeit der Prothese“, betont der Orthopäde. Bakterien könnten im Körper streuen, das Implantat besiedeln und damit infizieren.

Auch der körperliche Ausgangszustand der Patienten hat Auswirkungen: „Je besser die Beweglichkeit und Funktion vor der OP waren, desto besser sind sie in der Regel auch nach der OP“, sagt Professor Dr. med. Karl-Dieter Heller, Generalsekretär der AE aus Braunschweig.  

Heller, Chefarzt der Orthopädischen Klinik am Herzogin Elisabeth Hospital in Braunschweig, rät seinen Patienten zudem zu Geduld: „Die vollständige Rehabilitation zieht sich etwa zwei Jahre hin. So lange verbessert sich die Funktion von Gelenk und Muskelapparat.“ Es gilt also, sich Schritt für Schritt ein gutes Bewegungsspektrum zurückzuerobern.

 

Für wenig Geld!

PEARL-Massagerolle gehört zu den

wichtigsten Fitness-Kleingeräten

MRad. Man muss nicht tief in die Tasche greifen, um sich fit zu halten. Wir haben uns mal umgeschaut und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass PEARL immer eine gute Wahl ist in Sachen Fitness-, Pilates- & Yoga-Massage.

Wir haben einer Fachfrau diese Massage-Rolle mit Riffeln und Noppen einmal vorgestellt. Die Begeisterung war nicht zu beschreiben. Sie meinte, dass man mit dieser genoppten Rolle, die nur einen Durchmesser von 14 Zentimeter hat, sein eigener Masseur sei. Zwei Leserinnen, die unter Verspannungen und Rückenschmerzen klagen, haben wir diese leichte Rückenmassagerolle zur Verfügung gestellt, um festzustellen, was dieses preiswerte Gerät von nur 12,90 Euro leistet. Helle Begeisterung bei den beiden Frauen und auch bei den BR-Mitarbeiter, die diese Rolle (Foto) mal genau unter die Lupe nahmen im Test.

Eine Gymnastiklehrerin sagte uns, dass dieses handliche Kunststoffgerät gesundheitsfördernd sei, weil es die Durchblutung fördere und die angesammelten Toxine aus dem Muskelgewebe entferne. Die Yoga- und Massage-Rolle sei auch ideal für Yoga-Übungen, Selbstmassagen, und zwar zum Glätten der Muskel-Faszien.

Übrigens: Durch die Riffel- und Noppen-Oberfläche sei die tiefenwirksame Muskel-Massage bei beiden Frauen dieses handlichen Geräts eine wahre „Wunderrolle“ gewesen, wie sie beide sagten. Bei unseren Mitarbeitern, die zahlreiche Stunden täglich vor dem PC sitzen, hat diese Muskel-Massage-Rolle bei ihren Verspannungen wahre Wunder bewirkt. Und das ging so: Die Rolle zwischen einer Tür und dem Rücken geklemmt, macht nicht nur den Rücken wieder fit, sondern durch die Rauf- und Runterbewegungen werden auch die Muskeln der Beine gestärkt. Und wer nun den gemütlichen Mitmenschen gehört, der lässt sich mit dieser hohlen Massagerolle von Frau Gemahlin, Freundin oder auch einem sonstigen Menschen über den Rücken rollen, meinetwegen auch anderswo.

Einfach mal bei www.pearl.de reinschauen! Dort finden Sie Superangebote in erster Linie aus dem elektronischen Bereich! Sie werden staunen, wie umfangreich das PEARL-Angebot ist, und zwar zu erschwinglichen Preisen!

 

Das Gesundheitssitzkissen von PEARL

ist in jedem Büro und daheim ein Muss!


MRad. Jeder Dritte hierzulande leidet unter Rückenschmerzen. Und Gesundheitsexperten prophezeien, das dieser Zustand noch weiter zunimmt, wenn man nicht dagegen angeht. Wie zu hören ist, sind in erster Linie jene Bürgerinnen und Bürger mit sitzender Tätigkeit betroffen. Nun kommt die Frage auf: Was tun, um dagegen anzugehen. Da gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Fast täglich zur Massage laufen und sich durchkneten lassen oder selbst etwas dagegen tun.
Wir haben uns mal schlau gemacht und uns eine einfache Lösung einfallen lassen. Und zwar haben wir bei Deutschlands großem Elektronik-Versand PEARL (www.pearl.de) ein hervorragendes Rückenmuskulatur-Luft-Noppen-Sitzkissen zum balancieren für Pilates, Yoga und Fitness gefunden.
Dieses blaue Ballkissen im Durchmesser von 33 Zentimeter mit rund 1600 harten Nocken stärkt den Rücken im Sitzen und das sogar auf Urlaubsreisen. Mit diesem luftgefüllten Sitzkissen trainieren Sie Ihre Rückenmuskulatur wie von selbst am Schreibtisch. Aber auch aktiv bei Rücken- und Bauch-Übungen. Dieses Balancekissen ist im Prinzip ein aufgeblasener Ball, nur halt nicht rund, sondern flach gehalten. Beim Sitzen vollführt Ihre Wirbelsäule daher ständig kleinste Ausgleichsbewegungen, um die Balance zu halten. Ganz entspannt unterstützt das Kissen dadurch eine gerade Haltung und einen gesunden Rücken.
Zusätzlich ist es ein nützliches Fitnessgerät für Rückengymnastik und Dehn- und Kräftigungsübungen und fördert dazu noch eine bessere Durchblutung. Eine Seite ist flach genoppt, die andere stärke genoppt.
Sie können aber auch dieses Luft gepolsterten Sitzkissen zwischendurch mal für eine entspannte Fußmassage benutzen. Und wer da meint, er habe ja einen Sitzball, um die Rückenmuskulatur zu stärken, ist aber mit diesem Luft gefüllten Balancekissen wesentlich besser bedient: Denn dieses Balancekissen ist viel praktischer als ein Sitzball. Dank seiner kompakten Größe lässt es sich überall mitnehmen - ins Büro, nach Hause oder auch auf Reisen. Beim Schreibtischstuhl können Sie die Sitzhöhe individuell anpassen. Und aufpumpen lässt es sich auch schnell - einfach mit einer normalen Ballpumpe.
Alternativ können Sie auch Ihre Koordination trainieren, indem Sie zweibeinig oder auch nur auf einem Fuß darauf balancieren. Dafür brauchen Sie nicht mal zusätzliche Zeit, wenn Sie beispielsweise die Zeit beim Zähneputzen nutzen.
Dieses Trainingsgerät, dieses ergonomisches Sitzkissen (Massagekissen) ist noch dazu bei PEARL sehr preiswert zu kaufen. Hier der Link zum Sitzkissen: http://www.pearl.de/mtrkw-2892-ballkissen.shtml 
Übrigens: Dieses Gesundheitssitzkissen darf eigentlich bei jenen Menschen, die täglich über Stunden am PS, am Schreibtisch, sitzen, nicht fehlen. Wir können nur allen Arbeitgebern raten, ihren arbeitenden Mitmenschen ein solches Sitzkissen am Arbeitsplatz zu schenken. Auch in Ministerien und sonstigen Büros wäre eine solche gesundheitliche Hilfe von großem Nutzen. Und eines ist sicher: Die Mitarbeiter werden selten fehlen, um sich beispielsweise wegen Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung zu begeben oder sich massieren zu lassen.
 

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"So schmeckt Bonn"

SWB Energie und Wasser hat eine Sommer-Kampagne zum Thema Wasser gestartet. „So schmeckt Bonn“ lautet der Titel, den die mehr als 300.000 Bonner in diesen Tagen in der Bundesstadt entdecken werden.
„Erfrischend bei Ihnen zu Hause und an unserem Wasserwagen“ heißt es in den großformatigen Anzeigen, die den Bürgern auf Litfaßsäulen begegnen. Zwei Motive, ein Wasserglas und eine Babyflasche, heben die besondere Güte des Bonner Wassers als Trinkwasser hervor. Denn das Bonner Wasser ist ein Qualitätsprodukt, das höchsten Ansprüchen genügt und dem Vergleich mit Mineralwasser uneingeschränkt standhalten kann. Zumal Trinkwasser zu den am besten überwachten Lebensmitteln überhaupt gehört. 

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Gesunde Nahrung ist die beste Medizin" 

Hilfe, meine Tochter wird immer dicker! Solche Aussagen hört man immer wieder in der heutigen Zeit. Oder: Ich esse ja kaum was und trotzdem nehme zu. Verschwiegen wird dabei die Flasche Bier am Abend, der Rotwein in hoher "Dosis" oder auch das Likörchen, bis die Flasche leer ist.
Bei jungen Leuten, bei der Tochter im zarten Alter von sechs, sieben Jahre oder älter, machen es nicht selten die Chips beim Fernsehen, so ganz nebenbei die Cola, wenn die Freundin oder der Freund zu Besuch ist.
Die bekannte Bonner Heilpraktikerin Marion Lee haben wir gefragt, was sie an Ernährung der Menschheit für wichtig halte. Ihr Leitspruch ist der ungeschriebene Grundsatz: "Zurück zur Natur - gesunde Nahrung ist die beste Medizin!"
Wollten wir alle ihre Tipps hier aufschreiben, dann könnten wir eine Sonderausgabe herausbringen. Denn die erfolgreiche Heilpraktikerin, die bei ihren Patienten in vielen Krankheitsfällen neben ihrer Behandlungen auch die Ernährung umstellt, schwört auf gesunde Ernährung.
Überrascht waren wir, als Frau Lee gerade das Obst und Südfrüchte ansprach. So stellte sie den therapeutischen Nutzen der Äpfel heraus. Ein alter Reim sagt: "Ein Apfel, gegessen kurz vor der Nacht, hat manchen Arzt zum Bettler gemacht!"
Äpfel können beispielsweise ein gutes Herzmittel, senkt dazu noch den Cholesterinspiegel im Blut, und soll blutdrucksenkend sein. Sie sollen auch hemmende Stoffe gegen Krebs enthalten, was bei Tierversuchen erfolgreich war. Und wer viel Apfelsaft trinkt, der könne damit infektiöse Viren abtöten.
Zwei bis drei Äpfel am Tag können nach einiger Zeit, wie schon erwähnt, den Cholesterinspiegel im Blut senken.
Nicht umsonst wird der Apfel im amerikanischen Volksmund der "König der Früchte" genannt. Wie von Frau Lee zu hören war, sei das Apfelessen auch gut gegen Gicht, Rheuma, Gelbsucht und allen Leber- und Gallenblaseerkrankungen. Sogar bei nervösen Erkrankungen wirkt der Apfel Wunder. Sie weist auf die griechische Mythologie hin, wo die Äpfel wie Honig schmeckten und alle Krankheiten durch die Äpfel geheilt worden seien.
Äpfel seien auch gut bei der Gewichtsreduzierung, weil ganze Äpfel den Glukosespiegel im Blut eine Zeit lang konstant halten, sättigen sie auch stärker als vergleichbare Kohlehydratkalorien aus Apfelsaft oder Apfelmus. Was ganz wichtig ist: Den Apfel gut abwaschen und ihn auf jeden Fall mit der Schale essen, denn sie ist besonders reich an Pektin, das sich zur Senkung des Cholesterinspiegels, des Blutdrucks oder zur Stabilisierung des Blutzuckers erwiesen haben.

Tasse oder Kännchen?

Mit Koffein gegen die Alzheimer-Krankheit

Deutsch-französisches Forscherteam um die Bonner Forscherin Prof. Dr. Christa E. Müller weist erstmals positive Wirkung von Koffein auf Tau-Ablagerungen bei der Alzheimer-Krankheit nach. Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) förderte Forschungsprojekt mit 30.000 Euro, französische Partnerorganisation LECMA unterstützte mit 50.000 Euro Forschungsergebnisse im Fachmagazin „Neurobiology of Aging“ publiziert. 

Foto: „Nottebrock / Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Koffein zählt zu den weltweit am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanzen. Es ist in Kaffee und Tee enthalten oder Süßgetränken zugesetzt. Seit einiger Zeit gibt es Hinweise darauf, dass Kaffee- und Tee-Trinker in höherem Alter bessere Gedächtnisleistungen zeigen und ein verringertes Risiko aufweisen, an Alzheimer zu erkranken.

Im Rahmen eines deutsch-französischen Forschungsprojekts konnte ein Team um Prof. Dr. Christa E. Müller von der Universität Bonn und Dr. David Blum (Inserm U837, Lille) nun erstmals zeigen, dass sich Koffein positiv auf Tau-Ablagerungen bei der Alzheimer-Krankheit auswirkt. Das zweijährige Projekt wurde mit 30.000 Euro von der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) und mit 50.000 von der französischen Partnerorganisation LECMA unterstützt. Erste Ergebnisse wurden in der Online-Ausgabe des Fachmagazins „Neurobiology of Aging“ veröffentlicht. Weitere Publikationen sind in Planung.

Tau-Ablagerungen zählen zusammen mit Beta-Amyloid-Plaques zu den charakteristischen Merkmalen der Alzheimer-Krankheit. Die beiden Eiweißablagerungen stören die Kommunikation der Nervenzellen im Gehirn und tragen dadurch zu deren Degeneration bei. Bislang gibt es trotz intensiver Forschung keinen Wirkstoff, der dies verhindern kann. Durch die Ergebnisse von Christa Müller und ihrem Team könnte nun eine neue Klasse von Medikamenten entwickelt werden.

Koffein blockiert im Gehirn als Adenosinrezeptor-Antagonist verschiedene Rezeptoren, die von Adenosin aktiviert werden. Erste Ergebnisse des Forscherteams hatten bereits darauf hingedeutet, dass besonders die Blockade des Adenosinrezeptor-Subtyps A2A eine wichtige Rolle spielen könnte. Christa Müller und ihre Kollegen entwickelten zunächst einen A2A-Antagonisten in hochreiner und wasserlöslicher Form (MSX-3). Dieser hat weniger Nebenwirkungen als Koffein, da er nur A2A-Rezeptoren blockiert, und ist zugleich deutlich effektiver. Anschließend behandelten die Forscher über mehrere Wochen genetisch veränderte Mäuse mit dem A2A-Antagonisten. Die Mäuse hatten ein verändertes Tau-Protein, das ohne Therapie zu einer frühen Ausbildung von Alzheimer-Symptomen führt.

Im Gegensatz zu einer Kontrollgruppe, die nur ein Placebo verabreicht bekam, erzielten die behandelten Tiere in Gedächtnistests deutlich bessere Ergebnisse. Insbesondere auf das räumliche Erinnerungsvermögen hatte der A2A-Antagonist positive Auswirkungen. Auch im Hippocampus, also dem Sitz des Gedächtnisses der Nagetiere, konnte eine Verbesserung der krankmachenden Prozesse gezeigt werden.

„Wir sind einen guten Schritt vorangekommen“, sagt Christa Müller. „Die Ergebnisse der Studie sind wirklich vielversprechend, denn wir konnten erstmals zeigen, dass A2A-Antagonisten in einem Tiermodell, das der Krankheit sehr ähnlich ist, tatsächlich sehr positive Wirkungen haben. Und die Nebenwirkungen sind gering.“

Die Forscher wollen den A2A-Antagonisten nun in weiteren Tiermodellen einsetzen. Wenn die Ergebnisse positiv sind, könnte sich eine klinische Studie anschließen. „Bis zur Zulassung von A2A-Adenosinrezeptor-Antagonisten als neue Alzheimer-Therapeutika ist also noch etwas Geduld gefragt. Ich bin aber optimistisch, dass klinische Studien durchgeführt werden“, sagt Christa Müller.

Originalpublikation: Laurent, C., Eddarkaoui, S., Derisbourg, M., Leboucher, A., Demeyer, D., Carrier, S., Schneider, M., Hamdane, M., Müller, C.E., Buee, L. & Blum, D. (2014). Benefical effects of caffeine in a transgenic model of Alzheimer’s disease-like Tau pathology. Neurobiology of Aging. Abstract: http://www.neurobiologyofaging.org/article/S0197-4580%2814%2900284-X/abstract

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt von Prof. Dr. Christa E. Müller: http://www.alzheimer-forschung.de/forschung/index.htm?showid=3513&showyear=2011

Ein Alzheimer-Video hier ...

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Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel. Bis heute finanzierte die AFI 120 Forschungsprojekte mit über 6,4 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden über 600.000 Ratgeber und Broschüren abgegeben. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Informationen anfordern. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Möglichkeiten zu spenden.

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