Leute von gestern und heute

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Bonner Stadtverordneter -

ein "Bürger-Politiker" mit viel Energie

 

Eine Betrachtung von Manfred Rademacher

 

Die erste Lektion in meiner journalistischen Laufbahn, in der Volontärzeit, erfuhr ich von einem gestandenen älteren Herrn der schreiben Zunft, einem Journalisten von großem Format, von dem ich viel gelernt habe: „Merke dir eins, hebe keinen Politiker in deiner Berichterstattung in den Himmel, denn du machst dich dann von diesem Menschen abhängig.“ Lächelnd fügte er zwinkernd hinzu: „Die große Ausnahme ist, wenn er nach deiner Bankverbindung verlangt.“

Diesmal höre ich nicht auf den Ratschlag meines damaligen Journalistenkollegen. Nicht, weil mir irgendwelche Beträge angeboten wurden, sondern, weil ich das Bedürfnis habe, mich bei einem Kommunalpolitiker im Namen zahlreicher Leserinnen und Leser unserer Online-Zeitung für seine Arbeit zu bedanken. Denn immer wieder werden wir in der Redaktion auf irgendwelche Missstände angeschrieben oder angerufen. In erster Linie wird die Unsauberkeit im kleinsten Stadtbezirk Hardtberg angesprochen. Dabei fällt nicht selten ein bestimmter Name eines CDU-Politikers, der sich für die Erhaltung der Natur und natürlich auch für die Sauberkeit im Hardtberger Stadtbereich bei der Stadtverwaltung einsetzt. Er selbst ist unterwegs und schaut sich im Hardtberg um.

Überdies lässt er auf dem Duisdorfer Marktplatz einen Brunnen sprudeln, wofür er als Brunnenpate tief in die Tasche greift und 450 Euro bezahlt hat. Er kümmert sich im Derletal um die Teiche und hat stets für die Bürger ein offenes Ohr. Man könnte noch viele positive Punkte aufzählen, die der CDU-Ratsherr in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Bonn und anderen Institutionen zur Freude der Bürgerschaft realisiert. Dieser Ratsherr steht nicht nur auf dem Papier als Stadtverordneter und kassiert die monatliche Aufwandsentschädigung, sondern bringt sich überall dort ein, worum er von den Bürgerinnen und Bürgern gebeten wird – mit großem Erfolg! Man sollte da auch nicht die neue Belegung des Weges von der Sparkasse zum Springbrunnen an der Villemombler Straße vergessen. Eine Pflasterung, wie die von der Bushaltestelle zum Springbrunnen, will Bert Moll zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Christos Katzidis bei der Stadt durchsetzen.

Verglichen mit einem hervorragend arbeitenden Kraftwerk, einem innerlich gut funktionierenden Räderwerk, gehört der Bonner CDU-Stadtverordnete, Bert Moll, zu einem herausragenden Politiker, der in der Bevölkerung voll des Lobes ist. Ein Bürger sagt richtig: „Herr Moll ist für mich, auch für andere die ich kenne, ein ‘Bürger-Politiker’ erster Güte, der sich wirklich intensiv um die an ihn herangetragenen Probleme kümmert. Er ist kein Schaumschläger, wie so mancher andere Politiker! Eigentlich gehört er in die Landespolitik!“ Diesen Sätzen ist nichts mehr hinzuzufügen, die kann man voll unterschreiben.

Bonn-Report fragt -

Europa-Abgeordneter Axel Voss antwortet

 

Herr Voss, was mögen Sie an Bonn besonders?

Bonn ist eine wunderbare Mischung aus Dorf vor Ort und Großstadt. Man kann alle Annehmlichkeiten einer Großstadt genießen und kann gleichzeitig eine familiäre und gemütliche Atmosphäre genießen. Die rheinische Mentalität ist sehr wohltuend. Was an Bonn in dieser Hinsicht besonders ist, dass zum Rheinischen auch eine gute Portion Internationales dazukommt.

 

Welche Eigenschaften sind für einen Politiker besonders wichtig?

Authentizität, Glaubwürdigkeit und Leidenschaft sind drei besonders wichtige Eigenschaften eines Politikers. Ohne sie könnte ich meine Aufgaben nicht so erfüllen, wie ich das sollte und will.

 

Ihr politisches Leitmotiv?

„Zusammen mehr erreichen!“

Meine Politische Erfahrung hat mir gezeigt, alleine läuft man gegen Wände, vereint kann man jede Hürde überwinden.

Wenn man es schafft seine Mitmenschen zu begeistern, dann könne auch große Probleme gelöst werden.

 

Warum sind Sie Europa-Politiker?

Weil die europäische Idee eine ganz fantastische ist. Sie macht es möglich, dass Konflikte friedlich am Verhandlungstisch gelöst werden und wir die Zukunft gemeinsam bestreiten können.

 

Ihre liebsten TV-Sendungen?

Eigentlich schaue ich nicht besonders viel Fernsehen. Wenn, dann schaue ich ab und an gerne Serien, vor allem „Homeland“ und „House of Cards“.

 

Warum sind Sie Mitglied in der CDU und nicht in einer anderen Partei?

Weil wir als CDU uns nicht einer Ideologie verschreiben, sondern die Lebenswirklichkeiten betrachten und es schaffen, unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Interessen zu einer ausgleichenden Lösung zu kommen.

 

Wer war oder ist Ihr politisches Vorbild?

Konrad Adenauer! Sein Beitrag zum Aufbau der Bundesrepublik Deutschland ist einfach enorm gewesen. Zudem Helmut Kohl, der immer ein gemeinsames Europa als Ziel hatte. Und natürlich Angela Merkel, insbesondere wegen ihrer unprätentiösen Art.

 

Sind Sie ein Kunstfreund? Wenn ja, welche Kunst bevorzugen Sie?

Ja, schon, auch wenn sehr wenig Zeit bleibt beispielsweise ein Museum zu besuchen. Pop-Art finde ich besonders interessant, da sie unkonventionell ist und immer wieder versucht, sich neu zu erfinden.

 

Bei welchen Filmen entspannen Sie sich?

Die Inspektor Clouseau-Filme sind dafür besonders geeignet. Aber auch „Willkommen bei den Schtis“ finde ich unglaublich lustig.

 

Bleibt Ihnen Zeit für Hobbies? Wenn ja, für welches?

Eigentlich leider nur sehr wenig. Aber ich versuche jedes Jahr ein paar Tage Ski zu fahren und gehe manchmal zwischendurch schwimmen.

 

Wer beeindruckt Sie in unserer Gesellschaft?

Die Queen, also Königin Elisabeth II. Selbst in ihrem hohen Alter und seit mehr als einem halben Jahrhundert dient sie ihrem Volk. Das ist bewundernswertes Durchhaltevermögen und Engagement!

 

Wen würden Sie gerne einmal treffen?

Es wäre daher auch sehr interessant, die Queen einmal zu treffen.

 

Auf wen könne Sie nicht verzichten?

Meine Frau und meine Kinder sowie der weitere Kreis der Familie sind für mich ganz besonders wichtig. Damit eng zusammen hängt auch Weihnachten: ein wunderbares Fest im Kreise der Familie. Aber auch etwas profanere Dinge wie Nutella sind unverzichtbar.

 

Machen Sie Sport?

Wie schon vorhin erwähnt bleibt mir dazu einfach zu wenig Zeit. Ich versuche ab und an joggen zu gehen und spiele sehr selten auch mal Tennis.

 

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne dabei gewesen?

Die Gründung der EU, damals die europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Da die EU ja unser Miteinander heute so stark prägt, wäre diesen historischen Moment „live“ erlebt zu haben ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Ihr Lieblingslied?

Zurzeit finde ich „Try Everything“ von Shakira gut. Aber auch rheinische Lieder wie „Schön ist das Leben“ von Paveier oder Klassiker wie „We are the champions“ oder „Bohemian Rhapsody“ von Queen sind auf meiner persönlichen Hitliste. Einen besonderen Platz hat auch die „Ode an die Freude“ aus der neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven.

 

Ihr Lieblingsbuch?

Besonders gut finde ich die Harry Potter Serie von Joanne K. Rowling. Die sind wirklich in jeder Altersklasse spannend. Hilfreich finde ich auch „Das Shaolin Prinzip“ von Bernhard Moestl.

 

Was lesen Sie zurzeit?

„Unter Linken: Von einem, der aus Versehen konservativ wurde“ von Jan Fleischhauer. Gleichzeitig versuche ich mich auch an „The Circle“ von Dave Eggers.

 

Was mögen Sie an der jetzigen Politik? Und was nicht?

Die Politik ist momentan voller Herausforderungen. Vieles muss zur gleichen Zeit gelöst werden, was natürlich großen Druck aufbaut. Auch die Rolle der Medien finde ich manchmal fragwürdig. Sie sollte die Politik nicht gestalten!

 

Die Bonn-Report-Redaktion dankt Ihnen!

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Inge Popko schafft Handarbeitskunst

in Vollendung für gute Zwecke

 

Fotos: Ulrich Popko

MRad. Handarbeiten sind bei jüngeren Frauen kein Thema, vielleicht noch bei älteren Damen. Zahlreiche Rentnerinnen, die wir befragt haben, sind aufgrund ihrer kranken Hände stark gehandicapt und können weder eine Strick- und Häkelnadel in den Händen halten. Bestenfalls können sie eine Nähmaschine bedienen.

Anders ist es bei Inge Popko (Foto), die mit ihren 84 Jahren noch sehr fleißig für einen guten Zweck handarbeitet. Frau Popko hat im Laufe der vielen Jahre wahre Kunstwerke mit Wolle und Garn für Basare, aber auch für kleine Kinder geschaffen. Allesamt lieben die Kunst-Handarbeiten von der Inge, so auch ihre beiden Enkelkinder und ihre gesamte Familie, so auch der Schreiberling dieser Zeilen.

Ihre Vielseitigkeit hinsichtlich ihrer Handarbeiten ist kaum zu übertreffen: da schafft sie kleine Stiefelchen, kleine Hütchen als Eierwärmer (Foto), Topflappen (Foto) sowie auch besondere Jäckchen für Kleinstkinder (Foto) und zahlreiche andere Handarbeitskunstwerke. Alles Unikate, keine 08/15-Handarbeiten. Alles das, was sie mit großer Akribie "zaubert", geht auf Basaren zum Verkauf über die Tische und der Erlös kommt armen Kindern, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen, zugute.

Inge Popko, eine Frau mit großem Herzen, kann sich noch heute in die Lage der Armen Menschen versetzen, zumal sie als Kriegskind viel Elend ertragen musste. Der Reichtum ihrer Eltern, die seinerzeit beide eine kleine Rente bezogen haben, war so weit weg, wie die Sterne, der Mond, die Sonne und das All. Im Gespräch merkt man, dass die sympathische ältere Dame große Freude hat, für einen Personenkreis zu arbeiten, der durch den Verkauf ihrer tollen Handarbeiten unterstützt wird.

Übrigens: Die Wolle und das Garn sowie auch die Accessoire erhält sie nicht gesponsert, bestenfalls erhält sie mal von privat das eine oder andere Material für ihre Arbeit gespendet, die ihr großen Spaß macht.

 

Gestern noch Flüchtling – heute Metallbauer

 

Amadou Bah ist erst seit September 2015 in Deutschland und beginnt in diesem Jahr seine Ausbildung als Metallbauer. Dabei half ihm der Integration Point in Bonn.

Amadou Bah empfiehlt: „Nehmt frühzeitig Kontakt zum Integration Point auf und lernt schnell die deutsche Sprache.“ Tatsächlich nahm der 19-Jährige sofort nach Ankunft in Bonn an zwei Sprachkursen parallel teil. Einen berufsbezogenen Deutschkurs, der ihm vom Integration Point vermittelt wurde, schloss er zuletzt mit B2 ab.

Einmal in der Betreuung des Integration Points ging dann alles sehr schnell. Birgit Lußem, Berufsberaterin im Integration Point Bonn, verweist auf die verzahnte Arbeitsweise: „Ich konnte Herrn Bah deshalb so schnell den Weg in eine Ausbildung aufzeigen, weil mich vorher unser Netzwerkpartner KAUSA auf den Ausbildungsbetrieb aufmerksam gemacht hat.“

Nach kurzer Erprobungszeit in einer Einstiegsqualifizierung konnte der Fußballbegeisterte bereits einen Ausbildungsvertrag als Metallbauer für August 2017 unterschreiben.

Bah meint: „Ich bin mit der Arbeit des Integration Point sehr zufrieden, es verlief alles nahtlos und ohne Wartezeiten. Die Arbeit mit meinen Kollegen gefällt mir gut. Ich schneide zum Beispiel Metalle für Geländer oder Balkone. In der Berufsschule wird nur deutsch gesprochen, das bringt mich weiter.“

Auf den Integration Point aufmerksam gemacht und begleitet haben ihn zwei ehrenamtliche Patinnen, die sich gleichzeitig als Sprach- und Kulturmittlerinnen für den jungen Mann aus Guinea einsetzen. Maria Grill und Daphne Fritz sagten übereinstimmend: „Wenn viele Menschen auf die geflüchteten Menschen zugehen, kommen die Leute vorwärts.“

Informationen zu den Integration Points in Bonn und Rhein-Sieg

 

Christoph Blessin ist neuer Geschäftsführer

im Bonner DRK-Kreisverband

 

BR. Seit Beginn des neuen Jahres 2017 nimmt Christoph Blessin (Foto) die Aufgaben des Geschäftsführers im Bonner DRK-Kreisverband wahr. Der 31-Jährige wird diese Funktion bis zum Juni 2017 gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer, Klaus Müller-Starmann, wahrnehmen, der danach in den Ruhestand verabschiedet wird.

Blessin hat nach seinem Wirtschaftsstudium seine Tätigkeit für den DRK-Kreisverband Bonn als Assistent des Geschäftsführers aufgenommen. In 2015/2016 war Christoph Blessin in der Hauptsache in der Organisation der Flüchtlingsbetreuung tätig, wo er in kürzester Zeit in Bonn und Alfter eine funktionierende Personalstruktur aufgebaut hat, die im Auftrag der beiden Kommunen die Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge sichergestellt hat.

Bei der Einführung von Blessin hob der Vorstandsvorsitzende Georg Fenninger in seiner Ansprache hervor: „Sie haben in der zurückliegenden Zeit dem Vorstand gezeigt, dass der Kreisverband bei Ihnen in guten Händen sein wird. Wir sind sicher, dass Sie mit der Unterstützung aller Beschäftigten den begonnen Konsolidierungskurs erfolgreich fortführen werden. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei Ihrer neuen Aufgabe.“

 

Bonner SPD-Fraktion verleiht zum

13. Mal die Sebastian-Dani-Medaille

 

In einer kleinen Feierstunde überreichte die SPD-Fraktionsvorsitzende Bärbel Richter (Foto rechts), gemeinsam mit Bürgermeisterin Gabi Klingmüller (Foto links), die Sebastian-Dani-Medaille an die Dünenfüchse aus dem Bonner Tannenbusch. Achim Könen (Foto),Vorsitzender der Dünenfüchse, nahm in Gegenwart zahlreicher Vereinsmitglieder die Medaille und die Urkunde für den Verein entgegen. Die Ehrung mit der Sebastian-Dani-Medaille war mit einer Spende aus dem Topf nach der Bonner Ehrenordnung der SPD-Fraktion verbunden. In ihrer Laudatio betonte die Bürgermeisterin,  wie beeindruckend der Verein unbürokratisch und ohne großes Aufheben für die Menschen im Tannenbusch wirkt .  Neben den aktuellen Preistragenden waren auch frühere Preisträgerinnen zur Ehrung der Dünenfüchse gekommen. Anwesende Preisträger: Ilse Denda (2006), Friedel Kohnert (2007) und Monika Bühler (2015).

„Wir müssen helfen und nicht Akten anlegen“, nach diesem Motto handelte nach dem zweiten Weltkrieg Sebastian Dani, zuerst Stadtdirektor und nach seiner Pensionierung SPD-Stadtverordneter in Bonn. In der Zeit der Nazi-Diktatur war er jahrelang in Haft. 

Weitere Einzelheiten erfahren Sie über die Homepage von Frau Parnes: www.yulia-parnes.de

Übrigens: Sie können die Künstlerin auch für Ihre Unterhaltung daheim und bei Ihren Freunden, Bekannten und andere mehr buchen. Einzelheiten direkt über diese Telefonnummer: Telefon 0157-746 296 07.

Übrigens: Verschenken Sie doch mal einen Auftrittsgutschein der Sängerin Parnes zum Weihnachtsfest!

 

Christoph Jansen ohne Gegenstimme von der

Jungen Union zum Landtagskandidaten gewählt

 

Auf ihrer Mitgliederversammlung hat sich die Junge Union Bonn für Christoph Jansen als Kandidaten für den südlichen Landtagswahlkreis (Bad Godesberg, Hardtberg, Bonner Süden) ausgesprochen. Der 32-jährige Jansen ist stellvertretender Kreisvorsitzender der Bonner CDU und stellvertretender Vorsitzender der CDU Stadtratsfraktion. In geheimer Wahl sprachen sich die Mitglieder ohne Gegenstimme für Jansen aus. Katharina Becker, Kreisvorsitzende der Bonner JU, zeigte sich erfreut über das klare Ergebnis und versprach volle Unterstützung für einen engagierten und jungen Wahlkampf bei der Landtagswahl im kommenden Jahr.

Als Gastredner durfte die Junge Union Hendrik Schmitz (MdL) begrüßen, der der jungen Gruppe der CDU-Fraktion im Landtag vorsitzt. In seiner Rede warb Schmitz für einen Regierungswechsel im nächsten Jahr und betonte, wie wichtig es sei, dass im nächsten Jahr auch junge Abgeordnete in den Landtag gewählt werden.

Schmitz: „NRW steht vor großen Herausforderungen, die auch neue Lösungsansätze erfordern. Vor diesem dem Hintergrund brauchen wir im Landtag einen gesunden Mix von Jung und Alt, von Erfahrung und neuen Ideen.“

Christoph Jansen bedankte sich für die Unterstützung der Jungen Union und betonte: „Die Junge Union ist nicht nur der Motor für eine erfolgreiche Wahlkampagne, sondern auch Ideengeber für eine zukunftsgewandte Politik.“ In seiner Rede versprach Jansen, sich für den Ausbau des Internationalen Bonn stark zu machen und dazu beizutragen, dass sich NRW wieder zu einem starken Wirtschaftsstandort entwickelt.

Schon vor zwei Wochen hatten alle fünf parteiinternen Kandidaten für die beiden Landtagswahlkreise sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion bei den Mitgliedern der Jungen Union vorgestellt.

 

Zwischen Beeten und Beten in Maria Laach

Goldener Meisterbrief für Bruder Hilarius,

Silberner Meisterbrief für Reinhard Schmitt

 

Zwei besondere Auszeichnungen werden schon bald in der Klostergärtnerei Maria Laach zu sehen sein: Der Goldene Meisterbrief von Bruder Hilarius OSB aus Maria Laach und der Silberne Meisterbrief von Reinhard Schmitt, dem heutigen Leiter der Klostergärtnerei.

Bruder Hilarius (Foto rechts) wurde als Franz Wittmers in Hohenlimburg geboren. Mit 14 Jahren begann Franz in seiner westfälischen Heimat die Ausbildung in einer Orchideengärtnerei. Doch das Eifelkloster Maria Laach sollte seine Heimat und Liebe fürs Leben werden. Als er 1956 in die Klostergärtnerei kam, um seinem Beruf als Gärtnergesellen nachzugehen, wurde ihm schnell klar, dass sich ein grüner Daumen auch zum Beten eignet und die benediktinische Regel „Ora et labora“ – also „Beten und Arbeiten“ – zu ihm passt. Jedoch meinte sein geistiger Seelenführer Pater Hilarius, dessen Ordensnamen Franz nach dessen Tod tragen sollte: „Kümmere dich mal um die Küchenmädchen.“ Niemand drängte ihn also in den Orden, doch die Berufung wurde immer deutlicher, sodass Franz Wittmers 1959 ins Kloster eintrat und zu Bruder Hilarius wurde. Die Meisterprüfung folgte 1965. Von 1969 an leitete Bruder Hilarius die Klostergärtnerei und machte diese weit über das Laacher See-Tal hinaus beliebt. Nun wird Bruder Hilarius für sein Lebenswerk mit dem Goldenen Meisterbrief geehrt.

Reinhard Schmitt, heute Betriebsleiter der Klostergärtnerei, erinnert sich: „Bruder Hilarius hat uns geformt, uns ein menschliches Weltbild vermittelt und auch gärtnerisch bis 2004 geleitet“, wobei sein großartiger Humor und sein Glaube die Jugendlichen immer wieder beeindruckten. Der Benediktiner war für die Auszubildenden, die damals noch im Lehrlingsheim wohnten, prägend. Legendär auch sein schauspielerisches Talent, das auf der „Jungen Bühne Maria Laach“ im Stück Andorra von Max Frisch zu sehen war.

Reinhard Schmitt (Foto links), der seit dem 1. August 1980 in der Klostergärtnerei Maria Laach beschäftigt ist und von 1980 bis 1983 zunächst als Staudengärtner ausgebildet wurde, erhält den Silbernen Meisterbrief. Im Alter von 4 Jahren hatte Schmitt seinen leiblichen Vater verloren, sodass Bruder Hilarius zu „meinem Ersatzvater wurde. Wir beide verstehen uns als Vater und Sohn.“ Jetzt wird Schmitt zusammen mit seinem Ziehvater geehrt.

Von 1989 bis 1990 absolvierte Reinhard Schmitt seine Meisterprüfung in Auweiler Friesdorf, 2004 übernahm er die Leitung der Klostergärtnerei. Schmitt freut sich, zusammen mit seinem Ziehvater ausgezeichnet zu werden: „Wir in der Klostergärtnerei verstehen uns als Gärtnerfamilie und wollen das gute Miteinander besonders pflegen. Den Grundstein hierfür hat Bruder Hilarius gelegt.“

Inklusive drei Auszubildenden arbeiten in der Klostergärtnerei derzeit 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen die Verbindung zum Konvent als „Gärtner des Klosters“ besonders am Herzen liegt. Von ihnen kommt ein herzlicher Glückwunsch an Bruder Hilarius für den Goldenen Meisterbrief und an ihren Chef, Reinhard Schmitt, für den Silbernen Meisterbrief.

 

Teilzeitausbildung für Alleinerziehende

 

Mit dem aktuellen Thema: Teilzeitausbildung endete die Woche der Ausbildung. Hierzu trafen sich am 20. März 2015 die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg sowie dem Jobcenter Bonn bei Café Breuer in Bonn mit einer Auszubildenden, die als Klassenbeste ihre verkürzte Ausbildung Anfang 2015 in Teilzeit abgeschlossen hat. Ein wichtiges Ziel der Veranstaltung war es, über die guten Erfahrungen zu berichten und somit weitere Arbeitgeber für Teilzeitausbildung zu begeistern.

Tanja Roesberg (Foto) erzählte von ihren Erfahrungen: „Als ich meine Ausbildung in Teilzeit im Spätsommer 2012 begann, musste ich erst einmal nicht so gute Erfahrungen machen. Obwohl ich meinem damaligen Arbeitgeber meine Situation offen kommunizierte, setzte er mich wie eine Vollzeitkraft ein. Im Herbst erfolgte dann der Wechsel zu Café Breuer, das sich viel flexibler zeigte. Für beide Seiten ist Kommunikation unheimlich wichtig, dann gelingen auch die schwierigere Einstiegsphase der Ausbildung und die Umgewöhnungsphase für das Kind.“

Das bestätigt auch Margareta Sauder, Tanjas Chefin, die vor zehn Jahren das Café übernommen hat, in dem sie selbst vor 48 Jahren lernte: „Mit Frau Roesberg haben wir gute Erfahrungen für die Ausbildung in Teilzeit kennengelernt. Uns ist es wichtig, den Müttern Zeit für ihre Kinder zu geben. Gute Kommunikation und echtes Interesse an der Ausbildung sind die wichtigen Voraussetzungen für ein Gelingen der Ausbildung.“

Hohe Motivation findet auch die 28-jährige Alleinerziehenden wichtig: „Um sich nach dem Kind-zu-Bett-Bringen zum Lernen hinzusetzen, musste man schon manchmal auf die Zähne beißen und sich selber sagen: ‚Ich will das jetzt schaffen‘. Schließlich ist man ja auch Vorbild für das eigene Kind. Als Teilzeitauszubildende gehört auch noch eine Portion Mut dazu, dann kann es klappen.“

Wahre Kunstwerke präsentiert Gisela Rings-Ewert

auf dem Bonner Weihnachtsmarkt

Von Wilfried Schatz

 

Bis zum 23. Dezember 2015 können an 187 Weihnachtsständen, zwischen Münster-Bottler-Mülheimer und Friedensplatz, die Besucher eine Vielzahl von Angeboten in Augenschein nehmen. Neben den vielen Köstlichkeiten wie Speis und Trank, werden wieder viele Kunsthandwerkserzeugnisse angeboten. Sei es aus Holz, Blech, Glas, Kaleidoskope, Aquarelle, Seidenmalerei, Gebrauchskeramik, Schmuck, Mineralien, Krippen, Seife und Kuscheltiere; es gib aber auch Dufterzeugnisse und Lichthäuser aus Keramik, wie beispielsweise von der Keramikerin Gisela Rings-Ewert (Foto), die zur Freude der Besucher wieder mit ihren handgefertigten Lichthäusern der „Romantischen Straße“ vertreten ist. An ihrem Stand auf der Vivatsgasse werden von ihr die mit sehr viel Liebe zum Detail aus Porzellan modelliert und handbemalten Lichthäuser angeboten.                                                                                 

Foto: W. Schatz  

Hierbei handelt es sich überwiegend um Modelle von tatsächlich existierenden aktuellen und historischen Häusern und Kirchen aus den verschiedensten Städten und Ländern. Zu den vielen Nachbildungen in ihrem Sortiment gehören auch die berühmte Dresdner Frauenkirche mit ihrer steinernen Kuppel, die mit sehr viel Liebe zum Detail wieder aufgebaut und 2005 eingeweiht wurde, der Kölner Dom sowie andere berühmte Kirchen und Bauwerke.

Als besonderes Highlight findet die Bonner Bevölkerung „Ihr“ Altes Bonner Rathaus (Foto) im Miniformat, das auf dem Bonner Marktplatz steht. Maßstabgerecht wurde hier mit genauem Augenmerk unser Bonner Rathaus nachgebildet, auf das sie als Bonner Bürgerin besonders stolz ist.

Der Bonner Weihnachtsmarkt findet nicht nur bei den Besuchern aus Bonn und der Umgebung große Beliebtheit. Auch viele Besucher aus dem In- und Ausland schätzen und lieben ihn wegen seiner Vielfalt und Attraktivität

Der Weihnachtsmarkt ist täglich bis zum 23. Dezember 2015, ab 11 Uhr geöffnet. Die Verkaufsstände sind bis 21 Uhr geöffnet, Imbiss- und Ausschankbetriebe bis 21:30 Uhr, Freitag und Samstag bis 22:30 Uhr.

 

Voss erneut zum Vorsitzenden

der CDU-Mittelrhein gewählt

 

Die CDU-Mittelrhein hat in Bonn turnusgemäß ihren neuen Bezirksvorstand gewählt. Axel Voss (Foto) führt für weitere zwei weitere Jahre den zweitgrößten CDU-Bezirksverband in Nordrhein-Westfalen. Er wurde mit fast 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Inhaltlich befasste sich der Parteitag mit einem Positionspapier zur Flüchtlingspolitik. Axel Voss machte dabei deutlich, dass es auf allen Ebenen einer breiten Diskussion bedarf, bei der auch die Grenzen der Integrationsfähigkeit kein Tabu sein dürfen. „Deutschland und Europa sehen sich der größten Zahl von Flüchtlingen seit Ende des Zweiten Weltkriegs gegenüber.

Voss unterstrich in seiner Rede vor den 95 Delegierten aus der Region überdies die Bedeutung der Geschlossenheit der CDU nach den erfolgreichen Kommunalwahlen.

„Die hervorragenden Ergebnisse bei den meisten Bürgermeister- und Landratswahlen eröffnen eine tolle Perspektive für die Arbeit in der Region. Wir wollen vor allem das wichtige Thema der Verkehrsinfrastruktur weiter voranbringen. Überdies sind wir für die kommende Landtags- und Bundestagswahl, die beide im Jahr 2017 stattfinden werden, gut gerüstet.“

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Martina Engels Bremer und Landtagsabgeordneter Gregor Golland aus dem Rhein-Erft-Kreis sowie Martin Schenkelberg aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bernd Petelkau aus Köln gewählt.

Zudem gehören dem Vorstand als Beisitzer an: Katharina Becker (Bonn), Florian Braun (Köln), Oliver Baron (CDU Rhein-Sieg), Beate Wirth-Weigelt (Köln) und Rüdiger Scholz (Leverkusen).

 

Willi Baukhage lässt für den "Tünn" die Puppen tanzen

Von Manfred Rademacher (Text und Fotos)

 

 

Wer kennt den "Tünn" in Bonn und Umgebung nicht? Toni Mai gehört zu jenen wenigen Bürgern in Bonn-Duisdorf, die nicht nur Freude bereiten, sondern auch stets mit Rat und Tat vielen Menschen zur Seite steht. Nicht selten kreuzte unverhofft Toni Mai bei mir in der Redaktionsstube auf und brachte zwei große Einkaufstaschen voller Süßigkeiten mit. Er war mal wieder bei seinem Freund Dr. Hans Riegel, dem damaligen Chef von Haribo, einkaufen gewesen. Er überreichte mir die beiden Einkaufstaschen und meinte, dass die „armen Kinder im Bonner Frauenhaus mal wieder was Süßes vertragen“ könnten. Zu meiner großen Freude hatte Toni Mai alljährlich öfter mal in sein Portemonnaie gegriffen und für die "Pänz", die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen, bei Haribo eingekauft. Der sympathische Bonn-Duisdorf machte nie in Sachen Spendenaktionen ein großes Trarar. Allerdings nur dann, wenn seitens der Geldinstitute für die AWO-Schecks überreicht wurden. Dann nämlich war die Ortspresse zur Berichterstattung gern gesehen! Ansonsten legte er stets großen Wert auf Bescheidenheit, wenn es um seine persönliche Spendensache ging. Toni Mai, der aus einem gutbürgerlichen Elternhaus kommt, hat ein großes Herz für arme Kinder.

Nicht von ungefähr kam die jahrzehntelange Zugehörigkeit zur Arbeiterwohlfahrt in Duisdorf und die vielen Jahre als Vorsitzender der AWO. Dort erlebte er zahlreiche arme Menschen, die er nicht allein in der 5. Jahreszeit auf lebensfrohe Gedanken brachte, sondern auch bei Sorgen und Nöten diesem Personenkreis half. Denn man muss wissen, dass der Tünn durch seinen großen Bekanntheitsgrad viele Bürgerinnen und Bürger kennt, wo er schon mal die Hand aufhält und für arme Kinder um Unterstützung bittet. Oftmals musste und muss noch immer, auch sein Privat-Etat mit barer Münze herhalten.

Diese AWO-Unternehmung war für Toni Mai eine wichtiges Aufgabe, die er mit Bravour zur großen Zufriedenheit seiner „Gäste“ löste, wie nicht selten von den Bürgerinnen und Bürgern dort zu hören war. Er hatte sich auf seine Fahne geschrieben, dass er vielen Bürgerinnen und Bürgern mit seinem Humor Freude bereiten will. Das gelang ihm locker vom Hocker, als er als TKSV-Moderator in der Bonn-Duisdorfer Mehrzweckhalle mit seinen zahlreichen "Herrensitzungen", mit riesigen Programmpunkten, seine Gäste begeisterte. Und wenn der Tünn mit seinem Nummerngirl "Vanessa" auf die Bühne kam, dann waren die Männer in der ausverkauften Mehrzweckhalle außer Rand und Band. In den vielen Jahren dieser besonderen Karnevalsveranstaltungen brachte er sicherlich einige Tausende in die Halle. So auch den damaligen Chef von Haribo und Freund, Dr. Hans Riegel, der hin und wieder seinem Toni eine nicht unerhebliche Spende zukommen ließ. Die Freude bei den männlichen Gästen im Saal war stets einzigartig. Ob dabei das Lied "Freut euch des Lebens" des Schweizer Dichters und Malers, Johann Martin Usteri, bei Toni Mai Pate gestanden hat, das ist nicht überliefert. Aber schaut man sich den Liedtext genau an, wo von Lebensfreude, die sich auf Bescheidenheit und Genügsamkeit gründet und auf die Bereitschaft, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen, die Rede ist, dann ist der Textinhalt genau auf Toni Mai zugeschnitten. Das war und ist noch heute sein Lebensmotto: freudig durchs Leben gehen und Freude schenken!

Mediziner meinen, dass Freude, das Lachen im Allgemein, Menschen vor Krankheiten verschont, das Immunsystem stärkt und so die Menschheit sehr alt werden lässt. Dazu gehört zweifelsohne Toni Mai, denn nunmehr hat er seinen 90-jährigen Geburtstag mit seinem großen Publikum feiern können. Und diesem: mit weit über 100 Gästen im Bonn-Duisdorfer Kulturzentrum, wo ein buntes Karnevalsprogramm über die Bühne ging. Unter der Gästeschar waren seine Familie, viele Freunde gute Bekannte, so auch sein Parteifreund, der SPD-Landtagsabgeordnete "Felix" Bernhard von Grünberg (Foto oben links), der ihm, wie alle anderen im Saal, weiterhin viel Gesundheit wünschten.

Durch das umfangreiche Programm führte Willi Baukhage, der mit seiner lockeren Moderation die vielen Gästen zum Lachen brachte. Er ist wie Toni kein Kind von Traurigkeit. Und als Willi Baukhage "Happy Birthday" anstimmte und die illustre Duisdorfer Geburtstagsgesellschaft zum Fischerchor aus der Taufe hob, da zeigten allesamt, stimmgewaltig ihr Können. Musikalisch begleitet wurde der "Chor" von den "Schlagersternen".

Die Geburtstagsfete stand unter einem besonderen Stern, und zwar war Karneval angesagt. So ließen es sich die Karnevalisten nicht nehmen und feierten mit dem Tünn gemeinsam. Die Dransdorfer Garde mit dem Prinzenpaar Heinz III. und Birgit III., dem Kinderprinzenpaar Timo I. und Floriane I., das Bonner Tollitäten Prinzenpaar Jürgen I. und Bonna Nora I. sowie das Heddemer Dreigestirn gratulierten dem Toni Mai auf das Herzlichste. Unter den Gratulanten, die für Stimmung sorgten, waren de „Jung usem Vürjebirch" (Many Lohmer), Harry und Chris sowie eine Show-Gruppe (Fotos) aus Frankfurt.

Wie vom Pressesprecher des Stiefelclubs, Günther Bäcker, zu hören war, machte der Bonn-Duisdorfer Stiefelclub dem 90-Jährigen ein besonderes Geschenk, und zwar waren sie für den Bewirtungsbereich zuständig. Ansonsten kam man der Bitte von Toni Mai nach, keine Geburtstagsgeschenke mitzubringen, sondern für das SOS-Kinderdorf in Bergisch Gladbach in barer Münze zu spenden.

Fazit: Diese mehrstündige 90-jährige Geburtstagsfeier mit einem großen Programm, das war ein riesiges Event, das alle Geburtstagsgäste erfreute und in aller Zufriedenheit, ganz im Sinne von Toni Mai, am späten Nachmittag heimgehen ließ.

Einen Video-Clip von der Geburtstagsfeier hier …

 

„Erstausbildung junger Erwachsener“ –

Nasibullah Hamidi hat es geschafft

 

Die Initiative „Erstausbildung junger Erwachsener“ der Bundesagentur für Arbeit verfolgt das Ziel, junge Erwachsene ab einem Alter von 25 Jahren ohne Berufsabschluss für eine abschlussorientierte Qualifizierung zu gewinnen.

„Wir müssen dafür Sorge tragen, dass uns kein Jugendlicher für die Ausbildung verloren geht. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir seit Anfang 2014 mit dem Projekt‚ 2. Chance – Spätstarter gesucht‘ auf die jungen Erwachsenen zwischen 25 und 35 Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen bisher keine Ausbildung absolviert haben und nunmehr ihre Chance nutzen wollen. Im Jahr 2014 konnten im Bereich der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg und den beiden Jobcentern insgesamt 302 junge Menschen eine berufliche Qualifizierung beginnen“, bilanzierte Marita Schmickler-Herriger, Leiterin der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg die aktuellen Ergebnisse. Einer davon ist Nasibullah Hamidi (Foto).

Nasibullah besuchte im letzten Jahr das „Speed-Dating“ der Handwerkskammer und machte dort auf sich aufmerksam. Die intensive Beratung in der Agentur fanden für den erst seit 2011 in Deutschland Lebenden dann regelmäßig statt, denn für viele Themen mussten Lösungen her: Kinderbetreuung, Mobilität, Umzug und die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz. „In Deutschland angekommen, musste ich erst einmal einen Schulabschluss nachholen. Nach dem Realschulabschluss stand für mich fest, dass ich eine Ausbildung anfangen wollte. Die Agentur gab mir Tipps für meine Bewerbungsunterlagen und vermittelte mir verschiedene Ausbildungsstellenangebote. Eine Beraterin des Arbeitgeberservice stellte dann den Kontakt zu Elektro Schulz direkt her, wo ich nach einem zweitägigen Praktikum, seit August 2014 eine Ausbildung im Elektronikbereich mache“, so der ursprünglich aus Afghanistan stammende junge Handwerker.

J. Schulz Elektroinstallationsgesellchaft mbH aus Swisttal bildet klassischerweise für seine vielfältigen Betriebsbereiche Elektroniker im Fachbereich Energie und Gebäudetechnik aus. Grundsätzlich hat die Geschäftsführung den Fachkräftebedarf im Blick und verbindet diese Zukunftsfrage mit dem Thema der innerbetrieblichen Ausbildung. So erhöhte die Firma Schulz nicht nur die Anzahl der Ausbildungsplätze, auch sogenannte „Spätstarter“ und Menschen mit Migrationshintergrund bekommen bei Jürgen Schulz eine Chance. Der Betrieb machte mit diesen Personengruppen größtenteils gute Erfahrungen. Geeignete Auszubildende, die sich in den vielfältigen Firmenbereichen bewährt haben, werden gerne übernommen. “Herr Hamidi hat sich sehr gut in unser Firmenleben integriert und wird von allen Mitarbeitern gerne mit eingesetzt“, berichtet der Geschäftsführer Norman Wilke.

Junge Erwachsene, die sich für eine Ausbildung interessieren, können sich unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 - 4 5555 00 an die Arbeitsagentur wenden und einen Beratungstermin vereinbaren.

Arbeitgeber erhalten weitere Informationen durch den Arbeitgeber-Service unter der gebührenfreien Service-Rufnummer 0800 - 4 5555 20.

Internet: www.arbeitsagentur.de                     www.elektro-schulz-gmbh.de

 

Regina Grötzner - 43 Jahre im Dienst des Matthäi-Kindergartens

Von Manfred Rademacher

 

Foto: Manfred Rademacher

Recht feierlich war der Gottesdienst zum 1. Advent in der Bonn-Duisdorfer Matthäi-Kirche gestaltet, in dem auch eine Taufe stattfand. Zu diesem Gottesdienst waren die Mitglieder der Kirche zahlreich gekommen.

Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst hatte Pfarrer Wolfgang Harnisch anlässlich eines Empfangs Regina Grötzner (Foto 3.v.l.) mit vielen Gästen verabschiedet. Frau Grötzner, Leiterin der Matthäi-Kindertageseinrichtung, gehört seit 43 Jahren mit großem Eifer und großer Zufriedenheit der Gemeinde der Einrichtung an. 16 Jahre davon ist sie in leitender Funktion des Kindergartens. Sie ist stets mit einem großen Engagement und viel Liebe für die Kinder da. Ihre hervorragende Arbeit wird von den Eltern und auch den Großeltern sehr geschätzt und hat in der Gemeinde der Matthäi-Kirche große Anerkennung gefunden. Nicht selten erlebt man von den heute Erwachsenen, die einst unter Frau Grötzner diesen Kindergarten besucht haben, dass sie sich nach ihrer “Grützi“ erkundigen.

Die sympathische Leiterin des Matthäi-Kindergartens, hatte in den letzten Jahren ihres Schaffens einige Veränderungen aufnehmen müssen. Für das gesamte Team war es eine besondere Herausforderung, insbesondere auch für die Leiterin des Kindergartens. Für Frau Grötzner waren nicht selten Überstunden angesagt. Wie zu hören ist, habe die Leiterin des Kindergartens in ihrer jahrzehntelangen Arbeit das Gemeindeleben um die Matthäi-Kirche wesentlich mitgeprägt und im Presbyterium mitgestaltet. Hervorzuheben ist das Mitwirken bei Kinderbibeltagen, die stets ein voller Erfolg waren. Bei der Verabschiedung von Frau Grötzner kam klar zum Ausdruck, dass allesamt sehr zufrieden war und mit ihrer Arbeit. 

Wir von der Bonn-Report-Redaktion wünschen Frau Grötzner alles erdenklich Gute!

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