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Bürgerantrag realisieren - Nutzung bewerten

Die Bonner SPD-Stadtratspolitikerin, Gabi Mayer, hat festgestellt, dass der Parkplatz am oberen Ende der Stresemannstraße selten genutzt wird. Frau Mayer kennt als Medinghovenerin die Situation gut.

Ob allerdings das Grundstück zur Bebauung geeignet oder vielmehr eine verstärkte Nutzung als Parkplatz durch den Kunstrasenplatz zu erwarten sei, möchte sie zunächst bewerten lassen.

SPD-Politikerin Mayer: „Zunächst würde ich den Bürgerantrag, der eine Versetzung der Poller fordert, unterstützen. Denn dann könnte der Parkplatz von den Besuchern des Fußballplatzes genutzt werden. Die Frequenz des Platzes und damit auch der Parkdruck wird sich ja erhöhen, wenn der Kunstrasenplatz fertiggestellt ist. Das wissen wir von anderen Fußballplätzen. Wenn sich dann herausstellt, dass die Nutzung des Parkplatzes weiter gering bleibt, würde ich einer Bebauung offen gegenüberstehen. Wir brauchen den Wohnraum, das soll aber nicht zu Parkchaos im Wesselheideweg führen.“

 

Rettungspaket der Landesregierung von

rund elf Millionen Euro für Kitas

Die beiden Bonner Landtagsabgeordneten Christos Katzidis und Guido Déus begrüßen die Entscheidung der NRW-Regierung: „Das ist eine sehr gute Nachricht für alle Kinder in Bonner Kita-Einrichtungen und die Kita-Träger.“

Die Landesregierung hat den Notstand bei der Finanzierung der Kinderbetreuung erkannt. Mit einer Einmalzahlung an die Jugendämter wird den Trägern kurzfristig und unbürokratisch unter die Arme gegriffen, um drohende Kita-Schließungen zu verhindern und damit unweigerlich entstehende Belastungen für unsere Kommunen zu vermeiden. Insgesamt werden auf diesem Weg 500 Millionen Euro in die Kitas investiert. Bonn profitiert mit insgesamt rund elf Millionen Euro von dieser Sofort-Maßnahme.

CDU-Landtagsabgeordneter, Christos Katzidis: „Ohne Finanzspritze würde es in kürzester Zeit zu einem völligen Kollaps des Systems kommen. Das Geld, das die Stadt Bonn erhält, ist daher eine direkte Investition in die Betreuung unserer Kinder. Bis 2019 ist damit die Finanzierung der Kitas gesichert. Für mich ist klar, dass die frühkindliche Bildung einen Neustart braucht. Nach dem Kita-Rettungspaket der NRW-Koalition, werden wir eine gemeinsam mit den Kommunen und Trägern gestaltete Reform der Kita-Finanzierung erarbeiten. Ziel ist eine nachhaltige und solide finanzielle Ausstattung der Kita-Landschaft. Zudem werden wir notwendige Maßnahmen für Qualitätsverbesserungen in Kitas und für bedarfsgerechte Öffnungszeiten ergreifen.“

CDU will Ein- und Ausfahrt verbreitern lassen

„Die Verkehrssituation an der Ein- und Ausfahrt zum Parkplatz Am Burgweiher/Am Burgacker stellt sich aufgrund der Enge sowie des abbiegenden Verkehrs schwierig dar. Die Situation ist auch gefährlich, weil die Ausfahrt aus der Straße Am Burgacker nur nach rechts gestattet ist, was vor allem von Ortsunkundigen durch Linksabbiegen missachtet wird“, stellt der Bonner CDU-Stadtverordnete, Bert Moll, fest.

Die gleichzeitige Ein- und Ausfahrt an der stark befahrenen Stelle sei für viele Verkehrsteilnehmer unübersichtlich, da das Schild rechts der Ausfahrt durch die Stabilitäts-Gussblocks sehr weit in die Ausfahrt hineinreiche, zusätzlich liege noch der Findling auf der gleichen Ecke im Weg. “Besonders problematisch“, so Moll, “ist die Ein- und Ausfahrt für die LKWs zur Anlieferung.“ Bert Moll selbst sich für den Wirtschaftsstandort Duisdorf ein, der besser ausgebaut werden müsse.

CDU-Politiker Moll und hat die Verwaltung auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Sperrung der Bahnhofstraße und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen an der Ein- und Ausfahrt Am Burgweiher/Am Burgacker gebeten, Vorschläge zur Optimierung der Ein- und Ausfahrtsituation sowie zum abbiegenden Verkehr zu machen. Die Verkehrssituation ist daraufhin mit dem federführenden Tiefbauamt erörtert worden, mit dem Ergebnis, dass zur Optimierung der Ein-/Ausfahrtsituation eine Lichtsignalanlage nicht zuletzt wegen der Feuerwehrausfahrt für nicht geeignet gehalten wird. Abgesehen davon, dass für eine entsprechende Anlage der Platz fehlt, hätte eine Signalisierung an dieser Stelle eine deutliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit der Straße Am Burgweiher zur Folge. Wie von Bert Moll weiter zu hören ist, könne man mit Hilfe einiger Markierungen den Ein-/Ausfahrtbereich zweistreifig gestalten, den Bordstein absenken und die Situation somit sehr deutlich entspannen.

„Um eine Verbesserung für die stadtauswärts fahrenden Verkehrsteilnehmer auch ohne Ampelanlage und Aufhebung des Verbots des Linksabbiegens in die Straße Am Burgweiher zu erzielen, sollte durch Beschilderung dem aus der Straße Am Burgacker rechtsabbiegenden Verkehr, insbesondere den Ortsunkundigen, eine Hilfestellung gegeben werden, wie sie dann in Richtung Euskirchen fahren können,“ ergänzt Moll. Die Maßnahmen hat er mit der CDU Bezirksfraktion jetzt für die Sitzung der Bezirksvertretung am 17. Oktober 2017 beantragt.

 

Neue Bonner Ratsfraktion der Grünen

Die Bonner Grüne-Ratsfraktion hat turnusmäßig einen neuen Fraktionsvorstand gewählt. Der gesamte neue Fraktionsvorstand mit Ombudsmann (v.l.n.r.): Carlos Echegoyen (Ombudsmann), Angelica Kappel (Beisitzerin), Hartwig Lohmeyer (Sprecher), Brigitta Poppe-Reiners (Sprecherin), Stefan Freitag (Arbeitgebervertreter) und Doro Schmitz (Vertreterin der Bezirksvertretungen).

Foto: Hartwig Lohmeyer

609 Trauungen und 3249 Neugeborene

im ersten Halbjahr 2017

Das Standesamt beurkundete im ersten Halbjahr 2017 3249 Geburten, 2432 Todesfälle,

609 Eheschließungen und 15 Eintragungen von Lebenspartnerschaften

Die beliebtesten Mädchennamen bislang sind Marie (64), Sophie (56), Maria (45), Emilia (38) und Charlotte (30). Die meisten Jungs bekamen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Namen Maximilian (49), Elias (38), Alexander (35), Noah (34) und David (32). 1818 Kinder erhielten nur einen Vornamen, 1190 zwei Vornamen, 164 drei Vornamen und 11 Kinder wurden mit mehr als drei Vornamen beurkundet.

Im ersten Halbjahr 2017 beurkundeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standesamtes die Geburten von 3249 Babys, davon 48 im Ausland geborene. Im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres waren es 3173 Babys. Von Januar bis Juni 2017 wurden 2432 Sterbefälle beurkundet. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren es 2322.

Im ersten Halbjahr 2017 fanden 575 standesamtliche Eheschließungen in den Bonner Trauzimmern statt, 15 Lebenspartnerschaften wurden eingetragen. 34 Eheschließungen von Deutschen wurden zwar im Ausland geschlossen, jedoch im Bonner Eheregister nachträglich beurkundet. Im gleichen Zeitraum 2016 waren es 607 amtliche Eheschließungen und 21 Lebenspartnerschaftseintragungen. Bei 76 Prozent der Hochzeiten 2017 war es für beide Partner die erste. Ähnlich lag der Wert im vergangenen Jahr. In 71 Prozent der Fälle entschieden sich die Eheleute für einen gemeinsamen Familiennamen. Davon wählten 91 Prozent den Namen des Mannes und neun Prozent den der Frau.

Beliebtester Heiratsmonat ist der Juni mit 166 Trauungen, gefolgt von Mai mit 155. Im vergangenen Jahr war der Monat September der heiratsstärkste mit 188 Trauungen. Bisher hat das Standesamt 33 sogenannte Ambiente-Trauungen an besonderen Orten durchgeführt. Am beliebtesten waren dabei die Redoute mit acht, die Godesburg mit sieben und der Königshof mit sechs Trauungen. Aber auch in der Bönnschen Bimmel, auf Burg Lede, in der Kommende Ramersdorf, im Kameha oder auf dem Schiff Moby Dick wurde wieder geheiratet. 64 weitere Ambiente-Trauungen sind bis Ende des Jahres bereits gebucht.

Weitere Informationen zu Ambiente-Trauungen in Bonn findet man unter

 http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/standesamt/heiraten/12509/index.html?lang=de.

CDU-Politiker Moll übernimmt Brunnen-Patenschaft

 

MRad. „Der Brunnen am Markplatz in Duisdorf ist mir besonders an Herz gewachsen. Deshalb habe ich mich entschlossen die Patenschaft für den Brunnen zu übernehmen“, erklärt der Duisdorfer CDU-Ratsherr Bert Moll. Er übernimmt in diesem Jahr die Betriebskosten von 450 Euro und beteiligt sich an der Reinigung des Brunnens am Schickshof in Bonn-Duisdorf.

Der Brunnen mit der Bezeichnung "Die Wasserpflanze" ist 1984 von Werner Schnupfeil im Auftrag von ortsansässigen Banken und der Stadt Bonn in Auftrag gegeben worden. Es war das Anliegen und Ziel des 22-jährigen Künstlers einen Mittelpunkt für den Duisdorfer Marktplatz zu schaffen. Er erreichte dies durch die in vier Himmelsrichtungen weisenden Schwingen und die Höhe des Brunnens, die ihn von weitem sichtbar machen. Zur ersten Duisdorfer Gewerbeschau wurde das Wasserspiel eingeweiht, erinnert G. Zabel-Zottmann in ihrem Buch über die Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn. Ein dreistufiger quadratischer Sockel umfasst das viereckige Wasserbecken. In den Koordinatenachsen stehen vier nach außen geknickte Schwingen aus gelochtem Edelstahl über dem Beckengrund, die, wie vom Künstler gewünscht, an eine stilisierte aufgehende Blüte erinnern. In den Ecken des Beckens befindet sich jeweils eine Wasserdüse.

„Gerne beteilige ich mich daran, die Fußgängerzone schöner zu machen und freue mich auf die Gespräche am Brunnen über politische Themen aus Duisdorf und Bonn, die jeden ersten Samstag, um 10.30 Uhr, im Monat dort stattfinden. Wenn viele mitmachen, dann wird die Fußgängerzone mit ihren markanten Punkten, wie dem Brunnen am Marktplatz, ihren Charme bewahren“, so Moll abschließend.

Armutsbericht 2016: Verbände

kritisieren die Bundesregierung

Armut in Bonn von 11,7 Prozent im Jahr 2009 auf 13,4 Prozent

Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Armutsbericht, der erstmals in erweiterter Form und unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erscheint. Während in neun Bundesländern die Armutsquoten 2014 gesunken seien, belegt der Bericht einen Anstieg der Armut in den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen. Allein in Bonn ist die Armut von 11,7 Prozent im Jahr 2009 auf 13,4 Prozent im Jahr 2014 gestiegen.

Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals über dem Durchschnitt liege. Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen.
Das gute Wirtschaftsjahr 2014 habe zu keinem nennenswerten Rückgang der Armutsquote in Deutschland geführt. Die Armut verharre mit 15,4 Prozent auf hohem Niveau, so der Bericht. Die Armutsquote sei zwar von 2013 auf 2014 um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Ob der Negativtrend seit 2006, als die Armutsquote noch 14 Prozent betrug, damit gestoppt sei, sei jedoch offen. Während es insbesondere in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern signifikante Rückgänge der Armutsquoten gegeben habe, setze sich der Negativtrend in Nordrhein-Westfalen ungebrochen fort. Das Ruhrgebiet bleibe mit Blick auf Bevölkerungsdichte und Trend die armutspolitische Problemregion Nummer Eins in Deutschland. Seit 2006 sei die Armutsquote im Ruhrgebiet um 27 Prozent angestiegen auf einen neuen Höchststand von 20 Prozent. Die am stärksten von Armut betroffenen Gruppen sind nach dem Bericht Erwerbslose (58 Prozent). Auch die Kinderarmutsquote (19 Prozent) liegt nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt, wobei die Hälfte der armen Kinder in Haushalten Alleinerziehender lebt. Die Armutsquote Alleinerziehender liegt bei sogar 42 Prozent, was unter anderem an systematischen familien- und sozialpolitischen Unterlassungen liegt. Alarmierend sei die Entwicklung insbesondere bei Rentnerhaushalten. Erstmalig seien sie mit 15,6 Prozent überdurchschnittlich von Armut betroffen. Die Quote der altersarmen Rentnerinnen und Rentner sei seit 2005 um 46 Prozent und damit so stark angewachsen wie bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe. Ergänzend zu den empirischen Befunden beleuchten die Experten in dem Bericht auch umfassend die Lebenslagen einzelner nach der Statistik überdurchschnittlich von Armut betroffener Personengruppen wie bspw. Kinder oder Migrantinnen und Migranten, sowie derjenigen, die bisher gar nicht von der Statistik erfasst werden, wie Obdachlose oder Flüchtlinge.

Herausgeber des Armutsberichts sind Der Paritätische Gesamtverband, das Deutsche Kinderhilfswerk, der Volkssolidarität Bundesverband, die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, der Deutsche Kinderschutzbund, der Verband alleinerziehender Mütter und Väter, der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte und die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie. PRO ASYL hat sich zudem mit seiner flüchtlingspolitischen Expertise in die Erstellung des Berichts eingebracht. Die Herausgeber verstehen den gemeinsamen Bericht als „parteiisch und aufklärerisch im besten Sinne“ und erklären: „Wir sind Verbände und Fachorganisationen, die die Lebenslagen der Betroffenen kennen und ihnen mit diesem Bericht eine Stimme geben wollen. Wir wissen, wovon wir reden und was Armut in Deutschland bedeutet. Es ist Zeit für eine Sozialpolitik, die wirklich alle Menschen mitnimmt und keinen zurücklässt. Es ist Zeit für einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um die Armut zu bekämpfen und eine Verringerung sozialer Ungleichheit zu erreichen.“

Für den 7. und 8. Juli 2016 kündigen die Herausgeber als nächste gemeinsame Aktion einen großen armutspolitischen Hauptstadtkongress an, für den bereits weitere Mitveranstalter wie unter anderem der DGB gewonnen werden konnten.

 

Romina Plonsker mit 98 Prozent wiedergewählt

 

MRad. Der diesjährige Mittelrheintag der Jungen Union (JU Mittelrhein) wurde im Beueler Rathaus unter der Leitung des Bonner Landtagsabgeordneten, Guido Déus, durchgeführt.

Im Mittelpunkt standen die Neuwahlen des Bezirksvorstandes. Einen großen Erfolg konnte die 28-jährige Romina Plonsker, MdL (Foto), aus dem Rhein-Erft- Kreis feiern, die von den rund 100 Delegierten mit 98 Prozent erneut zur Vorsitzenden gewählt wurde. Als ihre Stellvertreter stehen in den kommenden Jahren Gereon Busch, Kristina Heß, Alexander Hirte, Thomas Okos zur Seite. Christof Gießler, Raphael Jasjukaitis, Jannik Klein, Thomas Oster, Christian Weiler, Hannah Wittmann wurden als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

„Für den Zuspruch der vielen JUler aus dem Mittelrhein bedanke ich mich herzlich. Es erfüllt mich mit Stolz, diesen starken Verband als Vorsitzende vertreten zu dürfen. Ich freue mich darauf, zukünftig auch im Landtag für die Themen der jungen Generation zu streiten“, freut sich Plonsker über ihre Wiederwahl.

Zudem wurden die Delegierten für den JU Deutschlandtag und den Parteitag der CDU- Mittelrhein gewählt. Die Junge Union Mittelrhein ist mit knapp 5000 Mitgliedern der zweit-größte Bezirksverband der Jungen Union Deutschlands und setzt sich aus den Kreisverbänden Köln, Bonn, Leverkusen, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Sieg-Kreis zusammen. Als Jugendorganisation der CDU engagiert sich die Junge Union für die Interessen der Jungen Generation und eine christlich-demokratische Politik.

 

 

Landesregierung: In NRW gibt es

keinen „erhöhten Wohnungsbedarf“

Bernhard von Grünberg, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes Bonn/Rhein-Sieg/Ahr kritisiert: „Die Koalition aus CDU und FDP in NRW lebt offensichtlich in einer anderen Welt. Aus ihrer Koalitionsvereinbarung muss man schließen, dass es in NRW keinen „erhöhten Wohnungsbedarf“ gibt und deswegen alle Sondervorschriften des Bundes für diese Gebiete nicht gelten sollen. Für Bonn und den Rhein-Sieg Kreis hat dies schlimme Auswirkungen. Die Koalition stärkt vor allem die Rechte und Möglichkeiten unseriöser Vermieter.“

Der Bund, das heißt die Regierung, die von der SPD und der CDU getragen wird, hat Vorschriften zum Mietrecht und zur Regelung auf dem Wohnungsmarkt erlassen, die in „Gebieten mit erhöhten Wohnungsbedarf“ spezielle Regelungen beinhalten sollten. Die neue Landesregierung will jetzt offensichtlich nicht wahrhaben, dass es solche Gebiete in NRW überhaupt gibt, obwohl diese Gebiete durch sachverständige Institute und auf entsprechender Datengrundlage bestimmt worden sind. Bisher gehörten Bonn und der Rhein-Sieg Kreis in die Kategorie „Gebiet mit erhöhtem Wohnungsbedarf“.

Mieterbundchef von Grünberg kritisiert weiter: „Nach Auffassung der neuen CDU/FDP-Koalition dürfen die Mieten jetzt um 20 Prozent statt 15 Prozent alle drei Jahre steigen, und zwar im Rahmen der ortsüblichen Vergleichsmiete (Kappungsgrenzenverordnung). Bei Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnung kann der neue Eigentümer schon nach drei und nicht erst nach acht Jahren Eigenbedarf geltend machen und den Mietern kündigen (Kündigungssperrfristverordnung).“

Bernhard von Grünberg: „Eine Zweckentfremdungsverordnung darf es nicht mehr geben. Das heißt, jeder Vermieter kann Wohnungen leer stehen lassen, Wohnungen beispielsweise in Büroraum umwandeln, kurzfristige Mietverträge wie in einem Hotel (Kurzurlaubswohnungen, Wohnungen für Patientenaufenthalte) vereinbaren.

Das Wohnungsaufsichtsgesetz soll überprüft werden. Das heißt, der Vermieter darf die Wohnung vernachlässigen, überbelegen ect. und damit sehr viel mehr Geld verdienen, als dies bei seriösen Vermieter üblich ist.

Die „Mietpreisbremse“ soll überhaupt in NRW nicht mehr gelten. Das heißt, Neuvermietungsmieten können unbegrenzt steigen. Sie führen dann bei der Fortschreibung von Mietspiegeln zu drastischen Erhöhungsmöglichkeiten für alle Mieter.

Bernhard von Grünberg: „Mir ist es völlig unverständlich, dass die neue Regierungskoalition damit die Politik der Bundesregierung konterkariert. Auch die „Mietpreisbremse“ war in der Bundestagswahl Wunsch der Kanzlerin Angela Merkel. Der Mieterbund und auch seine Mitglieder fühlen sich betrogen. Die jetzt beschlossenen radikalen Veränderungen waren nicht Gegenstand des Wahlkampfes in NRW, so dass sich die Wählerinnen und Wähler auch nicht hieran orientieren konnten.“

Breite Zustimmung der Bonner Politiker

BR. In einer Pressemitteilung schreibt die Bonner SPD-Ratsfrau Gabi Mayer: „Jahr und Tag überqueren viele Lengsdorfer die Provinzialstraße auf der Höhe der Haltestelle Alter Friedhof. Die Haltestelle ist Start und Ziel für viele auf dem Weg nach Röttgen und zum Brüser Berg. Auch wenn man getreu dem rheinischen Grundgesetz „Et hätt noch immer jot jejange“ alles lassen könnte wie es ist, muss man doch konstatieren, dass im Laufe der Jahrzehnte der Verkehr deutlich zugenommen hat und mit dem Individualverkehr auch die Gefahr beim Überqueren der Provinzialstraße an dieser Stelle. Deshalb wurde auf Antrag von Dominik Loosen, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hardtberg, einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung eine sichere Querungsmöglichkeit, nahe der Haltestelle schaffen soll. Dazu gab es erfreulicherweise breite Zustimmung der übrigen Fraktionen.“

„Die Erhöhung der Verkehrssicherheit, für Kinder, für Besucher des nahegelegenen Friedhofs und viele andere ist von hohem Wert“ findet Gabi Mayer, SPD-Ratsfrau und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Sie betont weiter: „Schon als Kind kenne ich diesen Übergang als nicht ungefährlich, je nachdem zu welcher Uhrzeit man unterwegs ist. Es wäre wichtig, hier nicht zu warten, bis etwas Gravierendes passiert, sondern einen gesicherten Überweg zu schaffen.“ 

 

Gute Chance vertan

Mit großem Bedauern nimmt der Kreisvorsitzende der Bonner CDU und künftige Landtagsabgeordnete, Christos Katzidis, das Scheitern des Hauses der Sicherheit zur Kenntnis. Dazu sagt er: „Ein Haus der Sicherheit, dass am Bonner Hauptbahnhof die Bundespolizei, Polizei NRW sowie den Ordnungsdienst beheimatet, wäre ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit in Bonn gewesen. Daher hat die Bonner CDU das Projekt stets begrüßt. Gerade der große Umbau unseres Hauptbahnhofes hätte die Möglichkeiten für ein solches Projekt geboten. Ich kann aber verstehen, dass die Stadt nicht Teile der Baukosten trägt und später nicht Miteigentümer sein darf. Hier wurde eine große Chance verpasst, das ist mehr als bedauerlich. Für mich wären sowohl der Neubau der Südüberbauung, die Erschließung des Nordfeldes, das örtliche Alkoholverbot als auch eine zentrale Polizeianlaufstelle ein echter Beitrag, um das Bonner Loch zu einem sicheren und sauberen Bonner Eingangstor umzugestalten“.

Die Bonner CDU wird sich auch in Zukunft für eine enge Ordnungspartnerschaft von Polizei NRW und Stadtordnungsdienst in Bonn einsetzen. Die gute Zusammenarbeit von GABI (Gemeinsamen Anlaufstelle Bonner Innenstadt) muss fortgeführt werden.

 

CDU-Politikerin Lücking-Michel erhält Fördertafel für ihre Unterstützung des Deutschen Museums Bonn

Schon seit einiger Zeit engagiert sich die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel für den Erhalt des Deutschen Museums in Bonn und ist dafür auch Mitglied des Fördervereins geworden. Mit der offiziellen Übergabe der Fördertafel in ihrem Bonner Bürgerbüro kann dies jeder Besucher deutlich sehen. Die Tafel wird einen gut sichtbaren Platz an der Wand erhalten und hoffentlich viele weitere Bonner zu einem Einsatz für das Museum motivieren.

Lücking-Michel: „Wir können an einem renommierten Wissenschaftsstandort wie Bonn nicht zulassen, dass eine Einrichtung wie das Deutsche Museum schließen muss. MINT-Bildung ist überall eine große Frage, wir haben hier eine überzeugende Antwort. Deshalb bitte ich alle, nach ihren Möglichkeiten mit dafür zu sorgen, dass die Museumsdirektorin Dr. Andrea Niehaus und ihr engagiertes Team auch nach 2016 ihre wichtige Arbeit in Bonn fortsetzten können.“

Der Vorsitzende des Vereins „Wissen(schafft) Spaß“, Werner Preusker (Foto), erklärt anlässlich der Überreichung der Fördertafel dazu: „Wir freuen uns über die Unterstützung durch eine Bundespolitikerin wie unsere Abgeordnete Dr. Lücking-Michel und brauchen jede weitere Unterstützung. Wir sind zuversichtlich, dass angesichts der vielen Verbündeten es rechtzeitig eine Lösung für die Finanzierung und damit für den Fortbestand des Deutschen Museum geben wird.“

CDU-Politiker Moll erneut erfolgreich

BR. Dank des Einsatzes vom Bonner CDU-Kommunalpolitiker, Bert Moll, ist jetzt der Bauzaun vor dem Grundstück in der Bonn-Duisdorf Rochusstraße 218 zurückgesetzt worden, worüber sich die Bürgerinnen und Bürger sowie auch die Geschäftsleute dort sehr freuen.

Bert Moll: „Ich bin froh und dankbar, dass das Tiefbauamt meinen Hinweisen und Forderungen konsequent gefolgt ist, dem Investor den Rückbau so schnell wie möglich aufzugeben, damit die Beeinträchtigungen ein Ende haben, bis die tatsächlichen Bauarbeiten wieder aufgenommen werden.“

Wann das der Fall sein werde, sei nach Auskunft des Investors noch offen, sagt Bert Moll. Denn die Stadtverwaltung habe noch keine geänderte Baugenehmigung erteilen können, weil noch Unterlagen zur Prüfung fehlen. Außerdem müsse, wie das Bauordnungsamt berichtete, eine Ablösung von Stellplätzen erfolgen, weil entgegen der ursprünglichen Planung jetzt mehr, dafür aber teilweise kleinere und barrierefreie Wohnungen dort gebaut werden sollen und dafür nicht genügend Parkplätze im und am Gebäude zur Verfügung gestellt werden könnten.

Die Stellplatzfrage muss sorgsam abgewogen werden. Derzeit gibt es noch genügend Parkraum auf der Rückseite der Fußgängerzone Am Burgacker, was aber nicht mehr gilt, wenn dort wie grundsätzlich beabsichtigt gegenüber der Feuerwache mal gebaut werden sollte. Moll abschließend: „Deshalb habe ich die Verwaltung gebeten, in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg über die aktuellen planerischen Überlegungen zur Stadtentwicklung im Duisdorfer Bezirkszentrum und zur Entwicklung des Burgackerkarrees zu berichten.“

 

CDU-Abgeordnete Lücking-Michel will

Sound- und Lightshow nach Bonn holen

In einem offenen Brief an die Leiterin der zuständigen Abteilung des Deutschen Bundestags, setzt sich die Bonner Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel dafür ein, die Sound- and Light Show nach Bonn zu holen. Die Sound and Light Show, die man jeden Abend im Sommer in unmittelbarer Nähe zum Reichstagsgebäude in Berlin bestaunen kann, zeigt unter dem Titel "Dem Deutschen Volke - Eine parlamentarische Spurensuche. Vom Reichstag zum Bundestag" die Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland und zieht jährlich Jung und Alt an, die sich für die wichtigen Ereignisse der deutschen Parlamentsgeschichte interessieren oder einfach nur die Show genießen wollen.

Gerne möchte sie die Show an das Umfeld adaptieren, und auch näher auf die aktuelle Bedeutung Bonns als ersten Dienstsitz verschiedener Ministerien und als Bundesstadt einzugehen. Auch die Bürgerinnen und Bürger Bonns und der Region sollen von diesem Bildungsangebot profitieren können.

Lücking-Michel: "Gerade im Hinblick auf die Entwicklung der deutschen Demokratie ist es wichtig, dass auch die Zeit, in der Bonn Bundeshauptstadt war, Beachtung findet. Bonn hat zudem hervorragende Rahmenbedingungen, um eine zweite Sound and Light Show ins Leben zu rufen."

Die Abgeordnete schlägt konkret vor, dass eine Woche lang im Sommer jeden Abend zwei Vorstellungen gezeigt werden könnten. Mögliche Standorte seien das Regierungsviertel oder der Platz zwischen dem Haus der Geschichte und der Bundeskunsthalle. Frau Lücking-Michel zeigte sich aber bereit, nach umsetzbaren Kompromissen zu suchen.

"Angesichts der wichtigen Rolle, die Bonn als ehemalige Hauptstadt für den deutschen Parlamentarismus während der Teilung Deutschland gespielt hat, möchte ich als Bonner Bundestagsabgeordnete den Bürgerinnen und Bürgern auch hier in Bonn die Möglichkeit bieten, die Sound and Light Show in Bezug zu dem Bonner Teil der Geschichte zu bestaunen", betont Frau Lücking-Michel abschließend.

 

Nathalie Bews von Politikerin Lücking-Michel ausgewählt

Ein Jahr in den USA in einer amerikanischen Gastfamilie leben. Ffür die Bonner Schülerin Nathalie Bews geht dieser Wunsch in Erfüllung. Über das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) erhält sie ein Stipendium, nachdem sie sich in mehreren Bewerbungsrunden durchgesetzt hat und am Ende von der Bonner CDU-Bundestagsabgeordneten Claudia Lücking-Michel für ein Austauschsjahr in den USA ausgewählt wurde.

Die 15-jährige Schülerin besucht die neunte Klasse des Bonner Ernst-Kalkuhl-Gymnasiums. An ihrer Schule engagiert sich Bews und spielte schon in verschiedenen Musicals mit. Tennis und Hockey gehören ebenso zu ihren Hobbys. Nun geht es für sie in die USA. „Ein Jahr in einem fremden Land mit einer anderen Sprache, Kultur und Sitten zu verbringen, bedeutet nicht nur ein großes Abenteuer zu erleben, sondern auch, sich neuen Herausforderungen zu stellen, andere Sichtweisen zu akzeptieren, über sich hinauszuwachsen und den eigenen Horizont zu erweitern“, so Bews.

Lücking-Michel ist sich indes sicher, die richtige Wahl für diese Herausforderungen getroffen zu haben: „Es gab viele gute Bewerberinnen und Bewerber, sodass mir die Auswahl keineswegs leicht gefallen ist. In unserem Gespräch konnte mich Frau Bews aber letztlich überzeugen. Ich bin mir sicher, dass sie eine tolle Botschafterin in den USA sein wird. Ich wünsche ihr alles Gute, viele spannende Erfahrungen und freue mich schon darauf, ihre Berichte aus den USA zu hören.“

Seit 1983 vergibt der Deutsche Bundestag Stipendien für ein Austauschjahr in den USA an Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige. Zeitgleich sind junge US-Amerikanerinnen und Amerikaner in Deutschland. Das PPP wird gemeinsame vom Deutschen Bundestag und dem US-Congress durchgeführt.

 

CDU-Politiker Schekira wirft SPD-Politikerin Mayer Halbwahrheiten und Gerüchte vor

BR. In einer Pressemitteilung schreibt Bernhard Schekira, Bezirksverordneter und Vorsitzender CDU Hardtberg: „Mit ihrem neuen Flugblatt sorgt die SPD Bonn für weitere Verunsicherung unter der Bevölkerung Bonns. Nicht allein, dass sie sich für den Erhalt des Kürfürstenbades ausspricht und damit großen Teilen der Bonner Bevölkerung in den Rücken fällt. Jetzt verbreitet sie noch Gerüchte und Mutmaßungen als vermeintliche Wahrheiten, um weitere Ängste zu erzeugen. Dies ist Politik wie sie schlechter nicht sein kann. Auch ihr eigenes Verhalten zeigt die Unlauterkeit. Im September 2016 stimmte die SPD-Ratsfraktion noch für das neue Bäderkonzept, heute scheint sie nichts mehr davon zu wissen. ‘Was kümmert mich mein Geschwätz … ‘.“

Schekira weiter: „Und auch die sportpolitische Sprecherin, Gabi Mayer, bringt damit die verschiedenen Interessengruppen von Vereinen und Elternschaft gegeneinander auf. Ihr scheint es Freude zu bereiten, mit Halbwahrheiten und Gerüchten für weitere Verunsicherung zu sorgen. Da sie auch finanzpolitische Sprecherin ist, müsste sie eigentlich wissen, dass für die Sanierung aller Hallenbäder das Geld nicht reicht und es dann auch kein neues Bad geben wird. Und hier beginnt ihre Argumentation unehrlich zu werden. Dazu gehört auch die Forderung, das Kurfürstenbad notfalls als eine Art Neubau zu modernisieren. Dafür scheinen der SPD die Kosten wohl nicht zu hoch? Wie passt das alles zusammen? Versteh’ einer die SPD …“

Abschließend schreibt der CDU-Politiker Schekira: „Man stelle sich nur die Frage, wie die SPD nach dem Bürgerentscheid den Bürgerinnen und Bürgern unter die Augen treten will, nachdem sie für so viel Verunsicherung gesorgt hat. Manches vergisst der Wähler nicht so schnell.“

 

Marc Defosse einstimmig wiedergewählt

BR. Der neu gegründete CDU-Ortsverband Brüser Berg/Lengsdorf hat einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende des OV Brüser Bergs, Marc Defosse (31), wurde einstimmig wiedergewählt. Von 17 Jahre bis 70 Jahre sind die Altersklassen in dem neuem Vorstand vertreten. „Vom Studenten über Berufstätige bis hin zum Pensionär haben wir alle Lebensabschnitte in den Vorstand abgebildet. Ich freue mich sehr auf die Herausforderung, mit einem Vorstand von 14 Personen zu arbeiten. Die Größe zeigt auch, dass die politische Arbeit bei uns am Hardtberg Spaß macht! Jetzt heißt es aber erst mal unseren Landtagskandidaten Christos Katzidis im Wahlkampf zu unterstützen – danach werden wir uns wieder Themen widmen, die die Bürger am Brüser Berg und in Lengsdorf bewegen“, betont der Vorsitzende, Marc Defosse.

„Ein größerer Ortsverband ist natürlich auch eine größere Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Wichtig ist mir aber besonders, dass die Menschen am Hardtberg unsere Arbeit wahrnehmen und sehen, dass man wirklich etwas bewegen kann, wenn man sich engagiert. Gerade die Kommunalpolitik bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für jung bis alt“, so Defosse abschließend.

 

 

Foto von links: Dr. Wendelin Wilhelm, Karl Ernst Conrad, Wolfgang Esser, Christoph Schada, Hubert Schneider, Bernhard Schekira, Achim Burchert, Peter Holly, Marc Defosse, Marc Müller, Marlene Eulgem, Ines David und Rony William (es fehlen: Birgitta Jackel, Christian Thielscher).

 

CDU-Politiker Schekira: „SPD-Stadtverordneten Mayer und Öztoprak gefährden die Hardtbergbad-Sanierung“

BR. Der Rat der Stadt Bonn hat in namentlicher Abstimmung das Bürgerbegehren zum Erhalt des Kurfürstenbades in Bad Godesberg mit überragender Mehrheit abgelehnt. Damit wird es zu einem Bürgerentscheid kommen, an dem alle Bürgerinnen und Bürger Bonns teilnehmen.

Bernhard Schekira Bezirksverordneter und Vorsitzender der CDU Hardtberg lässt in seiner Pressemitteilung wissen: „Leider haben bei der namentlichen Abstimmung die SPD-Stadtverordneten aus dem Hardtberg Gabi Mayer und Binnaz Öztoprak für den Erhalt des Kurfürstenbades und damit gegen die bisherige Planung, das Hardtbergbad zu modernisieren, gestimmt. Dies kann für die Zukunft des Hardtbergbades üble Konsequenzen haben. Denn nach den bisherigen Planungen der Stadt Bonn steht die Sanierung des Hardtbergbades ganz oben auf der Prioritätenliste der Bädersanierung. Die benötigten Gelder für die Sanierung stehen im Haushaltsplan 2017/18 und sind auch unstrittig bei der Beschlussfassung.“ Gemäß eines Gutachtens sei das Hardtbergbad als Kombi-Bad mit der größten Wirtschaftlichkeit unter den Bädern, so der CDU-Politiker Schekira. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich vor einigen Jahren mit großem Einsatz dafür stark gemacht, dieses Bad zu erhalten und zu modernisieren. Das Hardtbergbad ist nicht nur für den Stadtbezirk, sondern für den gesamten Bonner Westen und bis in den Rhein-Sieg-Kreis von großer Bedeutung.

Nach Ansicht von Schekira heißt es: „Sollte der Bürgerentscheid die erforderliche Stimmenmehrheit bekommen, würde das bedeuten, dass alle aktuelle Planungen, auch für das Hardtbergbad, zunichte sind. Die Bäderfrage, für viele Bonnerinnen und Bonner ein leidiges Thema, würde wieder neu diskutiert und für viele erneut zum Ärgernis werden.“

Schekira weiter in seiner PM: „Unter dem OB Nimptsch gab es schon mehrere Gutachten zur Bäderfrage in Bonn. Bereits das erste Gutachten stellte schon die besondere Bedeutung des Hardtbergbades als Kombi-Bad heraus. Trotzdem war OB Nimptsch fest entschlossen, dieses Bad ‘platt’ zu machen. Nur durch den massiven Bürgerprotest und die Unterschriftenaktion ist es gelungen, den Bestand des Bades zu sichern – es entstand in der Folge daraus ein Förderverein zum Erhalt des Bades. Dies alles scheint nun wieder einmal in Gefahr. Zwar stimmte die SPD in 2016 noch für den Neubau eines Hallenbades durch die SWB. Jetzt aber torpediert sie ihre eigene ursprüngliche Haltung durch ihr Abstimmungsverhalten. Es bleibt die spannende Frage, wie die beiden SPD-Stadtverordneten den Bürgerinnen und Bürgern im Hardtberg ihr Abstimmungsverhalten erklären. Einfach nur zu fordern, jedem Stadtteil ein Hallenbad, ist nach allen Diskussionen und Abstimmungen mit den unterschiedlichsten Interessengruppen in dieser Stadt plumpes Gehabe.

Es liegt nun an der SPD Hardtberg den Bürgerinnen und Bürgern zu erklären, dass, wer im Bürgerentscheid für den Erhalt und die Sanierung des Kurfürstenbades stimmt, gleichzeitig die Sanierung und den Erhalt des Hardtbergbades aufs Spiel setzt.“

Abschließend schreibt Schekira: „Wir erwarten von der SPD Hardtberg jetzt ein klares Bekenntnis zum Erhalt und zur Sanierung des Hardtbergbades und die Aufforderung an die Hardtberger beim Bürgerentscheid mit Nein zum Erhalt des Kurfürstenbades und damit Ja für ein neues modernes Bad in Dottendorf und Ja zu der bereits beschlossenen Planung zu stimmen.“

SPD: CDU handelt nach dem St.-Florians-Prinzip

Mit scharfen Worten weist Gabi Mayer die Vorwürfe der CDU Hardtberg zurück: „Die CDU handelt hier nach dem St.-Florians-Prinzip. Jahrelang hatte die CDU im Bonner Stadtrat die Möglichkeit, die Bonner Bäder zu sanieren, erst mit den Grünen, später zusätzlich mit der FDP. In all den Jahren ist aber nichts passiert. Vielmehr ließen auch die Hardtberger CDU-Stadtverordneten ganz bewusst und mit Absicht die vier Hallenbäder verrotten, auch das Hardtbergbad“, stellt Gabi Mayer, die sportpolitische Sprecherin und Stadtverordnete für Duisdorf und Medinghoven, klar.

„Jetzt wollen der Oberbürgermeister und die Koalition aus CDU, Grünen und FDP - koste es, was es wolle - ein neues Bad in Dottendorf bauen. Dabei liegen die Kosten dafür selbst bei vorsichtiger Schätzung inzwischen höher als für die Sanierung aller vier bestehenden Hallenbäder“, so Gabi Mayer weiter. Die Sanierungskosten für die vier Bonner Hallenbäder werden von der Verwaltung mit etwa 45 Millionen Euro angegeben. Dem stehe der Neubau in Dottendorf und die Sanierung des Hardtbergbades mit etwa 55 Millionen Euro gegenüber. „Es dürfte zudem außer Frage stehen, wo als erstes gespart werden würde, sollte das Prestigeobjekt Schwimmbadneubau nicht im Kostenrahmen bleiben: Natürlich bei der Sanierung des Hardtbergbades.“

Dominik Loosen, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Hardtberg, ergänzt: „Die SPD-Fraktion steht gemeinsam mit den Hardtberger SPD-Stadtverordneten uneingeschränkt für den Grundsatz „Vier Stadtbezirke – vier Bäder. Schon allein um das Schulschwimmen im notwendigen Umfang zu garantieren.“ In einer wachsenden Stadt wie Bonn sei auch von einem Anstieg der Schülerzahlen auszugehen. „Folglich muss auch mehr Zeit und Wasserfläche für das Schulschwimmen eingeplant werden. Schon jetzt können 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den vierten Klassen nicht schwimmen. Das muss sich in den nächsten Jahren dringend wieder bessern.“

 

Bernhard Schekira als Vorsitzender im Amt bestätigt

Bei der Mitgliederversammlung der CDU Hardtberg berichtete der Vorsitzende Bernhard Schekira über die vielfältigen Aktivitäten des Stadtbezirksverbandes in den vergangenen beiden Jahren.

Im Anschluss wählte die Versammlung Bernhard Schekira einstimmig wieder zum Vorsitzenden.

„Ich freue mich sehr, dass die Arbeit des Vorstands und unseres Stadtbezirksverbandes von den Mitgliedern so eindeutig wertgeschätzt wird. Ich bedanke mich für das Vertrauen, das die Parteibasis mir und auch meinen Mitstreitern entgegenbringt und sehe darin auch eine starke Motivation für die beiden kommenden Jahre“, so Bernhard Schekira.

Schekira´s Stellvertreter sind: Christoph Schada v. Borzyskowski und Hubert Schneider. Als Organisationsleiterin kümmert sich Birgitta Kraus um die Veranstaltungen der Hardtberger CDU. Der Schriftführer Peter Holly, Mitgliederbeauftragter Marc Defosse und Pressesprecher Herbert Frohn, komplettieren den geschäftsführenden Vorstand. Zum Beisitzer wurden Helmut Buß, Wolfgang Esser, Sabine Kramer, Susanne Plötz, Anja Poprawka, Enno Schaumburg und Christian Weiler gewählt.

 

Bonner Stadtwerke unterstützen Senioren

mit Rollator-Schulungen

Während des Bonner Rollatortages, der vom Polizeipräsidium Bonn, Stadt Bonn, Stadtsportbund Bonn, "rahm Zentrum für Gesundheit", dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg und SWB Bus und Bahn in Bonn veranstaltet wurde, wollen die Initiatoren älteren Mitbürgern ihre Ängste nehmen. In der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr drehte sich beim Bonner Rollatortag auf dem Beueler Rathausvorplatz alles um das Thema "Freiheit zurückgewinnen – Unfälle vermeiden". Die Initiatoren präsentierten einen kostenlosen Technik-Check für ihre Gehhilfen, praktische Übungen auf dem Rollator-Parcours (Foto) und nach erfolgreicher Teilnahme den Rollator-Führerschein. Seniorinnen und Senioren übten, wie man mit einem Rollator richtig und gesund geht, bremst, Kurven fährt, Bordsteine und Schrägen überwindet und sich sicher hinsetzt und wieder aufsteht. "Für viele Menschen, die aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht mehr gut zu Fuß sind, bedeutet der Rollator ein Stück Freiheit, weil sie sich damit unabhängig auch außerhalb ihrer häuslichen Umgebung sicher bewegen können. Aber der Umgang mit diesem Gefährt muss gelernt und geübt sein, damit das sichere Hilfsmittel nicht zu einem Hindernis wird", weiß Barbara Zarfelder, Abteilungsleiterin im Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Bonn, zu berichten.

Wichtig ist, dass der Rollator während der Fahrt auf keinen Fall als Sitzfläche genutzt werden darf, sondern er sollte im Bus auf der Mehrzweckfläche im Mittelteil des Busses entgegen der Fahrtrichtung direkt hinter der Rückenlehne des letzten vorderen Doppelsitzes mit angezogener Handbremse abgestellt werden. Die Fahrgäste sollten sich anschließend einen freien Platz in der Nähe suchen und auch um Hilfe bitten, falls diese Sitzplätze besetzt sind.

Großes Interesse fand das Rollatortraining zum sicheren Bus-Ein- und Ausstieg der Stadtwerke Bonn und das richtige Verhalten im Fahrzeug. Ortrud Wittig, SWB Bus und Bahn-Mitarbeiterin im Kundendialog, empfahl den Teilnehmern, nicht zu zögern, andere Fahrgäste um Hilfe zu bitten, beispielsweise auch beim Ausstieg. Genau hierin sieht Anja Wenmakers, Bereichsleiterin Marketing und Vertrieb SWB Bus und Bahn, eine wichtige Botschaft für alle ÖPNV-Nutzer. "Nicht nur die Betroffenen selbst sollen auf die besondere Situation von Rollatornutzern im ÖPNV hingewiesen werden, sondern alle Nahverkehrskunden." Der Bonner Rollatortag diene daher auch dazu, andere Kunden zu sensibilisieren und sie zu bitten, hilfsbedürftige Fahrgäste zu unterstützen. "Wenn alle Beteiligten wissen, welchen Herausforderungen sich ältere oder gehbehinderte Menschen in Bus und Bahn stellen müssen, dann fällt die gegenseitige Hilfe sehr viel leichter."

Entscheidend sei, dass der mobilitätseingeschränkte Fahrgast sicher von der Haltestelle in das Fahrzeug gelangt, mit sicherem Halt einen Platz für die Gehhilfe und sich selbst findet und auch beim Ausstieg mit Selbstvertrauen andere Fahrgäste anspricht und diese um Hilfe bittet. "Jeder, auch ein Senior oder Mensch mit Handicap, ist in erster Linie für sich selbst verantwortlich", betont Ortrud Wittig. "Im Rahmen des Rollatortages wollen wir Senioren in ihrer Mobilität und ihrem Selbstvertrauen stärken, sie fit machen für eine sichere Fahrt mit Bus und Bahn, denn Mobilität ist Lebensqualität und Lebensfreude."

Seit Jahren sind immer mehr Fahrgäste mit Rollatoren in den Bonner Bussen und Bahnen unterwegs. Daher startete vor elf Jahren, im Sommer 2005, ein Pilotprojekt von Mitarbeitern der Stadtwerke Bonn, unterstützt von der Polizei und der Behinderten-Gemeinschaft Bonn. Ziel des Projektes war, zu untersuchen, wie sich diese Gehhilfen in den Fahrzeugen zum Beispiel bei Bremsproben bewegen. Mit der Erkenntnis, dass Fahrgäste mit Rollatoren die Nutzung des Hilfsgerätes sicher einüben sollten, bevor sie in Bahnen und Busse einsteigen. Und dies, so die Erfahrung, ist nicht immer der Fall.

SWB Bus und Bahn bietet seither vorbildlich Schulungen für Seniorinnen und Senioren an, die eine Gehhilfe benötigen und trotzdem mobil bleiben wollen. Folgende Tipps geben die Mitarbeiter der Stadtwerke Bonn: Die ersten Fahrten sollten möglichst zu verkehrsärmeren Zeiten und unterstützt von einer Begleitpersonen gemacht werden. Stufen, wie Bordsteinkanten oder auch der Einstieg in die Fahrzeuge werden am besten mit gekipptem Rollator bewältigt. Dazu stellt man sich in Schrittstellung hin, betätigt die Handbremsen und zieht den Rollator auf sich zu, bis er im Gleichgewicht auf den Hinterrädern ruht. Wenn nun die Handbremse gelöst wird, kann der Rollator in seiner stabilen Lage nach vorn geschoben und die Stufe überwunden werden.

 

Sport im Park - Bonn bewegt sich

Sport im Park - Bonn bewegt sich: Was am 30. April 2016 mit einer Kick-Off Veranstaltung auf dem Marktplatz begann, entwickelte sich im Laufe des Sommers zu einer echten Erfolgsgeschichte. Ob Kälte und Nieselregen im Juni oder tropische Hitze Ende August – zu allen Angeboten strömten die Bonnerinnen und Bonner aus sämtlichen Stadtteilen in die Parks, um sich an der frischen Luft fit zu halten.
Nach knapp fünf Monaten war am 16. September 2016 für dieses Jahr Schluss, und die Projektpartner ziehen eine überaus positive Bilanz. Rund 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben an 425 Angeboten teilgenommen. Im Durchschnitt kamen fast 50 Teilnehmer zu jeder Übungseinheit. „Das zeigt, dass wir mit dem Konzept voll ins Schwarze getroffen haben. Bewegung an der frischen Luft unter fachkundiger Anleitung, zugleich aber ohne terminliche Verpflichtung und darüber hinaus noch kostenlos. Das hat den Bonnerinnen und Bonnern augenscheinlich gefallen“, so Bernd Seibert, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Bonn.

Neue Bonner Bewegung

Dass ein solches Angebot überhaupt möglich war, haben die Organisatoren den Projektpartnern SWB Energie und Wasser, der BARMER GEK sowie der Bundesstadt Bonn zu verdanken, die mit ihrer finanziellen Unterstützung die Durchführung erst ermöglicht haben. „Sport im Park hat das Puzzle des sportlichen Engagements von SWB Energie und Wasser vervollständigt, sagt Jürgen Winterwerp, Leiter Marketing und Kommunikation, und betont: „Toll, dass aus dem zarten Pflänzlein auf Anhieb eine Bonner Bewegung wurde“.

Von dieser Bewegung konnte man sich Woche für Woche an den 6 verschiedenen Standorten überzeugen. Egal ob Aerobic, Original Bootcamp, Yoga oder Zumba auf der grünen Wiese oder Aquafit im Wasser – teilweise kamen bis zu 100 Menschen aller Altersklassen zu den einzelnen Angeboten. „Jede Form von Bewegung ist ein Erfolg – egal wo und wie. Über die rege Teilnahme so vieler sportbegeisterter Bonner freuen wir uns als Krankenkasse sehr. Sport im Park ist der beste Beweis, dass jeder von uns immer und überall etwas für die eigene Gesundheit tun kann“, sagt Marco Henn, Geschäftsführer der BARMER GEK Bonn.

Positives Fazit

Sandra Horschel, Projektleiterin von Sport im Park beim Stadtsportbund, freut sich schon jetzt auf die Fortsetzung im kommenden Jahr . „Die beteiligten Vereine SSF Bonn, TKSV Duisdorf, Godesberger TV und der Hochschulsport Bonn haben uns schon jetzt signalisiert, dass sie gerne im kommenden Jahr wieder dabei sind“. Und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lassen darauf schließen, dass Sport im Park auch im nächsten Jahr für viel Bewegung in den Bonner Grünanlagen sorgen wird, zumal auch die Stadt Bonn den Förderantrag für das kommende Jahr befürwortet. „Die Resonanz spricht für sich, wir werden unseren Beitrag leisten, dass Sport im Park auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden kann“, so Elke Palm, stellvertretende Leiterin des Sport- und Bäderamtes.

 

Sperrmüllabholung hinterlässt Müllberge

 

 

"Die Abholung des Sperrmülls hat in Medinghoven auf dem Europaring wieder einmal  ein Chaos an Restmüll hinterlassen", berichtet der CDU-Ratsherr für Duisdorf und Medinghoven, Bert J. Moll. Er sei fassungslos, wie die Sperrmüllabfuhr ablaufe. CDU-Politiker Moll sagt klar und deutlich: "Es kann doch nicht sein, dass es nach einer Sperrmüllabfuhr so auf den Straßen aussieht. Es muss doch möglich sein, dass bonn-orange die Reste des Mülls auch mitnimmt und nicht einfach auf der Straße herumliegen lässt, was nicht nur schrecklich aussieht, sondern auch den Eindruck vermittelt, dass alles auf die Straße geworfen werden kann. Bei der beobachteten Zahl von Mitarbeitern wäre dies leistbar gewesen. Ich erwarte aber auch eine bessere Wahrnehmung der Verantwortung durch die Wohnbaugesellschaften, wie die LEG, dass nach einer Sperrmüllabfuhr direkt mitgeholfen wird, die Straße und den Gehweg vor den Häusern zu reinigen. Präventiv sollten die Hausmeister vor dem Sperrmülltermin die Bewohner mit Hinweisen und Flugblättern dazu anhalten, nur das auf die Straße zu stellen, was auch als Sperrmüll abgeholt wird. Wichtig ist, dass sich keiner auf die Verantwortung des anderen herausredet. Alle Beteiligten haben eine Verantwortung, dass sich solche Zustände nicht wiederholen".

 

Hundesteuer: Bonn startet Bestandsaufnahme -

Halter können Hunde noch melden

 

Derzeit sind knapp 9400 Hunde in Bonn zur Hundesteuer angemeldet. Erfahrungen auch aus anderen Städten lassen aber vermuten, dass die steuerliche Anmeldung bei vielen Hunden bislang noch nicht erfolgt ist. Daher hat die Verwaltung sich dazu entschieden, nach 2005 jetzt erneut eine flächendeckende Hundebestandsaufnahme durchzuführen.

Hauptgrund für diese Überprüfung ist das Bestreben, alle Hundehalter gleichmäßig zur Hundesteuer heranzuziehen. Ehrliche Hundehalter sollen nicht benachteiligt werden. Daher werden ab September zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit einer systematischen, flächendeckenden Überprüfung aller Haushalte in Bonn beginnen. Gestartet wird in der inneren Nordstadt. Es soll dann Stadtteil für Stadtteil geprüft werden.

Wie läuft die Überprüfung ab?

Die Mitarbeiter werden jeden Haushalt aufsuchen und nicht angemeldete Hunde registrieren. Dabei fragen sie nach dem Namen des Halters, der Hunderasse und dem Beginn der Hundehaltung. Selbstverständlich können sich die Mitarbeiter mit einem Ausweis der Stadt Bonn legitimieren und sind auf Datenschutz und Steuergeheimnis verpflichtet. Sollten sie niemanden antreffen, hinterlassen sie einen Bürgerbrief, in dem über die Bestandsaufnahme informiert wird.

Anmeldungen werden jetzt noch entgegengenommen

Bonnerinnen und Bonner, die den Prüfern zuvorkommen und ihren vierbeinigen Gefährten noch schnell anmelden möchten, sollten dies so bald wie möglich tun. Hierzu wird über die Homepage der Stadt Bonn die Möglichkeit einer Online-Anmeldung zur Hundesteuer angeboten: www.bonn.de/@hundesteuer. Auch unter der Telefonnummer 0228 - 77 23 70, per formlosem Brief oder mit einer persönlichen Vorsprache im Steueramt - Etage 14 A im Stadthaus, Berliner Platz 2 - kann eine solche Anmeldung erfolgen.

Nach Abschluss der gesamten Prüfung erhofft sich die Verwaltung eine Steigerung des Hundesteueraufkommens gegenüber heute um gut 200 000 Euro pro Jahr.

 

EU stellt den diesjährigen Badegewässer-Bericht vor

Seen in der Region Mittelrhein sind spitze!

Die EU-Kommission hat kürzlich ihren diesjährigen Badegewässer-Bericht vorgelegt und der enthält beste Nachrichten für den bevorstehenden Sommer: Urlauber können sich auf nahezu ungetrübten Badespaß an Seen und Küsten in Europa freuen. Der Anteil der Badestellen in der EU, die die Mindeststandards für die Wasserqualität erfüllen, ist gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 96 Prozent gestiegen.

Auch in Deutschland lag der Anteil an Badeplätzen mit hervorragender Wasserqualität bei über 90 Prozent – bei insgesamt 2292 untersuchten Gewässern, davon 1925 Seen und 367 Küstengewässer. Ausgezeichnet schneiden die Badegewässer im Mittelrhein ab: In Köln der Fühlinger See, der Escherbadesee und der Vingster Baggersee, in Leverkusen der Große Silbersee und der Hitdorfer See sowie im Rhein-Erft-Kreis der Bleibtreusee, der Heideberger See, der Liblarer See und der Otto-Maigler-See.

"Bei so schönen und gleichzeitig von der EU als exzellent bewerteten Seen in unserer Region steht dem Badevergnügen nichts mehr im Weg. Aber der Sommer sollte dann jetzt auch mal mehr als ein paar Sonnentage in Folge kommen", so der CDU-Europaabgeordnete Axel Voss mit einem Augenzwinkern.

Hintergrund: Jedes Jahr stellt die Europäische Umweltagentur (EUA) die Badegewässerdaten der örtlichen Behörden von mehr als 21 000 Standorten in den 28 EU-Mitgliedstaaten, der Schweiz und Albanien sowie die Werte der bakteriellen Belastung durch Abwässer und Tierhaltung zusammen. Etwa zwei Drittel der Standorte sind Küstenstrände, der Rest setzt sich aus Flüssen und Seen zusammen.

Die Daten für NRW können unter folgendem Link abgerufen werden: http://www2.badegewaesser.nrw.de/gewaessertab.php.

Für ganz Europa findet man die Daten unter: 

http://www.eea.europa.eu/de/publications/qualitaet-der-europaeischen-badegewaesser-2015

 

 

 

 

 

Beschilderung in der Heilsbachstraße

sorgt für Irritationen

 

Seit kurzem ist die Heilsbachstraße in Bonn-Hardtberg im Bereich zwischen Rene`-Schickele-Straße und Witterschlicker Straße als Fahrradstraße ausgeschildert. Bei der Hardtberger CDU sorgte für Irritationen, dass im Zuge dieser Beschilderung genau dieser Bereich jetzt aus der Tempo-30-Zone herausgenommen wurde. So wurde an der Einfahrt zur Fahrradstraße ein „Tempo-30-Zonen Ende“ Schild aufgestellt (Foto). Diese Beschilderung ist umso unverständlicher, da entsprechend der Rechtsprechung in Fahrradstraßen nicht schneller als Tempo 30 gefahren werden darf. Im Zuge dieser Beschilderung wurden auch weitere Tempo-30-Zonen-Schilder aufgestellt am Beginn der Witterschlicker Straße aus Richtung Heilsbachstraße und im Teilbereich Heilsbachstraße zwischen Witterschlicker Straße und Derlestraße.

CDU-Ratsherr Bert Moll und der Hardtberger CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Esser haben sich daher an das Straßenverkehrsamt gewandt und um Überprüfung der Beschilderung gebeten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verkehrsminister aus Barbados informiert

 sich in Bonn über Elektromobilität

vj. Die sechs neuen Elektro-Solobusse der SWB Bus und Bahn stoßen auch international auf Interesse: Der Verkehrs- und Arbeitsminister von Barbados, M.P. Michael Lashley (Foto Mitte), hat sich mit einer Delegation beim Bonner Nahverkehrsunternehmen über die neuen Elektrobusmodelle, über die innovative Technologie, über Wartung, Ladung und über die ökologischen Vorteile informiert.

Nach einem Informationsaustausch in der SWB-Zentrale mit SWB-Geschäftsführer Heinz Jürgen Reining und Heinz Schneider, Bereichsleiter für die SWB-Busflotte, hat die barbadische Delegation bei einer Fahrt mit einem der Elektrobusse die geräuscharme und komfortable Beförderung mit diesen innovativen Fahrzeugen getestet. Die Fahrt ging zum Betriebshof Friesdorf, wo die neue Ladestation der Elektrobusse hinter der Werkstatthallen errichtet worden ist. Alle sechs Elektrobusse werden nachts geladen und sind tagsüber im SWB-Busliniennetz unterwegs. „Wir haben auf eine Zwischenladung der Elektrobusse auf der Strecke verzichtet, weil unsere neuen E-Busse sich unserem Betrieb anpassen müssen und sich nicht der Betrieb an die neue Technik“, betonte SWB-Geschäftsführer Reining. „Dies muss die neue Technik leisten können, um auch wirtschaftlich gegen herkömmliche Dieselbusse bestehen zu können.“ Mit der nutzbaren Ladekapazität der Batterie von 230 Kilowattstunden wird eine Reichweite von mehr als 200 Kilometern erzielt. Zwei 85 Kilowatt (kW) Motoren in der Hinterachse kommen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 75 Stundenkilometern.

Produziert wurden die 12-Meter-Elektrobusse (Typ Sileo) S12 mit Sitz in Salzgitter beim Bushersteller Sileo. Sie haben 38 Sitzplätze (inklusive Fahrer) und 42 Stehplätze. Der Elektrobus hat die gleichen technischen Ausstattungsmerkmale wie die bei SWB eingesetzten Dieselbusse: Intermodales Betriebssystem (ITCS), Videoüberwachung, Bordcomputer und Fahrscheindrucker. Der Bus ist barrierefrei ausgestattet mit Platz für Rollstuhl und Rollatoren sowie einer Rampe für den barrierefreien Einstieg.

Die umwelt- und klimafreundlichen Aspekte der neuen Technologie sind unbestritten, wenn die Elektrobusse wie bei SWB Bus und Bahn mit Ökostrom betrieben werden, der aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Dann sind die Elektrobusse CO-2-neutral im Busnetz unterwegs und überzeugen so mit ihr en ökol ogischen Vorteilen.

Die Europäischen Union (EU) fördert und entwickelt derzeit diese Technik: Die sechs Elektrobusse sind im Rahmen des EU geförderten ZeEUS-Projektes (Zero Emission Urban Bus Systems) Ende April in den dauerhaften Linieneinsatz gestartet. Im Projekt werden in zehn europäischen Städten Einsatztauglichkeit und Wirtschaftlichkeit von Elektrobussen im Vergleich zu Dieselbussen untersucht.

Auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt die Bestrebungen des Bonner Nahverkehrsunternehmens: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat in Berlin die ersten Förderbescheide aus dem Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität übergeben. Auch SWB Bus und Bahn hat eine Zusage für die Förderung von weiteren fünf Elektrogelenkbussen erhalten, insgesamt in einer Höhe von einer Millionen Euro.

 

Bonn bekommt weitere Familienzentren

Drei Kindertageseinrichtungen sollen zum kommenden Kindergartenjahr ab 1. August zu Familienzentren weiterentwickelt werden. Das hat der Rat beschlossen.

Der Rat stimmte zu, dass die Evangelische Kindertagesstätte Kinderwelt in der Fahrenheitstraße und die städtischen Kindertageseinrichtungen Monti-Haus in Lannesdorf und die Kita Friedrich-Bleek-Straße/Oberaustraße in Mehlem dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gemeldet werden.

Die beiden städtischen Einrichtungen sind bisher im Verbund als Familienzentrum LA-Me (Lannesdorf-Mehlem) zertifiziert gewesen. Mit der Auflösung dieses Verbundes geht die Zertifizierung als Einzel-Familienzentren einher.

Das Ministerium richtet seit 2012 den Fokus der Familienzentren noch stärker auf benachteiligte Kinder und Eltern und knüpft die Verteilung der landesweit 100 neuen Familienzentren an soziale Kriterien. In den Zentren wird die frühe Bildung der Kinder gefördert. Zudem werden auch Eltern intensiv mit in Bildungs- und Beratungsangebote einbezogen.

2006 wurden in Bonn auf Landesinitiative die ersten Kindertagesstätten zu Familienzentren ausgebaut. Ziel war es, die Familien von Anfang an eng zu begleiten und Probleme frühzeitig gemeinsam anzugehen. Familienzentren dürfen sich nur solche Kindergärten nennen, die ein umfangreiches Qualifizierungsverfahren absolviert und vom Land das Zertifikat Familienzentrum NRW verliehen bekommen haben. Ab August gibt es in Bonn 37 Familienzentren.

Das NRW-Familienministerium unterstützt die Familienzentren mit 13.000 Euro jährlich. Für Einrichtungen in einem sozialen Brennpunkt gibt es zusätzliche 1000 Euro Förderung.

 

Katja Dörner zu Besuch in der Arbeitsagentur

Auf Einladung der Leiterin der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, Marita Schmickler-Herriger (Foto rchts), war Bundestagsabgeordnete der Grünen für Bonn und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Katja Dörner (Foto links), zu einem Austausch über aktuelle ausbildungs- und arbeitsmarktliche Themen gekommen.
Inhalt des einstündigen, vertrauensvoll geführten Gespräches war unter anderem die Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für Jugendliche in der Region Bonn/Rhein-Sieg. Ziel der Agentur ist es, die Jugendarbeitslosigkeit in der Region - auch angesichts der Zuzüge von jugendlichen Flüchtlingen - weitgehend stabil zu halten.
Die Bundestagsabgeordnete Dörner interessierte sich besonders für Maßnahmen zur Unterstützung von geflüchteten Frauen und Kindern: "Wir müssen mehr für die unbegleiteten Jugendlichen tun. Auch die Schutzkonzepte für Frauen und Kinder in den Flüchtlingsunterkünften sind noch ausbaufähig."
Frau Schmickler-Herriger informierte auch über die neu eingerichteten Integration Points.
In der Kooperation mit den Ausländerämtern und weiteren Netzwerkpartnern dienen diese Einrichtungen als zentrale Anlaufstelle und gemeinsame Plattform für die Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
"Eine wichtige Aufgabe der Integration Points ist es, über das Bildungs- und Ausbildungssystem in der Bundesrepublik zu informieren und erste Wege aufzuzeigen", so Schmickler-Herriger. Die Gesprächspartnerinnen waren sich darüber einig, dass für die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ausreichende Sprachkenntnisse, Qualifikation und praktische Berufserfahrung benötigt werden.
Weitere Besprechungsthemen waren die Integration von Langzeitarbeitslosen, hier insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Qualifizierung. Neben dem Thema Qualifizierung hat der Runde Tisch gegen Langzeitarbeitslosigkeit der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg ein Maßnahmenbündel verabschiedet, das mehr Chancen für die Integration von Langzeitarbeitslosen bewirken soll.
Die Vermittlungsaktion "Versteckte Talente" - Anonyme Präsentation von langzeitarbeitslosen Arbeitnehmerprofilen, ist in diesem Jahr bereits zweimal durchgeführt worden und stellt ein Element aus diesem Maßnahmenbündel dar.

 

Brief an Angela Merkel: Bonner OB und Landrat

fordern Einhaltung des Bonn/Berlin-Gesetzes

In der Berlin-Bonn-Diskussion haben sich Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. „Bitte sorgen Sie dafür, dass weitere Umzugsdebatten gestoppt werden und das Bonn/Berlin-Gesetz nicht weiter ausgehöhlt wird“, so ihre eindeutige Forderung an die Kanzlerin Merkel.

Oberbürgermeister und Landrat betonen, Deutschland lebe als föderativer Bundesstaat vom Wettbewerb seiner Regionen. Es liege nicht im gesamtstaatlichen Interesse, wenn sich die Berliner Sogwirkung noch weiter verstärke. "Die Aufteilung der Bundesregierung auf zwei Standorte hat sich eingespielt und funktioniert", machen Sridharan und Schuster deutlich. Sie stützen sich auf den Teilungskostenbericht 2015, der mit 7,47 Millionen Euro einen neuen Tiefstand erreicht hat. "Dieser Betrag steht in keinem Verhältnis zu den Kosten, die ein Komplettumzug mit sich bringen wurde – vor allem auch dann nicht, wenn man beachtet, dass mit einem weiteren Umzug auch ein weiterer Bonn-Ausgleich verbunden wäre.

Darüber hinaus müsste der Bund einen zweiten Strukturwandel für die Region Bonn erarbeiten, da der bisherige auf dem Verbleib der Mehrzahl der Arbeitsplätze der Bundesregierung aufgebaut wurde und nach wie vor vom Verbleib der Bundesregierung in Bonn abhängig sei. Sridharan und Schuster: "Bei einem Komplettumzug der Ministerin nach Berlin muss damit gerechnet werden, dass in der Region insgesamt 27.000 Arbeitsplätze verloren gehen." All dies könne nicht im Interesse der Bundesregierung sein.

OB und Landrat verweisen auf das Bonn/Berlin-Gesetz, das klar den Verbleib von Ministerien, eine dauerhafte und faire Arbeitsteilung sowie den Erhalt und die Förderung der dazugehörigen Politikbereiche in Bonn festschreibe: Die Arbeitsteilung zwischen Berlin und Bonn, das seine Funktion als die deutsche UN-Stadt zu einer Erfolgsgeschichte geführt habe, sei im Bonn/Berlin-Gesetz auf Dauer angelegt. Sridharan und Schuster: "Es gibt dafür kein Verfallsdatum."

 

Demografischen Wandel in Bonn begleiten

CDU-Oberbürgermeisterkandidat, Ashok-Alexander Sridharan (Foto links), begrüßt den Gesundheitsminister, Hermann Gröhe, im "Tentenhaus der Begegnung" herzlich.

Nach dem gemeinsamen Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im „Tentenhaus“ in Beuel erklärt der Oberbürgermeisterkandidat der Bonner CDU, Ashok-Alexander Sridharan: „Bonn ist eine junge und wachsende Stadt, aber auch der Anteil der älteren Bevölkerung wächst in Bonn. Wir müssen uns heute den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen. Laut Berechnungen der Bertelsmannstiftung wird die Zahl der 65 bis 79-Jährigen bis 2030 um 35 Prozent wachsen und die Zahl der ab 80-Jährigen um 30 Prozent. Hierfür müssen wir in der Stadt Wohnraum und Pflegeangebote für unsere älteren Mitbürger schaffen. Altersarmut, steigende Mieten und Pflegebedarf dürfen Bonnerinnen und Bonner nicht aus unserer Stadt und ihrem gewohnten Umfeld vertreiben. Ich freue mich, dass Bundesgesundheitsminister Gröhe zwei Tage nach dem Kabinettsbeschluss über die zweite Stufe der Pflegereform die Zeit für einen gemeinsamen Besuch in Bonn gefunden hat.“

Für die Zukunft sieht Sridharan das gemeinsame Seniorenwohnen als Chance in Bonn: „Die heutige Besichtigung des Tentenhauses der Begegnung zeigt, dass das Zukunftsmodell Seniorenwohnen Lebensqualität und größtmögliche Freiheit für die Bewohner im Alter schafft. Gemeinsames Wohnen im Alter schafft Netzwerke und Bürgerinnen und Bürger sorgen um einander. Diese Wohnform müssen wir in Zukunft stärken und ambulante Pflegeangebote vor Ort ermöglichen.“

 

Stark für Langzeitarbeitslose

Mit dem Europäischen Arbeitgebertag will die Bundesagentur für Arbeit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten, indem sie die Aufmerksamkeit der Arbeitgeber auf die individuellen Stärken und Talente der Ausbildungs- und Arbeitsuchenden lenkt. Aus diesem Grund hat sich die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg bei Arbeitgeber der Region heute für Langzeitarbeitslose stark gemacht.

Marita Schmickler-Herriger, Leiterin der Agentur für Arbeit, möchte gerne, dass Arbeitslose, die von der Beschäftigungsdynamik bisher wenig profitierten, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhalten. Zudem sollen kleine und mittlere Unternehmen eine optimale Betreuung bekommen: „Zukünftig wird es immer wichtiger werden bei der Personalauswahl flexibel und kompromissbereit zu sein. Ein Beitrag hierzu ist eine Haltungsänderung gegenüber langzeitarbeitslosen Menschen. Die individuellen Stärken und Talente bieten den Unternehmen vielfach einen Mehrwert.“

Der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg als der zentrale Ansprechpartner für Betriebe und Institutionen, versendete heute in einer Mailingaktion an ausgewählte klein- und mittelständische Unternehmen „Versteckte Talente“. „Versteckte Talente“, das sind anonyme Profilbögen langzeitarbeitsloser Menschen, die über ihre Stärken eine Eintrittskarte in das Berufsleben (wieder-)erlangen möchten.

Martina Déus, Bereichsleiterin des Arbeitgeberservice, ergänzt: „Über diese Aktion möchten wir unseren Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten und unser Angebot für Arbeitgeber bekannter machen.“

Hintergrundinformationen zum Aktionstag: Die Mitglieder des PES-Netzwerkes (Public Employment Services-Netzwerk), das vom BA-Vorstand Frank-Jürgen Weise geleitet wird, haben sich darüber verständigt, dass die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Arbeitsmarktservices mit Unternehmen – insbesondere den kleinen und mittelständischen – wesentliche Voraussetzung dafür ist, Menschen schnell und nachhaltig in den Arbeitsmarkt integrieren zu können. In der Woche vom 4. bis 8. April 2016 gibt es in allen EU-Ländern erstmals den „European Employers` Day“. In Deutschland findet er am 6. April 2016 statt.

 

 Zentralisierung statt Bürgernähe vor Ort

Wie aus einem Interview mit dem Leiter der Bürgerdienste, Günter Dick, zu lesen war, gebe es bei den Bürgerdiensten „Kein Zurück mehr zum alten System“. Dies bedeutet unter anderem auch, dass man sich von dem bisherigen Anspruch, die Bürgerdienste vor Ort zu erhalten, endgültig verabschiedet. Begründet wird dies damit, dass die Organisationsuntersuchung ergeben habe, dass das alte System ineffektiv war und zu hohen Personalkosten geführt habe. Auch hätten die Bürger oft Stunden warten müssen, bis sie an der Reihe waren. Es wurde daher versprochen, dass durch die Zentralisierung im Stadthaus Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro eingespart und gleichzeitig der Bürgerservice verbessert wird.

Folge des eingeführten neuen Systems sind monatelange „Vorlaufzeiten“ für Termine bei den Bürgerdiensten im Stadthaus. Nachdem es der Verwaltung auch nach einem Jahr noch nicht gelungen ist, den für die Bürger unzumutbaren Zustand zu beseitigen, sollen jetzt zehn weitere Mitarbeiter bei den Bürgerdiensten eingesetzt werden.

„Natürlich ist uns bekannt, dass in der Verwaltung gespart werden muss. Das nach der Zentralisierung und Einführung des neuen Systems bei den Bürgerdiensten entstandene Chaos mit einem hohen Bedarf an dauerhafter Personalverstärkung im Call Center und im Stadthaus lässt uns aber an einer tatsächlichen Einsparung erheblich zweifeln. Zudem widerspricht der Kahlschlag der Bürgerdienste in den Bezirksrathäusern allen Ansprüchen an eine bürgernahe Verwaltung“, so Wolfgang Esser, Vorsitzender der CDU- Bezirksfraktion Hardtberg. Man könnte vermuten, dass die Zentralisierungsbefürworter in der Stadtverwaltung angebliche Kostenersparnisse ins Feld geführt haben, um ihre Ziele und Ideen gegen eine Beibehaltung der Bezirksbürgerdienste durchzusetzen. Esser kritisiert auch, dass die Bezirksvertretungen nicht an den Beratungen zur Neuorganisation beteiligt wurden.

Auch die als Ersatz für die Schließung der Bezirksbürgerdienste zugesagten Dienstleistungstage, insbesondere für die in ihrer Mobilität eingeschränkten Mitbürger, entpuppen sich immer mehr als Mogelpackung. Nach Auskunft der Verwaltung werden für zunächst zwei Dienstleistungstage von 8 Uhr bis 13 Uhr zwei Mitarbeiter im Rathaus tätig sein. Eine persönliche Vorsprache ist nicht möglich, die Terminabsprache muss über eine Onlinereservierung erfolgen. „Gerade für unsere älteren Mitbürger, die häufig noch über keinen Internetanschluss verfügen, ist dies eine Zumutung“, so Esser.

 

Wolfgang Esser für 28 Jahre Zugehörigkeit der

CDU Brüser Berg und sein soziales Engagement geehrt

MRad. Beim diesjährigen Jahresempfang des CDU-Ortsverbandes Brüser Berg gaben sich die Bürgerinnen und Bürger sehr zahlreich ein Stelldichein. Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Brüser Berg, Marc Defosse, konnte auch bekannte Politiker der CDU begrüßen. So die Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel, den Vorsitzenden der Bonner CDU, Christos Katzidis, die Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand, die Stadtverordnete Birgitta Jackel und weitere CDU-Mandatsträger.

 


 

Peter Holly, Dr. Claudia Lücking-Michel, Marc Defosse, Wolfgang Esser und Birgitta Jackel (Foto v.l.).
 

Alle Politiker hatten ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger, die neben Brüser Berger Themen insbesondere Fragen zur Flüchtlingsproblematik interessierte. „Es ist sehr schön, dass so viele Menschen die Möglichkeit genutzt haben bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss mit uns ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus konnten wir Wolfgang Esser an diesem Abend ehren, der seit nunmehr 28 Jahren im Ortsverband Brüser Berg in verschiedenen Positionen aktiv ist. Ein ganz besonderer Mensch, der sich mit hoher Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, sozialem Engagement und großer Sachkompetenz für den Hardtberg und die CDU nachhaltig eingesetzt hat“, betonte der CDU-Partei-Chef des Brüser Berges, Marc Defosse.
Erst kürzlich haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger über die Initiative von Wolfgang Esser gefreut, der mehr Sicherheit für Fußgänger und somit die Gefahrenstelle am Konrad-Adenauer-Damm entschärft hat. Viele lobende Anrufe und auch Mails gingen auf den Kommunalpolitiker Esser bei uns in der Bonn-Redaktion ein. Esser gehöre zu "jenen Politikern, die nicht nur reden und Hilfe versprechen, wie so viele Politiker, sondern die Anliegen der Bürgerschaft ernst nehmen und sie in Zusammenarbeit mit der Stadt umsetzen, so oder ähnlich war zu hören. Wie sagte eine Anruferin der BR-Redaktion richtig: „Herr Esser ist ein Mann der Taten, der sich nicht in den Vordergrund spielen muss. Sein Motto ist, so meine ich: Packen wir’s an!“
 

Umweltminister Johannes Remmel besucht Bodenaktionstag

Umweltminister Minister Johannes Remmel hat in Bonn den Bodenaktionstag besucht und dabei den neuen Umweltbus der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalens mit Namen „Lumbricus“ getauft. Als „rollendes Klassenzimmer“ ermöglicht das begehbare Fahrzeug die Erkundung von Lebensräumen, wie Gewässer, Boden und Wald.

2015 ist das Internationale Jahr des Bodens, das die UN ausgerufen hat. Gleichzeitig hat der NRW-Umweltminister die Schirmherrschaft zum Boden des Jahres 2015 in Deutschland übernommen. Das Kuratorium „Boden des Jahres“ hat den Stauwasserboden „Pseudogley“ in den Mittelpunkt gerückt.

Johannes Remmel nahm den Aktionstag auf der Bonner Waldau zum Anlass, in seiner Rede die besonderen Funktionen des Bodens hervorzuheben. Täglich werden in NRW etwa zehn Hektar Boden „verbraucht“. Aber Boden ist ein kostbares Gut und der belebteste Teil unserer Umwelt. Auf engstem Raum leben hier etliche Organismen von Amöben, Asseln, Springschwänzen bis zum Regenwurm, der dem neuen Bus den Namen gab, denn der Regenwurm heißt wissenschaftlich „Lumbricus“. Des Weiteren speichert und filtert Boden Wasser und Kohlenstoff. Freie Böden haben eine kühlende Funktion und spielen somit insgesamt eine wichtige Rolle beim Klimaschutz.

Brigitta Poppe, umweltpolitische Sprecherin, begleitete anschließend den Minister, den Bürgermeister der Stadt Bonn Reinhard Limbach und die anderen Akteure des Bodenaktionstages zum neuen Bodenerlebnispunkt auf dem „Weg der Artenvielfalt“.

Sehr anschaulich kann man beim Bodenprofil, freigelegt durch eine Ausgrabung mitten im Wald, die Schichtung des Bodens erkennen. Die ökologische Bedeutung des „Pseudogleys“ wird auf einer Infotafel erklärt.

„Mit dieser neuen Attraktion können wir die Vielfalt und Bedeutung unserer Umwelt sowohl Kindern und Jugendlichen aber auch Erwachsenen noch ein Stück näher bringen“ , freut sich Brigitta Poppe.

Wie Sophie Goebel, Fraktionsgeschäftsführung B 90/Die Grünen im Rat der Stadt Bonn, mitteilt, kann kann auch im Haus der Natur die Wanderausstellung zum „Boden des Jahres“ besichtigt werden. 

 

Erfolgreiche Vermarktung des Wirtschaftsstandortes Bonn auf der MIPIM in Cannes

 

 

Mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat die Bonner Wirtschaftsförderung auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes die Investitionspotentiale des Standortes Bonn präsentiert. Vom 10. bis 13. März 2015 trafen sich auf der Fachmesse Vertreter von Projektentwicklern, Bauträgern und Finanziers. Auf dem zentralen Empfang des NRW-Gemeinschaftsstandes, bei dem die Stadt Bonn seit vier Jahren Mitaussteller ist, hat Wirtschaftsminister Garrelt Duin die Stärken des Standortes Nordrhein-Westfalen betont.

"Die in Bonn vorhandene starke Mischung von privaten Dienstleistern, wissenschaftlicher Exzellenz, obersten Bundesbehörden und internationalen Einrichtungen, gepaart mit der erfolgreichen, soliden Entwicklung des Bonner Immobilienmarktes, waren für unsere Gesprächspartner von großem Interesse", so Bonns Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe.

Anhand des Modells des Bonner Bogens konnte der Strukturwandel von der Bundeshauptstadt zum internationalen Dienstleistungszentrum eindrücklich präsentiert werden. "Wir als Bonner Immobilienentwickler freuen uns, gemeinsam mit der Stadt, die Potentiale des Standortes und die Nachhaltigkeit unserer Investitionen präsentieren zu können", betont Dr. Jörg Haas, Gesellschafter der Immobilienagentur BonnVisio.

Auf der internationalen Fachmesse wurden auf der Basis bereits initiierter erfolgreicher Projekte im Bereich Büro, Wohnen und Gewerbe zahlreiche Möglichkeiten für neue, anspruchsvolle Projekte für den Standort mit Projektentwicklern und Investoren besprochen.

"Auch im Bereich Wohnen besteht erheblicher Investitionsbedarf. Das hohe Interesse an städtebaulich attraktiven Entwicklungen in allen Segmenten des Wohnungsbaus zeigt, dass Investoren die anhaltende Attraktivität unserer Stadt erkennen", so Stadtbaurat Werner Wingenfeld.

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