Kinder und Jugendliche im Blick

 

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30 Jahre Kinderrechte - aber kein Grund zum Feiern

Plan International:

„Wir müssen Kinder und Jugendliche stark machen“

Vor 30 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Trotzdem sind die Aussichten für viele Kinder immer noch düster. Derzeit ist rund ein Drittel der Weltbevölkerung unter 18 Jahre alt - das sind 2,3 Milliarden Mädchen und Jungen. Diese Kinder haben ein doppelt so hohes Risiko, zukünftig in extremer Armut zu leben. „30 Jahre Kinderrechte sind ein wichtiges Jubiläum, bedeuten für uns aber keinen Grund zum Feiern“, sagt Maike Röttger, Geschäftsführerin der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland. „Immer mehr Kinder sind von Armut, Flucht und Krieg bedroht - und der Bevölkerungsanteil der jungen Menschen nimmt stetig zu. Deshalb ist es so wichtig, Kinder und Jugendliche in den ärmsten und fragilsten Ländern stark zu machen. Wir setzen uns dafür ein, dass sie gleichberechtigt aufwachsen können, Bildung erhalten und die Chance haben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.“

Das Recht auf Beteiligung an Entscheidungsprozessen ist in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Dennoch sind Jungen und Mädchen weltweit zu wenig in politische Entscheidungsprozesse eingebunden. Maike Röttger: „Erst wenn Mädchen und Jungen aktiv ihre Meinung einbringen und mitbestimmen, können sie Dinge zum Besseren verändern. Viele Missstände würden dann verschwinden.“

Plan International bestärkt vor allem junge Frauen darin, Führungsrollen zu übernehmen. „In unserer Arbeit erleben wir täglich, welche beeindruckenden Veränderungen möglich sind, wenn wir Kindern und Jugendlichen eigenen Handlungsspielraum verschaffen. Dann wird eine junge Frau in Ecuador zu einer sozial engagierten Bürgermeisterin, in Kolumbien unterstützen junge Menschen den Friedensprozess in ihrer Heimat und in Malawi machen sich Frauen gegen Frühverheiratung stark. Deshalb ist es wichtig, nicht über Kinder zu reden, sondern mit ihnen“, so Maike Röttger.

 

Maya Mormann 2. Siegerin des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen

 

Rund 500 Schüler aller Schulformen aus ganz Deutschland sowie den deutschen Auslandsschulen beteiligten sich in diesem Jahr an dem renommierten „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“, der vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft ausgelobt wird.

Für das Bonner Helmholtz-Gymnasium ging Maya Mormann ins Rennen, und zwar mit gleich drei Fremdsprachen, die sie in der Schule erlernt hat. Nachdem Maya im Mai 2019 die erste Auswahl-Hürde bravourös meistern konnte, nahm sie im September 2019 an der Endausscheidung in Wuppertal teil. Im Bundesfinale belegte Maya unter 47 Endrundenteilnehmenden schließlich einen hervorragenden 2. Platz. Die Ehrung der Siegerinnen und Sieger nahm NRW-Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer persönlich vor.

Schulleiterin Dr. Dorothee von Hoerschelmann (Foto) ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, Maya zu ihrer hervorragenden Leistung persönlich zu beglückwünschen. „Wir freuen uns sehr über Mayas Erfolg“ und die ganze Schulgemeinschaft gratuliert zu der tollen Platzierung. „Mayas Erfolg ist natürlich in erster Linie das Ergebnis ihrer herausragenden Lern- und Leistungsfähigkeit“, zeige aber auch, „dass am Helmholtz Gymnasium mit seinem MINT-Schwerpunkt die Fremdsprachen nicht zu kurz kommen“, so Dr. von Hoerschelmann. Im Gegenteil, am Helmholtz-Gymnasium „werde jeder Schüler gemäß seinen individuellen Neigungen und Fähigkeiten gefördert“, so die Schulleiterin des Helmholtz-Gymnasiums weiter.

Text und Foto: Rolf Toonen 

 

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Bonner CDU-Ratsherr

Bert Moll im Gespräch mit der Preisträgerin Maya Mormann des Helmholtz-Gymnasiums

Eigene Hörbeiträge der Kinder versüßen den Unterricht

 

Die Astrid-Lindgren-Schule in Bonn-Duisdorf besuchen Schülerinnen und Schüler, die eine besondere Förderung im Bereich Sprache bedürfen. Sie fördert die Kinder in der Entwicklung, ihrer Aussprache. ihres Wortschatzes, ihrer Wort- und Satzbildung, ihrer Kommunikation, ihrer Schriftsprache, ihres Sprachverständnisses  und ebenso in Bereichen wie Wahrnehmung, Motorik, Lernen und Verhalten.

Im Einzelfall besuchen auch Schülerinnen und Schüler die Förderschule, die eine besondere Förderung im Bereich Hören und Kommunikation benötigen. Die sprachliche Förderung steht an dieser Schule im Zentrum des Unterrichts. 

Neben richtlinienkonformen, fachlichen Inhalten der Grundschule werden vor allem die individuellen sprachlichen Förderbedürfnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.

Da sich unsere Redaktion verstärkt in Bonn um Kinder im Allgemeinen kümmern und seit Jahren mit der Schulleitung der Astrid-Lindgren-Schule, an der Spitze mit Ursula Timmermann im freundschaftlichen Kontakt stehen, haben wir ein neues Hörfunk-Format unter dem Motto „Meine Geschichte“ in unserer Jugend-Programm aufgenommen.

Die neun- und zehnjährigen Kinder haben ihre eigene Geschichte geschrieben und sie als Hörbeitrag in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft aufgenommen. So sind nicht allein eigene Geschichten entstanden, sondern auch ein Hörspiel der 4. Klasse dieser besonderen Schule, an der sich die Lehrerschaft hervorragend um die Kinder kümmert.

Ein großes Kompliment an alle Geschichtenerzähler und nicht zuletzt auch an die Kinder des Hörspiels! Nicht zu vergessen sind dabei die Lehrerinnen und Lehrer.

Wir meinen, dass man mit solchen Aktionen nicht nur lernt, sondern auch Spaß in den Unterricht bringt und gleichzeitig den Kindern Freude zu bereitet. Und nicht zu vergessen ist dadurch die Sprachförderung. So kann man den Schulunterricht versüßen.

 

Die Hörbeiträge der Kinder können Sie hier abrufen

Das Hörspiel der Klasse 4b kann hier abgerufen werden 

Kinder-Interview mit Familienministerin Dr. Franziska Giffey

Mit kleinem Kartenspiel lernen

"Die Eltern und die Großeltern haben nie Zeit für mich", so beklagten sich einige Kinder nach unserer Umfrage. Sie würden gerne mal mit den Eltern oder auch Großeltern bei schlechter Wetterlage zusammen spielen. Wie wir erfahren haben, gibt es in vielen Haushalten nicht mal ein Gesellschaftsspiel.

Basteln Sie sich selbst mal ein kleiner Gesellschaftsspiel, mit dem Sie Ihren Kindern oder Enkelkindern nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die Sprache, das formulieren von Sätzen verbessern. Und wer mit Flüchtlingskindern arbeitet, der lernt dabei vielleicht noch das eine oder andere Wort arabisch oder türkisch.

Sie fertigen sich ein kleines Kartenspiel mit Ihrem Computer an, und zwar mit Tierfotos (siehe oben) oder auch mit anderen Bildern. Ausdrucken sollten Sie sich die kleinen Fotos auf etwas stärkerem Papier (Fotopapier) und danach ausschneiden. Und so spielen sie: Jedes Kind zieht eine Karte und dann erzählt der Erwachsene etwas über das Tier auf der Karte. Zuallererst sollte das Tier auf dem Foto vom Kind genannt werden.

Beispiel: Das Eichhörnchen (oben rechts) ist ein Nagetier. In seinem Körperbau ist das Eichhörnchen an eine baumbewohnende und kletternde Lebensweise angepasst. Es wiegt etwa 200 bis 400 Gramm. Der buschigen Schwanz ist etwa 15 bis 20 Zentimeter lang. Er dient beim Klettern als Balancierhilfe und beim Springen als Steuerruder. Es kann sehr weit von Baum zu Baum springen. Beim Laufen wird der Schwanz stets in der Luft gehalten. Man kann nicht anhand der Größe und Fellfarbe das Weibchen vom Männchen unterscheiden. Die Hinterbeine sind überproportional lang und sehr kräftig. Die langen, gebogenen Krallen bieten den Eichhörnchen auch beim schnellen Kopfüber-Klettern an glatten Baumstämmen guten Halt.

Der es möchte, der fragt am Ende die Kinder nach Einzelheiten, die es im Vortrag gehört hat. So kann er gleich feststellen, wer aufgepasst hat. Und so können die Kinder selbst Sätze formulieren und ihre Aussprache wird so verbessert.

Es ist sicherlich ein Highlight für die Kinder, wenn Sie die Fotos sowie auch dieses kleine Kartenspiel mit den Kindern zusammen erstellen.

Fotos: M.Rademacher

Schulfest fand großen Anklang

MRad. Nun war es mal wieder so weit: Die Bonn-Duisdorfer Astrid-Lindgren-Schule feierte ihr traditionelles Schulfest.

Zu diesem umfangreichen Spielefest für Groß und Klein sind zahlreich die Besucher gekommen. Die Leiterin der Schule, Ursula Timmermann, konnte mit ihrer Stellvertreterin, Claudia Eiba, zahlreich die Gäste begrüßen. Das Fest war für die Kinder und die Eltern der Schule sowie auch für die Eltern, die ihre Kinder an der Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache angemeldet haben, gedacht.

Für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt, dank vieler helfender Hände, die Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen und sogar frisch zubereitetes Popcorn angeboten haben. Der Förderverein der Schule ermöglichte diesmal auch eine Hüpfburg als Attraktion.

Und der Bonner CDU-Stadtverordnete, Bert Moll (Foto), überraschte Frau Timmermann (Foto rechts) und Frau Eiba (links) mit einer 100-Euro-Spende für die Astrid-Lindgren-Schule. Er versprach weiterhin der Schule in seiner Spendenaktion der Schule treu zu bleiben. Die Freude ist groß, denn wie man allgemein von den Schulen hört, sind Spenden rar geworden.

 

 

Das traditionelle Jahreskonzert der Bigband

des Helmholtz-Gymnasiums war ein Riesenerfolg

 

Von Rolf Toonen

 

 

Erneut ging das traditionelle Jahreskonzert der „Wooden Helmets“ Big Band des Bonn-Duisdorfer Helmholtz-Gymnasiums, unter der Leitung von Christian Eckelt, über die Bühne. Mit dabei waren die Bläser-AGs der Klassen 5 (Leitung: Jolanta Lerch) und die fortgeschrittenen Bläser der Klassen 6 und 7 (Leitung: Moritz Detzer). Außerdem traten die Tanz-AG und der Sportkurs „Tanz“ der Stufe Q2, unter der Leitung von Marlis Beyer, auf. Unter der Leitung von Sabrina Palm und Yuri Rangel hatte seinen ersten Auftritt das klassische Orchester des HHG.

Immer wieder wurden die Künstler in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula der Schule durch tosenden Applaus des begeisterten Publikums gefeiert. Einer der Höhepunkte des rundum gelungenen Abends war die Tanzeinlage der Schülerinnen des kommenden Abiturjahrgangs (Q2) zur Musik der Wooden Helmets Big Band (Foto).

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"Tag der offenen Tür" in der Astrid-Lindgren-Schule

 

Der Bonner CDU-Ratsherr Bert Moll (rechts) besuchte erneut die Bonner Astrid-Lindgren-Schule am "Tag der offenen Tür", das Ursula Timmermann (rechts) und ihrer Stellvertreterin, Claudia Eiba (2.v.l.) an der Spitze sowie die beiden des Schul-Teams, Annette Schaumburg (1.v.l.) und Gabriele Tillmanns (3.v.l.), sehr begrüßten.

Der sozial eingestellte CDU-Politiker ist ein großer Unterstützer der Förderschule, mit dem Schwerpunkt Sprache, und hat in diesem Jahr einen Scheck in Höhe von 200 Euro überreicht. Aber nicht der genug der guten Tat:  auch mit einem großen Stapel Kinderbüchern für ihre Bibliothek hat er zur Freude der Kinder und Lehrerschaft tief in die Tasche gegriffen.

Wir von der BR-Redaktion rundeten die Hilfsaktion ab und spendeten ebenfalls Lesestoff für die Kinder und Bares im Briefumschlag. Dieses Geld ist dafür gedacht, dass Kinder finanzschwacher Eltern bei Ausflugsfahrten nicht daheim bleiben müssen.

 Ursula Timmermann

Leiterin der Bonner Astrid-Lindgren-Schule

im BR-Interview

 

Jugend Jugend Jugend Jugend

 

Schulentwicklungspreis für das Hardtberg-Gymnasium

 

 

 

 

 

 

Mit dem neuen Gesundheitssiegel im „grünen Klassenzimmer“: vorne v. l:

Elternpflegschafts-Vorsitzender Wolfgang Bender, Gesundheitsbeauftragte Verena Lohmann-Niesen, Schülersprecherin Natalie Schürmann.

Hinten: Schulleiter Günther Schlag und stellvertretende Schulleiterin Maja Taraš-Meštrović.

 

 

 

 

 

 

 

Die Schaffung eines guten, gesunden Schulklimas ist am Hardtberg-Gymnasium (HBG) seit vielen Jahren fester Bestandteil der Schulentwicklung. „Die physische und psychische Gesundheit von Schülern und Lehrern liegt uns sehr am Herzen“, betont Verena Lohmann-Niesen, Lehrerin und Beauftrage für Gesundheitsfragen am HBG.

Zum zweiten Mal hat sich das HBG deshalb mit seinem umfassenden Gesundheitskonzept beim Wettbewerb um den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ beworben, der zum elften Mal von der Unfallkasse NRW verliehen wurde, und zwar an jene, denen es besonders gut gelingt Gesundheitsförderung und Prävention in ihre Schulentwicklung zu integrieren. Dem Hardtberg-Gymnasium ist es gelungen ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Die Auszeichnung fand in der historischen Stadthalle in Wuppertal statt.

Im Rahmen des Wettbewerbes lobte die Jury der Unfallkasse vor allem den wertschätzenden Umgang am HBG. „Die Mitwirkung aller am Schulleben Beteiligten und die konsequente Einbeziehung von Schülern und Eltern schaffe eine spürbare Identifikation mit der Schule“, resümierte die Jury. Ebenfalls hervorgehoben wurde die Gestaltung des Schulgeländes, nicht nur als Pausen- und Lernbereich, sondern auch als Lebensraum, insbesondere die Gestaltung des Schulgartens und des grünen Klassenzimmers, das die Möglichkeit bietet, naturnah und methodisch vielfältig zu arbeiten. Wichtig bei der Entscheidung war außerdem, dass das Gesundheitskonzept des HBG breit aufgestellt ist: „Wir haben ein breites Beratungsangebot durch ausgebildete Kollegen, Kinderpsychologen und Medien – sowie Mobbingscouts und unsere Fortbildungsmaßnahmen stehen häufig im Kontext der Gesundheit“, erklärt die Lehrerin Lohmann-Niesen. So laufe zurzeit eine Fortbildungsreihe zum Projekt Seele trifft Schule, in dessen Rahmen Lehrer, Eltern und Schüler jeweils über psychische Erkrankungen informiert würden.

Wie die NRW-Schulministerin, Yvonne Gebauer, bei der Preisverleihung betonte, dass sich eine gute gesunde Schule immer weiterentwickle, sieht auch Verena Lohmann-Niesen die Gesundheitsförderung am HBG in Bewegung: „An einem gesunden Schulklima muss stetig gearbeitet werden, es ist ein Prozess, der von uns immer wieder evaluiert wird“, sagt die Gesundheitsbeauftragte. Der Preisgewinn schaffe eine hohe Motivation, gesundheitsbezogene Projekte weiter voranzutreiben.

Konkret soll mit den rund 14.500 Euro weiter an den drei Schulentwicklungsvorhaben gearbeitet werden, die auch Grundlage der Wettbewerbsteilnahme waren. Derzeit entsteht ein Konzept zum „Bewegten Lernen“, das zum Ziel hat insgesamt mehr Bewegung in den Schulalltag zu bringen, indem zum Beispiel Schüler zu Bewegungsmeldern ausgebildet werden. „Sobald eine Schulklasse merkt, dass sie keinen neuen Lernstoff mehr aufnehmen kann, treten die Bewegungsmelder in Erscheinung und sorgen für eine aktive Bewegungspause in Form von kurzen Bewegungsspielen oder Entspannungsphasen“, so Lohmann-Niesen. Außerdem soll das Projekt „Seele trifft Schule“ fest im Schulleben verankert werden und der Schulgarten rund um das Grüne Klassenzimmer erweitert werden, sodass ein „Ort der Begegnung“ entsteht.

"Die Eltern und die Großeltern haben nie Zeit für mich", so beklagten sich einige Kinder nach unserer Umfrage. Sie würden gerne mal mit den Eltern oder auch Großeltern bei schlechter Wetterlage zusammen spielen. Wie wir erfahren haben, gibt es in vielen Haushalten nicht mal ein Gesellschaftsspiel.

Basteln Sie sich selbst mal ein kleiner Gesellschaftsspiel, mit dem Sie Ihren Kindern oder Enkelkindern nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die Sprache, das formulieren von Sätzen verbessern. Und wer mit Flüchtlingskindern arbeitet, der lernt dabei vielleicht noch das eine oder andere Wort arabisch oder türkisch.

Sie fertigen sich ein kleines Kartenspiel mit Ihrem Computer an, und zwar mit Tierfotos (siehe oben) oder auch mit anderen Bildern. Ausdrucken sollten Sie sich die kleinen Fotos auf etwas stärkerem Papier (Fotopapier) und danach ausschneiden. Und so spielen sie: Jedes Kind zieht eine Karte und dann erzählt der Erwachsene etwas über das Tier auf der Karte. Zuallererst sollte das Tier auf dem Foto vom Kind genannt werden.

Beispiel: Das Eichhörnchen (oben rechts) ist ein Nagetier. In seinem Körperbau ist das Eichhörnchen an eine baumbewohnende und kletternde Lebensweise angepasst. Es wiegt etwa 200 bis 400 Gramm. Der buschigen Schwanz ist etwa 15 bis 20 Zentimeter lang. Er dient beim Klettern als Balancierhilfe und beim Springen als Steuerruder. Es kann sehr weit von Baum zu Baum springen. Beim Laufen wird der Schwanz stets in der Luft gehalten. Man kann nicht anhand der Größe und Fellfarbe das Weibchen vom Männchen unterscheiden. Die Hinterbeine sind überproportional lang und sehr kräftig. Die langen, gebogenen Krallen bieten den Eichhörnchen auch beim schnellen Kopfüber-Klettern an glatten Baumstämmen guten Halt.

Der es möchte, der fragt am Ende die Kinder nach Einzelheiten, die es im Vortrag gehört hat. So kann er gleich feststellen, wer aufgepasst hat. Und so können die Kinder selbst Sätze formulieren und ihre Aussprache wird so verbessert.

Es ist sicherlich ein Highlight für die Kinder, wenn Sie die Fotos sowie auch dieses kleine Kartenspiel mit den Kindern zusammen erstellen.

 

Sommerkonzert am Helmholtz-Gymnasium

begeistert das Publikum

 

Der Klassiker „I’m Singing in The Rain“ wurde von den Schülerinnen und Schülern der Q1 (11) mit sichtbarem Enthusiasmus interpretiert

Foto: Rolf Toonen

Am Helmholtz-Gymnasium fand wieder ein Sommerkonzert statt, bei dem die drei Chöre der Schule im Mittelpunkt standen. Organisiert und maßgeblich mitgestaltet wurde der Abend vom Vokalpraktischen Grundkurs („MuV“-Kurs) der Jahrgangsstufe Q1 (11), der auch das Thema und viele der Songs ausgewählt hatte.

Das begeisterte Publikum wurde auf eine Reise durch die Geschichte der Filmmusik mitgenommen: Die Eröffnung gestaltete der Leistungskurs Musik der Q1 mit einer sehr überzeugenden, eigens arrangierten Version des Lieds „Somewhere over the rainbow“ für drei Stimmen und Instrumental-Ensemble. Neben den neueren Soundtracks, wie „Let it go“ aus Frozen, interpretiert vom Mittelstufenchor, oder „I see fire“ aus „The Hobbit“, erstrahlten auch einige Klassiker, die vielleicht schon längst vergessen waren, in neuem Glanz und in zum Teil eigenen Arrangements. Zu hören und zu sehen waren die Chöre aller Altersstufen (Klasse 5 bis Q2) sowie kleinere Gesangs- und Instrumentalgruppen und auch einige Soli.

Damit das Auge nicht zu kurz kam, hatte der Kunst-Leistungskurs von Dr. Ulrike Carstensen für jeden Song passende Hintergrund-Illustrationen gestaltet. Einige dieser Kunstwerke sind im Original im Hauptgebäude der Schule ausgehängt und dort in natura zu betrachten. Diese fächerverbindende Kombination von Musik und Kunst überzeugte auf allen Ebenen. Dem Publikum im gut besetzten PZ der Schule wurde ein unterhaltsamer Abend voller Emotionen, Kreativität und Freude am Singen und Musizieren geboten. Immer wieder gab es begeisterten Applaus vom Publikum, und zum Abschluss sammelten sich alle Mitwirkenden auf der Bühne, wo sie von der Schulleiterin Frau Dr. von Hoerschelmann geehrt wurden. Nach einem donnernden Schlussapplaus dirigierte Chorleiterin Katharina Hellwege den letzten Song des vollauf gelungenen Abends: den James-Bond-Klassiker “Skyfall” von Adele als Interpretation aller drei Helmholtz-Chöre gemeinsam.

Text von Katharina Hellwege und Rolf Toonen.

 

Lebhafte Diskussion mit EU-Politikern am Helmholtz-Gymnasium

Von Regina Wiege

Eine lebhafte Diskussion führten die Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaften-Kurse der Q1 (Stufe 11) mit „ihrem“ Europa-Abgeordneten, Axel Voss (Foto rechts), sowie dem Mitarbeiter der Europäischen Kommission, Jürgen Wettig, zum Thema „Krise über Krise – Wie lässt sich Europas Zukunft gestalten?“ Beide Europapolitiker waren anlässlich des Europatages zu Gast am Helmholtz-Gymnasium (HHG) und beantworteten die Fragen der Schülerinnen und Schüler engagiert und mit Begeisterung für ein gemeinsames Europa.

Dabei ging es vor allem um die Krisen, die die EU derzeit zu bewältigen hat. „Tut die EU wirklich genug für die vielen arbeitslosen Jugendlichen in Südeuropa?“, „Ist ein Türkei-Beitritt nach dem Referendum überhaupt noch denkbar?“, „Wie wünschenswert ist ein Europa der zwei Geschwindigkeiten tatsächlich?“ und „Wie soll es mit der EU weitergehen, wenn die Bevölkerungen so offensichtlich so wenig an ihr interessiert sind und sich eher national orientieren?“

Die Fragen der Schülerinnen und Schüler waren vielfältig und rührten an die demokratischen Grundwerte Europas. Jürgen Wettig und Axel Voss beantworteten sie mit enormer Sachkenntnis und ohne zu belehren, so dass sich die anfängliche Fragerunde schnell zu einer spannenden wechselseitigen Diskussion entwickelte.

Am Ende des Gesprächs stand der Appell an die jungen Erwachsenen, für eine gemeinsame europäische Zukunft einzustehen. „Bleiben Sie Europa-Fans oder werden Sie es“, forderte Axel Voss die Schülerinnen und Schülern zum Abschied dieser gelungenen Diskussionsrunde auf. Das Gespräch mit Jürgen Wettig werden die Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaften-Kurse der Q1 (Stufe 11) des HHG fortsetzen, auf ihrer Studienreise im Juli 2017 nach Brüssel. Dann wird nicht nur die Besichtigung der belgischen Hauptstadt anstehen, sondern auch ein Besuch bei den verschiedenen Institutionen der EU.

 

TKSV überreicht 63 Medaillen an Nachwuchsturnerinnen

 

 

Über 60 Mädchen trafen sich in der Bonn-Duisdorf Mehrzweckhalle und zeigten ihr Können, und zwar, was sie im letzten Jahr, trotz der unterschiedlichsten Ausweichhallen gelernt haben. An verschiedenen Geräten, wie am Boden, Reck, Schwebebalken und Sprung konnten sie gekonnt nach Alter und Leistungsvermögen zahlreiche Turnübungen präsentieren. Gleichzeitig hatten die Mädchen die Möglichkeit dadurch die Aufgaben des Deutschen Sportabzeichens im Gerätturnen abzulegen.

Mit Hilfe der Kampfrichter und Helfern aus Reihen der Eltern, konnte der Zeitplan exakt eingehalten werden. Wie von Uschi Klein des Turn- und Kraftsportvereins (TKSV) zu hören ist, seien die Leistungen bei den Turnübungen „hervorragend“ gewesen. Somit seien die Eltern, Großeltern und die TKSVler „stolz auf die Mädchen“.

Der erste Wettkampf der Jüngeren startete am frühen Morgen. Im zweiten Wettkampf, ab Mittag, waren die Mädchen ab 10 Jahre und die Nachwuchs-Wettkampfturnerinnen in Aktion.

Alle bekamen, je nach erreichter Punktzahl, entweder eine Bronze- Silber- oder Goldmedaille und die entsprechende Urkunde dazu. Insgesamt wurden vergeben: 21 Bronze Medaillen, 16 Silber Medaillen und 26 Gold Medaillen. Ein hervorragendes Ergebnis!

Zum großen Bedauern waren auch ein Teil der Turnerinnen aufgrund von Erkrankungen bei diesem Wettbewerb verhindert. Trotz der guten Vorbereitung der erkrankten Sportlerinnen, mussten sie auf das kommende Jahr vertröstet werden.

Uschi Klein des TKSVs: „Es hat viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle Trainer, Kampfrichter und Helfer, die hier ehrenamtlich zur Verfügung standen.

Wir von der Bonn-Report-Redaktion begrüßen die hervorragende Jugendarbeit des TKSV! Ein großes Kompliment an den Verein, der sich seit Jahrzehnten mit Bravour um die Jugendarbeit kümmert!

Riesenstimmung in der Astrid-Lindgren-Schule

MRad. Die Kinder sowie auch das Lehrerteam der Bonn-Duisdorfer Astrid-Lindgren-Schule hatten bei ihren Vorbereitungen zur Karnevalsfete alle Hände voll zu tun, denn der Psychomotorikraum musste entsprechend für die 5. Jahreszeit geschmückt werden, schließlich sollten sich alle Tollitäten in der Schule heimisch fühlen. Die Kinder hatten sich alle kostümiert, wo freilich viele Cowboys, Indianer, darunter auch einige Hexen und viele andere Kostüme zu sehen waren.

Das Kinderprinzenpaar Ludger I. und Frederike I. mit der Prinzengarde Weiß-Rot aus Bonn-Röttgen wurde mit großem Applaus durch die Schulleitung, mit Ursula Timmermann an der Spitze, und den kostümierten Kindern empfangen. Zu Beginn sangen die kleinen und großen Jecken gemeinsam das Lied: „Bonn, das ist ‘ne schöne Stadt ...“. Natürlich begeisterte die Prinzengarde aus Bonn-Röttgen allesamt mit ihren Tänzen und erhielten pausenlos ein dreifaches Alaaf, verbunden mit mehreren Raketen als Dankeschön präsentiert. Die Vorstellung des Prinzen und der Prinzessin wurde ebenfalls mit großem Applaus bedacht. Mit Gesang, Raketen und immer wieder mit lautem Alaaf wurde bei dieser Schul-Karnevalsfete nicht gegeizt. Die Stimmung war famos.

Mit zu den Höhepunkten dieser Karnevalsfeier zählte zweifelsohne auch der Schubidua-Tanz mit der sympathischen „Squaw“, der Leiterin der Schule, Ursula Timmermann (Foto unten), mit den gesamten Kindern und Erwachsenen im Psychomotorikraum. Eine Polonäse und der Ausmarsch der Kinder schloss sich zur Musik von A. Monsieur an, so auch eine Präsentübergabe an die Gäste.

 

 

Zirkus-Projekt fördert Selbstvertrauen und Teamgeist

 

MRad. „Geil, hier ist ja richtig was los“, stellte ein Junge fest, als er auf dem Schulgelände der Laurentiusschule in Bonn-Lessenich das riesige Zirkuszelt und die vielen Menschen sah. Bei der Gala-Vorstellung hatte der Zirkus Jonny Casselly ein volles Haus: rund 500 Besucher fühlten sich sichtlich wohl, als es hieß: Manege frei für die Laurentiusschulkinder, Kindergartenkinder des katholischen und evangelischen Kindergartens, für die Messdiener, für die Konfirmanden und für die Teilnehmer des Flüchtlingscafes. In der Zirkus-Projektwoche waren rund 240 Schulkinder und 30 Kindergartenkinder in Aktion. Die Freude bei der Schulleitung, den Eltern, den Großeltern sowie auch bei den Kindern war riesig. Denn in dieser Woche konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Schulaufgaben vergessen und gemeinsam so richtig Zirkusluft schnuppern. Bei den zahlreichen Bürgerinnen und Bürger aus Bonn-Lessenich und der Umgebung kam ebenfalls dieses Zirkus-Projekt der Superlative gut an: Dank der Bürgerstiftung, die diese Zirkus-Veranstaltung ermöglicht hat, denn, wie von der Schulleiterin Petra Ey zu hören war, sei diese „Projektidee der Laurentiusschule der Stiftung 9200 Euro wert“ gewesen.

Die Palette der Darbietungen reichte von der lustigen Clownerie, dem gemeinsam Jonglieren über die Kunst am Trapez, der sportlichen Einlagen der Kinder bis hin zu kunstvollen, seiltänzerischen Vorstellungen und andere Aktivitäten mehr. Diese Erfahrungen in der Manege stärken die Entwicklung der Persönlichkeit und seien von großer Wichtigkeit für die Bedeutung der Teamarbeit, so die Schulleiterin der Laurentiusschule, Petra Ey. Sie sprach weiterhin davon, dass ein solches Projekt auch „gut für das Selbstvertrauen“ sei.

Die Schulleitung bedankt sich bei den zahlreichen Gönnern für die Unterstützung dieses hervorragenden Zirkus-Projektes, das zum besten Gelingen beigetragen hat: Da war die Bäckerei Klein und Schell aus Duisdorf dabei, die mit Kuchen und Brötchen für das leibliche Wohl gesorgt haben, die Pizzeria „Pizzamann“ aus Bonn, die 300 T-Shirts schenkte, die Firma Velten, die den Schulhof nach der Veranstaltung wieder instand gesetzt hat. Dank auch an die Firma Wüsten, die kostenlos die Stromversorgung für den Zirkus vorbereitet hat und die zahlreichen Eltern, die beim Auf- und Abbau des Zirkuszeltes geholfen haben.

Fazit: Die Stimmung war famos! Ein Projekt mit Vorbildcharakter! Eine Bereicherung für alle Kinder, die an diesem Projekt teilgenommen haben. Ein großes Kompliment an die Schulleitung, an das Zirkus-Team und nicht zuletzt an die Kinder, die allesamt großes geleistet haben!

Hier einen Einblick in die Zirkus-Gala-Vorstellung im Video

 

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