Kinder und Jugendliche im Blick

 

 

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Moritz (12)

des Bonner

Clara-Schumann-Gymnasiums

gewinnt Vorlesewettbewerb

 

Bericht hier...

 

Eigene Hörbeiträge der Kinder versüßen den Unterricht

 

Die Astrid-Lindgren-Schule in Bonn-Duisdorf besuchen Schülerinnen und Schüler, die eine besondere Förderung im Bereich Sprache bedürfen. Sie fördert die Kinder in der Entwicklung, ihrer Aussprache. ihres Wortschatzes, ihrer Wort- und Satzbildung, ihrer Kommunikation, ihrer Schriftsprache, ihres Sprachverständnisses  und ebenso in Bereichen wie Wahrnehmung, Motorik, Lernen und Verhalten.

Im Einzelfall besuchen auch Schülerinnen und Schüler die Förderschule, die eine besondere Förderung im Bereich Hören und Kommunikation benötigen. Die sprachliche Förderung steht an dieser Schule im Zentrum des Unterrichts. 

Neben richtlinienkonformen, fachlichen Inhalten der Grundschule werden vor allem die individuellen sprachlichen Förderbedürfnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.

Da sich unsere Redaktion verstärkt in Bonn um Kinder im Allgemeinen kümmern und seit Jahren mit der Schulleitung der Astrid-Lindgren-Schule, an der Spitze mit Ursula Timmermann im freundschaftlichen Kontakt stehen, haben wir ein neues Hörfunk-Format unter dem Motto „Meine Geschichte“ in unserer Jugend-Programm aufgenommen.

Die neun- und zehnjährigen Kinder haben ihre eigene Geschichte geschrieben und sie als Hörbeitrag in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft aufgenommen. So sind nicht allein eigene Geschichten entstanden, sondern auch ein Hörspiel der 4. Klasse dieser besonderen Schule, an der sich die Lehrerschaft hervorragend um die Kinder kümmert.

Ein großes Kompliment an alle Geschichtenerzähler und nicht zuletzt auch an die Kinder des Hörspiels! Nicht zu vergessen sind dabei die Lehrerinnen und Lehrer.

Wir meinen, dass man mit solchen Aktionen nicht nur lernt, sondern auch Spaß in den Unterricht bringt und gleichzeitig den Kindern Freude zu bereitet. Und nicht zu vergessen ist dadurch die Sprachförderung. So kann man den Schulunterricht versüßen.

 

Die Hörbeiträge der Kinder können Sie hier abrufen

Das Hörspiel der Klasse 4b kann hier abgerufen werden 

Kinder-Interview mit Familienministerin Dr. Franziska Giffey

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Bonner CDU-Ratsherr

Bert Moll im Gespräch mit der Preisträgerin

Maya Mormann des Helmholtz-Gymnasiums

 

 

Helmholtz-Gymnasium belegt Spitzenplätze beim „Stadtradeln“

 

Bei der beliebten Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnis nahmen 1482 Kommunen unter dem Motto „für das Klima in die Pedale treten“ teil. 2.894 Teilnehmende alleine in Bonn sammelten in drei Wochen 506.421 Kilometer. In 152 Teams organisiert, radelten sie zur Arbeit, zur Schule, zum Kindergarten, zur Uni, zum Sport oder zum Musikunterricht. Das erfolgreiche Team des Helmholtz-Gymnasiums (HHG), die Vertreterinnen der Stufe Q2 mit ihrem Team-Captain Erik Zahn, sind stolz auf ihre Platzierung und präsentieren ihre Siegerurkunde (Foto: Rolf Toonen).

Mit 237 Teilnehmenden stellte das HHG nicht nur die größte Gruppe in Bonn, sondern belegte auch einige weitere Spitzenplätze: In der Kategorie „meistgefahrene Kilometer“ den 3. Platz von 152 Bonner Teams. Insgesamt sind die Schülerinnen und Schüler des HHG 27.887 Kilometer geradelt; das sind 118 Kilometer pro Kopf, wodurch 4099 Kilogramm CO2 eingespart wurden.

Zwei Teams des HHG erreichten in der Kategorie „Fahrradaktivste Schulklasse“ stadtweit ebenfalls Spitzenplatzierungen: Die Klasse 6b Platz 4 und die Stufe Q2 schaffte es mit Platz 3 sogar „aufs Treppchen“ der drei erfolgreichsten Schulklassen in ganz Bonn.

Schulleiterin Dorothee von Hoerschelmann freut sich über die rege und erfolgreiche Teilnahme ihrer Schützlinge und verweist auf das Umweltbildungs-Konzept des Helmholtz-Gymnasiums: „Wir fördern das Umweltbewusstsein der Kinder zwar auf allen Ebenen“, etwa durch eine ausreichende Zahl guter, sicherer Fahrrad-Abstellmöglichkeiten, Verkehrstrainings und Sicherheitsüberprüfungen, sind durch die „städtische Randlage und eine sehr gute Anbindung an das kinderfreundliche Fahrradwege-Netz“ der Region, aber auch in einer „besonders glücklichen, fahrradfreundlichen Situation“, gibt sich Frau von Hoerschelmann bescheiden. Weiter sagt sie: „Wir freuen uns sehr, dass auch im Unterrichts-Alltag überdurchschnittlich viele Kinder die gute Anbindung nutzen und mit dem Fahrrad zur Schule kommen“.

 

Das Helmholtz-Gymnasium als

 „Schule der Zukunft" ausgezeichnet

 

Das Helmholtz-Gymnasium (HHG) hat mit dem Projekt „Wir für uns. Wir für Andere. Wir für die Welt" erfolgreich an der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit 2016-2020" teilgenommen und ist als „Schule der Zukunft" vom Ministerium NRW ausgezeichnet worden. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Schulministeriums und des Umweltministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen und fasst verschiedene schulische Initiativen zusammen, die ehrenamtliches Engagement stärken und neu aufbauen. Am HHG freut man sich über die hohe Auszeichnung: „Wir möchten, dass unsere Schüler und Schülerinnen den Wert sozialen Engagements für sich, für andere und für die Welt kennen und schätzen lernen. Ganz gezielt nehmen wir dabei auch globale und ökologische Perspektiven in den Blick, weil wir davon überzeugt sind, dass wir als Weltgemeinschaft zusammenhalten und mit unserer Erde verantwortungsvoll umgehen müssen.", erläutert die Koordinatorin des Projekts, Maren Bohlen, die Motivation für die Teilnahme an der Kampagne.

Das Projekt umfasst viele kleinere Initiativen, die zum Teil schon eine lange Tradition am HHG haben, wie beispielsweise den Schulsanitätsdienst, die Streitschlichtung oder die HHG Technik. Andere Initiativen wurden im Kampagnenzeitraum neu aufgebaut, wie beispielsweise die Sporthelfer-Ausbildung. Neu initiiert wurde auch das Projekt „Schüler und Schülerinnen testen Ehrenamt", bei dem sich jedes Jahr Schüler und Schülerinnen der Klasse 7 in einem selbstgewählten Bereich sozusagen „auf Probe" sozial engagieren. Daneben gibt es noch viele weitere Projekte, in denen sich Schüler und Schülerinnen des HHG ehrenamtlich einbringen, so auch in der Duisdorfer Flüchtlingshilfe, für die HHG-Partnerschule in Ghana oder bei der ökologischen Aufwertung des Schulgeländes.

Foto: Die Schülerinnen Holly Mormann (links) und Carolina Kunkel (rechts) sind stolz auf die neue Auszeichnung des Helmholtz-Gymnasiums, die in Form einer Plakette im Foyer der Schule präsentiert wird.

 

Säuberungsaktion „Helmholtz picobello“

soll regelmäßig erfolgen

 

BR. Am Ende des Schuljahres 2019/2020 gingen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Monja Stein und Wiebke Moll der Klassen 5a und 5b des Bonn-Duisdorfer Helmholtz-Gymnasiums in Sachen Säuberung des Schulgeländes und der Nachbarschaft mächtig in action. Dieser „Helmholtz picobello“-Einsatz in Zusammenarbeit mit der Bonner Abfallwirtschaft „bonnorange“ fand in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien großen Zuspruch bei der Lehrerschaft des Gymnasiums, wie auch bei den Schülerinnen und Schülern, nicht zu vergessen bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Nachbarschaft des Gymnasiums.

Sie sammelten eine riesige Menge an Müll ein, den die Mitmenschen achtlos in die Landschaft geworfen hatten. Darunter viel Papier, leere Wodka-Flaschen bis hin zu einem zusammengetretenen Mülleimer wurden entsorgt.

Rolf Toonen, Koordinator, Pressesprecher des Helmholtz-Gymnasiums lässt wissen: „Die Aktion, die in Zukunft regelmäßig durchgeführt wird und Bestandteil des pädagogischen Konzeptes des HHG ist, bezweckt die Sensibilisierung der Mädchen und Jungen unserer ‘jüngsten’ Klassen für Umwelt- und Naturschutz und soll auch das gute Verhältnis zur Nachbarschaft im Umkreis der Schule stärken.“

Nach getaner Arbeit bei hochsommerlichen trafen sich die Schülerinnen und Schüler zur Präsentation der erschreckend umfangreichen Ausbeute.

„Habe ich heute wieder Post?“

Von Dr. Carsten Oerder

Inzwischen sprechen viele Eltern darüber, ob und wann denn endlich wieder die Kindergärten geöffnet werden. Organisatorische Dinge des alltäglichen Familienlebens treten in den Vordergrund: Wann kann mein Kind in welche Art (Not-)Betreuung gehen? Wie bekommen wir das mit unseren Arbeits- oder Homeoffice-Zeiten koordiniert.

Erstaunlich, dass diese Krise des Familienalltags nun schon über sechs Wochen andauert. Und viel wird nun auch darüber berichtet, dass Abschlussklassen wieder in die Schule dürfen und wie sehr Grundschulkinder ihre Lehrerinnen und Lehrer vermissen und sich nach zwischenmenschlichem Schulalltag sehen.

Aber wie sieht der Alltag eines Kindergartenkindes

in der Corona-Krise aus?

Die Erzieherinnen des Kindertreffs Willibald e.V. in der Kragstraße in Duisdorf-Medinghoven haben sich um Leiterin Stefanie Lehmann schon frühzeitig Gedanken gemacht. „Wir sind eine kleine Elterninitiative und eingruppige Einrichtung mit 16 Kindern, da ist der Umgang schon persönlicher als in großen KiTa’s“, so Lehmann. Schnell war sie sich deshalb mit ihren drei Kolleginnen einig, dass sie ihre Schützlinge über die Krisenzeit nicht verlieren wollen, denn es sei schwer, den älteren und schon verständigeren Kindern im Vorschulalter zu erklären, dass und warum sie nicht in die KiTa dürfen. „Da blutet einem schon das Herz, wenn man von den traurigen Rückfragen der Kinder zu Hause erfährt“, ergänzt die stellvertretende Leiterin, Azin Forotanian.

So war es für die vier Erzieherinnen selbstverständlich, dass sie sich virtuell zusammensetzen und oftmals täglich zusammentelefonieren, um die „KiTa-Woche zu Hause“ zu planen. Jede der vier Erzieherinnen hat fortlaufend einen Wochentag übernommen, an dem die Kinder einen Brief oder ein Päckchen nach Hause bekommen haben. Diese Briefe wurden von der jeweiligen Erzieherin mithilfe von Bastelmaterial, Anleitungen und Hilfestellungen im Kindergarten in Einzelarbeit für alle 16 Kinder vorbereitet. „So haben wir uns zwar nie gesehen und konnten niemanden anstecken, waren aber immer ganz bei den Kindern, weil wir vorab überlegt haben, was würden wir mit den unterschiedlichen Altersgruppen vor Ort machen und was können wir die Kinder zu Hause selbst machen lassen, wenn Mama oder Papa helfen“, fügt Lehmann lächelnd hinzu.

Die Kinder haben dann mit dem Material, das morgens früh auch noch von den Erzieherinnen selbst herumgefahren wurde, oftmals Fingerspiel-Lieder bekommen und selbst Frühlings- und Osterdekoration basteln können. Manchmal waren Wetterbeobachtungsaufträge dabei oder kleine Experimente für Waldspaziergänge oder zum Thema „Wind“. Da v.a. die kleineren Kinder sich nach den Spielfreundinnen und -freunden sehnten, haben die Erzieherinnen dann in den morgendlichen Ankündigungsmails auch noch den ein oder anderen selbstgemachten Videogruß für ein Gute-Morgen-Lied per Link mitverschickt. Ein Highlight war mit Sicherheit auch ein Memory-Spiel unmittelbar vor Ostern, das alle Kinder des Kindergartens zeigte. „Ich wollte, dass die Kinder sich auch einmal sehen können und sich übereinander freuen können“, so Azin Forotanian, die die Idee zu diesem besonderen Spiel hatte. „Dazu hat jedes Elternteil ein Bild ihres Kindes an den Kindergarten gemailt und wir haben dann daraus ein Memory gebastelt.“

„Die Eltern sind begeistert, dass ihre, auch die Kleinsten Post bekommen“, sagt der Vater von Clara, 4 Jahre, die zwei Schulkindgeschwister hat. „Sie freut sich morgens immer riesig auf die Post und das „Homeschooling“ wird unterbrochen, um die Willibald-Post zu sichten“.
„Es ist einfach großartig, wie die Erzieherinnen mit Herzblut das Beste aus der Situation machen und unsere Kinder täglich mit Anregungen und Spielen versorgen!“, so Elena Andel, die die Erste Vorsitzende des Trägervereins Willibald e.V. ist. „Einmal mehr freuen wir uns, dass wir unseren Willibald und dieses tolle Team von Erzieherinnen haben!“

Anmerkung der Bonn-Report-Redaktion: Dieser Beitrag wurde uns mit Foto von Herrn Dr. Oerder für eine Veröffentlichung geschickt. Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön! Auch danken wir diesem hervorragenden KiTa-Team, das keine Mühen scheut, sich für die Kinder einzusetzen! Ihnen große Freude bereitet! Wir wissen nicht, ob der Grundsatz "Schenke anderen Menschen Freude, denn Freude freut!", Pate gestanden hat. Aber eines ist sicher: Dieses umsorgte, liebevolle Team, ist ganz einfach toll!

Das ist nicht allein unsere Meinung, sondern auch die von zahlreichen Leserinnen und Lesern, die uns angerufen haben.

Eine gute Zeit wünscht die Bonn-Report-Redaktion!

 

Säuberungsaktion „Helmholtz picobello“

des Helmholtz-Gymnasiums soll regelmäßig erfolgen

 

BR. Am Ende des Schuljahres 2019/2020 gingen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Monja Stein und Wiebke Moll der Klassen 5a und 5b des Bonn-Duisdorfer Helmholtz-Gymnasiums in Sachern Säuberung des Schulgeländes und der Nachbarschaft mächtig in action. Dieser „Helmholtz picobello“-Einsatz in Zusammenarbeit mit der Bonner Abfallwirtschaft „bonnorange“ fand in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien großen Zuspruch bei der Lehrerschaft des Gymnasiums, wie auch bei den Schülerinnen und Schülern, nicht zu vergessen bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Nachbarschaft des Gymnasiums.

Sie sammelten eine riesige Menge an Müll ein, den die Mitmenschen achtlos in die Landschaft geworfen hatten. Darunter viel Papier, leere Wodka-Flaschen bis hin zu einem zusammengetretenen Mülleimer wurden entsorgt.

Rolf Toonen, Koordinator, Pressesprecher des Helmholtz-Gymnasiums lässt wissen: „Die Aktion, die in Zukunft regelmäßig durchgeführt wird und Bestandteil des pädagogischen Konzeptes des HHG ist, bezweckt die Sensibilisierung der Mädchen und Jungen unserer ‘jüngsten’ Klassen für Umwelt- und Naturschutz und soll auch das gute Verhältnis zur Nachbarschaft im Umkreis der Schule stärken.“

Nach getaner Arbeit bei hochsommerlichen trafen sich die Schülerinnen und Schüler zur Präsentation der erschreckend umfangreichen Ausbeute.

 

Hardtberg-Gymnasium erhält eine

große Masken-Spende aus China

MRad. „Die Gesundheit unserer Schülerinnen, Schüler und Kollegen hat für mich oberste Priorität“, betont Schulleiter Günther Schlag (Foto rechts) des Bonner Hardtberg-Gymnasiums (HGB). Dieser Ansicht schließt sich der Fördervereins-Vorsitzende, Wolfgang Bender (Foto), an. So konnte relativ eine risikolose Wiederaufnahme des Schulbetriebs über die obligatorischen Hygienevorschriften hinaus gewährleistet werden, denn die Schule erhielt eine Spende von 1050 OP-Schutzmasken aus China.

Der Leiter der Bonner Schule, Günther Schlag, erklärte: „Über einen ehemaligen Schülervater konnte der Kontakt zu Qiang Rong, stellvertretender Generalsekretär der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz und Hauptrepräsentant der Stadt Foshan in Deutschland, Foshan-Büro Deutschland in Düsseldorf, hergestellt werden“. Die Masken seien als Erstversorgung gedacht, um allen Schülerinnen, Schülern und Lehrern einen möglichst sicheren Start in den Schulbetrieb zu ermöglichen. Dafür bedankt sich Schulleiter Schlag ganz herzlich!

Die Schulen in NRW haben schrittweise seit dem 20.4.2020 wieder geöffnet. Das Schulministerium rechnete im Vorfeld mit maximal 250.000 von insgesamt 2,5 Millionen Schülern, die im bevölkerungsreichsten Bundesland wieder in die Klassen gekommen sind. Den knapp 90.000 Abiturienten ist es freigestellt, wieder zur Schule zu kommen, weil sie nach den Osterferien ohnehin keinen regulären Unterricht mehr gehabt hätten. Für Schüler, die vor anderen Abschlussprüfungen stehen, gilt dagegen die Schulpflicht.

Benefiz-Tanzshow am Helmholtz-Gymnasium -

ein voller Erfolg

 

Zum 16. Mal fand am Bonn-Duisdorfer Helmholtz-Gymmnasium (HHG) die Benefiz-Tanzshow unter dem Motto "Symbiose" statt. Das bunte Programm wurde von insgesamt mehr als 70 Akteuren aus Verein und Schule gestaltet. Federführender Klebstoff der Symbiose sind die Sportgruppen des HHG sowie die Showtanzgruppe "Tip Toes" des Meckenheimer Sportvereins (MSV). Eine weitere Säule der Symbiose sind die "Jazzwaves" vom Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) in Sankt Augustin. Tanz- und Sportgruppen des Helmholtz-Gymnasiums präsentierten ihre Ergebnisse aus dem Unterricht und dem AG-Bereich der Schule. Auch ehemalige Schülerinnen des HHG brachten sich als "Comeback"-Gruppe in das facettenreiche Programm ein. Der Erlös der Veranstaltung geht an die Tanz- und Sportförderung von Verein und Schule.                                                                                                            

        Text und Foto: Rolf Toonen 

30 Jahre Kinderrechte - aber kein Grund zum Feiern

Plan International:

„Wir müssen Kinder und Jugendliche stark machen“

B.R. Vor 30 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Trotzdem sind die Aussichten für viele Kinder immer noch düster. Derzeit ist rund ein Drittel der Weltbevölkerung unter 18 Jahre alt - das sind 2,3 Milliarden Mädchen und Jungen. Diese Kinder haben ein doppelt so hohes Risiko, zukünftig in extremer Armut zu leben. „30 Jahre Kinderrechte sind ein wichtiges Jubiläum, bedeuten für uns aber keinen Grund zum Feiern“, sagt Maike Röttger, Geschäftsführerin der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland. „Immer mehr Kinder sind von Armut, Flucht und Krieg bedroht - und der Bevölkerungsanteil der jungen Menschen nimmt stetig zu. Deshalb ist es so wichtig, Kinder und Jugendliche in den ärmsten und fragilsten Ländern stark zu machen. Wir setzen uns dafür ein, dass sie gleichberechtigt aufwachsen können, Bildung erhalten und die Chance haben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.“

Das Recht auf Beteiligung an Entscheidungsprozessen ist in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Dennoch sind Jungen und Mädchen weltweit zu wenig in politische Entscheidungsprozesse eingebunden. Maike Röttger: „Erst wenn Mädchen und Jungen aktiv ihre Meinung einbringen und mitbestimmen, können sie Dinge zum Besseren verändern. Viele Missstände würden dann verschwinden.“

Plan International bestärkt vor allem junge Frauen darin, Führungsrollen zu übernehmen. „In unserer Arbeit erleben wir täglich, welche beeindruckenden Veränderungen möglich sind, wenn wir Kindern und Jugendlichen eigenen Handlungsspielraum verschaffen. Dann wird eine junge Frau in Ecuador zu einer sozial engagierten Bürgermeisterin, in Kolumbien unterstützen junge Menschen den Friedensprozess in ihrer Heimat und in Malawi machen sich Frauen gegen Frühverheiratung stark. Deshalb ist es wichtig, nicht über Kinder zu reden, sondern mit ihnen“, so Maike Röttger.

 

„Die Schule macht einen sehr guten Eindruck“

MRad. Einmal im Jahr lädt die Astrid-Lindgren-Schule in Bonn-Duisdorf zum „Tag der offenen Tür“ ein. Auch diesmal waren erneut zahlreiche Eltern und Großeltern in die Schule gekommen, darunter auch Logopäden, um sich zu informieren.

Diese Schule unter der Leitung von Ursula Timmermann und ihrer Vertreterin Claudia Eiba, sowie das gesamte Lehrerkollegium, wie auch des Fördervereins der Schule, haben sich auch diesmal große Mühe gegeben, um einen besonderen Schulunterricht zu präsentieren und für die vielen Besucher Rede und Antwort zu stehen. Wie von Frau Timmermann zu hören war, sei dies an der Schule eine eminente Förderung.

   Frau John, G. Tillman, Frau Gogo des Fördervereins sowie Frau Eiba und Frau Timmermann waren stets beste Ansprechpartner (v.l.n.r.)  Foto: M. Rademacher

Die Bonner Förderschule gibt es seit 55 Jahren. Jedoch die Astrid-Lindgren-Schule, mit dem Schwerpunkt Sprache, ist die einzige Schule in Bonn. 

Zum Umzug der Schule von Bonn-Duisdorf in den Bonner Stadtteil Tannenbusch sagte Ursula Timmermann: „Wir freuen uns, dass der Schulträger der Astrid-Lindgren-Schule ein eigenes Schulgebäude und Schulgelände ermöglichen wird. Denn wir platzen aus allen Nähten. Die Aufnahmekapazität ist fast erreicht, das sind bei zehn Klassen 170 Schüler und wir sind im Moment bei 160 und stoßen aufgrund der Möglichkeiten hier vor Ort an massiver Grenzen.“ Personell sei es zu schaffen, denn sie seien phasenweise doppelt besetzt. Frau Timmermann abschließend: „Wir freuen uns, dass wir einen eigenen Standort bekommen und möglicherweise neue konzeptionelle Ideen verwirklichen können.“ Ein Umzugstermin stehe noch nicht fest.

Immer wieder waren von der Besucherschar nur lobende Worte über die Schule zu hören. „Die Schule macht einen sehr guten Eindruck“, stellte ein junger Familienvater fest, der sich wie viele andere Besucher von der Lehrerschaft beraten ließ.

 

Maya Mormann 2. Siegerin des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen

 

Rund 500 Schüler aller Schulformen aus ganz Deutschland sowie den deutschen Auslandsschulen beteiligten sich in diesem Jahr an dem renommierten „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“, der vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft ausgelobt wird.

Für das Bonner Helmholtz-Gymnasium ging Maya Mormann ins Rennen, und zwar mit gleich drei Fremdsprachen, die sie in der Schule erlernt hat. Nachdem Maya im Mai 2019 die erste Auswahl-Hürde bravourös meistern konnte, nahm sie im September 2019 an der Endausscheidung in Wuppertal teil. Im Bundesfinale belegte Maya unter 47 Endrundenteilnehmenden schließlich einen hervorragenden 2. Platz. Die Ehrung der Siegerinnen und Sieger nahm NRW-Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer persönlich vor.

Schulleiterin Dr. Dorothee von Hoerschelmann (Foto) ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, Maya zu ihrer hervorragenden Leistung persönlich zu beglückwünschen. „Wir freuen uns sehr über Mayas Erfolg“ und die ganze Schulgemeinschaft gratuliert zu der tollen Platzierung. „Mayas Erfolg ist natürlich in erster Linie das Ergebnis ihrer herausragenden Lern- und Leistungsfähigkeit“, zeige aber auch, „dass am Helmholtz Gymnasium mit seinem MINT-Schwerpunkt die Fremdsprachen nicht zu kurz kommen“, so Dr. von Hoerschelmann. Im Gegenteil, am Helmholtz-Gymnasium „werde jeder Schüler gemäß seinen individuellen Neigungen und Fähigkeiten gefördert“, so die Schulleiterin des Helmholtz-Gymnasiums weiter.

Text und Foto: Rolf Toonen 

 

Mit kleinem Kartenspiel lernen

"Die Eltern und die Großeltern haben nie Zeit für mich", so beklagten sich einige Kinder nach unserer Umfrage. Sie würden gerne mal mit den Eltern oder auch Großeltern bei schlechter Wetterlage zusammen spielen. Wie wir erfahren haben, gibt es in vielen Haushalten nicht mal ein Gesellschaftsspiel.

Basteln Sie sich selbst mal ein kleiner Gesellschaftsspiel, mit dem Sie Ihren Kindern oder Enkelkindern nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die Sprache, das formulieren von Sätzen verbessern. Und wer mit Flüchtlingskindern arbeitet, der lernt dabei vielleicht noch das eine oder andere Wort arabisch oder türkisch.

Sie fertigen sich ein kleines Kartenspiel mit Ihrem Computer an, und zwar mit Tierfotos (siehe oben) oder auch mit anderen Bildern. Ausdrucken sollten Sie sich die kleinen Fotos auf etwas stärkerem Papier (Fotopapier) und danach ausschneiden. Und so spielen sie: Jedes Kind zieht eine Karte und dann erzählt der Erwachsene etwas über das Tier auf der Karte. Zuallererst sollte das Tier auf dem Foto vom Kind genannt werden.

Beispiel: Das Eichhörnchen (oben rechts) ist ein Nagetier. In seinem Körperbau ist das Eichhörnchen an eine baumbewohnende und kletternde Lebensweise angepasst. Es wiegt etwa 200 bis 400 Gramm. Der buschigen Schwanz ist etwa 15 bis 20 Zentimeter lang. Er dient beim Klettern als Balancierhilfe und beim Springen als Steuerruder. Es kann sehr weit von Baum zu Baum springen. Beim Laufen wird der Schwanz stets in der Luft gehalten. Man kann nicht anhand der Größe und Fellfarbe das Weibchen vom Männchen unterscheiden. Die Hinterbeine sind überproportional lang und sehr kräftig. Die langen, gebogenen Krallen bieten den Eichhörnchen auch beim schnellen Kopfüber-Klettern an glatten Baumstämmen guten Halt.

Der es möchte, der fragt am Ende die Kinder nach Einzelheiten, die es im Vortrag gehört hat. So kann er gleich feststellen, wer aufgepasst hat. Und so können die Kinder selbst Sätze formulieren und ihre Aussprache wird so verbessert.

Es ist sicherlich ein Highlight für die Kinder, wenn Sie die Fotos sowie auch dieses kleine Kartenspiel mit den Kindern zusammen erstellen.

Fotos: M.Rademacher

Schulfest fand großen Anklang

MRad. Nun war es mal wieder so weit: Die Bonn-Duisdorfer Astrid-Lindgren-Schule feierte ihr traditionelles Schulfest.

Zu diesem umfangreichen Spielefest für Groß und Klein sind zahlreich die Besucher gekommen. Die Leiterin der Schule, Ursula Timmermann, konnte mit ihrer Stellvertreterin, Claudia Eiba, zahlreich die Gäste begrüßen. Das Fest war für die Kinder und die Eltern der Schule sowie auch für die Eltern, die ihre Kinder an der Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache angemeldet haben, gedacht.

Für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt, dank vieler helfender Hände, die Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen und sogar frisch zubereitetes Popcorn angeboten haben. Der Förderverein der Schule ermöglichte diesmal auch eine Hüpfburg als Attraktion.

Und der Bonner CDU-Stadtverordnete, Bert Moll (Foto), überraschte Frau Timmermann (Foto rechts) und Frau Eiba (links) mit einer 100-Euro-Spende für die Astrid-Lindgren-Schule. Er versprach weiterhin der Schule in seiner Spendenaktion der Schule treu zu bleiben. Die Freude ist groß, denn wie man allgemein von den Schulen hört, sind Spenden rar geworden.

 

 

Das traditionelle Jahreskonzert der Bigband

des Helmholtz-Gymnasiums war ein Riesenerfolg

 

Von Rolf Toonen

 

 

Erneut ging das traditionelle Jahreskonzert der „Wooden Helmets“ Big Band des Bonn-Duisdorfer Helmholtz-Gymnasiums, unter der Leitung von Christian Eckelt, über die Bühne. Mit dabei waren die Bläser-AGs der Klassen 5 (Leitung: Jolanta Lerch) und die fortgeschrittenen Bläser der Klassen 6 und 7 (Leitung: Moritz Detzer). Außerdem traten die Tanz-AG und der Sportkurs „Tanz“ der Stufe Q2, unter der Leitung von Marlis Beyer, auf. Unter der Leitung von Sabrina Palm und Yuri Rangel hatte seinen ersten Auftritt das klassische Orchester des HHG.

Immer wieder wurden die Künstler in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula der Schule durch tosenden Applaus des begeisterten Publikums gefeiert. Einer der Höhepunkte des rundum gelungenen Abends war die Tanzeinlage der Schülerinnen des kommenden Abiturjahrgangs (Q2) zur Musik der Wooden Helmets Big Band (Foto).

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"Tag der offenen Tür" in der Astrid-Lindgren-Schule

 

Der Bonner CDU-Ratsherr Bert Moll (rechts) besuchte erneut die Bonner Astrid-Lindgren-Schule am "Tag der offenen Tür", das Ursula Timmermann (rechts) und ihrer Stellvertreterin, Claudia Eiba (2.v.l.) an der Spitze sowie die beiden des Schul-Teams, Annette Schaumburg (1.v.l.) und Gabriele Tillmanns (3.v.l.), sehr begrüßten.

Der sozial eingestellte CDU-Politiker ist ein großer Unterstützer der Förderschule, mit dem Schwerpunkt Sprache, und hat in diesem Jahr einen Scheck in Höhe von 200 Euro überreicht. Aber nicht der genug der guten Tat:  auch mit einem großen Stapel Kinderbüchern für ihre Bibliothek hat er zur Freude der Kinder und Lehrerschaft tief in die Tasche gegriffen.

Wir von der BR-Redaktion rundeten die Hilfsaktion ab und spendeten ebenfalls Lesestoff für die Kinder und Bares im Briefumschlag. Dieses Geld ist dafür gedacht, dass Kinder finanzschwacher Eltern bei Ausflugsfahrten nicht daheim bleiben müssen.

 Ursula Timmermann

Leiterin der Bonner Astrid-Lindgren-Schule

im BR-Interview

 

Jugend Jugend Jugend Jugend
 

Sommerkonzert am Helmholtz-Gymnasium

begeistert das Publikum

 

Der Klassiker „I’m Singing in The Rain“ wurde von den Schülerinnen und Schülern der Q1 (11) mit sichtbarem Enthusiasmus interpretiert

Foto: Rolf Toonen

Am Helmholtz-Gymnasium fand wieder ein Sommerkonzert statt, bei dem die drei Chöre der Schule im Mittelpunkt standen. Organisiert und maßgeblich mitgestaltet wurde der Abend vom Vokalpraktischen Grundkurs („MuV“-Kurs) der Jahrgangsstufe Q1 (11), der auch das Thema und viele der Songs ausgewählt hatte.

Das begeisterte Publikum wurde auf eine Reise durch die Geschichte der Filmmusik mitgenommen: Die Eröffnung gestaltete der Leistungskurs Musik der Q1 mit einer sehr überzeugenden, eigens arrangierten Version des Lieds „Somewhere over the rainbow“ für drei Stimmen und Instrumental-Ensemble. Neben den neueren Soundtracks, wie „Let it go“ aus Frozen, interpretiert vom Mittelstufenchor, oder „I see fire“ aus „The Hobbit“, erstrahlten auch einige Klassiker, die vielleicht schon längst vergessen waren, in neuem Glanz und in zum Teil eigenen Arrangements. Zu hören und zu sehen waren die Chöre aller Altersstufen (Klasse 5 bis Q2) sowie kleinere Gesangs- und Instrumentalgruppen und auch einige Soli.

Damit das Auge nicht zu kurz kam, hatte der Kunst-Leistungskurs von Dr. Ulrike Carstensen für jeden Song passende Hintergrund-Illustrationen gestaltet. Einige dieser Kunstwerke sind im Original im Hauptgebäude der Schule ausgehängt und dort in natura zu betrachten. Diese fächerverbindende Kombination von Musik und Kunst überzeugte auf allen Ebenen. Dem Publikum im gut besetzten PZ der Schule wurde ein unterhaltsamer Abend voller Emotionen, Kreativität und Freude am Singen und Musizieren geboten. Immer wieder gab es begeisterten Applaus vom Publikum, und zum Abschluss sammelten sich alle Mitwirkenden auf der Bühne, wo sie von der Schulleiterin Frau Dr. von Hoerschelmann geehrt wurden. Nach einem donnernden Schlussapplaus dirigierte Chorleiterin Katharina Hellwege den letzten Song des vollauf gelungenen Abends: den James-Bond-Klassiker “Skyfall” von Adele als Interpretation aller drei Helmholtz-Chöre gemeinsam.

Text von Katharina Hellwege und Rolf Toonen.

 

Lebhafte Diskussion mit EU-Politikern am Helmholtz-Gymnasium

Von Regina Wiege

Eine lebhafte Diskussion führten die Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaften-Kurse der Q1 (Stufe 11) mit „ihrem“ Europa-Abgeordneten, Axel Voss (Foto rechts), sowie dem Mitarbeiter der Europäischen Kommission, Jürgen Wettig, zum Thema „Krise über Krise – Wie lässt sich Europas Zukunft gestalten?“ Beide Europapolitiker waren anlässlich des Europatages zu Gast am Helmholtz-Gymnasium (HHG) und beantworteten die Fragen der Schülerinnen und Schüler engagiert und mit Begeisterung für ein gemeinsames Europa.

Dabei ging es vor allem um die Krisen, die die EU derzeit zu bewältigen hat. „Tut die EU wirklich genug für die vielen arbeitslosen Jugendlichen in Südeuropa?“, „Ist ein Türkei-Beitritt nach dem Referendum überhaupt noch denkbar?“, „Wie wünschenswert ist ein Europa der zwei Geschwindigkeiten tatsächlich?“ und „Wie soll es mit der EU weitergehen, wenn die Bevölkerungen so offensichtlich so wenig an ihr interessiert sind und sich eher national orientieren?“

Die Fragen der Schülerinnen und Schüler waren vielfältig und rührten an die demokratischen Grundwerte Europas. Jürgen Wettig und Axel Voss beantworteten sie mit enormer Sachkenntnis und ohne zu belehren, so dass sich die anfängliche Fragerunde schnell zu einer spannenden wechselseitigen Diskussion entwickelte.

Am Ende des Gesprächs stand der Appell an die jungen Erwachsenen, für eine gemeinsame europäische Zukunft einzustehen. „Bleiben Sie Europa-Fans oder werden Sie es“, forderte Axel Voss die Schülerinnen und Schülern zum Abschied dieser gelungenen Diskussionsrunde auf. Das Gespräch mit Jürgen Wettig werden die Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaften-Kurse der Q1 (Stufe 11) des HHG fortsetzen, auf ihrer Studienreise im Juli 2017 nach Brüssel. Dann wird nicht nur die Besichtigung der belgischen Hauptstadt anstehen, sondern auch ein Besuch bei den verschiedenen Institutionen der EU.

 

TKSV überreicht 63 Medaillen an Nachwuchsturnerinnen

 

 

Über 60 Mädchen trafen sich in der Bonn-Duisdorf Mehrzweckhalle und zeigten ihr Können, und zwar, was sie im letzten Jahr, trotz der unterschiedlichsten Ausweichhallen gelernt haben. An verschiedenen Geräten, wie am Boden, Reck, Schwebebalken und Sprung konnten sie gekonnt nach Alter und Leistungsvermögen zahlreiche Turnübungen präsentieren. Gleichzeitig hatten die Mädchen die Möglichkeit dadurch die Aufgaben des Deutschen Sportabzeichens im Gerätturnen abzulegen.

Mit Hilfe der Kampfrichter und Helfern aus Reihen der Eltern, konnte der Zeitplan exakt eingehalten werden. Wie von Uschi Klein des Turn- und Kraftsportvereins (TKSV) zu hören ist, seien die Leistungen bei den Turnübungen „hervorragend“ gewesen. Somit seien die Eltern, Großeltern und die TKSVler „stolz auf die Mädchen“.

Der erste Wettkampf der Jüngeren startete am frühen Morgen. Im zweiten Wettkampf, ab Mittag, waren die Mädchen ab 10 Jahre und die Nachwuchs-Wettkampfturnerinnen in Aktion.

Alle bekamen, je nach erreichter Punktzahl, entweder eine Bronze- Silber- oder Goldmedaille und die entsprechende Urkunde dazu. Insgesamt wurden vergeben: 21 Bronze Medaillen, 16 Silber Medaillen und 26 Gold Medaillen. Ein hervorragendes Ergebnis!

Zum großen Bedauern waren auch ein Teil der Turnerinnen aufgrund von Erkrankungen bei diesem Wettbewerb verhindert. Trotz der guten Vorbereitung der erkrankten Sportlerinnen, mussten sie auf das kommende Jahr vertröstet werden.

Uschi Klein des TKSVs: „Es hat viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle Trainer, Kampfrichter und Helfer, die hier ehrenamtlich zur Verfügung standen.

Wir von der Bonn-Report-Redaktion begrüßen die hervorragende Jugendarbeit des TKSV! Ein großes Kompliment an den Verein, der sich seit Jahrzehnten mit Bravour um die Jugendarbeit kümmert!

Riesenstimmung in der Astrid-Lindgren-Schule

MRad. Die Kinder sowie auch das Lehrerteam der Bonn-Duisdorfer Astrid-Lindgren-Schule hatten bei ihren Vorbereitungen zur Karnevalsfete alle Hände voll zu tun, denn der Psychomotorikraum musste entsprechend für die 5. Jahreszeit geschmückt werden, schließlich sollten sich alle Tollitäten in der Schule heimisch fühlen. Die Kinder hatten sich alle kostümiert, wo freilich viele Cowboys, Indianer, darunter auch einige Hexen und viele andere Kostüme zu sehen waren.

Das Kinderprinzenpaar Ludger I. und Frederike I. mit der Prinzengarde Weiß-Rot aus Bonn-Röttgen wurde mit großem Applaus durch die Schulleitung, mit Ursula Timmermann an der Spitze, und den kostümierten Kindern empfangen. Zu Beginn sangen die kleinen und großen Jecken gemeinsam das Lied: „Bonn, das ist ‘ne schöne Stadt ...“. Natürlich begeisterte die Prinzengarde aus Bonn-Röttgen allesamt mit ihren Tänzen und erhielten pausenlos ein dreifaches Alaaf, verbunden mit mehreren Raketen als Dankeschön präsentiert. Die Vorstellung des Prinzen und der Prinzessin wurde ebenfalls mit großem Applaus bedacht. Mit Gesang, Raketen und immer wieder mit lautem Alaaf wurde bei dieser Schul-Karnevalsfete nicht gegeizt. Die Stimmung war famos.

Mit zu den Höhepunkten dieser Karnevalsfeier zählte zweifelsohne auch der Schubidua-Tanz mit der sympathischen „Squaw“, der Leiterin der Schule, Ursula Timmermann (Foto unten), mit den gesamten Kindern und Erwachsenen im Psychomotorikraum. Eine Polonäse und der Ausmarsch der Kinder schloss sich zur Musik von A. Monsieur an, so auch eine Präsentübergabe an die Gäste.

 

 

Zirkus-Projekt fördert Selbstvertrauen und Teamgeist

 

MRad. „Geil, hier ist ja richtig was los“, stellte ein Junge fest, als er auf dem Schulgelände der Laurentiusschule in Bonn-Lessenich das riesige Zirkuszelt und die vielen Menschen sah. Bei der Gala-Vorstellung hatte der Zirkus Jonny Casselly ein volles Haus: rund 500 Besucher fühlten sich sichtlich wohl, als es hieß: Manege frei für die Laurentiusschulkinder, Kindergartenkinder des katholischen und evangelischen Kindergartens, für die Messdiener, für die Konfirmanden und für die Teilnehmer des Flüchtlingscafes. In der Zirkus-Projektwoche waren rund 240 Schulkinder und 30 Kindergartenkinder in Aktion. Die Freude bei der Schulleitung, den Eltern, den Großeltern sowie auch bei den Kindern war riesig. Denn in dieser Woche konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Schulaufgaben vergessen und gemeinsam so richtig Zirkusluft schnuppern. Bei den zahlreichen Bürgerinnen und Bürger aus Bonn-Lessenich und der Umgebung kam ebenfalls dieses Zirkus-Projekt der Superlative gut an: Dank der Bürgerstiftung, die diese Zirkus-Veranstaltung ermöglicht hat, denn, wie von der Schulleiterin Petra Ey zu hören war, sei diese „Projektidee der Laurentiusschule der Stiftung 9200 Euro wert“ gewesen.

Die Palette der Darbietungen reichte von der lustigen Clownerie, dem gemeinsam Jonglieren über die Kunst am Trapez, der sportlichen Einlagen der Kinder bis hin zu kunstvollen, seiltänzerischen Vorstellungen und andere Aktivitäten mehr. Diese Erfahrungen in der Manege stärken die Entwicklung der Persönlichkeit und seien von großer Wichtigkeit für die Bedeutung der Teamarbeit, so die Schulleiterin der Laurentiusschule, Petra Ey. Sie sprach weiterhin davon, dass ein solches Projekt auch „gut für das Selbstvertrauen“ sei.

Die Schulleitung bedankt sich bei den zahlreichen Gönnern für die Unterstützung dieses hervorragenden Zirkus-Projektes, das zum besten Gelingen beigetragen hat: Da war die Bäckerei Klein und Schell aus Duisdorf dabei, die mit Kuchen und Brötchen für das leibliche Wohl gesorgt haben, die Pizzeria „Pizzamann“ aus Bonn, die 300 T-Shirts schenkte, die Firma Velten, die den Schulhof nach der Veranstaltung wieder instand gesetzt hat. Dank auch an die Firma Wüsten, die kostenlos die Stromversorgung für den Zirkus vorbereitet hat und die zahlreichen Eltern, die beim Auf- und Abbau des Zirkuszeltes geholfen haben.

Fazit: Die Stimmung war famos! Ein Projekt mit Vorbildcharakter! Eine Bereicherung für alle Kinder, die an diesem Projekt teilgenommen haben. Ein großes Kompliment an die Schulleitung, an das Zirkus-Team und nicht zuletzt an die Kinder, die allesamt großes geleistet haben!

Hier einen Einblick in die Zirkus-Gala-Vorstellung im Video

 

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