Jugend im Blick

Deutsches Kinderhilfswerk mit interessanten Beiträgen: www.dkhw.de und www.facebook.com/dkhw.de

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Mit kleinem Kartenspiel lernen

 

 

Fotos: Manfred Rademacher

 

"Die Eltern und die Großeltern haben nie Zeit für mich", so beklagten sich einige Kinder nach unserer Umfrage. Sie würden gerne mal mit den Eltern oder auch Großeltern bei schlechter Wetterlage zusammen spielen. Wie wir erfahren haben, gibt es in vielen Haushalten nicht mal ein Gesellschaftsspiel.

Basteln Sie sich selbst mal ein kleiner Gesellschaftsspiel, mit dem Sie Ihren Kindern oder Enkelkindern nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die Sprache, das formulieren von Sätzen verbessern. Und wer mit Flüchtlingskindern arbeitet, der lernt dabei vielleicht noch das eine oder andere Wort arabisch oder türkisch.

Sie fertigen sich ein kleines Kartenspiel mit Ihrem Computer an, und zwar mit Tierfotos (siehe oben) oder auch mit anderen Bildern. Ausdrucken sollten Sie sich die kleinen Fotos auf etwas stärkerem Papier und danach ausschneiden. Und so spielen sie: Jedes Kind zieht eine Karte und dann erzählt der Erwachsene etwas über das Tier auf der Karte. Zuallererst sollte das Tier auf dem Foto vom Kind genannt werden.

Beispiel: Das Eichhörnchen (oben rechts) ist ein Nagetier. In seinem Körperbau ist das Eichhörnchen an eine baumbewohnende und kletternde Lebensweise angepasst. Es wiegt etwa 200 bis 400 Gramm. Der buschigen Schwanz ist etwa 15 bis 20 Zentimeter lang. Er dient beim Klettern als Balancierhilfe und beim Springen als Steuerruder. Es kann sehr weit von Baum zu Baum springen. Beim Laufen wird der Schwanz stets in der Luft gehalten. Man kann nicht anhand der Größe und Fellfarbe das Weibchen vom Männchen unterscheiden. Die Hinterbeine sind überproportional lang und sehr kräftig. Die langen, gebogenen Krallen bieten den Eichhörnchen auch beim schnellen Kopfüber-Klettern an glatten Stämmen guten Halt.

Der es möchte, der fragt am Ende die Kinder nach Einzelheiten, die es im Vortrag gehört hat. So kann er gleich feststellen, wer aufgepasst hat. Und so können die Kinder selbst Sätze formulieren und ihre Aussprache wird so verbessert.

Es ist sicherlich ein Highlight für die Kinder, wenn Sie die Fotos sowie auch dieses kleine Kartenspiel mit den Kindern zusammen erstellen.

 

Sommerkonzert am Helmholtz-Gymnasium

begeistert das Publikum

Der Klassiker „I’m Singing in The Rain“ wurde von den Schülerinnen und Schülern der Q1 (11) mit sichtbarem Enthusiasmus interpretiert

Foto: Rolf Toonen

Am Helmholtz-Gymnasium fand wieder ein Sommerkonzert statt, bei dem die drei Chöre der Schule im Mittelpunkt standen. Organisiert und maßgeblich mitgestaltet wurde der Abend vom Vokalpraktischen Grundkurs („MuV“-Kurs) der Jahrgangsstufe Q1 (11), der auch das Thema und viele der Songs ausgewählt hatte.

Das begeisterte Publikum wurde auf eine Reise durch die Geschichte der Filmmusik mitgenommen: Die Eröffnung gestaltete der Leistungskurs Musik der Q1 mit einer sehr überzeugenden, eigens arrangierten Version des Lieds „Somewhere over the rainbow“ für drei Stimmen und Instrumental-Ensemble. Neben den neueren Soundtracks, wie „Let it go“ aus Frozen, interpretiert vom Mittelstufenchor, oder „I see fire“ aus „The Hobbit“, erstrahlten auch einige Klassiker, die vielleicht schon längst vergessen waren, in neuem Glanz und in zum Teil eigenen Arrangements. Zu hören und zu sehen waren die Chöre aller Altersstufen (Klasse 5 bis Q2) sowie kleinere Gesangs- und Instrumentalgruppen und auch einige Soli.

Damit das Auge nicht zu kurz kam, hatte der Kunst-Leistungskurs von Dr. Ulrike Carstensen für jeden Song passende Hintergrund-Illustrationen gestaltet. Einige dieser Kunstwerke sind im Original im Hauptgebäude der Schule ausgehängt und dort in natura zu betrachten. Diese fächerverbindende Kombination von Musik und Kunst überzeugte auf allen Ebenen. Dem Publikum im gut besetzten PZ der Schule wurde ein unterhaltsamer Abend voller Emotionen, Kreativität und Freude am Singen und Musizieren geboten. Immer wieder gab es begeisterten Applaus vom Publikum, und zum Abschluss sammelten sich alle Mitwirkenden auf der Bühne, wo sie von der Schulleiterin Frau Dr. von Hoerschelmann geehrt wurden. Nach einem donnernden Schlussapplaus dirigierte Chorleiterin Katharina Hellwege den letzten Song des vollauf gelungenen Abends: den James-Bond-Klassiker “Skyfall” von Adele als Interpretation aller drei Helmholtz-Chöre gemeinsam.

Text von Katharina Hellwege und Rolf Toonen.

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Lebhafte Diskussion mit EU-Politikern

am Helmholtz-Gymnasium

Von Regina Wiege

Eine lebhafte Diskussion führten die Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaften-Kurse der Q1 (Stufe 11) mit „ihrem“ Europa-Abgeordneten, Axel Voss (Foto rechts), sowie dem Mitarbeiter der Europäischen Kommission, Jürgen Wettig, zum Thema „Krise über Krise – Wie lässt sich Europas Zukunft gestalten?“ Beide Europapolitiker waren anlässlich des Europatages zu Gast am Helmholtz-Gymnasium (HHG) und beantworteten die Fragen der Schülerinnen und Schüler engagiert und mit Begeisterung für ein gemeinsames Europa.

Dabei ging es vor allem um die Krisen, die die EU derzeit zu bewältigen hat. „Tut die EU wirklich genug für die vielen arbeitslosen Jugendlichen in Südeuropa?“, „Ist ein Türkei-Beitritt nach dem Referendum überhaupt noch denkbar?“, „Wie wünschenswert ist ein Europa der zwei Geschwindigkeiten tatsächlich?“ und „Wie soll es mit der EU weitergehen, wenn die Bevölkerungen so offensichtlich so wenig an ihr interessiert sind und sich eher national orientieren?“

Die Fragen der Schülerinnen und Schüler waren vielfältig und rührten an die demokratischen Grundwerte Europas. Jürgen Wettig und Axel Voss beantworteten sie mit enormer Sachkenntnis und ohne zu belehren, so dass sich die anfängliche Fragerunde schnell zu einer spannenden wechselseitigen Diskussion entwickelte.

Am Ende des Gesprächs stand der Appell an die jungen Erwachsenen, für eine gemeinsame europäische Zukunft einzustehen. „Bleiben Sie Europa-Fans oder werden Sie es“, forderte Axel Voss die Schülerinnen und Schülern zum Abschied dieser gelungenen Diskussionsrunde auf. Das Gespräch mit Jürgen Wettig werden die Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaften-Kurse der Q1 (Stufe 11) des HHG fortsetzen, auf ihrer Studienreise im Juli 2017 nach Brüssel. Dann wird nicht nur die Besichtigung der belgischen Hauptstadt anstehen, sondern auch ein Besuch bei den verschiedenen Institutionen der EU.

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WDR-Bigband-Musiker üben mit den

Schülerinnen und Schülern des Helmholtz-Gymnasiums

 

 

Vier Berufsmusiker der renommierten  WDR-Big Band kamen ins Bonn-Duisdorfer Helmholtz-Gymnasium, um dort mit den Schülern und Lehrern der von Christian Eckelt geleiteten “Wooden Helmets Concert Band” des HHG ein Trainingsprogramm durchzuführen. Nach einer kurzen “Tuttiprobe” zum Kennenlernen ging es für 90 Minuten in vier verschiedene Satzproben (Workshops). Die Profis konnten den Schülern dort sehr viele gute Tipps zu Intonation, Artikulation und Phrasierung geben. In der abschließenden Gesamtprobe waren die Fortschritte sehr gut zu hören.

 

Die Musiker des Helmholtz-Gymnasiums waren begeistert, bedanken sich für das Training durch die Profis und freuen sich jetzt auf das gemeinsame Konzert mit der WDR-Big Band im Helmholtz-Gymnasium am 10.1.2017. Gäste sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Genauer Zeitpunkt und Ort des Konzertes werden im Blog des HHG (http://hhg-bonn.de) rechtzeitig bekanntgegeben.

Text und Foto von Rolf Toonen

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TKSV überreicht 63 Medaillen an Nachwuchsturnerinnen

 

Über 60 Mädchen trafen sich in der Bonn-Duisdorf Mehrzweckhalle und zeigten ihr Können, und zwar, was sie im letzten Jahr, trotz der unterschiedlichsten Ausweichhallen gelernt haben. An verschiedenen Geräten, wie am Boden, Reck, Schwebebalken und Sprung konnten sie gekonnt nach Alter und Leistungsvermögen zahlreiche Turnübungen präsentieren. Gleichzeitig hatten die Mädchen die Möglichkeit dadurch die Aufgaben des Deutschen Sportabzeichens im Gerätturnen abzulegen.

Mit Hilfe der Kampfrichter und Helfern aus Reihen der Eltern, konnte der Zeitplan exakt eingehalten werden. Wie von Uschi Klein des Turn- und Kraftsportvereins (TKSV) zu hören ist, seien die Leistungen bei den Turnübungen „hervorragend“ gewesen. Somit seien die Eltern, Großeltern und die TKSVler „stolz auf die Mädchen“.

Der erste Wettkampf der Jüngeren startete am frühen Morgen. Im zweiten Wettkampf, ab Mittag, waren die Mädchen ab 10 Jahre und die Nachwuchs-Wettkampfturnerinnen in Aktion.

Alle bekamen, je nach erreichter Punktzahl, entweder eine Bronze- Silber- oder Goldmedaille und die entsprechende Urkunde dazu. Insgesamt wurden vergeben: 21 Bronze Medaillen, 16 Silber Medaillen und 26 Gold Medaillen. Ein hervorragendes Ergebnis!

Zum großen Bedauern waren auch ein Teil der Turnerinnen aufgrund von Erkrankungen bei diesem Wettbewerb verhindert. Trotz der guten Vorbereitung der erkrankten Sportlerinnen, mussten sie auf das kommende Jahr vertröstet werden.

Uschi Klein des TKSVs: „Es hat viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle Trainer, Kampfrichter und Helfer, die hier ehrenamtlich zur Verfügung standen.

Wir von der Bonn-Report-Redaktion begrüßen die hervorragende Jugendarbeit des TKSV! Ein großes Kompliment an den Verein, der sich seit Jahrzehnten mit Bravour um die Jugendarbeit kümmert!

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Zirkus-Projekt fördert Selbstvertrauen und Teamgeist

 

 

MRad. „Geil, hier ist ja richtig was los“, stellte ein Junge fest, als er auf dem Schulgelände der Laurentiusschule in Bonn-Lessenich das riesige Zirkuszelt und die vielen Menschen sah. Bei der Gala-Vorstellung hatte der Zirkus Jonny Casselly ein volles Haus: rund 500 Besucher fühlten sich sichtlich wohl, als es hieß: Manege frei für die Laurentiusschulkinder, Kindergartenkinder des katholischen und evangelischen Kindergartens, für die Messdiener, für die Konfirmanden und für die Teilnehmer des Flüchtlingscafes. In der Zirkus-Projektwoche waren rund 240 Schulkinder und 30 Kindergartenkinder in Aktion. Die Freude bei der Schulleitung, den Eltern, den Großeltern sowie auch bei den Kindern war riesig. Denn in dieser Woche konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Schulaufgaben vergessen und gemeinsam so richtig Zirkusluft schnuppern. Bei den zahlreichen Bürgerinnen und Bürger aus Bonn-Lessenich und der Umgebung kam ebenfalls dieses Zirkus-Projekt der Superlative gut an: Dank der Bürgerstiftung, die diese Zirkus-Veranstaltung ermöglicht hat, denn, wie von der Schulleiterin Petra Ey zu hören war, sei diese „Projektidee der Laurentiusschule der Stiftung 9200 Euro wert“ gewesen.

Die Palette der Darbietungen reichte von der lustigen Clownerie, dem gemeinsam Jonglieren über die Kunst am Trapez, der sportlichen Einlagen der Kinder bis hin zu kunstvollen, seiltänzerischen Vorstellungen und andere Aktivitäten mehr. Diese Erfahrungen in der Manege stärken die Entwicklung der Persönlichkeit und seien von großer Wichtigkeit für die Bedeutung der Teamarbeit, so die Schulleiterin der Laurentiusschule, Petra Ey. Sie sprach weiterhin davon, dass ein solches Projekt auch „gut für das Selbstvertrauen“ sei.

Die Schulleitung bedankt sich bei den zahlreichen Gönnern für die Unterstützung dieses hervorragenden Zirkus-Projektes, das zum besten Gelingen beigetragen hat: Da war die Bäckerei Klein und Schell aus Duisdorf dabei, die mit Kuchen und Brötchen für das leibliche Wohl gesorgt haben, die Pizzeria „Pizzamann“ aus Bonn, die 300 T-Shirts schenkte, die Firma Velten, die den Schulhof nach der Veranstaltung wieder instand gesetzt hat. Dank auch an die Firma Wüsten, die kostenlos die Stromversorgung für den Zirkus vorbereitet hat und die zahlreichen Eltern, die beim Auf- und Abbau des Zirkuszeltes geholfen haben.

Fazit: Die Stimmung war famos! Ein Projekt mit Vorbildcharakter! Eine Bereicherung für alle Kinder, die an diesem Projekt teilgenommen haben. Ein großes Kompliment an die Schulleitung, an das Zirkus-Team und nicht zuletzt an die Kinder, die allesamt großes geleistet haben!

Hier einen Einblick in die Zirkus-Gala-Vorstellung im Video

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Jugendaustausch des deutsch-russischen Jugendparlaments zwischen Bonn und Kaliningrad

 

 

Vom 10. bis zum 16. Oktober 2016 fand der jährliche Jugendaustausch des Jugendparlaments zwischen Bonn und Kaliningrad in Kaliningrad statt. Die deutsche Delegation aus Bonn reiste mit 12 Jugendlichen an, in Begleitung des Landtagsabgeordneten aus NRW Bernhard "Felix" von Grünberg (Foto mit Bonnfahne), um gemeinsam mit der russischen Delegation Projekte in den Bereichen Kultur, politische Bildung, Umweltschutz und Gesellschaft auszubauen. Einer der Höhepunkte des Austausches war der gemeinsame Besuch mit dem Bundestagsvizepräsidenten Johannes Singhammer bei einer künstlerischen Veranstaltung. Der israelische Künstler Ram Katzir präsentierte der Öffentlichkeit sein neues Kunstwerk, welches das Schicksal der geflüchteten jüdischen Philosophin Hannah Arendt symbolisiert.

Von großer Bedeutung ist für die Jugendlichen, eine Projektpartnerschaft zwischen Bonn und Kaliningrad ins Leben zu rufen, was sie auch in der Resolution des Austausches festgehalten haben. Um dies zu erreichen soll die Partnerschaft auf Projektebene forciert werden. Desweiteren war das Jugendparlament zu Gast im Waisenhaus „Nadezhda“ („Hoffnung“). Die Bonner und Kaliningrader Jugendlichen haben den Kindern des Waisenhauses drei neue Betten und Schulmaterial gespendet. Anschließend wurde beschlossen, dass in Zukunft das Jugendparlament zwei feste Plätze den Waisenkindern beim deutsch-russischen Jugendaustausch zur Verfügung stellt. Während des Jugendaustausches wurde das Vorhaben, einen Schulaustausch zwischen zwei Schulen aus Bonn und Kaliningrad ins Leben zu rufen, verstärkt in den Fokus gerückt. Die Jugendlichen besuchten die Schule Nr. 56 in Kaliningrad und besprachen mit dem Schulleiter erste Schritte für einen möglichen Austausch. Das Jugendparlament besteht insgesamt aus über 50 Jugendlichen, die sich als Ziel gesetzt haben, die Beziehungen zwischen jungen Menschen aus Bonn und Kaliningrad zu intensivieren, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und dadurch die Kultur des jeweiligen Landes näherzubringen. Unabhängig von allen politischen Differenzen ist es das wichtigste Anliegen der Jugendlichen Frieden zu erhalten. Dabei ist es von großem Vorteil, dass die Jugend unbelastet ist und nur die Freundschaft sieht.

Große Anerkennung erhielt das Jugendparlament im Jahr 2016 durch die Übernahmen von Schirmherrschaften bedeutender Persönlichkeiten. Im Jahr des deutsch-russischen Jugendaustausches 2016-2017 übernahmen die Schirmherrschaften über unser Jugendparlament: der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Ashok Sridharan, der Oberbürgermeister der Stadt Kaliningrad Alexander Yaroshuk, der deutsche Generalkonsul in Kaliningrad, Michael Banzhaf, der russische Generalkonsul in Bonn, Vladimir Sedykh, und das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums, Martin Hoffmann. Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Ashok Sridharan, bedankt sich in seinem Grußwort beim deutsch-russischen Jugendparlament Bonn-Kaliningrad für dessen jährliche Organisation der Zusammentreffen zwischen den Jugendlichen. Man leiste damit "einen wesentlichen Beitrag zur Völkerverständigung", denn "das Kennenlernen und das Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen sind Basis für ein friedliches Miteinander." Auch der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Kaliningrad, Dr. Michael Banzhaf, äußert in seinem Grußwort Lob und Dank an die Jugendlichen für ihren Einsatz und ihr Engagement. Der Jugendaustausch sei "ein wesentliches Element für die Gestaltung der bilateralen Beziehungen", denn "Begegnung fördert Vertrauen und gegenseitiges Verständnis, und diese schaffen die Grundlage für ein friedliches Miteinander der Staaten."

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Fit für die Zukunft durch digitales Lernen

Die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel sprach mit der Bildungsministerin Johanna Wanka über den geplanten "DigitalPakt#D“. Nach dem Gespräch betonte Lücking-Michel: „Für die CDU ist klar: Moderne Bildung braucht mehr als Lesen, Schreiben und Rechnen. Auch IT- und Digital-Kenntnisse gehören im 21. Jahrhundert dazu. Das gilt für alle Bildungsbereiche. Mit dem Pakt schaffen wir auch in Bonn hierzu beste Voraussetzungen.“

Das Vorhaben sieht wie folgt aus: Für einen Zeitraum von fünf Jahren stellt der Bund den Ländern fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Damit sollen alle allgemeinbildenden und alle Berufsschulen eine Breitbandanbindung, W-LAN und PC-Ausstattung erhalten. Die Länder verpflichten sich im Gegenzug gemeinsame technische Standards umzusetzen sowie pädagogische Konzepte zu erstellen. Die zuständigen Lehrer sollen die notwendige Aus- und Fortbildung erhalten. Von den Lehrern selbst entwickelte Angebote sollen als sogenannte Offene Bildungsmaterialien in den Unterricht eingebunden werden. Sie sollen anderen Lehrern kostenfrei zur Verfügung stehen. Dafür richtet der Bund eine Beratungsstelle ein, die Informationen zu vorhandenen Angeboten bündelt und bereitstellt. Außerdem lobt das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Bundespreis mit verschiedenen Kategorien aus. Ziel ist es, gute Beispiele digitaler Bildung bundesweit bekannt zu machen.

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Neue „Net-Piloten“ am Helmholtz-Gymnasium ausgebildet

Von Rolf Toonen

 

Foto: Rolf Toonen

Vor den Herbstferien 2016 wurden sieben neue Net-Piloten am Helmholtz-Gymnasium ausgebildet. „Net-Piloten“ sind Mädchen und Jungen der 8. Jahrgangsstufe, die in einem Kooperationsprojekt mit der Fachstelle für Suchtprävention „update - Fachstelle für Suchtprävention“ aus Bonn am HHG speziell geschult werden, um Mitschülern Informationen und Hilfe rund um Computerspiele, Internetangebote und daraus resultierende Suchtgefahr durch übermäßige Mediennutzung anzubieten. Die Net-Piloten sind Ansprechpartner und Ratgeber nach dem „Peer-to-Peer-Prinzip“; das heißt, Jugendliche beraten Jugendliche, wenn sich Mitschüler oder Betroffene Sorgen über übermäßigen Medienkonsum machen und Rat suchen.

Zum Abschluss ihrer Ausbildung stellten sich die neuen Net-Piloten am letzten Freitag bei den 6er Klassen des Helmholtz-Gymnasiums mit einer Präsentation vor. Die neuen Net-Piloten stehen ab sofort aber auch allen anderen Mitschülerinnen und Mitschülern als Ansprechpartner zum Thema Mediensucht zur Verfügung. Eine Liste mit Fotos der neuen Net-Piloten hängt am SV-Raum aus.

Hintergrund: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) richtet sich mit der deutschlandweiten Präventionskampagne „Ins Netz gehen – Online sein mit Maß und Spaß“ an Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, um sie vor exzessivem Computerspiel- und Internetgebrauch zu schützen. Im Rahmen ihrer Kampagne finanziert die BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) seit September 2014 auch das Jugendprojekt (Peerprojekt) „Net-Piloten-Durchklick mit Durchblick“ als Modellprojekt mit den Standorten Bonn, Berlin und Rosenheim. Update führt in Koordination mit der Schule die Ausbildung der Net-Piloten am Helmholtz-Gymnasium durch. Die wissenschaftliche Evaluation zeigt, dass nach dem Projekt ein geändertes Bewusstsein im Umgang mit den audiovisuellen Medien erreicht wird. Der niederschwellige Ansatz, Jugendliche durch Gleichaltrige zu beraten, hat sich in der Jugendarbeit bewährt und wird mit dem jungen Projekt Net-Piloten nun auch auf den Bereich Prävention bei Mediensucht ausgeweitert.

Weitere Informationen und Fotos finden sich auf der Schulhomepage:

 

Klimaführerscheine für Lessenicher Grundschüler

 

 

sst. Kinder sind die idealen Klimabotschafter, weil sie andere anstecken und begeistern. So wie die 69 Drittklässler der Lessenicher Laurentiusschule, die jetzt ihre BONNi & BO-Klimaführerscheine erhielten. Vier Wochen lang hatten sich die Grundschüler genau überlegt, wie und wo sie sich im Alltag für den Klimaschutz einsetzen können.
Die Spannung bei der Übergabe der Klimaführerscheine war größer als bei der Zeugnisausgabe. Denn zur Verleihung kam niemand anderes als Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan. „Ich bin mit meinem Elektroauto hier, weil ich dazu beitragen will, das Klima zu schonen“, sagte der OB und dankte den Lessenicher Schülern (Foto) für ihre Arbeit als Klimabotschafter Bonns und die vielen guten Gedanken und Wünsche, die sie dem Oberbürgermeister für den Weltklimagipfel in Paris übergeben hatten.

Schon 5.360 Klimabotschafter für Bonn

„Seit 2012 haben schon 5.360 Kinder an Bonner Grundschulen den BONNi & BO-Klimaführerschein der Stiftung Bonner Klimabotschafter gemacht“, berichtete Ashok Sridharan. „Ihr Kinder wisst jetzt im Klimaschutz besser Bescheid als viele Erwachsene und seid die besten Klimabotschafter, die wir uns für Bonn wünschen können.“ Der Oberbürgermeister dankte der Stiftung Bonner Klimabotschafter und SWB Energie und Wasser für die Unterstützung des Projektes. Mit Hilfe der beiden Partner konnten in diesem Jahr weitere 1.350 Schüler an 22 Grundschulen den BONNi & BO-Klimaführerschein erwerben.
„Wir unterstützen dieses Projekt sehr gerne“, sagte Jürgen Winterwerp, Marketingleiter von SWB Energie und Wasser. „Die neuen Klimabotschafter zeigen, wie sich jeder Bonner für den Klimaschutz einsetzen kann.“ In der Projektphase hatten die Lessenicher Grundschüler nicht nur das Arbeitsheft mit 38 Fragen zum Klimaschutz bearbeitet, sondern auch tolle Plakate zu den Themen Strom, Recycling, Transport, Ernährung, Heizen und Wasser gestaltet. Der Lohn war der Klimaführerschein.

Özi zeichnet Löwe BONNi und Eisbär BO

Stiftungsgeschäftsführer Jürgen Reske dankte auch dem Bonner Comic-Zeichner Özi für sein Engagement: „Ohne ihn gäbe es das Projekt nicht.“ Aus der Feder des Zeichners stammen der Löwe BONNi und der Eisbär BO, die das Logo der Stif tung und auch das Arbeitsmaterial zieren. Özi zeigte den Schulkindern, wie sie mit ein bisschen Übung selbst zu Comic-Zeichnern im Dienst des Klimaschutzes werden können. Schulleiterin Petra Ey freute sich sehr, als ihre Schüler lautstark das BONNi & BO-Lied schmetterten: „Mit BONNi und BO im Klimaschutz – oho – setzen wir uns ein im schönen Bonn am Rhein!“  

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Abiturzeugnisse am Helmholtz-Gymnasium

feierlich überreicht

Von Rolf Toonen

 Foto: Rolf Toonen

Im Rahmen der obligatorischen Feierstunde zum Ende der erfolgreich abgeschlossenen Schullaufbahn wurden die Abiturzeugnisse der Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2016 des Helmholtz-Gymnasiums (HHG) verliehen. Schulleiterin Dr. Dorothee von Hoerschelmann und die Stufenleiter Beate Moneke und Andreas Steilemann überreichen die Zeugnisse an die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten. Gleichzeitig wurden die diesjährigen Preisträger des „Dr.-Leo-Klingen“-Preises für besondere schulische Leistungen geehrt und die Mint-Zertifikate ausgehändigt, und auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des bilingualen Zweiges wurden mit einem eigenen Auftritt auf der Bühne bedacht.

Das im Jahr 2013 am Helmholtz-Gymnasium eingeführte Oberstufenprogramm "International Baccalaureate" (IB) wird in diesem Jahr erstmalig parallel mit dem Abitur abgeschlossen; das International Baccalaureate Diploma (IBO-DP, Internationales Abitur) ist ein international anerkannter Schulabschluss, der von der in Genf ansässigen "International Baccalaureate (IB)-Stiftung“ vergeben wird und als Ergänzung zum deutschen Abitur erworben werden kann. In Bonn bietet derzeit nur das Helmholtz-Gymnasium diesen zusätzlichen Abschluss an. Die Ausgabe der IB-Zertifikate wird aber erst in einigen Tagen möglich sein, da die zentral ermittelten Endergebnisse noch nicht vorliegen. Für die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des IB wird es daher in Kürze eine weitere kleine Feierstunde am HHG geben.

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Schülerinnen und Schüler aus USA

zu Gast beim Helmholtz-Gymnasium

BR. Zu einem Gegenbesuch fand sich eine amerikanische Schülerdelegation in Bonn-Duisdorf beim Helmholtz-Gymnasium ein. Im Rahmen eines Schüleraustauschs waren die Schülerinnen und Schüler der High School mit ihren Lehrern aus North Andover, Massachusetts (USA), herzlich beim Helmholtz-Gymnasium willkommen. Seit über 20 Jahren findet am Helmholtz-Gymnasium, Bonn, ein Schüleraustausch mit der North Andover High School (Massachusetts, USA) statt.

Die Schülerinnen und Schüler absolvierten ein umfangreiches Programm in Deutschland. So stand München, die Innenstadt, der Englische Garten, der Tierpark, Museen, das Schloss Neuschwanstein und die KZ-Gedenkstätte Dachau auf dem Programmplan.

Wie vom Lehrer des Helmholtz-Gymnasium, Rolf Toonen, zu hören ist, standen aber auch das Wochenende in den Gastfamilien, Welcome Breakfast und Schultage am Helmholtz-Gymnasium, Führung im Haus der Geschichte, Fahrt nach Köln inklusive Kölner Dom, Ausflug nach Trier; Rheinfahrt mit Besichtigung der Marksburg; am vorletzten Tag und ein Empfang im Rathaus Hardtberg mit Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand und abends das traditionelle Potluck-Dinner, zu dem die deutschen Gastfamilien verschiedene Köstlichkeiten beisteuern und sich die amerikanischen Schülerinnen und Schüler mit Dankesreden in deutscher Sprache revanchieren, im Mittelpunkt.

Die begleitenden Lehrkräfte von amerikanischer Seite waren Karen Ruecker, Hauptverantwortliche für den Austausch und Deutschlehrerin an der High School, Erik Zander, sie hat den Austausch über viele Jahre begleitet, ist nun frisch pensioniert und begleitete die Gruppe ein letztes Mal, sowie Anna-Lena Geck, derzeit Fremdsprachenassistentin an der North Andover High School.

 

 

 

Das Foto zeigt die Schülerinnen und Schüler aus den USA und des Helmholtz-Gymnasiums beim Empfang der Bezirksbürger- meisterin, Petra Thorand (5.v.l.) im Bonn-Duisdorfer Rathaus.

 

 

Foto: Rolf Toonen

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Helmholtz-Gymnasium begeistert mit ihrer

Ausstellung und dem Konzert zahlreiche Besucher

 

Die Schülerinnen und Schüler der Kunst- und Musik-Leistungskurse des Helmholtz-Gymnasiums zeigten mit ihrer Vernissage und ihrem Konzert im Kulturzentrum Bonn-Hardtberg ihr Können. Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Leichenschmaus und andere Köstlichkeiten“. Namensgebend hierfür war ein Fotoprojekt des Kunst-Leistungskurses, bei dem verschiedene Kaffeehaus-Szenen gezeigt wurden. Von diesen Foto-Arbeiten konnten sich die Besucher persönlich überzeugen und darüber hinaus die in der Ausstellung aufgebaute Szene mitsamt Requisiten selbst betreten. Auch ein Teil der musikalischen Darbietung wurde in dieser Szenerie mit Liedern von Kurt Weill überzeugend vorgetragen. Sowohl der Kunst- als auch der Musik-Leistungskurs zeigte der jeweiligen Disziplin entsprechend eine große Vielfalt des eigenen Könnens: Die Künstler steuerten unterschiedlichste Werke aus den Bereichen Zeichnung, Malerei, Druck und Plastik bei. Besonders hervorzuheben sind die Objektkisten, die verschiedene künstlerische Techniken miteinander vereinten und so im Rahmen von „Ästhetischen Biografien“ das Leben von fiktiven Personen darstellten.

Auch die Musiker überzeugten durch eine große Bandbreite ihres musikalischen Repertoires: Von Bach über Brahms, Chopin und modernere Stücke war das Programm inhaltlich auf das Thema abgestimmt. Besonders hervorzuheben ist hier das Stück „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Enrico Morricone.

Alles in allem künstlerische und musikalische „Köstlichkeiten“, die vielseitig und hervorragend von den Schülerinnen und Schülern der beiden Leistungskurse dargeboten wurden, zusammen mit einigen kulinarischen „Köstlichkeiten“ in einem passenden Ambiente im Kulturzentrum Hardtberg. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die alle Besucher begeisterte.

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Riesenstimmung in der Astrid-Lindgren-Schule

 

 

 

MRad. Die Kinder sowie auch das Lehrerteam der Bonn-Duisdorfer Astrid-Lindgren-Schule hatten bei ihren Vorbereitungen zur Karnevalsfete alle Hände voll zu tun, denn der Psychomotorikraum musste entsprechend für die 5. Jahreszeit geschmückt werden, schließlich sollten sich alle Tollitäten in der Schule heimisch fühlen. Die Kinder hatten sich alle kostümiert, wo freilich viele Cowboys, Indianer, darunter auch einige Hexen und viele andere Kostüme zu sehen waren.

Das Kinderprinzenpaar Ludger I. und Frederike I. mit der Prinzengarde Weiß-Rot aus Bonn-Röttgen wurde mit großem Applaus durch die Schulleitung, mit Ursula Timmermann an der Spitze, und den kostümierten Kindern empfangen. Zu Beginn sangen die kleinen und großen Jecken gemeinsam das Lied: „Bonn, das ist ‘ne schöne Stadt ...“. Natürlich begeisterte die Prinzengarde aus Bonn-Röttgen allesamt mit ihren Tänzen und erhielten pausenlos ein dreifaches Alaaf, verbunden mit mehreren Raketen als Dankeschön präsentiert. Die Vorstellung des Prinzen und der Prinzessin wurde ebenfalls mit großem Applaus bedacht. Mit Gesang, Raketen und immer wieder mit lautem Alaaf wurde bei dieser Schul-Karnevalsfete nicht gegeizt. Die Stimmung war famos.

Mit zu den Höhepunkten dieser Karnevalsfeier zählte zweifelsohne auch der Schubidua-Tanz mit der sympathischen „Squaw“, der Leiterin der Schule, Ursula Timmermann (Foto unten), mit den gesamten Kindern und Erwachsenen im Psychomotorikraum. Eine Polonäse und der Ausmarsch der Kinder schloss sich zur Musik von A. Monsieur an, so auch eine Präsentübergabe an die Gäste.

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Energiefressern auf der Spur

 

Heimlichen Energiefressern auf der Spur waren jetzt elf Schüler der Otto-Kühne-Schule (Päda) in Bad Godesberg bei den Projekttagen. Den Energie- und Nachhaltigkeits-Workshop begleitete Energieeffizienzberater Christoph Caspary von SWB Energie und Wasser. Er half bei einer Bestandsaufnahme in den Schulgebäuden.
Im Heizungsraum im Dachgeschoss des Altbaus begann die spannende Energiesparreise für die Schüler. Dort entdeckten sie fehlende Isolierungen, die unnötige Wärmeverluste erzeugen, aber schnell zu beheben sind. „Insgesamt ist die Heizungsanlage in einem sehr guten Zustand“, urteilte der Energiefachmann Christoph Caspary.

Alle Räume wurden untersucht

Mit der Hilfe des Experten entging den Energiespardetektiven nichts: einfach verglaste Fenster im Werkraum, überflüssig eingeschaltete Heizkörper in den offenen Fluren, vorbildlich isolierte Fenster in der Tonwerkstatt und zugige Eingangstüren im Altbau. Während sich eine Gruppe des Workshops um die Wärme kümmerte, untersuchte die andere akribisch die Stromverbraucher.

Der Rundgang sorgte bei den Schülern für einige Aha-Effekte. Nils (12) resümierte, „dass einige Heizungen komplett überflüssig laufen“. Und Jasper (12) hatte seinen Blick dafür geschult, ob Fenster gut isoliert sind oder getauscht werden müssen. Beide glauben, dass sie das Gelernte auch zu Hause anwenden können.

Schüler als Multiplikatoren

Die Workshops bei den Projekt-Tagen wurden von Eltern und Lehrern geleitet. Mutter Petra Kontny engagierte sich mit Politik- und Sozialwissenschaftslehrer Moritz Schmidt im Energie- und Nachhaltigkeits-Workshop. „Die Idee war, dass die Schüler Maßnahmen erarbeiten und am Ende des Projektes dem Schulträger vorstellen“, sagte Petra Kontny. Die Schüler sollen mit dem Workshop für umweltbewusstes Verhalten sensibilisiert werden und das Erfahrungswissen als Multiplikatoren weitergeben.

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Jugendfeuerwehr Kessenich holt sich

zum dritten Mal den Sieg

 

140 Jugendliche aus 14 Bonner Jugendfeuerwehren wetteiferten beim Stadtentscheid der Bonner Jugendfeuerwehren um den Sieg. An dem Wettkampf auf dem Gelände der integrierten Gesamtschule in Beuel waren erstmalig auch Jugendfeuerwehrleute aus Sankt Augustin-Meindorf dabei, die mit der Jugendfeuerwehr Geislar eine gemeinsame Gruppe bildeten.

In drei Disziplinen stellten die jungen Feuerwehrleute ihr Können unter Beweis. Im feuerwehrtechnischen Teil galt es, einen Löschangriff mit drei Löschrohren aufzubauen und für den Einsatz wichtige Knoten- und Seilverbindungen herzustellen. Außerdem überprüften die Schiedsrichter die sportliche Fitness der Mädchen und Jungen ebenso wie ihr Wissen beim Thema Erste Hilfe.

Den Sieg holte sich zum dritten Mal in Folge die Jugendfeuerwehr Kessenich (Foto). Auf Platz zwei und drei folgten die Jugendfeuerwehren aus Beuel und Lannesdorf. Stadtjugendfeuerwehrwart Jürgen Kuhn resümierte zufrieden: "Alle Jugendfeuerwehren haben eine herausragende Leistung erbracht. Wir sind stolz darauf, dass wir auf die Bonner Jugendfeuerwehrleute als Retter von morgen zählen können."

Bei der Siegerehrung erhielten die drei Jugendfeuerwehrmitglieder Katja Ulmen, Nils Broch und Tobias Friese sowie der Jugendfeuerwehrwart Alexander Knichel eine besondere Auszeichnung: Carsten Schneider, der stellvertretende Bonner Feuerwehrchef, überreichte ihnen die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Nordrhein-Westfalen in Bronze. Jugendfeuerwehrwartin Sandra Odenthal erhielt die Ehrennadel in Silber. Alle Ausgezeichneten haben sich in den vergangenen Jahren in beispielhafter Weise in verschiedenen Aufgabengebieten für die Jugendfeuerwehr Bonn eingesetzt.

Bonn-Duisdorfer Kinderkostümfest -

ein voller Erfolg

Neue Planung schon jetzt festgelegt

 

MRad. Gemeinsam sind wir stark! Und diese Stärke, wie sollte es auch anders sein, führt zum Erfolg! Diese Weisheiten sind das beste Beispiel für das neu ins Leben gerufene Kinderkostümfest in der Bonn-Duisdorfer Mehrzweckhalle. Wo der Turn- und Kraftsportverein (TKSV) zusammen mit dem Bonn-Duisdorfer Ortsfestausschuss und dem Sportverein, 1.FC Hardtberg, sowie der Unterstützung von Bernhard Schekira ein Fest für die Kinder auf die Beine gestellt hatte, was ein großes Kompliment verdient. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Helferinnen und Helfer der Vereine, die bei diesem Fest für die Kinder mit zum besten Gelingen beigetragen haben.

Die Mehrzweckhalle platzte beinahe aus allen Nähten, denn bereits eine Stunde vor Programmbeginn strömten die kleinen kostümierten Gäste in die Halle. Unter der Gästeschar waren Schulkinder, Kinder verschiedener Kindergärten und anderen Einrichtungen zum Feiern in die Halle gekommen.

Langeweile kam bei dem kleinen Karnevalisten nicht auf, denn die „Macher“ hatten ein tolles Programm den Kindern präsentiert. Da begeisterten die „Lessenicher Sterne“, die Cheerleader „Juniors“ des TKSV sowie auch Zauberer „Zantac“ wie auch die „KGTeddybären“ und nicht zuvergessen Prinz Jürgen I. und Bonna Nora I., die sich locker vom Hocker auf der Bühne niederließen (Foto oben) und das Gespräch mit den Pänz suchten. Durch das umfangreiche Programm führte Uschi Klein (Übungsleiterin für das Leistungsturnen der Mädchen im TKSV, mit Unterstützung von Hartmut Bünger, Cornelia Grüttgen und Anette von der Heuvel (alle Übungsleiter für das Kinderturnen im TKSV).

Lange Weile war an diesem Nachmittag kein Thema: Denn es wurden eine ganze Reihe an Spiele geboten. Das Sackhüpfen sowie auch das Einrollen in Klopapier, zahlreicher Tanzspiele und andere Spiele mehr, wurden bei den Pänz mit großer Begeisterung angenommen. So kam keiner zu kurz, so auch nicht bei der heißbegehrten Kamelle-Verteilung, die natürlich bei so einer Karnevalsfete dazugehört.

Wie von der TKSV-Pressesprecherin, Susanne Mockenhaupt, zu hören ist, seien sich alle Beteiligten jetzt bereits einig: Dieses Fest wird wiederholt! Auch der Termin steht schon fest, und zwar am 10.Januar 2016.

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Berliner Schulen - Schulen ohne Noten und Sitzenbleiber?

Unsere Mitarbeiterin Anja Poprawka fragte Bonner Gymnasiasten zum Thema „Schulen ohne Noten und Sitzenbleiber“
Das sagen Schülerinnen und Schüler dazu?

Sabrina (18): „Ich finde die Idee komisch und auch nicht unbedingt gut, weil man so nicht sehen kann, welche Leistungen erbracht werden können. An Noten kann man sehen, ob man gut ist oder schlecht und wenn es keine Note gibt, weiß man auch nicht, in welchem Bereich man sich bewegt und vor allem, ob man in einem bestimmten Fach gut oder schlecht ist. Nur das mit dem nicht Sitzenbleiben finde ich ganz gut“.

Sebastian (18): „Lernen auf deutschen Schulen basiert auf Einordnung. Das kann man zum Beispiel am Zentralabitur sehen, das dazu dient, Leistungen zu vergleichen. Wenn es keine Noten gibt, hat man keine Messlatte. Es hat bestimmt auch Vorteile, wenn man da keine Noten bekommt, weil das die Schüler nicht noch mehr psychisch belastet, weil es weniger Konkurrenz gibt, aber es passt einfach nicht zum deutschen Bildungssystem“.
Luisa (17): „Ich finde das nicht gut. Das nicht Sitzenbleiben finde ich in Ordnung, das macht man auf Gesamtschulen ja auch, aber keine Noten zu geben … Ohne Noten kann man niemanden bewerten und das ist Grundschulniveau und gehört nicht an weiterführende Schulen“.
Leonie (16): „Es ist besser für unbegabtere Schüler, weil niemand in Kategorien eingeteilt wird, aber das ist langfristig notwendig und das kann jeder schaffen, wenn er will. Von daher ist es eine nicht notwendige Idee, keine Noten zu geben. Manchen tun Noten sogar gut“.
Patrick (17): „Das Schulsystem braucht andere Reformen als die Abschaffung von Noten. Das System sollte das einzige bleiben und nicht parallel zu einem anderen ohne Noten laufen. Der Schüler bekommt nicht mit, ob er gut oder schlecht ist. Motivation ist von höherer Bedeutung als die Noten. Bei einer höheren Motivation sind Noten sinnvoll. Die Lehrer müssen motivierter und besser ausgebildet sein und können dann Schüler besser motivieren. Das führt zu besseren Noten“.
Maja (16): „Ich finde es nicht schlecht, wenn es eine Bewertung wie in der Grundschule gibt. Es kommt aber auch auf den Unterricht an. Wenn der so bleibt, bringt es nichts. Unterricht ist nicht eigenständig genug und deshalb auf Noten angewiesen“.
Max (18): „Noten, die Lehrer geben, sind immer subjektiv. Deswegen finde ich das eigentlich ganz gut. Dann wird der Schüler nicht mehr nach Sympathie bewertet“.
Lennard (16): „Ich finde das gut. Ich bin nicht gut in der Schule und Noten machen mir Angst. Wenn ich schlechte Noten mit nach Hause bringe, gibt es immer Ärger mit meinen Eltern. Ich würde viel stressfreier in die Schule gehen und wäre dadurch motivierter am Lernen, wenn es keine Noten gäbe“.
Carolina (17): „Ich würde diese Schulen unterstützen, wenn man sie als eine Art Sonderschule einsetzen würde. Prinzipiell halte ich aber nichts davon, da Noten wichtig sind für inter- und nationalen Vergleich und auch für spätere Arbeitgeber, denn ohne Noten wird es schwieriger, künftige Angestellte auszuwählen“.

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Der rosafarbene Mythos

Zwei männliche rosafarbene Flussdelfine im Gespräch

Von Anja Poprawka

Ruka: Ich möchte endlich so groß sein wie du. Du bist ja schon ausgewachsen mit deinen 2,5 Metern.

Flipper: Ach Ruka, warte ab. Wenn du älter bist, wirst du wachsen und auch deine vollständige rosa Farbe annehmen. Leider werde ich das nicht mehr sehen. Du weißt ja, dass wir alleine und nicht in Schulen leben. Außerdem bin ich fast 40 Jahre alt; mein Leben neigt sich dem Ende zu.

Ruka: Ich weiß. Meinst du, ich werde genau so schwer wie du? Du wiegst immerhin 85 Kilo.

Flipper: Das ist doch nur das Mindestgewicht, was wir haben können. Wahrscheinlich wirst du viel schwerer; bis zu 130 Kilogramm kannst du schaffen.

Ein blauer Delfin kommt hinzu.

Ruka: Sieh dir diesen Delfin mit Blausucht an! Meinst du, er ist betrunken?

Willi: Dafür seid ihr so rosa wie Mädchen!

Ruka: Wir sind im Gegensatz zu dir wenigstens etwas Besonderes!

Willi: Ich wusste gar nicht, dass es euch wirklich gibt. Ich dachte immer, ihr wärt ein Mythos für Kinder. Und jetzt finde ich euch hier in Südamerika im Amazonas.

Flipper: Wir sind leider am Aussterben. Unsere Freunde in China sind schon fast ausgerottet und uns geht es auch nicht gut. Es gibt nur noch 10.000 von unseren Freunden.

Willi: Woran liegt das denn?

Ruka: Das sind die Zweibeiner schuld. Sie fischen und töten uns, und gleichzeitig holzen sie auch noch den Regenwald ab, was sich negativ auf unseren Amazonas auswirkt.

Willi: Habt ihr eigentlich mal bemerkt, wie schmutzig und verseucht euer Wasser ist? Bei diesem Schmutz kann es ja auch kein vernünftiges Futter geben.

Flipper: Futter ist tatsächlich auch ein Problem, aber das mit dem Schmutz bemerken wir gar nicht, denn unsere Augen sind fast blind.

Willi: Wie findet ihr denn dann eure Beute?

Ruka: Mit unseren Tasthaaren und unseren Echowellen können wir Futter finden. Außerdem sind wir extrem beweglich und können unseren Kopf nach allen Seiten drehen.

Willi: Das klingt doch schon mal gut. Habt ihr Interesse, meine Welt kennenzulernen?

Ruka: Sehr gerne, aber wir sind Süßwasserfische und können nicht zu dir ins Salzwasser. Noch dazu verlassen wir niemals den Ort, wo wir geboren worden sind. Wir schwimmen mehr oder weniger in einem Käfig, denn auf der Erde gibt es nur drei Prozent Süßwasser.

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