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Warnstreik vor der Kaiser-Karl-Klinik Bonn

 

 

MRad. Zum Warnstreik der Gewerkschaft Verdi fanden sich zahlreiche Streikende vor der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn ein. Die Leitung der Klinik zeigte sich überrascht.

Es ging um die Gehälter, die nach Ansicht der Gewerkschaft und der Bediensteten der Klinik deutlich niedriger als in anderen Kliniken in Bonn sind. Examinierte Pflegekräfte beispielsweise erhalten rund 10.000 Euro weniger im Jahr. So verdienen beispielsweise Physiotherapeuten bis zu 20.000 Euro weniger. Denn an der Kaiser-Karl-Klinik gibt es keinen Tarifvertrag, entgegen anderer Kliniken in Bonn und anderswo. Viele Mitarbeiter hätten die Einrichtung schon verlassen, weil sie woanders deutlich mehr verdienen, so ist zu hören aus der Belegschaft dieser Klinik. Verdi fordert deswegen Tarifverhandlungen. Die die Bediensteten erhalten kein Urlaubsgeld und auch kein Weihnachtsgeld, obwohl die Kaiser-Karl-Klinik im vergangenen Jahr 1,8 Millionen Euro Gewinn eingefahren hat.

Seit Beginn dieses Jahres 2018 sind Verdi und die Beschäftigten der Klinik mit dem Arbeitgeber in Gehaltsverhandlungen. Aber erst im August 2018 gab es ein Angebot, das allerdings für fast alle Beschäftigten keine Verbesserung beinhaltete. Für viele sogar eine Verschlechterung sei, so ist von Verdi zuhören. Seit vielen Jahren entspreche die Gehaltsentwicklung der Beschäftigten nicht einmal der Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten, so das zahlreiche Beschäftigte eine zweite Arbeitsstelle annehmen müssen. Zahlreiche gute Mitarbeiter haben die Klinik bereits verlassen.

„Insofern ist der Streik ein wichtiges und unvermeidbares Mittel, um unseren berechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen“, so ist von der Bonner Verdi-Geschäftsstelle zu hören. Weiter heißt es von Verdi: „Damit in der Kaiser-Karl-Klinik weiter fachlich hoch qualifiziertes Personal aus allen Berufen gehalten werden kann, muss das Gehalt deutlich steigen! Und zwar jetzt!“

Unsere Umfrage bei Bonner Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Ausnutzung der beschäftigten der Klinik, die im vergangenen Jahr 1,8 Millionen Euro Gewinn gemacht hat, waren sehr ungehalten. Ein älterer Herr sagte: „Das Geld, den Gewinn, sackt sich wohl die Geschäftsführung ein und lässt die arbeitende Bevölkerung in dieser Klinik im Regen stehen!“ Eine 50-Jährige aus Duisdorf, meinte, dass sich diese Klinik-Führung wohl auf Kosten des Klinikpersonals einen guten Tag mache. Für viele der Befragten ist es verwunderlich, dass sich diese Klinik gegen einen Tarifvertrag sperrt. Weiter war aus der Bevölkerung zu hören, dass dieses Dilemma der Bezahlung sicherlich keine Motivation für die Beschäftigten darstelle. Ein Mann, so um die 60, meinte: “Ich frage mich, wo bleibt denn der jährliche Gewinn der Kaiser-Karl-Klinik? Stecken sich das viele Geld die Klinikführung und die führenden Ärzte ein?“

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"Die Sanierung der Bonn-Duisdorfer Fußgängerzone macht erkennbare gute Fortschritte, und es wurden bislang zahlreiche lose und gebrochene Pflastersteine neu eingesetzt und verfügt. Die Arbeiten sind für den Erhalt der Fußgängerzone unverzichtbar, denn es besteht Stolper- und Sturzgefahr an den defekten Stellen. Der Umbau der Rochusstraße zur Fußgängerzone war am 22. November 1986 feierlich eröffnet worden. Seitdem erfreut sich das Duisdorfer Bezirkszentrum mit den angrenzenden Parkmöglichkeiten großer Beliebtheit und die Kunden und Geschäftsleute schätzen die Fußgängerzone nicht nur als Einkaufs-, sondern auch Aufenthaltsbereich, wo sich inzwischen Lokale mit Außengastronomie etabliert haben. Für den Erhalt muss aber auch etwas getan werden, damit die Aufenthaltsqualität gesichert wird. Deshalb habe ich mit der CDU-Bezirksfraktion die Maßnahme und die Gelder zur Sanierung beantragt und begrüße die Umsetzung nach dem vom Tiefbauamt auf meine Anfrage mitgeteilten Zeitplan“, so informiert der Duisdorfer CDU-Ratsherr Bert Moll.

Moll weiter: „Derzeit wird die Einmündung Schmittstraße (Rochusstraße gegenüber der Hausnummer 210 - 212) saniert. Den Anwohnern wurde mitgeteilt, dass die Stadt beabsichtigte, die Arbeiten bis zum 27. August 2018 abzuschließen. Die Einmündung der Bahnhofstraße in die Rochusstraße werde bedingt durch den Kanalbau im Juli/August voll gesperrt. Ab dem 5. September sei der Einfahrtbereich in die Fußgängerzone (Rochusstraße 160 - 162) für die Sanierungsarbeiten vorgesehen. Erfreulich ist auch, dass die Arbeiten an der Baustelle zum Neubau Rochusstraße 218 vorangehen. Wegen der Behinderungen für die Fußgänger vor der Baustelle des Neubaus und die Beeinträchtigungen für die Geschäfte dränge ich gegenüber dem Investor und der Stadt auf einer zügigen Durchführung der Bauarbeiten. Unzufrieden bin ich hingegen, dass die Stadt trotz des in der Bezirksvertretung gefassten Beschlusses immer noch nicht die notwendigen Maßnahmen getroffen hat, um den Durchfahrverkehr von PKW durch die Fußgängerzone zu begrenzen“. Er kündigt an, dieses in nächster Sitzung der Bezirksvertretung zum Thema zu machen.

Gemeinsames Schreiben zur

Flüchtlingshilfe an Kanzlerin Merkel

In einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel bieten die Städte Düsseldorf, Köln und Bonn der Bundesregierung an, in Not geratene Flüchtlinge aufnehmen zu wollen. Dabei setzen sich die Oberbürgermeisterin und die beiden Oberbürgermeister der Städte auch dafür ein, die Seenotrettung im Mittelmeer aus humanitären Gründen wieder zu ermöglichen.

"Wir wollen ein Signal für Humanität, für das Recht auf Asyl und für die Integration Geflüchteter setzen", so die drei Stadtoberhäupter Henriette Reker (Köln), Thomas Geisel (Düsseldorf) und Ashok Sridharan (Bonn).

"Wir stimmen mit Ihnen überein, dass es eine europäische Lösung für die Aufnahme, die Asylverfahren sowie die Integration oder die Rückführung von Geflüchteten geben muss. Bis eine europäische Lösung mit allen Beteiligten vereinbart ist, ist es dringend geboten, die Seenotrettung im Mittelmeer wieder zu ermöglichen und die Aufnahme der geretteten Menschen zu sichern. Unsere Städte können und wollen in Not geratene Flüchtlinge aufnehmen - genauso wie andere Städte und Kommunen in Deutschland es bereits angeboten haben", heißt es in dem Brief an die Kanzlerin weiter. Damit wollen sich die drei Städte gegen die vermeintlich herrschende Stimmung stellen, dass "Zäune und Mauern statt eines gerechten europäischen Verteilsystems die Not der Geflüchteten lösen können".

Seit Anfang des Jahres erreicht die menschliche Katastrophe im Mittelmeer neue erschreckende Ausmaße. Mehr als 1.400 Menschen sind seitdem an den Grenzen der Europäischen Union gestorben. Allein im Juni ertranken 629 Menschen auf dem Weg über das Mittelmeer - unter anderem als unmittelbare Folge der Behinderung und Kriminalisierung von privaten Initiativen zur Seenotrettung.

 

Bonn/Berlin-Geschäftsstelle wird eingerichtet

 

Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am Dienstag, 10. Juli 2018, beschlossen, eine Bonn/Berlin-Geschäftsstelle einzurichten. Die Stadt Bonn wird Räume und Sachmittel zur Verfügung stellen und eine neue Stelle im Stellenplan schaffen. Der Rhein-Sieg-Kreis und die Kreise Ahrweiler und Neuwied beteiligen sich ebenfalls anteilig am Aufbau und Unterhalt der Geschäftsstelle.

Die neue Bonn/Berlin-Geschäftsstelle soll sich an den Verhandlungen über die Zusatzvereinbarung beteiligen und die Umsetzung des Vertrages begleiten. Sie soll spätestens im Oktober 2018 ihre Arbeit aufnehmen. Die Ausarbeitung dieses "Bonn-Vertrags" bietet aus Sicht der Stadt Bonn die Chance, den erfolgreichen Strukturwandel in der Region weiter in die Zukunft zu führen und negative Entwicklungen, die mit dem sogenannten Rutschbahneffekt der Arbeitsplätze nach Berlin zusammenhängen, vertraglich entgegenzuwirken.

Die im Februar 2016 eingerichtete Arbeitsgruppe Bonn/Berlin hatte erreicht, dass im aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung vermerkt wurde, dass sie zum Berlin/Bonn-Gesetz steht und Bonn das zweite bundespolitische Zentrum bleibt. Außerdem will der Bund mit der Region Bonn sowie den Bundesländern NRW und Rheinland-Pfalz eine vertragliche Zusatzvereinbarung schließen.

Zu der "Bonn/Berlin-Runde" gehören neben dem Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan und den Landräten des Rhein-Sieg-Kreises, der Kreise Ahrweiler und Neuwied, die EU-, Bundestags- und Landtagsabgeordneten der Region, Vertreter der Staatskanzleien in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie weitere Experten.

 

Bonner Mieterbund begrüßt das Baulandmodell

 

Der Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr, an der Spitze Vorsitzender Bernhard von Grünberg, begrüßt, dass der Rat der Stadt Bonn endlich ein Baulandmodell beschlossen hat, das der Mieterbund schon seit Jahren fordert.

Nicht ganz nachvollziehbar ist allerdings, dass, nachdem bisher 50 Prozent preisregulierte Wohnungen (30 Prozent öffentlich geförderter, 20 Prozent preisgedämpfte Wohnungen) in der Diskussion waren, jetzt nur 40 Prozent beschlossen sind.

Nachvollziehbar ist, dass eine Preisdämpfung ohne Förderung wirtschaftlich und verwaltungstechnisch schwierig ist. Die Zahl der eigentlich öffentlich geförderten Wohnungen mit dem üblichen Wohnberechtigungsschein A soll nur noch 20 Prozent statt bisher 30 Prozent sein.

Entscheidend ist, dass die Stadt Bonn jetzt auch die Voraussetzungen für den Wohnungsbau schafft. Da das Baulandmodell nur für größere Bauprojekte gilt, müssen auch die Bebauungspläne und die Grundstücke hierfür entwickelt werden. Um dies überhaupt umsetzen zu können, muss die Stadt daher alles tun, damit Planungsamt und Wohnungsabteilung des Amtes für Soziales und Wohnen wieder hinreichend personell besetzt sind. Es muss eine aktive Grundstücksentwicklung geben und mehr Bauherren für den öffentlich geförderten Wohnungsbau, die möglichst dauerhaft Bindungen zusagen.

Bernhard von Grünberg, Vorsitzender des Mieterbundes Bonn: „Wer jetzt nicht das Bauen fördert, treibt die Mieten hoch. Vielen Bonnern wird dann ihr Zuhause genommen, weil sie gezwungen werden, wegzuziehen.“

 

Rat beschließt Fortschreibung des Mietspiegels

 

Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 10. Juli 2018 die Fortschreibung des qualifizierten Bonner Mietspiegels von 2016 beschlossen.

Der Lebenshaltungskostenindex, ermittelt vom Statistischen Bundesamt, bildet die Grundlage für die Fortschreibung. Dieser zeigt einen Anstieg von 2,4 Prozentpunkten zwischen September 2015 und September 2017. Um die Mietwerte an diese Entwicklung anzupassen, werden die Ergebnisse des Mietspiegels 2016 mit dem Faktor 1,024 multipliziert.

Im Arbeitskreis Mietspiegel hatten – ohne Beteiligung von Haus und Grund - sowohl die Stadt Bonn als auch der Mieterbund der Fortschreibung zugestimmt. Der nächste qualifizierte Mietspiegel wird für das Jahr 2020 aufgestellt. Erste Vorbereitungen dazu beginnen im Herbst 2018.

www.bonn.de/@mietspiegel

 

 PRO RETINA Deutschland im Blickpunkt

PRO RETINA Deutschland e.V. engagiert sich für Inklusion von Anfang an, auch über den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hinaus.

Am 5. Mai 2018, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, laden Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe bundesweit zu zahlreichen Aktionen ein, an denen sich auch PRO RETINA beteiligt. Unter dem Motto „Inklusion von Anfang an“ liegt der Fokus in diesem Jahr insbesondere auf Kindern und Jugendlichen.

Wenn Kinder früh lernen, mit Unterschieden umzugehen, macht sie das stark für die Zukunft. Voraussetzung dafür ist ein inklusives Aufwachsen und Lernen. „Menschen ohne Behinderung lernen Menschen mit Handicap im selbstverständlichen Miteinander schon früh als Bestandteil unserer vielfältigen Gesellschaft kennen“, konkretisiert Daniela Wüstenhagen, Leiterin des Arbeitskreises für Eltern betroffener Kinder der PRO RETINA, was Inklusion von Anfang an für sie bedeutet. „Je früher Menschen mit dem Anderssein in Kontakt kommen, es erleben und im Zusammenleben erfahren dürfen, desto weniger Missverständnisse und Vorurteile bauen sich im Laufe des Lebens auf“, ergänzt sie. Ziel der Aktionen rund um den Protesttag ist deshalb, Kinder und Jugendliche, ihre Eltern und Menschen, die in Schulen oder in der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten, stärker für Inklusion und ein selbstverständliches Miteinander zu sensibilisieren und zu gewinnen.

Auch über den Protesttag hinaus setzt PRO RETINA sich in zahlreichen Gremien und Arbeitskreisen, beispielsweise dem Arbeitskreis für Eltern betroffener Kinder, durch Information und Öffentlichkeitsarbeit aktiv für die Inklusion von Menschen mit einer Sehbehinderung ein. Die Probleme und Bedarfe schlechter sehender oder sehbehinderter Menschen werden in unserer Gesellschaft oft viel zu selten zur Kenntnis genommen und zum Beispiel bei der barrierefreien Gestaltung des öffentlichen Raumes häufig vernachlässigt. „Wir zeigen Menschen ohne Sehbehinderung, wie wir die Welt wahrnehmen und dass wir eventuell einen anderen Weg gehen müssen, um an dasselbe Ziel zu gelangen“, so Daniela Wüstenhagen. Um Sehbehinderungen nachempfinden zu können, verteilt PRO RETINA zum Beispiel Simulationsbrillen und bietet auf ihrer Homepage einen Simulator für Sehstörungen an (https://www.pro-retina.de/simulation). „Die PRO RETINA schafft es, in vielschichtiger Art und Weise, Begegnungen zwischen Menschen mit unterschiedlichem Sehvermögen zu ermöglichen und aktiv zu fördern. Dabei haben Kinder in der PRO RETINA einen Stellenwert, der nicht nur den Begriff Zukunft manifestiert, sondern diesen auch lebt“, betont Matze Kern, Mitglied der PRO RETINA und Vater eines Kindes mit Sehbehinderung.

Bis zum 14. Mai können Menschen in ganz Deutschland an Aktionen zum Protesttag teilnehmen. Wo und wann Angebote und Veranstaltungen in der jeweiligen Stadt stattfinden, erfahren Interessierte zum Beispiel auf einer Homepage der Aktion Mensch unter www.aktion-mensch.de/5mai

Nähere Informationen zu PRO RETINA Deutschland e.V. und ihren vielfältigen Selbsthilfeaktivitäten finden Sie unter: www.pro-retina.de

Kontakt Telefon (0228) 227 217 0 Email: presse@pro-retina.de

 

 

40 Prozent der Männer stehen fast täglich am Herd

 

BR. Schaut man sich die uninteressanten Kochsendungen im Fernsehen an, wo beispielsweise sogenannte prominente Köche, manche unhygienisch mit Bart, von einem Fuß auf den anderen treten und den Frauen und Männern beim Kochen zuschauen, dann muss man staunen, mit welchen „Materialien“ die Koch-Wettbewerber arbeiten dürfen, die vielen Bürgerinnen und Bürgern hierzulande aus Kostengründen versagt sind.

Wie sieht es in deutschen Küchen wirklich aus? Wer kocht heutzutage noch selbst? Natürlich die Frauen und Mütter, die ihre Kinder mit warmer Kost versorgen. Nach unserer Befragung der Frauen in Bonn, gibt es nicht selten Nudeln, in verschiedener Form, in erster Linie „schnelle“ Spaghetti.

Die Ergebnisse des 13. Ernährungsberichts der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bringen es an den Tag: 61 Prozent in Deutschland kochen fast täglich. Bei Kinderversorgung steigt die Zahl auf knapp 68 Prozent. Gut ein Drittel der Frauen kochen ein- bis viermal pro Woche selbst, nur drei Prozent nie. Immerhin stehen 40 Prozent der Männer fast täglich am Herd. Beachtlich!

Die Datengrundlage bildet die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) mit 6.956 Teilnehmern.

 

Einsatz für Sauberkeit hat sich gelohnt

 

Der CDU-Ratsherr für Duisdorf/Medinghoven, Bert Moll, hatte die Stadtverwaltung beauftragt, in Bonn-Duisdorf in der Straße Am Burgacker auf der Rückseite der Fußgängerzone die Grünflächen zu reinigen. Denn es hatten sich einige Bürger an ihn gewandt und sich über den Zustand beschwert. Gleichzeitig Moll gebeten, sich mal an die zuständige Stelle zu wenden.

Molls Einsatz hatte Erfolg! Der Dank gilt dem Amt für Stadtgrün. Endlich sind die Baumscheiben und der Grünstreifen gereinigt und in einem ordentlichen Zustand.

Für die Zukunft muss dies regelmäßig geschehen, damit unser Bezirkszentrum schön und attraktiv bleibt. Diese Aufforderung gilt nicht nur für die Verwaltung, dort regelmäßig zu reinigen, sondern für alle, die sich dort aufhalten. Helfen Sie mit, dass Duisdorf sauber bleibt. Bonnorange hat auf meine Bitte im Wendekreis einen Abfallkorb aufgestellt, damit dort und nicht auf dem Gehweg oder den Grünflächen der Müll entsorgt wird.

 

CDU-Ratsherr Moll kritisiert den Zustand

 

des Burg Medinghoven-Parks

 

„Der Park an der Burg Medinghoven, gegenüber der Margot-Barnard Realschule in Bonn-Duisdorf, ist im Rahmen der Entwicklungsmaßnahme Hardtberg angelegt worden und mittlerweile in die Jahre gekommen. Der Park hat immer mehr an Attraktivität als Aufenthaltsort verloren“, schreibt der CDU-Stadtverordnete, Bert Moll, in seiner Pressemitteilung. Die Anwohner und auch die Spaziergänger sind nicht gerade begeistert vom jetzigen Zustand des Parks.

Da wurden der Sandkasten sowie die im Park aufgestellten Bänke und die Sitzgruppe nach und nach abgebaut. Erkennbar wird die Pflege des Parks und auch des angrenzenden Bereichs zur Brücke über den Konrad Adenauer Damm auf ein Minimum reduziert. Moll kritisiert: „Laub und Unrat liegen herum, der gepflasterte Gehweg ist nur eingeschränkt gut begehbar, weil er mit Gras und Moos überwuchert ist. Von den Anwohnern wird außerdem bemängelt, dass keine Spielgeräte vorhanden seien, die Gehwege mit Kinderwagen und Rollatoren schlecht nutzbar seien, und der Park auch hinsichtlich der Bepflanzung als Aufenthaltsort wenig anziehend sei. Ich akzeptiere dieses mangelnde Engagement der Stadtverwaltung für diesen Park nicht, zumal diese Fläche den früheren Eigentümern durch Enteignung im Zuge der Entwicklungsmaßnahme weggenommen worden ist, um einen schönen Platz zum Aufenthalt und zur Erholung für die Allgemeinheit in Duisdorf zu schaffen.“

Wie von Bert Moll weiter zu hören ist, werden die Bezirksfraktionen der CDU und der Grünen einen Antrag in der Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg am 27.2.2018 stellen, den Park an der Burg Medinghoven und die angrenzenden Flächen zur Brücke über den Konrad Adenauer Damm von Laub und Unrat zu säubern und die Gehwege, insbesondere den gepflasterten Bereich, zu reinigen und an den vorgesehenen Stellen Bänke wieder aufzustellen. Außerdem soll die Verwaltung Vorschläge machen, mit welchen Maßnahmen die Attraktivität des Parks als Aufenthaltsort für Jung und Alt verbessert werden kann.

 

CDU-Politiker beim CareCampBonn-Kongress zu Gast

 

Der Bonner CDU-Landtagsabgeordnete, Christos Katzidis, besuchte den CareCampBonn-Kongress. Das CareCampBonn startete zum zweiten Mal in Bonn, im „BaseCamp Young Hostel“ in Dottendorf.

Über 200 interessierte Pflegeschüler und die Fachpresse hatten sich dafür angemeldet. Vor Ort informierte sich Katzidis bei dem Organisator des Kongresses, Marc Bennerscheidt, über die mobile Intensivpflege.

Hinter der außerklinischen Intensivpflege verbirgt sich die Versorgung von schwerstpflegebedürftigen Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen, die sich zu Hause pflegen lassen möchten. Gerade in diesem Bereich ist eine gute Ausbildung wichtig, denn jederzeit kann eine lebensbedrohliche Situation eintreten. Das Pflegepersonal in der Intensivpflege muss nicht nur die dreijährige Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft absolvieren, sondern sich auch jährlich fortbilden.

Der CDU-Politiker Katzidis: „Ich konnte mir auf dem Kongress ein Bild von der außerklinischen Intensivpflege machen und erfahren, was für Herausforderungen auf Pflegeschülerinnen und Schüler zukommen. Die Arbeit mit Kranken hat gerade für mich als christdemokratischer Politiker eine hohe Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich selber fast 16 Jahre meine krebskranke Mutter zu Hause gepflegt habe. Deshalb kann ich die Herausforderungen und Schwierigkeiten des Berufes gut nachvollziehen und werde mich dafür einsetzen, dass im Bereich der Pflege die Berufssituation verbessert wird.“

 

Elektrogelenkbus wochentags auf der Linie 601

 

Mit einem Elektro-Gelenkbus des Herstellers Sileo setzt SWB-Bus und Bahn die Testreihe mit eBus-Modellen vom 13. bis 30. November (Ausnahme 16. November/Änderungen vorbehalten) fort. Im Linieneinsatz ist in Bonn erstmals ein Elektro-Gelenkbus, der aufgrund seiner hohen Reichweite nicht auf der Strecke nachgeladen werden muss: ein Novum auf dem Markt der Elektrobusse. 

Die Bonner Bürger können sich damit wieder selbst ein Bild von der Funktionalität der Elektromobilität und dem Gelenkbus-Modell machen. Der Elektrobus wird wochentags regulär im Linienverkehr auf der Linie 601 eingesetzt: von Freitag, 13. November bis Montag, 30. November 2015 (Ausnahme 16. November/Änderungen vorbehalten).  

Der Elektrobus befördert wie alle anderen Busse im Linienverkehr nur Fahrgäste mit gültigen Fahrscheinen. Die Stadtwerke Bonn haben wieder Fahrer für den Einsatz auf diesen Bus gesondert geschult.

Der SWB-Bus und Bahn setzt sich seit geraumer Zeit mit der neuen Technik der Elektromobilität und einer möglichen Umstellung der Busflotte von Diesel- auf Elektroantrieb auseinander. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Busliniennetz der Stadt Bonn mit Ausnahme des Airportbusses grundsätzlich geeignet ist für eine mögliche Komplettumstellung. Die Praxistests ergänzen nun die theoretischen Überlegungen. Das Nahverkehrsunternehmen hat bereits entschieden, sechs eigene Elektro-Standardbusse (12 Meter Länge) ab Anfang 2016 im SWB-Busliniennetz einzusetzen. Auch dieses Testfahrzeug wird mit dem SWB-Ökostromprodukt BonnNatur Strom und damit CO2-frei angetrieben.

 

Derletal-Teiche gefährden Naherholungsgebiet

 

In seiner Pressemitteilung schreibt der Bonner Stadtverordnete Bert J. Moll: "Der zunehmend schlechte Zustand der Teiche im Derletal gibt schon seit längerem Anlass zur Sorge. Insbesondere die starke Algenbildung im Sommer und die Versandung der oberen Teiche hat den CDU-Ratsherrn Bert Moll bereits 2013 dazu veranlasst, in der Bezirksvertretung Hardtberg den Antrag zu stellen, die Teichanlage im Derletal von Grund auf zu reinigen und den Bachabfluss zu verbessern. Da die Verwaltung seinerzeit in der Aussprache gesagt hatte, die Maßnahme zwar nicht in 2014, aber in 2015 umsetzen zu wollen, ist die Stellungnahme jetzt enttäuschend und ernüchternd. Die Verwaltung zeigt auf, dass nach den heute gültigen wasserwirtschaftlichen Erkenntnissen die drei Teiche nicht mehr in der ausgeführten Anlage zugelassen werden dürften, da ein natürlicher Bachlauf grundsätzlich zu erhalten sei und stehende Gewässer lediglich durch einen Abzweig von dem Bachlauf versorgt werden sollen. In der Konsequenz wären bei einer Sanierung aller drei Teiche der Bauchverlauf in einem neu zu erstellenden Bachbett an den Teichen vorbei zu legen und die Teiche jeweils durch einen Abzweig mit Wasser zu versorgen. Diese Sanierung, die einen langen Planungsvorlauf mit einer Reihe von Gutachten voraussetze, werde aber von der Verwaltung wegen der Kosten und des Aufwandes nicht als Lösung vorgeschlagen. Stattdessen schlägt die Verwaltung vor, die derzeitige Situation zu belassen und lediglich durch gärtnerische Pflegearbeiten im Bereich des unteren Teiches und regelmäßige Reinigung von Unrat den derzeitigen Zustand zu erhalten“.

Moll sagt dazu, dass es traurig sei und soweit kommen musste. Moll weiter: „Der Umstand, dass die drei hintereinanderliegenden Teiche aufgrund der relativ geringen Menge an durchfließendem Wasser aus dem Heilsbach im Sommer schnell veralgen, war der Verwaltung, wie aus einer Stellungnahme aus 1998 zu entnehmen ist, bereits seit Längerem bekannt. Eine offensichtliche Undichtigkeit des mittleren Teiches war damals schon eine der Ursachen für die allmähliche Verlandung der beiden oberen Teiche. Es ist nicht akzeptabel, dass die Verwaltung in den vergangenen Jahren nichts für die Sanierung getan hat und jetzt empfiehlt, wegen der Haushaltslage alles so zu belassen, wie es ist. Dann werden nicht nur die oberen, sondern auch der untere Teich eines Tages verschwunden sein. Ich werde angesichts der hohen Kosten zurzeit zwar keine Sanierung aller Teiche verlangen können, es muss aber alles Mögliche getan werden, dass zumindest der große untere Teiche auf Dauer seine Attraktivität als prägendes Element im Naherholungsgebiet Derletal erhält“.

Videoclip hier ...

                                                                                                                                             

Gemeinschaftsgrundschule Brüser Berg feiert 10-Jähriges

 

MRad. Im Westen Bonns, unmittelbar am Kottenforst gelegen, entstand im Jahr 1974 eine neue und gute Adresse, der Brüser Berg. Der damalige Oberbürgermeister Dr. Hans Daniels sagte einmal, dass der Brüser Berg der „Bonner Balkon“ sei. Dieser neue Ortsteil entwickelte sich mit allen benötigten Infrastruktureinrichtungen zu einer guten Adresse. Inzwischen weist der Brüser Berg eine gute Mischung aus Einfamilien-und Geschosswohnungsbau auf. Naherholungsgebiete wie Kottenforst, das Derletal und der Finkenhofpark sind schnell erreichbar. Ein direkter Anschluss an die Autobahn Bonn-Meckenheim und eine gute ÖPNV-Anbindungen sorgen für kurze Wege, beispielsweise zum Bezirkszentrum Duisdorf und auch zur Bonner Innenstadt.

Im Jahr 2006 wurde die OGS Brüser Berg ins Leben gerufen. In diesem Jahr ist es Grund genug, um das 10-jährige Jubiläum entsprechend zu feiern. Von jeher werden die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Brüser Berg mit großem Engagement der Lehrerschaft sowie auch der Elterninitiative vorbildlich betreut. Bei dieser Feier wurde das OGS-Team mit manchem Präsent überrascht, wie hier (Foto) mit den Liegestühlen zum Relaxen. Allerdings nicht zur Unterrichtszeit, sondern daheim, so war aus der Runde humorvoll zu hören.

An diesem 10. Geburtstag, konnte die Leiterin der Schule, Frauke Rudolphi an der Spitze, sowie auch die Vorstandsvorsitzende, Daniela Hoberg, zahlreich die Gäste begrüßen. Darunter die Gründer, Ehemaligen, Eltern, Mitarbeitern, das gesamte OGS-Team und natürlich auch die Kinder, die allesamt im lustigen Rahmen gefeiert haben. Ein buntes Programm wurde geboten. So konnten sich die Kinder und auch die Erwachsenen über den Zantac-Spielezirkus und andere Attraktionen, wie auch über den Eis-Wagen freuen. Das reichhaltige Büfett wurde ebenso von den zahlreichen Besuchern dieser Jubiläumsfeier mit großer Freude angenommen.

Der pädagogische Leiter der Schule, Andreas Schöntag, meinte, ein Grundsatz der Schule, dass man „allen Kindern gerecht“ sein müsse. Sein großer Wunsch ist, dass die „Schule noch weitere Kinder, die noch auf der Warteliste stehen, aufnehmen kann“. Wie aber zu hören ist, ist dies zur Zeit nicht möglich.

Fazit: Wie von verschiedenen Eltern und Großeltern zu hören war, sei diese Schule auf dem Brüser Berg eine vorbildliche Einrichtung. „Personell wird die OGS hervorragend geführt“, meinte eine Besucherin. Dieses 10-Jährige war ein voller Erfolg!

 

Verschärfungen bei Internethandel

Feuerwaffenrichtlinie: Interessen der Jäger

und Sportschützen werden gewahrt

Nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel hat die EU-Kommission einen Überarbeitungsvorschlag der EU-Feuerwaffenrichtlinie vorgelegt. Für den Erwerb und den Besitz von Feuerwaffen sollen künftig strengere Standards in der EU gelten. Der Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments hat jedoch überzogene Vorstellungen der Kommission zurück gewiesen.

Die Mitgliedstaaten der EU sind durch die neue Richtlinie gehalten, den legalen Waffenbesitz kontinuierlich zu überwachen. Wenn sie dies innerhalb eines so genannten Monitoring-Systems tun, sind eine Befristung der Waffenbesitzkarte sowie ein periodischer Gesundheitstest nicht vorgeschrieben; beides kann jedoch rein anlassbezogen durchgeführt werden. Damit bleibt es bei der heute schon geltenden Rechtslage in Deutschland.

Auch das unverhältnismäßige Verbot halbautomatischer Waffen wurde – bei gleichzeitige Reduzierung der Magazinkapazität – abgewendet. „Dort, wo es ganz offensichtlich keinen Zusammenhang mit Terrorismus gibt, müssen bürokratische Auswüchse verhindert werden, ohne dass wir die Kenntnis über den Besitz von Waffen aufgeben“, machte der Europaabgeordnete Axel Voss (CDU) deutlich.

Künftig strenger reguliert wird der Online-Verkauf von Waffen. Für Händler sind umfängliche Auflagen vorgesehen. „Die Gefahr, die von Waffen, Waffenteilen oder Munition ausgeht, die von Privatpersonen übers Internet erworben werden können, ist viel zu groß. Dieser Verbotsschritt ist richtig und stärkt die Innere Sicherheit in der gesamten EU“, unterstreicht Voss.

Im September wird das Europäische Parlament abstimmen. Danach beginnen die Verhandlungen zwischen Parlament und den Mitgliedstaaten über den endgültigen Text der Richtlinie.

 

1,3 Millionen Euro erhält das Bonner „Haus der Natur“

 

Das Bundesumweltministerium beabsichtigt, das bestehende „Haus der Natur" auf dem Bonner Venusberg mit 1,3 Millionen Euro zu fördern. Diese erfreuliche Nachricht erhielt die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete, Claudia Lücking-Michel, aus dem Bundesumweltministerium.  Die riesige Finanzspritze stammt aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm 2016 „Stärkung VN-Standort Bonn“.

Das bestehende Haus der Natur soll zu einem Museum und zu einer innovativen regionalen Bildungseinrichtung für nachhaltige Entwicklung in Kombination mit den nachhaltigen Zielen der in Bonn angesiedelten UN-Organisationen ausgebaut werden. Lücking-Michel: „Dies wäre ein weiterer wichtiger Baustein für eine vernetzte Internationale Stadt und würde unsere Kernkompetenzen am Rhein stärken“.

 

Ein Gewinn für Bonn - ein Neubau und neue Personalstellen

 

In einer Pressemitteilung lässt die Bonner Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel wissen, dass sie sich freue, dass das “Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig-Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn 23 neue Personalstellen sowie einen Neubau für den Ausbau der Forschung über die Artenvielfalt und die Veränderungen der biologischen Umwelt erhalten wird. Weiteren sechs Stellen kommen aus dem Kernhaus-halt des Instituts hinzu. Der Neubau wird mit einer Investition von 26 Millionen Euro veranschlagt, die zusätzlichen Stellen werden den Kernhaushalt des ZFMKs um 1,4 Millionen jährlich stärken. Ziel der Maßnahmen ist es, das in Europa einzigartige Zentrum für Molekulare Biodiversitätsforschung (ZMB) am ZFMK mit modernen Laboren und ausreichend Personal auszustatten und zu erweitern.

Die anfallenden Kosten übernehmen die beiden Zuwendungsgeber des ZFMKS, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) mit einem kleineren Anteil aller Bundesländer.“

Darin sagt sie weiter: „Dies ist eine gute Nachricht für den Wissenschaftsstandort Bonn. Die rapide Zerstörung der Biodiversität und die Auswirkungen des Klimawandels machen eine verstärkte Forschung zur Erhaltung unserer Umwelt absolut notwendig. Dank der Unterstützung durch den Bund und das Land, kann unser Museum Koenig erheblichen Mehrwert für die Forschung zum Schutz von Artenvielfalt erbringen. Noch in diesem Jahr wird das Museum Koenig beginnen, die ersten fünf Positionen zu besetzen. Bis Ende 2018 sollen alle Neubeschäftigten ihren Dienst entsprechend ausreichend Personal auszustatten und zu erweitern. Der Neubau könnte möglicherweise schon 2020 bezogen werden.“

 

Internationale Begegnungsstätte muss erhalten bleiben

 

Der Ausschuss für Internationales und Wissenschaft der Stadt Bonn hat in seiner letzten Sitzung mit deutlicher Mehrheit die Erhaltung der Internationalen Begegnungsstätte (IB) beschlossen. Für den Antrag der Grünen Fraktion stimmten 12 Mitglieder von SPD, Grüne, Linke, Piraten, BBB. Die Fraktionen der CDU und FDP mit ihren 8 Stimmen dagegen. Die AFB enthielt sich.

Die Beschlussvorlage der Verwaltung, die eine Schließung der Internationalen Begegnungsstätte vorsah, wurde damit abgelehnt.

"Der Vorschlag der Verwaltung, die IB am jetzigen Standort Quantiusstraße zu schließen, ist unakzeptabel. Die IB leistet richtig gute Arbeit und erfährt daher spürbare Unterstützung aus einem weiten Spektrum der Bonner Gesellschaft und der zahlreich kooperierenden Institutionen", so Rene El Saman, Sprecher der Grünen Ratsfraktion für Internationales und Wissenschaft.  "Sie leistet für die hauptsächliche Zielgruppe der Migrantinnen und Migranten jährlich über 15.000 Beratungen, in idealer Atmosphäre, nah am Menschen, ohne Bürokratie. Im Gegensatz dazu wird das Ausländeramt von Menschen, insbesondere Flüchtlingen aus autoritären Regimen als Beratungsort oft nicht angenommen. Hier und an anderen Stellen zeigt sich, dass die Verwaltung ihren Vorschlag ausgearbeitet hat, ohne die Nutzerinnen und Nutzer zu befragen."

"Mit dem beschlossenen Antrag wird die IB erhalten und die überfällige Wiederbesetzung der Leitungsstelle gefordert, denn derzeit müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IB mehr Beratungsaufkommen mit weniger Personal stemmen. Wenn der Hauptausschuss im Juni den Fachausschüssen folgt, dann können die Nutzerinnen und Nutzer, insbesondere die ratsuchenden Migranten und für die Integrationsarbeit wichtigen Vereine, endlich aufatmen", erläutert das Mitglied im Jugendhilfeausschuss Felicitas Nacaroglu.

"Der im AIW-Ausschuss beschlossene Antrag ist gegenüber dem SPD-Antrag, der am Mittwoch schon im Jugendhilfeausschuss mit Mehrheit beschlossenen wurde, der weitergehende. Denn er sieht bei der Erstellung eines optimierten Konzeptes durch die Verwaltung eine Beteiligung seitens der IB vor. Außerdem fordert die Fraktion von B90/Die Grünen, die Programmplanungen der IB für die Sommerferien und das zweite Halbjahr zu gewährleisten", ergänzt die Jugendpolitische Sprecherin Doro Schmitz.

Und Stadtverordneter Rene El Saman betont: "In Zeiten, wo Menschen wegen ihrer Herkunft mit Misstrauen begegnet wird und sie mit Terror oder Kriminalität in Verbindung gebracht werden, und wo Parteien am rechten Rand erstarken, können wir auf die IB nicht verzichten. Denn wir brauchen diesen Ort der Begegnung, wo Gruppen ganz unterschiedlicher Kulturen ein echtes Miteinander pflegen."

 

Ein "Schmuckkästchen" für das Springmaus-Theater

 

 

sst. So wird aus einem grauen und beschmierten Stromkasten ein "Schmuckkästchen": Dank SWB Energie und Wasser ist die Kompaktstation am Haus der Springmaus in Endenich nun ein echter Hingucker. Die Bonner Graffiti-Agentur „Highlightz“ hat den Kasten nach den Wünschen des Theaters verschönert.

Der künstlerische Leiter der Springmäuse, Andreas Etienne (Foto 2.v.l.), ist begeistert von der Gestaltung mit typischen Backsteinen, dem Theater-Ensemble, dem tiefroten Bühnenvorhang sowie den jubelnden Zuschauern: „Was will man mehr?“ Auch der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereines, Wilfried Könen (Foto rechts), freut sich über die ansprechende Gestaltung des Kastens: „Das ist richtig schön geworden.“ Marlies Stockhorst habe als Vorsitzende des Förderkreises maßgeblich dazu beigetragen.

 

400 Fans stimmten auf Facebook dafür

Jürgen Winterwerp (Foto links), Marketingleiter von SWB Energie und Wasser, erläuterte, wie die Facebook-Aktion „Bunt statt dreckig“ zur Verschönerung des Kastens an der Frongasse führte. Bei einem Wettbewerb auf der Facebook-Seite der Blauen Couch entschieden 400 von 700 teilnehmenden Fans mit dem Like-Button, dass der Springmaus-Kasten verschönert werden sollte.

Wie Jürgen Winterwerp berichtete, betreibt SWB Energie und Wasser rund 1.200 Trafo- und Kompaktstationen im gesamten Stadtgebiet und setzt jährlich rund 10.000 Euro dafür ein, die Kästen von Schmierereien zu befreien. Die Verschönerungsaktion „Bunt statt dreckig“ soll in weiteren Stadtteilen auffällige Glanzlichter setzen. So sind die Bürger auf dem Hardtberg ab dem 9. Mai 2016 über Facebook dazu aufgerufen, Vorschläge für einen zu verschönernden Kasten abzugeben.

Kasten verschönert das Theater

Theaterleiter Andreas Etienne freut sich darüber, dass der alte neue Kasten nun auch äußerlich ein wichtiger Bestandteil des architektonischen Ensembles am Haus der Springmaus geworden ist. Auch die Fassade des Haupthauses soll in den nächsten Monaten einen neuen Anstrich bekommen.

Bereits seit dem Jahr 2008 unterstützt SWB Energie und Wasser den Kampf gegen Farbschmierereien im Stadtbild und ist seit Juli 2014 auch der Ordnungspartnerschaft "Gemeinsam gegen Graffiti" beigetreten. Die Partner Stadt Bonn, Deutsche Bahn, Haus&Grund, Polizei Bonn, Bundespolizeidirektion Köln und Stadtwerke Bonn setzen sich gemeinsam gegen illegale Graffiti und für ein ansehnliches Stadtbild ein. Die von SWB Energie und Wasser neugestalteten Stromkästen sind dabei ein wirksames Mittel gegen Schmierereien. Seit 2008 hat SWB Energie und Wasser insgesamt schon 17 Trafo- und Kompaktstationen in Bonn verschönern lassen, zum Beispiel am Markt, an der Beethovenhalle, im Hofgarten und am Telekom Dome.

 

Mehr Sicherheit für Fußgänger –

Gefahrenstelle wird entschärft

 

Für Fußgänger, die auf der Rechtsabbiegespur des Konrad-Adenauer-Damms in die Julius-Leber-Straße auf dem dortigen Überweg die Fahrbahn queren, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Diese resultieren insbesondere daraus, dass durch die örtlichen Gegebenheiten Fußgänger von den oft zu schnell fahrenden Kraftfahrzeugführern zu spät gesehen werden.

Der Vorsitzende der Hardtberger CDU Bezirksfraktion und Brüser Berger Bezirksverordnete, Wolfgang Esser, hatte daher das Straßenverkehrsamt gebeten zu prüfen, durch welche geeigneten Maßnahmen die Sicherheit für Fußgänger in diesem Bereich erhöht werden kann. Als Ergebnis teilte das Straßenverkehrsamt Esser jetzt mit, dass im Bereich des letzten Rechtsabbiegepfeils dre sogenannte Rüttelstreifen quer zur Fahrbahn markiert werden und zusätzlich einige Meter weiter ein Piktogramm „Fußgänger kreuzt“ auf die Fahrbahn aufgetragen wird.

Esser bedankte sich bei der Verwaltung für die Überprüfung der Verkehrssituation. Er ist davon überzeugt, dass durch die beabsichtigten Maßnahmen die Sicherheit für die Fußgänger deutlich erhöht wird und bittet um möglichst zügige Umsetzung.

 

 

 

Das Kundenmagazin "SWBplus" der Stadtwerke Bonn unterwegs in die Bonner Haushalte

 

 

mh. Die März-Ausgabe zeigt auf, dass Deutschland und im Besonderen Bonn viel dazu beigetragen haben, dass die UN-Klimaschutzkonferenz in Paris ein Erfolg wurde. Das sagt der Brite Nick Nuttall, Pressesprecher und Kommunikationschef des in Bonn ansässigen UN-Klimasekretariats, im Gespräch mit der SWBplus-Redaktion.

Klimaschutz made in Bonn

Deutschland unterstützt den Prozess auf internationalem diplomatischem Parkett. Und hier vor Ort in Bonn gehen wir als deutsche Stadt der Vereinten Nationen mit guten Beispielen voran. Denn Klimaschutz bleibt ein zentrales Anliegen. 2015 war übrigens das wärmste je aufgezeichnete Wetterjahr.

Bereits seit den 1990er Jahren verfolgen die Stadtwerke Bonn aktiv und innovativ die Ziele Energiewende und Klimaschutz. Mit der Förderung Erneuerbarer Energien, dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord und der Fernwärmeversorgung, der Förderung der Elektromobilität mit dem Einsatz von Naturstrom, innovativen Pr ojekten im Nahverkehr und der klugen Abfallverwertung.
Die Resultate sind messbar: Bonn hat den grünsten Strommix unter den 20 größten deutschen Städten. Überproportional viele Menschen nutzen Busse und Bahnen, die Bonner Fernwärme glänzt mit einem Primärenergiefaktor von "0", ein Wert, der sie mit Erneuerbaren Energien gleichsetzt.
Und schließlich zeigen auch die Bonner selbst großes Verantwortungsbewusstsein und Ideenreichtum, wie der Bericht über die Verleihung des Bonner Energieeffizienz-Preises zeigt.

Das Kundenmagazin "SWBplus" ist auch als Pdf und E-Book hier einsehbar.

 

 

 

Stadtwerke Bonn gehen mit gutem Beispiel

im kommunalen Klimaschutz voran

 

 

Beispielgebend für den Klimaschutz":

NRW-Umweltminister

Johannes Remmel zeichnete das Heizkraftwerk Nord im Rahmen der Initiative "KlimaExpo.NRW" aus.

 

Foto: Stadtwerke Bonn/

Martin Magunia.

 

 

 

 

ws. Mit dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord zu einer hocheffzienten Gas-und-Dampfturbinen-Anlage haben die Stadtwerke Bonn (SWB Energie und Wasser) einen großen Schritt in Richtung kommunalem Klimaschutz getan. Die Landesinitiative KlimaExpo.NRW hat das Projekt in seine Riege qualifizierter Projekte aufgenommen. NRW-Umweltminister Johannes Remmel überreichte die Urkunde an SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock.
Der Ausbau des Heizkraftwerks Nord zu einer hocheffizienten Gas-und-Dampfturbinen-Anlage ist eines der größten Investitionsprojekte in der mehr als 130-jährigen Geschichte der Stadtwerke Bonn. Durch Kraft-Wärme-Kopplung und die Nutzung der Energie aus der Müllverwertung produziert das Kraftwerk hocheffizient Fernwärme und Strom. Dabei erreicht es nun einen Wirkungsgrad von 90 Prozent. Die Stromerzeugung ist um 30 Prozent gestiegen, die CO2-Emissionen für Strom und Wärme sind um mehr als 30 Prozent gesunken. Die Einsparungen belaufen sich auf bis zu 194.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Um dieses außergewöhnliche Engagement im Klimaschutz zu würdigen, übergab NRW-Umweltminister Johannes Remmel am Donnerstag, 18. Februar 2016, die offizielle Urkunde zur Qualifizierung für die KlimaExpo.NRW an SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock. „Die Kraft-Wärme-Kopplung ist der schlafende Riese der Zukunftsenergien. Und sie bringt entscheidende Fortschritte für Energie wende und Klimaschutz“, erklärte Minister Remmel. „Deshalb ist dieses Projekt beispielgebend für andere Kommunen in NRW und einer von 1.000 ‚Schritten in die Zukunft‘.“

Ausbau des Kraftwerks erschließt neue Fernwärme-Potenziale

Die Modernisierung des Heizkraftwerks Nord war für die Stadtwerke Bonn der erste Schritt und die Voraussetzung für den Ausbau klimaschonender Fernwärme in Bonn: Der Ausbau des Kraftwerks schuf die Voraussetzung für das Projekt „Fernwärme 2020“ und für den Ausbau des Fernwärme-netzes, für die Erschließung neuer Versorgungsgebiete, den Anschluss neuer Kunden im beste-henden Netz und die Umstellung alter, ineffizienter Einzelfeuerungen auf die Fernwärme. „Die Würdigung durch die KlimaExpo.NRW bestätigt unser Engagement für den Klimaschutz und für die lokale Energiewende. Sie ist ein Lob an das gesamte Team“, erklärt SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock. 
Mit dem Projekt folgt SWB Energi e und Wa sser dem von der Stadt Bonn politisch beschlossenen Leitbild „Nachhaltigkeit in Energienutzung, Mobilität und städtischer Entwicklung“. „Ein Schlüssel-faktor im kommunalen Klimaschutz ist in Bonn die Wärmeversorgung“, erklärt Rüdiger Wagner, Umweltdezernent der Stadt Bonn. Denn rund 40 Prozent der CO2-Emissionen in Bonn entfallen auf Gebäude, davon wiederum allein 80 Prozent auf die Wärmeversorgung.

Kraftwerk verhilft Bonn zu Spitzenreiterposition bei sauberer Energiegewinnung

Ein Vergleich der Klimaschutzagentur „Klima ohne Grenzen“ unter Grundversorgern in den 20 größ-ten deutschen Städten in Deutschland hat Bonn unangefochten den höchsten Anteil Erneuerbarer Energien (61 Prozent) im Strommix und die geringsten Kohlendioxid-Emissionen pro Kilowattstun-de (191 Gramm) bescheinigt. Die moderne Gas-und-Dampfturbinen-Anlage trägt ihren Anteil dazu bei: Die Bonner Fernwärme speist sich zu 50,3 Prozent aus regenerativen Quellen, ist test iert mit einem Primärenergiefaktor von „0“ und damit nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) faktisch dem Einsatz Erneuerbarer Energien gleichgestellt. 

„Die Bundesstadt Bonn nimmt als Sitz des Klimasekretariats der Vereinten Nationen ihre besondere Verantwortung für den Klimaschutz sowohl in internationalem Rahmen als auch auf lokaler Ebene durch die Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen wahr“, resümiert Rüdiger Wagner.

 

Stadt Bonn legt Flüchtlingskonzept

 

für die weitere Unterbringung vor

 

Die Unterbringung von Flüchtlingen in Bonn hat eine neue Dimension angenommen: Waren es im Juli 2015 noch rund 1000 Menschen, die die Stadtverwaltung unterbringen musste, sind es aktuell rund 3700. Und während bisher noch ausreichend leere Gebäude zur Verfügung standen, die - mit zum Teil erheblichen Baumaßnahmen - für über 2500 Menschen hergerichtet werden konnten, mussten Ende November 2015 mangels Alternative die ersten drei Sporthallen mit Flüchtlingen belegt werden, bis zum Ende des Karnevals werden es sechs sein.

Beigeordneter Martin Schumacher, Kultur- und Sportdezernent, der derzeit auch das Sozialdezernat leitet, stellte die drei parallelen Lösungswege vor, die die Stadtverwaltung im Sinne einer "Baustein-Strategie" verfolgt: A) Kurzfristige Herstellung von (auch provisorischen) Alternativunterbringungen (auch mit Mindeststandards, falls dies erforderlich ist); B) Mittelfristige Herstellung von Unterkünften, in denen auf jeden Fall eine längere Verweildauer zumutbar ist; C) Herstellung von dauerhaftem Wohnraum (Sozialer Wohnungsbau etc.).

Kurzfristige Unterbringung von rund 1700 Flüchtlingen

Baustein A: Für die Unterbringung von bis zu 1710 Personen hat die Verwaltung Lösungsansätze, die kurzfristig geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden. Außerdem liegen bislang nur für die Einrichtung von rund 510 dieser Plätze die notwendigen politischen Beschlüsse vor. Dazu gehören unter anderem weitere 75 Plätze in der Poliklinik (bis Mitte Februar) und die stufenweise Herrichtung der Diplomatenschule voraussichtlich ab Mai (Endausbau: 400 Plätze im August). In der Schlesienstraße könnten ab September Container 180 Menschen Platz bieten, und die Verwaltung hofft nach wie vor auf die Gebäude in Schnellbauweise, die an vier Standorten Raum für 800 Flüchtlinge böten.

Zeitgleich sollen weitere Flächen des Landes und des Bundes identifiziert werden, die kurzfristig in Anspruch genommen werden könnten, und auch der Gedanke, in den Sommermonaten Zelte aufzustellen, wird inzwischen diskutiert. Sridharan: "Wir werden uns auch an die kommunalen Spitzenverbände wenden, um Lösungen zu finden." Unter anderem müsse es eine Änderung des Baurechts geben, das bisher nur zulasse, in Gewerbegebieten für drei Jahre Wohnnutzungen zu genehmigen. Selbst die Beschlagnahme von Liegenschaften wollte der Oberbürgermeister nicht mehr ausschließen, wenn es hart auf hart käme.

Mittelfristige Unterbringung durch aufwendige Herrichtung

Baustein B: Fortgesetzt wird die kontinuierliche Prüfung von Gebäuden, die mittelfristig für die Unterbringung von Flüchtlingen in Frage kommen. Dazu gehören auch Liegenschaften, die bisher als ungeeignet, weil in der Herrichtung zu aufwändig, eingestuft wurden. "Das war und ist ein laufender Prozess", so Schumacher. "Inzwischen denken wir natürlich auch über die Absenkung von Standards nach und schauen uns vor diesem Hintergrund die Liegenschaften erneut an." Er relativierte allerdings große Hoffnungen: Ein Gebäude wie das Landesbehördenhaus oder die ehemalige Pädagogische Hochschule seien – wenn überhaupt - nur mit enorm großem Aufwand bewohnbar zu machen. Gleichwohl werde die Stadt zu ermitteln versuchen, ob die Herrichtung möglich und wie hoch der Aufwand sei. Eine Liste dieser Gebäude, soweit es sich nicht um privates Eigentum handelt, ist auf www.bonn.de zu finden.

Sozialer Wohnungsbau für Bonner mit geringem Einkommen

Baustein C, die Schaffung von dauerhaftem Wohnraum, sei ein grundsätzliches Thema, so Schumacher. Es gäbe in Bonn nicht genug Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen, eine Situation, die sich durch den Zustrom der Flüchtlinge nun umso dringlicher darstelle. Auch hier soll weiter mit Nachdruck nach geeigneten Grundstücken gesucht werden. Als Beispiel nannte Schumacher das Bundesgebäude in der Villemombler Straße, in dem Flüchtlingen untergebracht werden könnten, während im hinteren Bereich die Vebowag Wohnhäuser errichten könnte.

Die Verwaltung identifiziert in engem Kontakt mit der Vebowag und privaten Eigentümern laufend Flächen, um ein mittel- bis langfristiges Konzept zu erarbeiten, das Wohnraum schafft. Dies soll dezentral und unter Beachtung stadtplanerischer Überlegungen geschehen, so dass die Integration und die Akzeptanz befördert werden. Einige der in Frage kommenden Flächen sind ebenfalls auf www.bonn.de zu finden.

Weiterer Zustrom: Weitere Turnhallen werden belegt

"Es ist kein Ende abzusehen", sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan am Montag (25. Januar) vor den Medien. "Wir müssen weiterhin mit 150 Asylsuchenden pro Woche rechnen. Bei allen Anstrengungen, Gebäude zu finden und herzurichten, wird es nicht ausbleiben, dass wir weitere Sporthallen für Flüchtlinge bereit stellen müssen. Sridharan betonte erneut, dass er den Ärger der Sporttreibenden und der Schulen verstehe. "Auch mir ist nicht wohl dabei, ausgerechnet den Bereich, der so viel zur Integration beiträgt wie der Sport, derart einzuschränken", so Sridharan. Für die nächsten Monate stünden allerdings keine Gebäude bereit, so dass auch weiterhin die größeren Sporthallen in Bonn in Anspruch genommen werden müssten.

Ab Aschermittwoch sollen nach und nach die weiteren 15 Mehrfach- bzw. Großsporthallen – von insgesamt 100 Turnhallen in Bonn – belegt werden. Ihre Gesamtkapazität von insgesamt 2700 Plätzen dürfte 18 Wochen reichen, also bis Mitte Juni.

"Das ist schmerzlich", so Schumacher. "Uns ist bewusst, dass der Schulsport an zahlreichen Schulen zum Erliegen kommt und der Vereinssport stark beeinträchtigt wird." Jetzt müssten alle zusammenrücken, um in den übrigen rund 80 kleineren Sporthallen so viel Trainingszeiten wie möglich für die Schulen und die Sportvereine zu realisieren. "Die Entscheidung, Sporthallen zu belegen, ist niemandem leicht gefallen, und sie ist auch nicht leichtfertig gefällt worden", so Schumacher.

Berechnung der Unterkunftskosten

Die Verwaltung legte auch überschlägige Rechnungen vor, welche monatlichen Kosten die verschiedenen Unterbringungsformen mit sich bringen, wo folgende Faktoren eingerechnet sind: Unterkunft und Heizung, Regelsatz 1 (sozio-kulturelles Existenzminimum/"Taschengeld"), Regelsatz 2 (Physisches Existenzminimum), Sonstiges wie Betreuung, Bewachung, Reinigung, Sozialarbeit, Ausstattung und Verwaltung. Demnach kosten die Unterbringung in einer Wohnung 840 Euro, im Hotel 1890 Euro, im Übergangswohnheim 611,80 Euro, in einer Turnhalle 1815,12 Euro und in der Ermekeilkaserne Haus 6 1305,32 Euro.

Die günstigste Variante der Unterbringung ist somit das Übergangswohnheim (ÜWH). Ursache hierfür ist die geringe Wohnfläche. Steht pro Person in einem ÜWH eine Fläche von rund 10 Quadratmetern zur Verfügung, beträgt die gesetzlich definierte Obergrenze für einen Ein-Personenhaushalt auf dem freien Wohnungsmarkt 50 Quadratmeter. Am kostenintensivsten sind Hotels, direkt gefolgt von Turnhallen. Hotels stechen durch ihre hohen Unterkunftskosten, Turnhallen durch ihre hohen sonstigen Kosten (derzeit DRK Kreisverband Bonn) für Betreuung und Bewachung heraus.

Weitere 2700 Geflüchtete bis Mitte 2016 erwartet

OB Sridharan zog ein gemischtes Fazit: "Ich unterstreiche noch einmal die Leistung aller Beteiligten in Verwaltungen und in der Zivilgesellschaft, dank der es bisher gelungen ist, die Situation in Bonn friedlich zu gestalten. Mir ist aber auch klar, dass wir jetzt in eine Lage kommen, wo viele die Einschränkungen als Zumutung empfinden. Und doch appelliere ich: Halten Sie mit uns durch und nehmen Sie uns ab, dass wir mit größtem Nachdruck daran arbeiten, die Situation erträglich zu gestalten. Und doch müssen wir uns darauf einstellen, bis zur Jahresmitte weitere 2700 Menschen unterbringen zu müssen. Da brauchen wir vor allem Solidarität auf allen Seiten."

 

Großes Weihnachtsgeschenk

für die Bonn-Poppelsdorfer Kolpingsfamilie

„Das schönste Geschenk für jeden Verein sind neue Mitglieder. Wenn diese dann auch noch Kinder und Jugendliche sind, ist die Freude doppelt groß“, so ist aus der Kolpingsfamilie Poppelsdorf zu hören. Der Kolpingsfamilie Bonn-Poppelsdorf legte das Christkind zu Weihnachten gleich zwölf große Geschenke unter den Weihnachtsbaum: Denn zwölf Kinder und Jugendliche konnten im Rahmen der Weihnachtsfeier in die Gemeinschaft der Kolpingsfamilie Poppelsdorf aufgenommen werden. David, Florian, Philipp und Sarah Bongartz, Sebastian Creutzer, Tobias und Sebastian Kron, Marc Müller-Martinez sowie Christopher, Dominik, Franziska und Katharina Molkow erhielten vom Präses der Kolpingsfamilie, Dechant Bernd Kemmerling, das Kolpingjugend-Abzeichen, das zuvor in einer Heiligen Messe, die auch für die Verstorbenen der Kolpingsfamilie gefeiert wurde, gesegnet wurden. Die Familien Bongartz, Kron und Molkow sind damit schon in der dritten Generation in der Kolpingsfamilie, die im Jahre 1930 gegründet wurde, aktiv.

Das die Aufnahme von gleich zwölf Kindern und Jugendlichen auch für das Internationale Kolpingwerk etwas Besonders ist, machte eine Delegation des Kolping-Diözesanvorstandes deutlich. Sarah Forst von der Diözesanleitung der Kolpingjugend war eigens mit einer kleinen Delegation angereist, um den Neumitgliedern zu gratulieren. Und sie war nicht mit leeren Händen gekommen. Sie hatte Frisbee-Scheiben, Plastikbecher und kleine Quitsche-Entchen, bedruckt mit dem Kolping-Logo, im Gepäck und verteilte diese an die drei Mädchen und neun Jungen.

Die Kolpingsfamilie bietet seit einigen Monaten Gruppenstunden in zwei Altersgruppen für Kinder und Jugendliche ab neun Jahren an. Unter der Leitung von Tobias Kron (Altersgruppe ab 14 Jahre) und Sebastian Kron (Altersgruppe ab neun Jahre) finden wöchentliche Gruppenstunden im Jugendraum der Pfarrgemeinde St. Sebastian statt. Außerdem sind die Kinder und Jugendlichen beim Pfarrfamilienfest und beim Straßenfest mit ihrem beliebten Entenangeln-Spiel präsent und mischen bei den Karnevalssitzungen der Närrischen Gesellen der Kolpingsfamilie kräftig mit. Auch das monatlich stattfindende Café „UDE“ (Unter Der Empore), bei dem nach der Familienmesse an St. Sebastian Kaffee und Kuchen angeboten werden, hat einen festen Platz im Terminkalender der Jugend.

Weitere Informationen über die Kolpingsfamilie Poppelsdorf, die Kolpingjugend und die Karnevalssitzung unter www.kolping.poppelsdorf.de.

 

 

Neue Mitglieder bei der Kolpingsfamilie: (v.l.) hintere Reihe: Tobias Kron, Marc Müller-Martinez, David Bongartz, Florian Bongartz, Katharina Molkow, Sebastian Kron; vordere Reihe: Sarah Bongartz, Franziska Molkow, Philipp Bongartz, Christopher und Dominik Molkow; nicht im Bild: Sebastian Creutzer                                                                                                     Foto: Karl-Heinz Kron

 Kunstvolle Krippe findet großen Anklang bei Groß und Klein

Foto: M. Rademacher

MRad. Rechtzeitig zum Weihnachtsfest präsentiert alljährlich Bestattungen Vitt in der Bonn-Duisdorfer Rochusstraße 176 in einem der Schaufenster eine große Krippe. Erwachsene sowie auch die Kinder drücken sich am Schaufenster die Nasen platt. Denn diese Krippe ist was ganz besonderes: Die Figuren sind wahre Kunstwerke, so auch alle anderen Teile dieser herrlichen Krippe.

Wie sagte eine ältere Dame richtig: „Seit vielen Jahren wohne ich in Duisdorf und noch nie habe ich es versäumt, mir in aller Ruhe die Krippe anzuschauen. Meine zwei Enkelkinder aus Bonn-Bad Godesberg sind auch in diesem Jahr wieder hier gewesen und haben sich diese wunderbare Krippe angeschaut.“

Aufmerksame Fußgänger in der Rochusstraße haben beobachtet, wie so mancher sein Smartphone gezückt und diese besondere Krippe fleißig fotografiert hat.

Ein großes Kompliment von der Bonn-Report-Redaktion an die Familie Reitelbach, die seit vielen Jahren mit ihrer kunstvollen Krippe immer wieder Groß und Klein begeistert.

Hier ein Ausschnitt-Foto von der besonderen, kunstvollen Krippe, die man gesehen haben muss!

Bonn-Report wünscht der Familie Reitelbach ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr!

 

CDU-Politiker: "Von Bonn muss auch in Zukunft

das Regierungshandeln ausgehen"

MRad. Wir haben Bonner Bürgerinnen und Bürger gefragt, was sie von dem Vorhaben des Komplettumzuges von Bonn nach Berlin halten, die die Umweltministerin Hendricks favorisiert? Keiner der Befragten war damit einverstanden. Einige halten diese SPD-Politikerin, wie sie sagten, für „bekloppt“. Eine Bedienstete eines Ministeriums sagte mit viel Wut deutlich: „Diese Frau weiß gar nicht, was das bedeuten würde, wenn die Ministerien hier abgezogen werden. Sie ist ja nicht betroffen, diese Truller. Wenn sie nicht weiß, was sie in ihrem Ministerium machen soll, dann soll sie Erbsen zählen gehen. Soll ich ihnen mal was sagen: Solche Politiker, die sollte man zum Mond schießen!“ Eine andere Frau meinte, dass die Hendricks einen “an der Waffel“ hätte. O-Ton von ihr: „Die Hendricks ist auf dem besten Weg, dass ich aus der SPD austrete, was ich auch machen werde“. Sie ist langjähriges Mitglied dieser Partei, der im Kürzel das „S“ verloren gegangen sei. Abschließend sagte sie, dass diese Politikerinnen und Politiker zu den Menschen gehören, die sich wie Stecknadeln verhalten und meinen, dass der „Kopf das Wichtigste sei!“ Von Herzlichkeit haben solche Politiker noch nichts gehört, geschweige in die Tat umgesetzt.

Fragen über Fragen aus dem Volk: "Hat diese SPD-Politikerin Hendricks nichts anderes zu tun, um dieses Thema wieder neu aufzukochen? Was will Frau Hendricks damit erreichen? Will sie die SPD noch weiter in den Keller befördern, die doch ohnehin nur noch zwischen 20 und 25 Prozent dümpelt? Denn eines ist sicher, wenn sie dieses Vorhaben weiter betreibt, und womöglich noch Erfolg hat, dann ist sie auf dem besten Wege die Bonner Wählerschaft so zu verärgern, dass demnächst bei Wahlen kein Bonner mehr einen Bissen Brot von der SPD nimmt. Ist ihr nicht genug, dass immer weniger Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gehen?"

Weiter sagten sie: "Hat sich diese Ministerin denn mal überlegt, was sie den Familien der Bediensteten der Bonner Ministerien antut? Da sind Kinder in Bonner Schulen, die ihre Freunde haben. Da sind Jugendliche, die sich in der Ausbildung befinden. Das sind junge Menschen, die in Bonn und Köln studieren, und aufgrund des knappen Wohnungsmarktes bei ihren Eltern wohnen. Es sind Tausende, die dann betroffen wären und ihr Leben völlig neu gestalten müssten. Aber das kümmert ja die SPD-Politikerin nicht im Geringsten!"

Allein, was bei einem Umzug an Kaufkraft in Bonn verloren ginge. Das wäre enorm! Die Geschäfte im kleinsten Stadtteil von Bonn, im Hardtbergbereich, hätten dann große Not! Eigentlich müssten die eigenen SPD-Politiker, so auch die Bonner CDU auf die Barrikaden gehen, wenn sie von einem solchen unsinnigem Vorhaben des Komplettumzuges hören. Über die Kosten eines Komplettumzuges von Bonn nach Berlin und über die Unterbringung der Ministerien in Berlin habe sich wohl Frau Hendricks überhaupt keine Gedanken gemacht. Was soll der deutsche Arbeiter noch alles leisten? Haben wir nicht genug Probleme mit der Unterbringung der Flüchtlinge?"

Bonn-Report hat bei Politikerinnen und Politiker aus verschiedenen Parteien mal angefragt, was sie von einem Komplettumzug von Bonn nach Berlin halten. Noch nicht alle Stellungnahmen liegen uns vor. Die CDU-Politiker unten äußern sich zuallererst.

Die CDU-Abgeordneten Claudia Lücking-Michel, Elisabeth Winkelmeier-Becker, Mechthild Heil, Peter Hintze, Norbert Röttgen und Erwin Rüddel waren sich bei einem Treffen im Deutschen Bundestag einig: Von Bonn muss auch in Zukunft das Regierungshandeln ausgehen. Im Koalitionsvertrag ist klar formuliert, dass Bonn das zweite bundespolitische Zentrum bleibt. Damit war stets auch der Verbleib der Ministerien in Bonn gemeint. Nur dann kann die Stadt mittel- und langfristig auch attraktiv für internationale Organisationen sein.

Die Abgeordneten betonten: „Die Äußerungen der Bundesumweltministerin Hendricks zum Bonn/Berlin-Gesetz sind ein klarer Bruch des Bonn/Berlin-Gesetzes, dem wir massiv widersprechen. Wir fordern sie auf, zur Rechtstreue zurückzukehren.“

 

 

 

Erwin Rüddel, Dr. Norbert Röttgen, Elisabeth Winkelmeier-Becker, Dr. Claudia Lücking-Michel, Mechthild Heil und Peter Hintze (Foto v.l.).

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Aus dem Bundesministerium des Innern des Leitungsstabes - Presse - schreibt uns Lisa Häger: "Das Gesetz zur Umsetzung des Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 zur Vollendung der Einheit Deutschlands (Berlin/Bonn-Gesetz) regelt, dass sich die Bundesministerien in Berlin und Bonn befinden. Zweck des Gesetzes ist es Grundsätze für die Verlagerung der Verfassungsorgane Bundestag und Bundesregierung in die Bundeshauptstadt Berlin zu bestimmen sowie die Wahrnehmung von Regierungstätigkeiten in der Bundeshauptstadt Berlin und in der Bundesstadt Bonn zu sichern und einen Ausgleich für die Region Bonn zu gewährleisten. Gemäß § 4 Berlin/Bonn-Gesetz sollen die Bundesministerien einen Dienstsitz sowohl in Berlin als auch in Bonn haben; der größte Teil der Arbeitsplätze der Bundesministerien soll sich in Bonn befinden. Die Sollregelung gewährt dem Bundeskanzler/der Bundeskanzlerin sowie den Bundesministern/den Bundesministerinnen organisationsrechtlich Spielraum für Anpassungen, die dem Spannungsverhältnis zwischen dem Konzept der zweiten Dienstsitze und der Notwendigkeit der Schaffung optimaler Organisationsstrukturen Rechnung tragen. Bei der Prüfung möglicher Rationalisierungs- und Effizienzpotenziale in den einzelnen Bundesministerien wird unter anderem berücksichtigt, dass durch das Berlin/Bonn-Gesetz und die darin bestimmte Förderung der Ansiedlung verschiedener - auch internationaler - Behörden, Einrichtungen und Organisationen fortdauernde Wirkungen in der Region Bonn bezweckt und damit Verhältnisse geschaffen wurden, die - zumindest in Teilen - eine dortige Präsenz der Bundesregierung nahelegen. Maßgeblich sind unter anderem auch Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (bzgl. erforderlicher Investitionen) und die Auswirkungen möglicher Maßnahmen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Weiter heißt es: "Tatsächlich befindet sich bereits der überwiegende Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesministerien in Berlin (Stand Juni 2015 - Berlin: 11.201; Bonn: 6.854). Eine vollständige Verlagerung der Bundesregierung nach Berlin erfordert eine Änderung des Berlin/Bonn-Gesetzes.

Erlauben Sie mir abschließend noch auf den Koalitionsvertrag der 18. Legislaturperiode zwischen CDU, CSU und SPD 'Deutschlands Zukunft gestalten“ zu verweisen. Dort heißt es: 'Wir stehen zum Bonn-Berlin-Gesetz. Bonn bleibt das zweite bundespolitische Zentrum.“  

 

Voss erneut zum Vorsitzenden der CDU-Mittelrhein gewählt

Die CDU-Mittelrhein hat in Bonn turnusgemäß ihren neuen Bezirksvorstand gewählt. Axel Voss (Foto) führt für weitere zwei weitere Jahre den zweitgrößten CDU-Bezirksverband in Nordrhein-Westfalen. Er wurde mit fast 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Inhaltlich befasste sich der Parteitag mit einem Positionspapier zur Flüchtlingspolitik. Axel Voss machte dabei deutlich, dass es auf allen Ebenen einer breiten Diskussion bedarf, bei der auch die Grenzen der Integrationsfähigkeit kein Tabu sein dürfen. „Deutschland und Europa sehen sich der größten Zahl von Flüchtlingen seit Ende des Zweiten Weltkriegs gegenüber.

Voss unterstrich in seiner Rede vor den 95 Delegierten aus der Region überdies die Bedeutung der Geschlossenheit der CDU nach den erfolgreichen Kommunalwahlen.

„Die hervorragenden Ergebnisse bei den meisten Bürgermeister- und Landratswahlen eröffnen eine tolle Perspektive für die Arbeit in der Region. Wir wollen vor allem das wichtige Thema der Verkehrsinfrastruktur weiter voranbringen. Überdies sind wir für die kommende Landtags- und Bundestagswahl, die beide im Jahr 2017 stattfinden werden, gut gerüstet.“

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Martina Engels Bremer und Landtagsabgeordneter Gregor Golland aus dem Rhein-Erft-Kreis sowie Martin Schenkelberg aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bernd Petelkau aus Köln gewählt.

Zudem gehören dem Vorstand als Beisitzer an: Katharina Becker (Bonn), Florian Braun (Köln), Oliver Baron (CDU Rhein-Sieg), Beate Wirth-Weigelt (Köln) und Rüdiger Scholz (Leverkusen).

 

Mieterbund-Chef Bernhard von Grünberg

kritisiert die Vonovia

Das größte Wohnungsunternehmen Deutschlands, die Vonovia SE (vormals Deutsche Annington) hat Ende November 2015 ihre außerordentlichen Hauptversammlung abgehalten. Hierbei ging es um die Übernahme des größten Konkurrenten, der Deutsche Wohnen AG. Die Zustimmung der eigenen Aktionäre war der erste Schritt auf dem Weg zur nächsten Großfusion auf dem Wohnungsmarkt.

Bernhard von Grünberg (Foto), Chef des Mieterbundes Bonn/Rhein-Sieg, sagt: „Die Vonovia, die bereits Anfang des Jahres die Gagfah übernommen hat, wird im Fall der Übernahme über 500.000 Wohnungen besitzen und weitere Zehntausende verwalten. Positive Veränderungen für die Mieter und die Wohnungsmärkte sind aus unserer Sicht jedoch nicht zu erwarten, das Gegenteil ist der Fall. Durch die angestrebte Übernahme der Deutschen Wohnen durch die Vonovia wird keine einzige Wohnung geschaffen. Das ist es aber, was wir angesichts der steigenden Mietpreise und der Aufnahmen von Flüchtlingen dringend brauchen: mehr Wohnungen! Angesichts des Transaktionsvolumens von rund 14 Milliarden Euro, einschließlich der Aufnahme neuer Kredite, erscheint es fraglich, ob der Wohnungsgigant, der über 6000 Wohnungen in Bonn besitzt, seine kürzlich erfolgte Ankündigung, erstmalig auch in größerem Umfang neu bauen zu wollen, tatsächlich einhalten kann. Im Gegenteil: Denn die angestrebte Fusion könne Nachteile für die Mieterinnen und Mieter bedeuten. Die Übernahme der Deutsche Wohnen wird den Druck zur Kostensenkung einerseits und Steigerung der Einnahmen andererseits erhöhen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn anschließend die Mieten steigen.“

Mieterbund-Chef von Grünberg meint weiter: „Ein negatives Vorbild ist die Vonovia auch in der Frage der Umgehung der Grunderwerbsteuer. Ganz offen erklärt der Vorstand in der Einladung zur Hauptversammlung, wie die Fälligkeit der Grunderwerbssteuer umgangen werden soll. Nach eigenen Angaben schleust das Unternehmen so einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag an der Finanzbehörde vorbei. Das ist zwar augenblicklich legal, aber dennoch ein Skandal! Der Wachstumskurs der Vonovia ist aber auch aus anderen Aspekten kritisch zu bewerten. So wird unternehmensseitig behauptet, die Größe mache sich auch für die Mieter bezahlt, da Dienstleistungen und Materialien durch die großen Wohnungsunternehmen günstiger eingekauft werden könnten. Wir stellen jedoch fest, dass die Mieten und Betriebskosten weiter steigen, insbesondere bei Modernisierungen bittet das Unternehmen die Mieter zur Kasse. Aber auch bei den Betriebskosten finden sich immer neue Kostenpositionen, die aus unserer Sicht zweifelhaft sind." 

Der Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg meint, dass das „Unternehmen auch weiterhin seinen Wachstumskurs zu Lasten der Mieterinnen und Mieter finanzieren wird. Daher schließen wir uns den Forderungen des bundesweiten Vonovia-Aktionsbündnisses (Zusammenschluss aus Mietervereinen und -initiativen) an und fordern unter anderem vom Unternehmen: 1. Eine energetische und altengerechte Erneuerung der Wohnungsbestände, ohne dass es zu finanziellen Überlastungen und Verdrängungen der Mieterinnen und Mieter kommt und 2. korrekte, transparente und rechtzeitig belegte Betriebskostenabrechnungen.“

 

 SPD setzt sich für die Bebauung des Geländes

der Gallwitz-Kaserne ein

MRad. Wie von der SPD-Stadtverordneten Gabi Mayer (Foto) zuhören ist, steht der Bebauungsplan der Gallwitz-Kaserne auf der Tagesordnung für die kommende Sitzung der Hardtberger Bezirksvertretung.

Unter fachkundiger Leitung der Stadtverwaltung Bonn hatten sich Gabi Mayer und die beiden SPD-Bezirksverordneten Gisbert Weber (Foto links) und Dominik Loosen (Foto rechts) auf dem Kasernengelände getroffen, um letzte offene Fragen zu klären.

Wegen des 16-Meter-Gefälles und der Entwässerung, des Verlaufs der Straße durch das Gelände, konnten die SPD-Politiker Dominik Loosen und Gisbert Weber ihre Fragen mit der Verwaltung klären. „Das festgelegte erhöhte Niveau für das Erdgeschoss der dortigen Bebauung trägt ebenfalls der Hangsituation ausreichend Rechnung. Der Rückstaukanal wird den Kanal in der Villemombler Straße entlasten“, betont der Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Loosen.

Rund 450 Wohneinheiten sollen dort entstehen. Nach der Berechnung der SPD-Politiker wäre das Wohnraum für rund 1200 Bürger, der, wie Frau Meyer zum Ausdruck brachte, “dringend benötigt“ werde. „Deshalb sind wir froh zu hören, dass es mehrere ernsthafte Angebote gibt, um dieses Vorhaben zu realisieren“, betonte die Stadtverordnete Mayer.

 

Mieterbund-Chef von Grünberg:

"Zu Beschlagnahmungen gibt es keine Rechtsgrundlage"

MRad. Nach dem der parteilose Bürgermeister von Nieheim, Rainer Vidal, im Fernsehen klar zum Ausdruck brachte, dass er Mieterinnen und Mieter der städtischen Wohnungen gekündigt habe und dort hinein Flüchtlinge einquartieren wolle, kommt hierzulande immer mehr Sorge auf, dass beispielsweise die Deutsche Annington und andere Immobilien-Haie ebenfalls so verfahren könnten. Dieser nicht vorbildliche Bürgermeister hat schlicht und einfach als Stadtoberhaupt Eigenbedarf angemeldet.

Wir erhielten und erhalten noch immer zahlreiche Mails in der Redaktion zu diesem Thema, gerade von älteren Mieterinnen und Mietern der Annington, die mehr als 45 Jahre in den Wohnungen leben. Eine besorgte Mieterin, die große Angst hat, dass die Annington ebenfalls Eigenbedarf anmeldet, schreibt: „Wenn ich wegen der Flüchtlinge aus der Wohnung geworfen werde, wo soll ich denn hin? Es gibt doch heute keine bezahlbaren Wohnungen mehr. Die Wohnung habe ich doch in den vielen Jahren so hergerichtet, dass ich mich in ihr wohl fühle. Ohne das mir die die Annington einen Pfennig dazu gegeben hat. Und nun soll ich raus?“ Wie weiter zu lesen ist in ihrer Mail, sei sie auch nicht mehr "ganz gesund" und könne auch "nicht mehr richtig laufen". Sie habe nächtelang nicht mehr richtig schlafen können. Ähnliche Mails erhalten wir in der Bonn-Report-Redaktion fast täglich, wo wir um Hilfe gebeten werden.

Inzwischen konnten wir alle Leserinnen und Leser, die uns in dieser Angelegenheit geschrieben haben, beruhigen. Denn dazu haben wir einen kompetenten Mann in Mietangelegenheiten befragt, und zwar den Chefs des Mieterbundes Bonn/Rhein-Sieg, Bernhard „Felix“ von Grünberg, ein lang erfahrender Experte in Sachen Wohnungsangelegenheiten. Er schreibt uns: „Dieses Gerücht ist absoluter Unsinn. Zu Beschlagnahmungen gibt es keine Rechtsgrundlage. Es gibt auch von keinem Politiker eine Bemühung sowas einzurichten. Das Gerücht wird von Rechtsradikalen gestreut, um die Menschen gegen Flüchtlinge aufzuwiegeln. Vielleicht verwechseln die Leute das auch mit dem in Bonn geltenden Zweckentfremdungssatzung, die beinhaltet, dass der Leerstand von Wohnungen über drei Monate von der Stadt genehmigt werden muss.“

Wir bedanken uns bei Herren von Grünberg für seine klare Stellungnahme zu diesem heiklen Thema, was vielen Bürgerinnen und Bürgern in Bonn und anderswo schlaflose Nächte bereitet hat.

Bonner Hardtberg-Gymnasium ausgezeichnet

Das Hardtberg-Gymnasium hat nach eingehender Prüfung durch eine Jury der Unfallkasse NRW den begehrten Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ erhalten. Bei einer feierlichen Veranstaltung in der Philharmonie in Essen überreichte die Schulministerin, Sylvia Löhrmann, den hoch dotierten Preis an 46 Schulen von 228 Bewerbern in NRW.

„An Ihrer Schule ist uns das angenehme und konstruktive Klima zwischen allen Beteiligten besonders positiv aufgefallen“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Beteiligung der Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte an Entscheidungen werde konsequent als gesundheitsförderndes Gestaltungsprinzip im Schulleben eingesetzt. Die Jury der Unfallkasse bescheinigt hier dem HBG eine hervorragende Entwicklung und Umsetzung seiner Konzepte.

„Bei der Schulprogrammentwicklung steht in vielen Bereichen die Gesundheitsförderung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte im Vordergrund“, sagt Inge Stauder (Foto), Schulleiterin des Hardtberg-Gymnasiums. In der Vergangenheit wurde auch eine systematische Feedbackkultur eingerichtet, die dem Hardtberg-Gymnasium entscheidende Impulse zur Unterrichts- und Schulentwicklung gegeben hat, zum Beispiel bei der Neufassung eines umfassenden Beratungskonzepts.

Ausgezeichnet wurde das Hardtberg-Gymnasium auch für die Gestaltung der Schulräumlichkeiten und des Außenbereichs mit den vielfältigen Spielmöglichkeiten und dem Schulgarten.

„Dieser Preis spornt uns dazu an, Gesundheitsförderung nachhaltig in allen schulischen Strukturen noch stärker zu verankern“, versichert Inge Stauder. In der Zukunft sollen das Angebot der Cafeteria und der Mensa sowie die Arbeitsbereiche für die Lehrkräfte verbessert werden.

„Die Qualität des Unterrichts hängt auch immer von einer guten Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und des Lehrpersonals ab“, betont auch der Leiter der Arbeitsgruppe „Gesundheit“, Carsten Dittmer. Eine gesunde Schule trägt zum erfolgreichen Lernen und zur Gestaltung einer humanen Schule bei ganz im Sinne des Festredners bei der Preisverleihung, Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie an der LMU in München.

 

Bahnübergang an den Weck-Werken teuer

und unübersichtlich

MRad. Was sich so manchmal die Verkehrsplaner einfallen lassen, schreit zum Himmel! Das sieht man hier am Bahnübergang der Firma Weck in Bonn-Duisdorf. Das Ganze hätte man preiswerter und übersichtlicher machen können, so die Meinung zahlreicher Leserinnen und Leser. Ein Leser, der nicht genannt werden möchte, schreibt: „Also, wenn man von Duisdorf kommend über den Bahnübergang Richtung China Restaurant oder auch zurück in Richtung Duisdorf fahren möchte, dann ist das schon sehr gewöhnungsbedürftig.“ Der Leser hat den Bahnübergang mit dem Fahrrad überquert und musste feststellen, dass er nicht aus der Richtung des China-Restaurants kommend, auf den Fahrradweg längs der B56-Richtung nach Duisdorf kommen konnte. Er musste genauso, wie die Autos, hinter dem Hellweg die Straße in Richtung des Duisdorfer Bahnhofs fahren.                                                                                                                                                                                              Foto: Bonn-Report

Junge Flüchtlinge werden Dauerthema im Bonner Schulausschuss

 

Der Zustrom von Flüchtlingen nach Bonn hält an, es werden viele weitere Flüchtlinge in Bonn erwartet. Darunter auch zahlreiche Kinder und Jugendliche, die zum Teil auch ohne erwachsene Begleitung nach Bonn gekommen sind.

Frau Paß-Weingartz der Grünen: "Die Kinder und Jugendlichen bedürfen besonderer Unterstützung, vor allem benötigen sie Schulplätze. In Bonn sind zwar viele internationale Klassen eingerichtet worden, diese scheinen aber immer noch nicht auszureichen. Deshalb soll jetzt in jedem Schulausschuss über die Situation von jungen Flüchtlingen berichtet werden, wie viele noch ohne Schulplatz sind, welche Maßnahmen angedacht sind und auch außerschulische Maßnahmen organisiert werden können, damit eine reibungslose Integration erfolgen kann."

An Frau Paß-Weingartz wird immer wieder herangetragen, dass Jugendliche monatelang ohne Schulplatz oder Förderung seien, obwohl sie unter die Schulpflicht fallen.

Mit der öffentlichen Berichterstattung will Paß-Weingartz erreichen, dass der Druck auf alle Schulen wächst, sich für Flüchtlinge zu öffnen.

Als MP3 hier ...

www.gruene-bonn.de

 

SPD dankt Amt für Stadtgrün

 

Bagger rollen, Heckenscheren klappern, Rasenmäher röhren – der Spielplatz am Birkenweg in Röttgen verwandelt sich unter den Händen der Mitarbeiter des Amts für Stadtgrün in nur zwei Tagen vom Unkraut-Dschungel zum Spielparadies. Dafür dankt Elisabeth Zaun, sachkundige Bürgerin und zuständig für Röttgen und Ückesdorf, den städtischen Mitarbeitern ganz herzlich!

Eine Anwohnerin hatte Elisabeth Zaun auf den ungepflegten und verwucherten Zustand des Spielplatzes aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit der Mitarbeiterin vom städtischen Spielplatztelefon stellte die Sozialdemokratin dann fest, dass der Spielplatz tatsächlich dieses Jahr aufgrund eines kleinen Missverständnisses auf der Liste der zu betreuenden Spielplätze fehlte.

„Das kann passieren“, findet Elisabeth Zaun. Umsomehr lobt sie, was danach passierte: „Fünf Mitarbeiter mit zwei Baggern und zwei Transportern sind sofort angerückt und haben den Spielplatz mit Hochdruck auf Vordermann gebracht. Die Röttgener Pänz wird das freuen und ich bedanke mich ganz herzlich bei den Mitarbeitern, die trotz Personalmangels und Urlaubszeit die Pflege des Spielplatzes spontan auf die Prioritätenliste gesetzt haben.“

Foto: Thomas Kützemeier

 

Dual-Ticket nun auch für Studierende der

Abendrealschulen und Weiterbildungskollegs

 

Im Pressedienst von Renate Hendricks und Bernhard „Felix“ von Grünberg heißt es: „Eigentlich gibt es eine Gesetzeslücke, nach der die Studierenden des Zweiten Bildungsweges kein Anrecht auf ein Schülerticket/Dual-Ticket – das sog. ‘Schokoticket’ - haben. Obgleich die Mehrheitsfraktionen im Landtag bemüht darum sind, diese Lücke noch in dieser Legislaturperiode zu schließen, führt die Situation aktuell vielfach zu Problemen für die jungen Menschen. Denn viele der Studierenden erhalten staatliche Unterstützung (Bafög, Hartz IV und/oder bestreiten ihren Lebensunterhalt durch geringfügige Arbeitstätigkeiten), so dass sie nicht oder kaum in der Lage sind, eine Monatskarte zu zahlen, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule zu fahren. Die Folge ist, dass leider immer mehr Studierende beim „Schwarzfahren“ erwischt werden und damit in eine noch schwierigere Situation hineinrutschen.“

SPD-Politikerin Hendricks sagt: „Umso mehr ist der Abendrealschule und dem Verkehrsverbund Rhein/Sieg zu danken, dass sie einen Weg gefunden haben, auch Studierende der Weiterbildungskollegs und der Abendrealschulen ab dem kommenden Schuljahr mit einem Dual-Ticket zu versorgen.“ Und SPD-Mann Bernhard „Felix“ von Grünberg betont: „Es war ein langer, aber konstruktiver Prozess, den ich in mehreren Verhandlungsrunden begleitet habe. Aber man sieht, wo ein Wille ist, da gibt es auch einen Weg. Ich gratuliere allen, die sich hier mit Engagement eingesetzt haben und nach Lösungen, statt nach Problemen gesucht haben. Damit beginnt in Bonn eine neue Ära für die Studierenden.“

 

Luftqualität muss besser werden

 

Die GRÜNE Bezirksvertretungsfraktion der BV Bonn begrüßt die Anstrengungen der Stadtverwaltung, um die Luftqualität in Bonn stetig zu verbessern. Die von der Bezirksregierung Köln im Rahmen des Luftreinhalteplans vorgeschlagenen Maßnahmen sind in Teilen unbequem, aber auf jeden Fall überdenkenswert.

Bereits zahlreiche Maßnahmen aus der Vergangenheit haben gegriffen, um eine Verbesserung der Bonner Luftqualität zu erzielen. Dazu zählt unter anderem die Einrichtung der Umweltzone, wie auch das Jobticket zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

„Das Jobticket nutzen heute wesentlich mehr Menschen als vor wenigen Jahren noch. 2006 entschieden sich für das Ticket ca. 50 000 Personen. Heute sind es ca. 64 000. Das ist ein Erfolg. Wir hoffen, dass sich dies in den kommenden Jahren noch steigern lässt. Wir sind entsprechend dem Luftreinhalteplan verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um alle Grenzwerte einzuhalten. Im Feinstaubbereich erfüllen wir die Norm. Nun müssen im Sinne unserer Gesundheit weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Luftqualität zu verbessern. Dazu zählen in erster Linie intelligente Verkehrskonzepte, denn insbesondere Dieselfahrzeuge und LKWs bereiten der Stadtluft Probleme. Daher setzen wir uns vehement für den weiteren Ausbau des Radverkehrs ein“, so der Sprecher der Grünen Bezirksvertretung Bonn Paul-G. Pohlmann.

Der Bonner Rolf Beu, GRÜNER Fraktionsvorsitzender im Regionalrat bei der Bezirksregierung Köln: "Die Kritik der IHK an den Vorschlägen der Bezirksregierung verwundern nicht. Wer diese Vorschläge aber ablehnt, muss auch Alternative aufzeichnen, die die Ziele ebenfalls erreichen lassen. Ein 'weiter so wie bisher' geht auf jeden Fall nicht! Wenn die Industrie- und Handelsvertreter weiterhin einen Kampf für alte Braunkohlekraftwerke, den größten republikweiten Verschmutzern führen, mit Forderungen, wie nach dem Ennert-Aufstieg zusätzlichen Schwerlastverkehr anlocken und alle innovativen Vorschläge als angeblich wirtschaftsfeindlich ablehnen, dann laufen sie Gefahr, aus dem Rheinland die dreckigste und ungesundeste Region weit und breit zu machen." 

 

Fenja Wittneven-Welter: „Oberkassel gibt beste Beispiele

für bürgerschaftliches Engagement“

 

 

„Oberkassel gibt beste Beispiele für bürgerschaftliches Engagement“, so resümiert Fenja Wittneven-Welter den Spaziergang in ihrem Wahlkreis Oberkassel, den sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe Heimvorteil(e) der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn organisiert hat. Die Eindrücke der Besuchergruppe, zu der Bürger und Bürgerinnen, der Beuler Bezirksbürgermeister Ralf Laubenthal sowie Peter Ruhenstroth-Bauer, Kandidat für das Oberbürgermeisteramt, gehörten,  waren entsprechend vielfältig.

Zunächst war Halt am Oberkasseler Fußballplatz (Foto). Vertreter des Vorstands des Oberkasseler Fußballvereins, Guido Lütz (Organisationsleiter, Baubeauftragter Materialhaus), Dietmar Burtscher (2. Geschäftsführer) und Andreas Kausch (Sportlicher Leiter) zeigen den Kunstrasenplatz, auf den 600 Mitglieder, mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche, lange gewartet haben. Ein tolles Beispiel für das Engagement des Vereins ist auch der Bau des Materialhauses, in den neben einem städtischen Zuschuss viele Stunden eigener Arbeit und Spenden einfließen. Peter Ruhenstroth-Bauer, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, der die Stadtverordnete begleitet: „Oberkassel hat total aktive Bürger und Bürgerinnen, die sich ehrenamtlich engagieren und das Leben des Ortes so verbessern.“

Nächster Stopp war dann am Alten Rathaus, Wahrzeichen Oberkassels und heute Kulturzentrum. Die Stadtverordnete und ihre Gäste treffen Clara Duncker von AGORA e.V. Diese zeigt die Räume. Von Sebastian Freistedt, Vorsitzender des Heimatvereins, erfährt die  Besuchergruppe, dass durch die gute Zusammenarbeit zwischen AGORA und Heimatverein das Rathaus erhalten bleiben und mit neuem Leben erfüllt werden konnte. Heute ist es Ort für Geschichte, Musik, Tanz, Kunst.

In weiteren Gesprächen erfahren die Stadtverordnete und der Oberbürgermeisterkandidat, dass die Geschäftswelt in Oberkassel funktioniert und noch ein eigenständiges Versorgungszentrum besteht. „Schwierig für die Geschäftswelt ist dort allerdings ausreichend Parkplätze vorzuhalten, beziehungsweise zu finanzieren und leider wird auch in Oberkassel bezahlbarer Wohnraum immer knapper“, nimmt die Stadtverordnete Wittneven-Welter Herausforderungen für das politische Handeln mit.

 

Plan übernimmt Erdbebenkoordination in Gebirgsdistrikt

 

Plan International weitet seine Nothilfe in Nepal auf das abgelegene Gebirgsdistrikt Dolkha aus. Obwohl die Region nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu zu den am schwersten getroffenen Gebieten des Landes zählt, hat dort bislang keine internationale Organisation koordinierend Hilfsmaßnahmen gestartet. Plan International eröffnete in Dolkha ein Verbindungsbüro und richtete Lagerstätten ein. Rund eine Woche nach dem Erdbeben der Stärke 7,8 organisiert das Kinderhilfswerk zusammen mit Partnerorganisationen die weitere humanitäre Hilfe in Dolkha. „Je mehr Plan in die entlegenen Regionen vorrückt, desto deutlicher wird die wirkliche Not der Kinder und ihrer Familien. Wir stehen hier erst am Anfang unserer Arbeit“, warnt Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland.

Im Distrikt Dolka sind 80 Prozent der Häuser zerstört. Heute Mittag startete ein von Plan begleiteter Sonderflug in das Erdbebengebiet. Mit diesem ersten Schritt werden Planen und Decken sowie Zelte, Wasserkanister, Spaten und Spitzhacken für 1.500 Familien bereitgestellt.

Das nepalesische Bildungsministerium hat angekündigt, am 15. Mai 2015 alle Schulen im Land wiedereröffnen zu wollen. Plan International unterstützt dieses Vorhaben und übernimmt die Koordination der Zurück-in-die-Schulen-Kampagne in den Distrikten Dolkha, Sindhuli und Makwanpur. Über den Schulbesuch bekommen die traumatisierten Kinder neben Bildung auch Sicherheit, Schutz, Stabilität und ein Stück Alltag zurück. Zudem haben sie die Möglichkeit, über das Erlebte zu sprechen und es zu verarbeiten.

Die Soforthilfe von Plan International kann über den Nothilfe-Fonds unterstützt werden:

Plan International Deutschland e.V. Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE86 2512 0510 0009 4449 44, BIC: BF SW DE 33 HAN, Stichwort: „Erdbebenhilfe Nepal"

 

 

17 Millionen Euro für den Ausbau der UN-Stadt Bonn

 

Das Bundeskabinett hat im Nachtragshaushalt 2015 zusätzlich 17 Millionen Euro für den weiteren Ausbau der UN-Stadt Bonn beschlossen. Die Mittel sind für die zusätzliche Förderung des Konferenzzentrums für die Vereinten Nationen in Bonn (WCCB) vorgesehen.

„Eine weitere gute Nachricht für Bonn aus den Haushaltsberatungen der Bundesregierung“, betont SPD-Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber. Kelber weiter: „Das WCCB hat lange genug für schlechte Nachrichten gesorgt, jetzt muss es sich endlich als neues, leistungsfähiges Konferenzzentrum für die Vereinten Nationen beweisen. Es ist gut, dass die Bundesregierung dies unterstützt und damit den UN-Standort Bonn weiter stärkt“.

Schaumburg wurde zum

neuen CDU-Ortsverbandsvorsitzenden gewählt

 

Vor der Vorstandsneuwahl erklärte anlässlich der CDU-Mitgliederversammlung der bisherige Vorstandsvorsitzende, Bernhard Schekira, warum er nicht mehr als Vorsitzender kandidiere: „Ich wurde im September letzten Jahres zum Vorsitzenden der CDU-Hardtberg gewählt und fühle mich diesem Amt auch verpflichtet, zudem ist es guter Brauch in der CDU keine Ämter zu häufen“. Überdies sei es nach zehn Jahren an der Zeit, einem jüngeren Platz zu machen. Er sei aber bereit dem neuen Vorstand als Beisitzer zur Verfügung zu stehen und werde auch weiter als Bezirksverordneter im Hardtberg die Interessen der Bürgerinnen und Bürger engagiert vertreten. Bernhard Schekira (Foto links) hat den Staffelstab an Enno Schaumburg (Foto rechts) übergeben. Wie man hören konnte, waren die Mitglieder mit der Arbeit des bisherigen Vorstandes hochzufrieden.

Enno Schaumburg wurde mit klarer Mehrheit zum Vorsitzenden des Ortsverbandes gewählt. Er betonte: „Ich freue mich sehr, dass die Arbeit des bisherigen Vorstands so von den Mitgliedern geschätzt wird und bedanke mich für das Vertrauen, das die Parteibasis mir für die neue Aufgabe entgegenbringt“.

Der neue Vorsitzende, Enno Schaumburg, der schon seit Jahren im Vorstand der CDU-Duisdorf mitarbeitet, stellte als Kandidat für das Amt des Vorsitzenden seine Ideen für das laufende Jahr vor. Schaumburg hob hervor: „Auch in diesem Jahr wird die CDU-Duisdorf wieder mit vielen Aktionen ihre Bürgernähe unter Beweis stellen. Insbesondere geht es darum, für die CDU ein gutes Wahlergebnis bei der bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl zu erzielen und den Chefsessel im Bonner Rathaus zurückzuerobern“. Die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Duisdorf zeigten sich für die bevorstehenden Aufgaben sehr zuversichtlich.

Seine Stellvertreter sind, wie in den Vorjahren, die Bezirksverordnete Sabine Kramer und der Bezirksverordnete Herbert Frohn. Als Beisitzer wurden Christopher Klima, Bert Moll, Susanne Plötz, Rüdiger Plumhoff und Maria Vianden bestätigt. Die Riege der Beisitzer wurde mit der Wahl von Bernhard Schekira und Tillmann Verbeek komplettiert. Als Organisationsleiter kümmert sich Helmut Buß weiter um die Veranstaltungen der Duisdorfer CDU.

 

Auf zu SEA LIFE!

 

Die „Herren der Tinte“ bringen Farbe nach Königswinter

 

Die Tinte des einen wurde früher zum Färben von Fotopapier genutzt, der andere kann seine Hautfarbe wechseln und ist sehr intelligent, während der Dritte bereits seit über 500 Millionen Jahren auf der Erde lebt.  Die Rede ist von Oktopoden, die seit gestern die neuen Bewohner der Sonderausstellung „Oktopus Höhle“ im SEA LIFE Königswinter sind. 

Nun heißt es: „Krake und Co. sagen Hallo“ im SEA LIFE Königswinter! Alle Baumaßnahmen sind abgeschlossen, die Tiere haben Quartier bezogen, und sind bereit, sich den Besuchern zu präsentieren. Neben Nautilus und Sepia ist der imposanteste Neuankömmling zweifelsohne der „Pazifische Riesenkrake“, der einen Durchmesser von bis zu vier Metern erreichen kann. Und neben blauem Blut faszinieren die Tiere mit drei Herzen, einer Speiseröhre, die durchs Gehirn führt und einem unglaublich intelligenten Spieltrieb.

Damit dieser Spieltrieb direkt einmal auf die Probe gestellt wird, legten sich unsere kleinen Gäste aus dem Königswinterer Kindergarten „Hasensprung“ richtig ins Zeug und bastelten kleine Würfel aus Plastiksteinen, in denen die Lieblingsspeise, Krebstiere, für die Oktopoden serviert wurde. „Kraken sind außerordentlich schlau und lernfähig. Sie können verschlossene Behälter problemlos öffnen und finden sich sogar in Labyrinthen zurecht. Für einen Oktopus ist es überhaupt kein Problem, sich sein Futter aus dem konstruierten Behälter zu holen“, erklärt Tom Lau, biologischer Leiter des SEA LIFE Königswinter.

Nach der Eröffnungszeremonie hatten die Besucher natürlich noch genügend Zeit, um dem Biologen ihre Fragen zu stellen. Warum haben Oktopoden drei Herzen? Kann man mit der Tinte der Oktopoden wirklich schreiben? Und: Wie ist das bei Kraken eigentlich mit der Paarung? Für alle Besucher, die ebenfalls auf die Antworten gespannt sind und die Neuankömmlinge in der  „Oktopus Höhle“ gerne einmal persönlich kennen lernen möchten, hat das SEA LIFE täglich ab 10 Uhr geöffnet.

 

Großes Lob für Elektrobus des Herstellers Bozankaya

 

Rund 25.000 Fahrgäste haben die vergangenen Wochen genutzt, um mit dem Elektrobus auf den Buslinien 606 und 607 zu fahren, um, wie von Fahrgästen natürlich gewünscht, zu einem Fahrtziel in Bonn zu kommen, aber vielfach auch, um die neue Technik „Elektromobilität“ zu erleben. SWB-Bus und Bahn hat in einer rund vierwöchigen Testphase einen 12-Meter-Elektrobus des Herstellers Bozankaya getestet – mit sehr guten Resultaten. 
Am Freitag, 13. März, hatte der Elektrobus auf seiner vorerst letzten Fahrt auf der Buslinie 607 nochmals unter Beweis gestellt, dass er diese als Referenzlinie ausgewählte Strecke problemlos bewältigt. Selbst auf der Bergstrecke vor dem Malteser Krankenhaus konnte der Bus noch beschleunigen. Die auf dem Elektrobus eingesetzten Fahrer haben das Modell übereinstimmend als sehr gut bewertet. Sie beurteilen den leisen Antrieb, das ruckfreie Bremsen und Anfahren und insgesamt die guten Fahreigenschaften als durchweg positiv. Wie auch die Kunden, die vor allem die geräuscharme Fahrt mit dem Elektrobus geschätzt haben.

Der Testbus geht nun an den Hersteller zurück. Insgesamt hat SWB-Bus und Bahn bislang vier Elektrobusmodelle von drei verschiedenen Herstellern auf Tauglichkeit und Funktionalität getestet. Während allen Tests hatten auch die Bonner Bürger Gelegenheit, sich selbst ein Bild von Elektromobilität und E-Fahrzeugen zu machen. Die Testfahrzeuge sind in Bonn mit dem SWB-Ökostromprodukt BonnNatur Strom angetrieben worden. Der Lieferant des Ökostroms, MannEnergie aus dem Westerwald, ist mit dem „Grüner Strom Label e.V.“ in Gold zertifiziert. Die Busse sind in Bonn somit CO-2-frei angetrieben worden. E-Busse würden in Bonn somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

SWB-Bus und Bahn setzt sich seit drei Jahren intensiv mit dem Thema „Elektromobilität“ auseinander, überzeugt davon, das gerade Busliniennetze prädestiniert für eine Umstellung von der Dieseltechnik auf Elektromobilität sind. Busliniennetze lassen die Kalkulation von Energieverbräuchen zu, da Linienwege, Einsatzzeiten und Verbräuche exakt definiert sind. SWB-Bus und Bahn hat in einer Studie die mögliche Umstellung des Busnetzes auf Elektromobilität prüfen lassen, mit dem Ergebnis, dass das Busnetz mit Ausnahme des Airportbusses grundsätzlich geeignet sei für einen Komplettumstieg. Die Praxistests mit den vier Elektrobussen haben diese theoretischen Überlegungen ergänzt. Das Nahverkehrsunternehmen wird dieses Projekt intensiv weiter verfolgen.

 

Fördersätze für Offene Ganztagsschulen werden zusätzlich

um rund 6,6 Millionen angehoben

 

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Renate Hendricks und Bernhard „Felix“ von Grünberg freuen sich, dass es nunmehr nach Einigung mit den Kommunalen Spitzen gelungen ist, ab dem kommenden Jahr in NRW die Fördersätze für die Offene Ganztagsschule im Primarbereich (OGS) anzuheben. Mit der Indexierung wird es möglich, eine  langfristige und dauerhafte Finanzierung verlässlich zu gestalten. Im Jahr 2015 werden die Landesfördermittel zunächst in zwei Schritten um drei Prozent steigen. Ab 2016 werden die Fördersätze dann jährlich um 1,5 Prozent dynamisiert. Damit stellt das Land insgesamt im kommenden Jahr für die Tarifsteigerung im OGS-Bereich rund 6,6 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Die geplante Indexierung soll auch beim kommunalen Anteil vorgenommen werden. Dem haben die Kommunalen Spitzen zugstimmt. Von Grünberg und Hendricks sehen, dass auf diese Weise die pädagogische Qualität der OGS in Bonn weiterhin gesichert werden kann.

Aus Sicht der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn ist im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Chancengleichheit aller Kinder ein forcierter Ausbau der OGS angezeigt. Jedes Kind, das die OGS besuchen will, muss einen Platz erhalten. „Wir freuen uns über mehr Geld vom Land. Nun muss auch im investiven Bereich des städtischen Haushalts zusätzliches Geld in die Hand genommen werden für die Anschaffung von multifunktionalem Mobiliar für Klassenräume und bauliche Erweiterungen“, betont Gieslint Grenz, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

 

Krake und Co. sagen "Hallo"!

 

Riesige Schlangen auf der Strecke von Bayern an die Ostsee - beim Gedanken an die Osterferien hat man auch gleich kilometerlange Staus auf der A7 und Co im Kopf. Diesmal allerdings sind zwei zwei Meter lange Boa constrictor gemeint, auf dem Weg von München nach Timmendorfer Strand - ins SEA LIFE Großaquarium. Doch das sind nicht die einzigen Tiere mit einem neuen Zuhause, denn die größte Aquarienkette der Welt investiert in diesem Frühjahr nicht nur in den Standort an der See, sondern auch in sieben weitere SEA LIFE Niederlassungen Deutschlands - und zwar insgesamt weit über zwei Millionen Euro.

Eigentlich erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Boas ja von der West- bzw. Ostküste Mexikos über ganz Zentralamerika bis nach Argentinien - für diese beiden Exemplare allerdings geht es von der Reptilienauffangstation München ins SEA LIFE Timmendorfer Strand. Natürlich auf artgerechte Weise in einem gemütlichen Schlangenbehälter auf der Ladeflache eines VW Caddy. „Sorgfältige Planung und langjährige Expertise im Transport von Meerestieren machen es uns möglich, zufriedene Tiere wohlbehalten von A nach B zu bringen sowie lange Erholungsphasen nach dem Transport zu vermeiden“, erklärt Biologe und Chef-Aquarist, Jens Hirzig, aus dem SEA LIFE Timmendorfer Strand. Und es sind noch mehr farbenfrohe SEA LIFE Transporter unterwegs, denn auch die Großaquarien in Berlin, Hannover, Königswinter, Konstanz, Oberhausen und Speyer erwarten neue Bewohner.

Das SEA LIFE Königswinter beispielsweise freut sich auf die Ankunft der neuen Sonderausstellung „Oktopus Höhle“, während die anderen jährlich wechselnden Sonderausstellungen „Abenteuer Schildkröte“, „Bucht der Seesterne“ und „Invasion der Krebse“ derzeit jeweils in einem der anderen deutschen SEA LIFE Großaquarien installiert werden. Im Königswinterer Großaquarium erkundet schon bald eines der faszinierendsten Tiere, die Pazifische Riesenkrake, sein neues Zuhause. Zusammen mit dem Nautilius, den es bereits seit über 500 Millionen Jahren gibt und dem Tintenfisch, dessen Tinte früher zur Färbung von Fotopapier genutzt wurde,

ziehen sie ab Mitte März in Ihr neues Reich ein.    

„Studien zeigen, dass durch Zugang zu den Tieren Empathie entsteht, die das Engagement für den Erhalt der Meere fördert“ begründet SEA LIFE Pressesprecherin Carina Zottl den Ansatz möglichst vielen Menschen viele verschiedene Tiere näher zu bringen. „Denn was ich kenne und schon mal gesehen habe, das mag ich auch schützen!“ so Zottl weiter. Deshalb investiere die SEA LIFE Deutschland GmbH als Teil der weltweit größten Aquarienkette auch mehr als zwei Millionen Euro in die neuen Ausstellungsbereiche – samt Hunderter faszinierender Tiere, wie Schlangenhalsschildkröten und Seespinnen, sowie Dornenkronenseestern und Sepien.

Etliche Meter Kabel und Rohre sowie Duzende Quadratmeter Acrylglas werden dazu verbaut und Tausende Liter Wasser in neue Becken aller Art gefüllt. Zylindrisch, quadratisch und rund, mit Guckloch oder Tunnel - die Perspektiven in jedem SEA LIFE sind so zahlreich wie fantastisch, genauso wie die Bewohner hinter den Scheiben. Insgesamt 24.000 Tiere sind in den acht Standorten der Aquarienkette zu Hause und die SEA LIFE Experten investieren weit mehr als nur Geld in das Wohl derselben: Wissen, Herzblut, viel Liebe und nicht zuletzt ein unermüdliches Engagement in Sachen Auf- und Nachzucht - vor allem von einheimischen oder bedrohten Tierarten.

Doch zurück zu den Schlangen: Wer keine Lust hat, sich an einer solchen hinten anzustellen, der sollte seine Eintrittskarten auf www.sealife.de online kaufen, um Zeit an der Eingangskasse und bis zu 40 Prozent auf den Tageseintrittspreis zu sparen. Boa(h)!

 

Im SEA LIFE Königswinter kostet der Eintritt 14,95 Euro pro Erwachsenen. Besucher, die ihre Tickets online buchen sparen außerdem mindestens 20 Prozent. Die Unterwasserwelt hat täglich ab 10 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sowie Details zu Preisen und Öffnungszeiten gibt es auf www.sealife.de oder auf facebook unter www.facebook.de/SEALIFEDeutschland.

 

Lambert Berg im Stiefelclub erneut einstimmig

als Vorsitzender bestätigt

 

MRad. Mit zu den ältesten Vereinen in Bonn zählt zweifelsohne der Stiefelclub aus Bonn-Duisdorf. Dieser vorbildlich geführte Verein hat nicht selten durch seine Aktivitäten, insbesondere im sozialen Bereich, von sich Schlagzeilen gemacht. Der Stiefelclub aus Bonn-Duisdorf hat ein großes Herz für Kinder, insbesondere für jenen Nachwuchs, der nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Auch in diesem Jahr spendet der Verein, wie vom Vorsitzenden Lambert Berg, angekündigt, erneut für die von der Bonn-Report-Redaktion ins Leben gerufene “Kinder-Weihnachtsaktion“ fürs Bonner Frauenhaus “gebündeltes Bares“. Das Miteinander, die Geselligkeit, in diesem Verein wird im wahrsten Sinne des Wortes großgeschrieben. In Duisdorf ist man sich einig: Dieser Verein ist einfach aus dem Hardtbergbereich nicht mehr wegzudenken.

Nun stand zum 44. mal die Jahres Hauptversammlung in seiner Vereinsgeschichte in der Gaststätte "Conny`s Stern" an. Der Haupttagesordnungspunkt war die Neuwahl des gesamten Vereinsvorstandes. Wie vom Schriftführer und Pressesprecher, Günther Bäcker, zu hören ist, wurde die Versammlung in “sehr angenehmer und harmonischer Atmosphäre“ durchgeführt. An der Spitze änderte sich nichts, denn der sympathische bisherige 1. Vereinsvorsitzende, Lambert Berg (Foto, 4.v.r.), wurde erneut einstimmig in seinem Amt bestätigt. Zum 2. Vorsitzenden wählte die Versammlung Volker Ullrich und Günther Bäcker zum Schriftführer und Pressesprecher. Reinhold Lehr übernahm das Amt als Kassierer. Peter Becker, Mario Heine, Heinz Nirwing wurden als Beisitzer gewählt und Horst Masuth sowie Franz Gessert als Kassenprüfer. Auch sie wurden einstimmig wiedergewählt.

Nach einer kurzen Aussprache über die Termine des Vereins, die bis zur Dezember-Versammlung stattfinden, waren alle Klubmitglieder mit ihren Ehefrauen von ihrem Mitglied, Dieter Hemme, anlässlich seines 70. Geburtstags zum gemütlichen Beisammensein bei bester Kost eingeladen.

Pressesprecher Günther Bäcker: “Es war für alle ein sehr schöner, unterhaltsamer Nachmittag!“

Foto: M. Rademacher

Herbstliche Blumen zieren

 

städtische Friedhöfe und Ehrenmale

 


Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün pflanzen auf den städtischen Friedhöfen und Ehrenmalen insgesamt 13 300 Herbstblumen. Auch die Zwiebeln für die Frühlingsblüher werden bald eingesetzt.
Der herbstliche Schmuck besteht hauptsächlich aus Stiefmütterchen und Hornveilchen. Auch lila, rosa und weiß blühende Besenheide sowie Astern, Silberdraht und Silberblatt verschönern die Pflanzflächen. Herbstliche Farbtupfer entstehen zum Beispiel am Beethovendenkmal auf dem Münsterplatz, am Schaumburger Hof in der Turmstraße und am Zentralfriedhof in der Gotenstraße. Vereinzelt werden auch Kübel bepflanzt.
Außerdem setzen die Mitarbeiter bald die Zwiebeln für das kommende Frühjahr: Insgesamt kommen 12 000 Traubenhyazinthen, Narzissen, Tulpen, Wildtulpen und Krokusse in die Erde.
Die Herbstblumen und Blumenzwiebeln haben zusammen etwa 5400 Euro gekostet.

 

 

FU-Mittelrhein mit neuem Vorstand

 

Auf der diesjährigen Bezirksdelegiertenversammlung der Frauen Union Mittelrhein in Bonn wählten die Delegierten die Bonnerin Maria-Theresia van Schewick (Foto Mitte) mit 92 Prozent zu ihrer neuen Vorsitzenden. Der Bezirk Mittelrhein umfasst die Städte Köln, Bonn, Leverkusen, den Rhein-Sieg und den Rhein-Erft-Kreis. Die Frauen Union ist Sprachrohr aller weiblichen Mitglieder der CDU in dieser Region.

Als Stellvertreterinnen wurden gewählt: Ulrike Lowey-Zepp (Rhein-Erft-Kreis), Dr. Hildegard Schneider (Rhein-Sieg-Kreis), Daniela Topp-Burghardt (Köln). Den Vorstand komplettieren als Beisitzerinnen: Julia Harner (Bonn), Heidi Rahmel (Rhein-Sieg-Kreis), Eva-Maria Reiwer (Rhein-Erft-Kreis), Beate Wirth-Weigelt (Köln).

Van Schewick dankte ihrer Vorgängerin Charlotte Schölgens (Foto Mitte) für die gute Arbeit der vergangenen Jahre: „Frau Schölgens leitete die Bezirks-Frauen-Union seit sechs Jahren und hat erst vor kurzem den Stab der Frauen Union im Rhein-Sieg-Kreis nach zwölf Jahren abgegeben. Sie ist und bleibt eine starke Stütze für unsere Belange.“

 

Verwilderung von Grundstücken vorbeugen

 

Der Bonner CDU-Stadtverordneter, Bert Moll, schreibt in seiner Pressemitteilung: „Angesichts der Wohnungsnot in Bonn und der Schwierigkeit vieler Bauherren in Bonn freie bebaubare Grundstücke zu finden, müssen die Möglichkeiten der Nachverdichtung und insbesondere die konsequente Nutzung von Baulücken noch mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Gespräch mit den Eigentümern und Vermittlungsaktivitäten der Verwaltung müssten intensiviert werden, fordert der CDU-Ratsherr Bert Moll. Dies gelte erst Recht, wenn Grundstücke verwildern, nicht gepflegt werden und damit sogar zu einer Belastung für die Nachbarn werden können. Auf einen solchen Fall sei er anlässlich seiner Bürgersprechstunde aufmerksam gemacht worden, als er von einem Grundstück in der Witterschlickerstraße erfahren habe, dass zwar optimales Bauerwartungsland aber von dem Eigentümer seit längerem überhaupt nicht mehr gepflegt worden und verwildert sei. Ergebnis sei gewesen, dass das Grundstück wie die Nachbarn beklagen als Müllkippe (Foto) missbraucht würde, da es zum Gehweg offen sei und von Passanten nicht nur als Abwurffläche für Flaschen und kleinteiligen Abfall, sondern auch zur Entsorgung von Autoreifen, Fahrrädern und anderen Unrat genutzt worden sei, hätten die verzweifelten Nachbarn berichten. Da es sich damit nicht mehr nur um eine Nachbarstreitigkeit handelt, sondern Belange der öffentlichen Ordnung betroffen sind, habe ich mich an die Stadtverwaltung und bonnorange gewandt mit dem erfreulichen Ergebnis, dass nach kurzer Zeit nicht nur das Grundstück gesäubert und in einen ordentlichen Zustand gebracht worden ist, sondern auch der in der Sackgasse abgelagerte Sperrmüll abgeholt worden ist, berichtet Moll.

Damit sei der Fall aber noch nicht abgeschlossen, denn es wäre sinnvoll, wenn der Dialog mit dem Eigentümer für eine sinnvolle Nutzung des Grundstücks intensiviert und bis dahin wie vor einem freien Grundstück Am Burgweiher durch einen Zaun zumindest Vorsorge gegen eine erneute Vermüllung des Grundstücks getroffen würde. Einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von freien Grundstücken könne das Baulandkataster leisten, dass für jedermann über das Internetportal der Stadt Bonn mit der Eingabe des Stichwortes ‚Baulandkataster’ einsehbar sei. Dort könne gezielt nach freien Grundstücken gesucht werden. Eigentümer könnten angeben, ob diese zum Verkauf stünden. Die Stadt Bonn sei zwar bemüht das Baulandkataster möglichst aktuell zu halten und helfe im Katasteramt gerne weiter, eine Verbesserung der Datenlage und der Kommunikation mit potentiellen Eigentümern und Kaufinteressenten, wie auch in anderen Städten wie Bergisch Gladbach praktiziert, könnte die Vermittlungschancen aber weiter verbessern.“

 

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