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Herbstliche Blumen zieren

 

städtische Friedhöfe und Ehrenmale

 


Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün pflanzen seit dem 11. Oktober 2017 auf den städtischen Friedhöfen und Ehrenmalen insgesamt 13 300 Herbstblumen. Auch die Zwiebeln für die Frühlingsblüher werden bald eingesetzt.
Der herbstliche Schmuck besteht hauptsächlich aus Stiefmütterchen und Hornveilchen. Auch lila, rosa und weiß blühende Besenheide sowie Astern, Silberdraht und Silberblatt verschönern die Pflanzflächen. Herbstliche Farbtupfer entstehen zum Beispiel am Beethovendenkmal auf dem Münsterplatz, am Schaumburger Hof in der Turmstraße und am Zentralfriedhof in der Gotenstraße. Vereinzelt werden auch Kübel bepflanzt.
Außerdem setzen die Mitarbeiter bald die Zwiebeln für das kommende Frühjahr: Insgesamt kommen 12 000 Traubenhyazinthen, Narzissen, Tulpen, Wildtulpen und Krokusse in die Erde.
Die Herbstblumen und Blumenzwiebeln haben zusammen etwa 5400 Euro gekostet.

 

Derletal-Teiche gefährden Naherholungsgebiet

 

In seiner Pressemitteilung schreibt der Bonner Stadtverordnete Bert J. Moll: "Der zunehmend schlechte Zustand der Teiche im Derletal gibt schon seit längerem Anlass zur Sorge. Insbesondere die starke Algenbildung im Sommer und die Versandung der oberen Teiche hat den CDU-Ratsherrn Bert Moll bereits 2013 dazu veranlasst, in der Bezirksvertretung Hardtberg den Antrag zu stellen, die Teichanlage im Derletal von Grund auf zu reinigen und den Bachabfluss zu verbessern. Da die Verwaltung seinerzeit in der Aussprache gesagt hatte, die Maßnahme zwar nicht in 2014, aber in 2015 umsetzen zu wollen, ist die Stellungnahme jetzt enttäuschend und ernüchternd. Die Verwaltung zeigt auf, dass nach den heute gültigen wasserwirtschaftlichen Erkenntnissen die drei Teiche nicht mehr in der ausgeführten Anlage zugelassen werden dürften, da ein natürlicher Bachlauf grundsätzlich zu erhalten sei und stehende Gewässer lediglich durch einen Abzweig von dem Bachlauf versorgt werden sollen. In der Konsequenz wären bei einer Sanierung aller drei Teiche der Bauchverlauf in einem neu zu erstellenden Bachbett an den Teichen vorbei zu legen und die Teiche jeweils durch einen Abzweig mit Wasser zu versorgen. Diese Sanierung, die einen langen Planungsvorlauf mit einer Reihe von Gutachten voraussetze, werde aber von der Verwaltung wegen der Kosten und des Aufwandes nicht als Lösung vorgeschlagen. Stattdessen schlägt die Verwaltung vor, die derzeitige Situation zu belassen und lediglich durch gärtnerische Pflegearbeiten im Bereich des unteren Teiches und regelmäßige Reinigung von Unrat den derzeitigen Zustand zu erhalten“.

Moll sagt dazu, dass es traurig sei und soweit kommen musste. Moll weiter: „Der Umstand, dass die drei hintereinanderliegenden Teiche aufgrund der relativ geringen Menge an durchfließendem Wasser aus dem Heilsbach im Sommer schnell veralgen, war der Verwaltung, wie aus einer Stellungnahme aus 1998 zu entnehmen ist, bereits seit Längerem bekannt. Eine offensichtliche Undichtigkeit des mittleren Teiches war damals schon eine der Ursachen für die allmähliche Verlandung der beiden oberen Teiche. Es ist nicht akzeptabel, dass die Verwaltung in den vergangenen Jahren nichts für die Sanierung getan hat und jetzt empfiehlt, wegen der Haushaltslage alles so zu belassen, wie es ist. Dann werden nicht nur die oberen, sondern auch der untere Teich eines Tages verschwunden sein. Ich werde angesichts der hohen Kosten zurzeit zwar keine Sanierung aller Teiche verlangen können, es muss aber alles Mögliche getan werden, dass zumindest der große untere Teiche auf Dauer seine Attraktivität als prägendes Element im Naherholungsgebiet Derletal erhält“.

Videoclip hier ...

 

Ministerin von der Leyen zu Gast auf Einladung von Bundestagsabgeordnete Lücking-Michel in Bonn

 

Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, war auf Einladung der Bonner CDU-Bundestagsabgeordneten, Claudia Lücking-Michel, nach Bonn gekommen.

Rund 70 Bürgerinnen fanden sich zu einem “Frühstücksgespräch“ zum Thema „Aktuelle Herausforderungen der Frauenpolitik“ im Pfarrsaal der Katholischen Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena und Christi Auferstehung in Bonn-Endenich ein.

Bis zum Eintreffen der Ministerin hatten die Frauen die Möglichkeit, Fragen an die CDU-Politikerin Lücking-Michel zu stellen. Nach dem freundlichen Empfang durch Lücking-Michel stellte sich von der Leyen kurz vor und beschrieb ihren Weg zur Frauenpolitikerin sowie ihre grundlegenden Anliegen in der Frauen- und Familienpolitik.

Am stärksten beeinflusst habe sie, so die siebenfache Mutter, vor allem die Zeit in Stanford, Mitte der 90er Jahre, wo man einen anderen Umgang und eine andere Haltung gegenüber Frauen mit Kindern hatte als zu jener Zeit in Deutschland. Die Erfahrung, wie sehr es Familien das Leben erleichtert, wenn man durch bestimmte Maßnahmen und eine positive Haltung gegenüber Frauen in der Arbeitswelt ihnen den Rücken stärkt, habe ihre Arbeit als Politikerin seither geprägt, so von der Leyen.

Heute sei es für Frauen durch zahlreiche Maßnahmen der Union-geführten Bundesregierung seit 2005 leichter geworden, Karriere und Familie zu verbinden. Außerdem konnte man auch Familien finanziell enorm entlasten. Mit der Durchführung des Rechtsanspruchs auf Kita-Plätze, der Erhöhung der Mütterrente für Kinder, die vor 1992 geboren worden sind, und der Einführung des Elterngeldes sei in den letzten Jahren schon viel erreicht worden. CDU/CSU setzen sich im gemeinsamen Wahlprogramm weiterhin für eine enorme Stärkung der Familien ein. So gehören die Forderung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen, die Erhöhung des Kinderfreibetrages, die Einführung eines sogenannten Baukindergeldes und die Abschaffung des Solidaritätszuschlages zu den zentralen Wahlkampfthemen der Union.

Des Weiteren stellte von der Leyen heraus, wie wichtig es sei, Transparenz zu schaffen und die „Fakten auf den Tisch“ zu legen, wenn es darum geht, den Frauenanteil in bestimmten Berufsgruppen zu erfassen. Denn durch Transparenz erreiche man oft eine gewisse Eigendynamik in Gesellschaft und Unternehmen, sowie eine höhere Aufmerksamkeit. Auch hilfreich bei dem Ziel Frauen eine Karriere zu ermöglichen und in Führungspositionen zu führen, seien Mentorenprogramme. Besonders stolz sei sie, dass in den letzten Jahren der Frauenanteil innerhalb der Bundeswehr kontinuierlich gestiegen ist und zum Beispiel im Sanitätsbereich mittlerweile gleich stehe.

In der anschließenden Diskussionsrunde mit den anwesenden Gästen betonte die Ministerin, wie wichtig es sei, Unternehmen und Verbände attraktiv für erziehende Frauen und für Männer zu machen, denn nur so könne man die ganze Gesellschaft erreichen und ansprechen. Dies gelte natürlich auch für die Bundeswehr, die auf dem Weg der Modernisierung schon viel erreicht habe.

Die Ministerin äußerte sich des Weiteren zum Vorfall des rechtsextremen Soldaten Franco A. Dieser hatte sich über längere Zeit eine Doppelidentität als syrischer Flüchtling aufgebaut und plante Anschläge auf Politiker. Was von der Leyen besonders bewegt, sei die Tatsache, dass er so lange unerkannt bleiben konnte. Daran müsse man bei der Aufarbeitung anknüpfen, denn dann könnte man mit Stärke aus dem Vorfall treten. Die Bundeswehr habe eine 62-jährige stolze Geschichte, die es lohnt, weitererzählt zu werden.

Abschließend resümierte von der Leyen, dass sich mit Blick auf die Frauenpolitik viel zum Positiven verändert habe, auch wenn durch den radikalen Islamismus sicherlich ein Rückschritt eingetreten sei. So bräuchte es gerade heute „Eisbrecherinnen“, die weiterhin standfest für die Interessen der Frauen eintreten. Positiv zu bemerken sei noch die Tatsache, dass mittlerweile 30 Prozent der Väter Elternzeit nehmen.

 

40 Prozent der Männer stehen fast täglich am Herd

 

BR. Schaut man sich die uninteressanten Kochsendungen im Fernsehen an, wo beispielsweise sogenannte prominente Köche, manche unhygienisch mit Bart, von einem Fuß auf den anderen treten und den Frauen und Männern beim Kochen zuschauen, dann muss man staunen, mit welchen „Materialien“ die Koch-Wettbewerber arbeiten dürfen, die vielen Bürgerinnen und Bürgern hierzulande aus Kostengründen versagt sind.

Wie sieht es in deutschen Küchen wirklich aus? Wer kocht heutzutage noch selbst? Natürlich die Frauen und Mütter, die ihre Kinder mit warmer Kost versorgen. Nach unserer Befragung der Frauen in Bonn, gibt es nicht selten Nudeln, in verschiedener Form, in erster Linie „schnelle“ Spaghetti.

Die Ergebnisse des 13. Ernährungsberichts der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bringen es an den Tag: 61 Prozent in Deutschland kochen fast täglich. Bei Kinderversorgung steigt die Zahl auf knapp 68 Prozent. Gut ein Drittel der Frauen kochen ein- bis viermal pro Woche selbst, nur drei Prozent nie. Immerhin stehen 40 Prozent der Männer fast täglich am Herd. Beachtlich!

Die Datengrundlage bildet die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) mit 6.956 Teilnehmern.

 

Mieterbund-Chef von Grünberg: "Endlich die

Mietpreisüberhöhung in Bonn verfolgen"

 

Der Vorsitzende des Mieterbundes Bonn, Bernhard von Grünberg, fordert die Stadt auf, endlich die Mietpreisüberhöhungen zu verfolgen.

In einer Stellungnahme hatte die Stadt Bonn hingewiesen, dass sie schon längere Zeit keine Verfahren wegen Mietpreisüberhöhungen nach § 5 Wirtschaftsstrafgesetz durchgeführt hat. Ihr üblicher Hinweis: Ihr als Stadt sei es nicht möglich gewesen, die Mangelsituation für die einzelnen Teilmärkte zu beschreiben. Deswegen habe sie entsprechende Gerichtsverfahren verloren. "Man muss sich nicht wundern, dass mit dieser Einstellung der Stadt auch niemand eine Anzeige erstattet hat", heißt es in einer Pressemitteilung des Bonner Mieterbundes.

Inzwischen hat sich die Situation aber drastisch geändert. In Bonn gibt es einen akuten Wohnungsmangel auf vielen Teilmärkten. Diese Wohnungsknappheit wird vom Statistischen Landesamt, von der NRW-Bank und vielen anderen auch bestätigt. Die Stadt gehört nach den Vorschriften des Landes auch zu einer Region mit erhöhtem Wohnungsbedarf, wie sich dies aus verschiedenen Rechtsnormen ergibt (Zweckentfremdung, Kappungsgrenzenverordnung, Mietpreisbremse etc.).

Bernhard von Grünberg: “Die Stadt sollte daher den Mut fassen, wieder Verfahren einzuleiten. Sinnvoll wäre es, wenn es in Bonn, wie in anderen Städten, eine Wohnraumstatistik gäbe, die sowohl die jetzige und zukünftige Zahl der Bevölkerung und den jetzigen und zukünftigen Wohnungsbestand beschreiben würde. Auch der Gesetzgeber ist gefordert: Die Mietpreisbremse gilt ab 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Mietpreisüberhöhungen gelten ab 20 Prozent über der örtlichen Vergleichsmiete, setzen aber nicht  nachvollziehbar die schwierig zu beweisende Ausnutzung einer Zwangslange voraus."

 

Vier Abgeordnete aus Bonn im neuen Landtag von NRW

 

Bei der NRW-Landtagswahl am 14. Mai 2017 haben die CDU-Kandidaten Guido Déus und Dr. Christos Katzidis die beiden Direktmandate geholt. Für die FDP ziehen Dr. Joachim Stamp und Franziska Müller-Rech über ihre Landesliste ein.

Vier Abgeordnete vertreten die Bundesstadt Bonn im Landtag von Nordrhein-Westfalen, der am Sonntag, 14. Mai 2017, neu gewählt wurde: Neben den beiden Direktkandidaten Guido Déus (CDU) im Wahlkreis 29, Bonn I, und Dr. Christos Katzidis (CDU) im Wahlkreis 30, Bonn II, ziehen - nach dem vorläufigen Endergebnis - Dr. Joachim Stamp (FDP) und Franziska Müller-Rech (FDP) über die Landesliste der Liberalen in das Parlament in Düsseldorf ein. Bei der Landtagswahl 2012 hatte die SPD beide Bonner Direktmandate geholt.

Sehr eng ging es in Wahlkreis 29 zu: Guido Déus setzte sich knapp gegen Peter Kox (SPD) durch. Auf den CDU-Mann entfielen 27.286 Erststimmen (35,93 Prozent), auf Kox 26.217 Erststimmen (34,53 Prozent). Auch in Wahlkreis 30 lag der CDU-Kandidat vorn: Katzidis erhielt 29.834 Erststimmen (39,14 Prozent), Gabriel Kunze (SPD) 20.536 Erststimmen (26,94 Prozent).

Ein Blick auf das Gesamtergebnis der Zweitstimmen für die Bundesstadt Bonn:

SPD 38.911 (25,38 Prozent), CDU 47.482 (30,97 Prozent), Grüne 16.811 (10,97 Prozent), FDP 24.612 (16,05 Prozent), Linke 10.102 (6,59 Prozent) und AfD 8473 (5,53 Prozent).

226.008 Bonnerinnen und Bonner waren wahlberechtigt. 154.524 Bürgerinnen und Bürger gaben ihre Stimmen ab. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 68,37 Prozent und etwas höher als vor fünf Jahren. Die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl 2012 hatte 65,32 Prozent betragen.

Zu den Ergebnissen der Landtagswahl in Bonn im Einzelnen gelangen Sie über die Internetseiten der Stadt Bonn: www.bonn.de.

 

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Bonner Landtagskandidaten antworten

 

Frage an CDU-Landtagskandidat Dr. Christos Katzidis: „Warum soll man den CDU-Politiker Dr. Katzidis wählen?“


Dr. Katzidis antwortet: „5 einfache Gründe dafür: 1. Weil ich seit etwas mehr als 25 Jahre mit beiden Beinen fest im Berufsleben stehe und nicht von einer Partei oder einem einzelnen Politiker abhängig bin!
2. Weil ich im Gegensatz zu den anderen Kandidaten für einen klaren Kurs mit eindeutigen Schwerpunkten und konkreten Aussagen stehe!
3. Weil ich für eine gradlinige, offene und ehrliche Politik stehe und dafür auch mit meinem Namen bürge!
4. Weil ich kein Fähnchen im Winde bin und auch nicht bei dem ersten Wind umfalle!
5. Weil ich politisch aktiv bin, um in der Sache (Innere Sicherheit) etwas zu verändern und vor allem verbessern möchte!“

 

Frage an FDP-Landtagskandidat Dr. Joachim Stamp: „Warum soll man den FDP-Politiker Dr. Joachim Stamp wählen?“

 

 

Dr. Stamp antwortet: "1. Weil ich mich für eine unideologische Schulpolitik einsetze, die nicht alle gleich macht, sondern jedes Kind individuell fördert und auch mittlere Bildungsabschlüsse wie den Realschulabschluss wieder aufwertet.

2. Weil ich will, dass unsere Bürger besser vor Verbrechern und terroristischen Gefährdern geschützt werden durch mehr und besser ausgerüstete Polizei. Denn nicht mehr Gesetze fangen Verbrecher, sondern mehr Polizisten.

3. Weil der grüne Bürokratismus beendet werden muss, der unsere kleinen Unternehmen kaputt macht, die Bürger im Alltag nervt und dazu führt, dass wir dauernd im Stau stehen."

 

Frage an SPD-Landtagskandidat Peter Kox: „Warum soll man den SPD-Politiker Peter Kox wählen?“

 

Peter Kox antwortet: "In den vielen Jahren meiner politischen Arbeit habe ich zahlreiche Eindrücke gewonnen, was die Bonnerinnen und Bonner bewegt, was sie an unserer Stadt schätzen, aber auch, wo ihnen der Schuh drückt.

Es stimmt, seit dem Umzugsbeschluss der Bundesregierung vor 25 Jahren hat sich Bonn fantastisch entwickelt. Doch als Ratsherr, Vorsitzender des Sozialausschusses, sowie als stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Mieterbunds Bonn/Rhein-Sieg/Ahr erlebe ich tagtäglich die Kehrseite der Medaille.

Klar ist für mich: Bonn und NRW müssen gerechter werden! Ich setze mich deshalb ein für: 1.  Gutes Wohnen, funktionierende Nachbarschaften: Weil unsere Stadt boomt, brauchen wir mehr bezahlbaren Wohnraum für alle unsere Viertel.

2. Bildung und Inklusion: Gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Ausbildung und mehr Teilhabechancen sind ein Muss für eine gerechte Gesellschaft.

3. Gute Arbeit zu fairen Löhnen: Arbeit statt Langzeitarbeitslosigkeit finanzieren.

4. Verkehrspolitik für alle: Egal ob Straße oder Schiene – gegen das Verkehrschaos, für mehr Bewegung in Bonn und NRW."

                                                                                                                                             

CDU-Politikerin Lücking-Michel hat Schülerin Quiring

 

nach Berlin eingeladen

 

 

 

Anlässlich des „Girls‘ Days“ hat die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete, Claudia Lücking-Michel, die Schülerin Birte Quiring nach Berlin in den Bundestag eingeladen. Hier nahm die 16-jährige Schülerin des Bonn-Duisdorfer Helmholtz-Gymnasiums am umfangreichen Programm der Frauen-Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teil.

„Wir möchten junge Frauen ermutigen, sich für Politik zu interessieren und sich einzumischen. Es wäre falsch, vor der vermeintlichen Männerdomäne zurückzuschrecken. Frauen tragen einen entscheidenden Teil zur Gestaltung des Landes bei“, betonte Lücking-Michel. Birte Quiring: „Ich freue mich sehr, dass mich Frau Lücking für diese Aktion ausgewählt hat. Es ist eine tolle Gelegenheit, die ganz verschiedenen Bereiche der Arbeit im Bundestag kennenzulernen.“

Birte Quiring besuchte die Abteilung Kommunikation (Internetredaktion), die Druckerei und traf Abgeordnete und Mitarbeiter der CDU/CSU-Fraktion. Auch ein Besuch des Plenums stand zum Abschluss des Tages auf dem Programm.

 

 

Gehalt fürs Nichtstun

Transparenz-Bündnis kritisiert NRW-Finanzministerium

Das Bündnis „NRW blickt durch“ hat das NRW-Finanzministerium als „Heimlichtuer des Monats“ ausgezeichnet. Grund ist das Schweigen des Ministeriums über ein Gehalt, das ein bereits 2016 beurlaubter Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) noch bis 2019 weiter erhält. Der Geschäftsführer hatte das Unternehmen des Landes wegen „unüberbrückbarer Differenzen“ verlassen. Sein Vertrag läuft aber weiter, weil eine Kündigung rechtlich nicht möglich ist. Der BLB-Mitarbeiter erhält also weiterhin seine vollen Bezüge.

„Das Finanzministerium wollte uns nicht bestätigen, dass der beurlaubte Geschäftsführer auf Kosten der Steuerzahler für weitere drei Jahre sein volles Jahresgehalt von rund 234.000 Euro bekommt“, kritisiert Heinz Wirz, Landesvorsitzender des Bundes der Steuerzahler. Die Interessenvertretung der Steuerzahler bildet zusammen mit Mehr Demokratie, dem NABU NRW und der Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland das Bündnis für mehr Transparenz in Nordrhein-Westfalen.

Eine der Forderungen des Bündnisses lautet, dass jährliche Vergütungen und Nebenleistungen für die Leitungsebene von Betrieben des Landes zwingend veröffentlicht werden müssen. Dies soll in einem Transparenzgesetz geregelt werden. „Leider blockiert die SPD die Verabschiedung eines solchen Gesetzes, obwohl die Sozialdemokraten im Koalitionsvertrag mit den Grünen ein Transparenzgesetz vereinbart hatten“, ärgert sich Wirz. Im neuen Wahlprogramm der SPD sei von dem Thema auch nichts mehr zu finden.

Die Arbeit des Bau- und Liegenschaftsbetriebs des Landes war in der Vergangenheit häufiger in die Kritik geraten, weil Baukostensteigerungen bei Projekten des BLB an der Tagesordnung sind. Ob Fachhochschule Bielefeld oder OP-Zentrum der Uniklinik Düsseldorf, ob Polizeipräsidium Düsseldorf oder Justizzentrum Bochum - die Mehrkosten für diese und zahlreiche andere Projekte des BLB gehen in die Millionen. Der Bau des Landesarchivs in Duisburg ist seit Jahren Thema für die Staatsanwaltschaft, weil das Vorhaben nicht nur teurer geworden war als geplant, sondern auch, weil der dringende Verdacht auf Korruption aufgeklärt werden muss.

Der Landtag hatte sogar einen Untersuchungsausschuss ins Leben gerufen, der klären sollte, wie die Strukturen des BLB zu verändern sind, um solche Bauskandale in Zukunft zu verhindern. Dafür wurde etwa die Zusammensetzung des Aufsichtsrats geändert. „Offenheit und Transparenz aber gibt es beim BLB immer noch nicht. Deswegen und wegen vieler anderer ähnlicher Fälle hoffen wir, dass die nächste Landesregierung endlich ein Transparenzgesetz auf den Weg bringt“, sagt Wirz.

 

CDU-Politiker Katzidis: „SPD-News à la Trump“

Zur aktuellen Aussage von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die frühere CDU/FDP-Regierung habe bei der Polizei zwischen 2005-2010 in NRW rund 500 Stellen gestrichen, erklärt der sicherheitspolitische Experte der Bonner CDU und Landtagskandidat, Christos Katzidis, folgendes: „Offensichtlich verbreitet die SPD-News à la Donald Trump. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat keine Reduzierungen vorgenommen, so wie von der Ministerpräsidentin behauptet. Ganz im Gegenteil! Im Jahr 2010 standen den Kreispolizeibehörden in NRW 1.744 Stellen mehr zur Verfügung als zu Beginn der Amtszeit Rüttgers. Im Jahr 2006 standen den Kreispolizeibehörden in NRW 39.856 Stellen zur Verfügung. Im Jahr 2010 waren es 41.600 Stellen. Dies musste die Landesregierung 2014 auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 16/6068) eingestehen.“

Weiter verbreitet Katzidis in seiner Pressemitteilung: „NRW ist Einbruchparadies, Salafistenhochburg und Sicherheitsrisiko Nr. 1 in Deutschland und die SPD versucht, mit falschen Behauptungen eine Debatte um die Anzahl der Einstellungen bei der Polizei NRW anzustoßen. Es war die SPD-geführte Landesregierung im Jahr 2004, die die Einstellungen bei der Polizei NRW mehr als halbiert hat, von 1.070 im Jahr 2003 auf 500 im Jahr 2004. Mit am Tisch und dafür mitverantwortlich: die damalige Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft. Ministerpräsident Rüttgers musste 2005 die von Rot-Grün vernichteten Ausbildungskapazitäten wieder aufbauen. Im Anschluss hat die schwarz-gelbe Landesregierung den von der rot-grünen Vorgängerregierung betriebenen Einstellungsabbau bei der Polizei umgekehrt. Statt 500 Einstellungen in 2004 unter Ministerpräsident Peer Steinbrück und Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft konnten 2008 bereits 1.100 Einstellungen vorgenommen werden, nachdem man die Kapazitäten entsprechend wieder hochgefahren hatte. Die weitere Erhöhung auf die jetzt aktuellen Einstellungszahlen ist nicht auf Betreiben der rot-grünen Landesregierung forciert gesteigert worden. Dies geschah wegen der gestiegenen Terrorgefahr, den gravierenden Kriminalitätsproblemen, den schlechten Aufklärungsquoten, dem Überstundenberg von mehr als vier Millionen Überstunden bei der Polizei NRW und dem dadurch entstandenen öffentlichen Druck. Wenn sich eine Ministerpräsidentin bei solchen Problemen mit der Erhöhung der Einstellungszahlen rühmt, zeigt das sehr deutlich, dass Rot-Grün im Kernbereich der staatlichen Aufgaben planlos, konzeptlos und hilflos ist und hat keine Vision davon hat, wo die größte deutsche Polizeiorganisation in der Zukunft stehen soll.

 

Tempo 80 auf Bonner Autobahnen

 

Gesundheitsexperten haben längst festgestellt, dass Lärm die Menschen ernsthaft krank macht. Darunter leiden insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner an Autobahnen.

In einer Diskussionsveranstaltung in Bonn-Lengsdorf wünschten sich viele Anwohnerinnen und Anwohner entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der A565 und deren Kontrolle. Diese Wünsche der betroffenen Bürgerinnen und Bürger nimmt die SPD-Fraktion der Stadt Bonn sehr ernst und hat für die März-Sitzung des Planungsausschusses, auf den Autobahnen des Bonner Stadtgebiete Tempo 80 einzuführen und dies auch mit stationären Messgeräten zu überwachen, beantragt.

Stadtverordnete, verkehrspolitische Sprecherin, Gabi Mayer, meint: „Die Bundesautobahn 565 führt in weiten Teilen durch das Bonner Stadtgebiet. Zu beiden Seiten verläuft sie mitten durch Wohngebiete. In letzter Zeit mehren sich die Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner, dass der Lärm an diesen Stellen wächst und unerträglich wird. Für eine Entspannung der Situation würde die Einführung von Tempo 80 auf diesen Abschnitten sorgen. Dies muss aber Straßen.NRW als für die Autobahnen verantwortlicher Landesbetrieb veranlassen. Daher bitten wir die Verwaltung mit Straßen.NRW zu diesem Thema Kontakt aufzunehmen und Verbesserungen für die Bonnerinnen und Bonner zu erreichen.“

SPD-Politiker und Sprecher im Ausschuss für Umwelt- und Verbraucherschutz, Stephan Eickschen, ergänzt: „Lärm ist inzwischen für die Menschen eine der bedeutendsten Gesundheitsbelastungen, aber auch für die Umwelt ein erhebliches Problem. Wir sollten jede Möglichkeit nutzen, Lärm zu verhindern oder wenigstens einzudämmen.“ Eickschen meint weiter, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen dabei ein gutes Mittel seien. Er betont: „Diese müssen aber konsequent kontrolliert und bei Übertretungen auch geahndet werden. Hierzu müssen gemeinsam mit der Polizei geeignete Stellen gefunden und mit Geschwindigkeitsmessanlagen versehen werden.“

 

CDU-Politiker Schekira

zeigt Mängel an Bushaltestellen auf

 

 

 

BR. Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist aufgefallen, dass die Bushaltestellen gegenüber dem Bonn-Hardtberger Rathaus und am Burgweiher tiefe Fahrspuren infolge der abgesackten Pflasterung aufweisen. Bei Regen entstehen große Pfützen und die Busfahrer müssen darauf achten, dass sie beim Einfahren in die Haltestelle ihren Fahrgästen keine „kalte Dusche“ verpassen.
Bezirksverordneter Bernhard Schekira, Vorsitzender der Hardtberger CDU, hat inzwischen beim Tiefbauamt auf diese Mängel hingewiesen und nachgefragt, ob es bereits eine Planung zur Instandsetzung gebe.
Amtsleiter des Tiefbauamtes der Stadt Bonn, Peter Esch, bedankte sich für die Anfrage und ließ wissen: „Alle öffentlichen Flächen in der Stadt Bonn werden von den Straßenkontrolleuren monatlich begangen, die Fußgängerzonen noch häufiger. Sämtliche Mängel werden erfasst und mit den verfügbaren finanziellen wie personellen Ressourcen nach Priorität abgearbeitet beziehungsweise an die jeweiligen Fachbereiche weitergemeldet. Die Spurrinnen an den genannten Bushaltestellen hier sind bereits bekannt und in unser Arbeitsprogramm zur Instandsetzung aufgenommen. Die Sanierung der Haltestellen ist ab April 2017 vorgesehen“.

 

 

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

in der Kritik des Mieterbundes

Während Bonn weiter wächst, hält die Wohnraumentwicklung in der Bundesstadt in keiner Weise Schritt mit der Entwicklung. Die Folge sind steigende Mieten, zuletzt um mehr als zehn Prozent in den vergangenen vier Jahren. Seit Langem beklagt der Deutsche Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. dabei, dass gerade die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als staatliches Wohnungsunternehmen ihrer Verantwortung in keiner Weise nachkommt. Wie das Finanzministerium als Eigentümer der BImA dem Mieterbund-Vorsitzenden Bernhard von Grünberg jetzt mitgeteilt hat, stehen bei einem Wohnungsbestand von 1.232 Wohneinheiten bei der Bundesanstalt 10,71 Prozent (132 Wohneinheiten) leer. Davon sind jedoch nur 3,65 Prozent (45 Wohneinheiten) vermietbar. Die übrigen 86 Wohnungen müssen erst noch saniert werden. ?Eine derart hohe Leerstandsquote in einer boomenden Stadt wie Bonn ist ein Skandal und das das Ergebnis jahrelanger Versäumnisse!, kritisiert von Grünberg. Aber wenn die Mieteinnahmen unmittelbar Finanzminister Schäubles Haushalt zufließen, verzichtete man wohl gern auf die Sanierung. Das ist ein schlechtes Vorbild für private Vermieter.

Wie sich dies im Einzelnen auswirkt, kann man anhand einer Familie ersehen, die in der BImA-Siedlung in Tannenbusch seit Jahren in einer völlig verschimmelten Wohnung wohnt. Ende 2014 wurden ?Schimmelsanierungsmaßnahmen durchgeführt, aber bereits im Frühjahr 2015 trat erneut Schimmel auf. Dann passierte gar nichts mehr, so schildert Peter Kox, stellvertretender Mieterbund-Vorsitzender, den Fall. Die Mieter klagten dann Mitte 2015 und nach langem Hin und Her und zahlreichen unerfüllten Versprechungen hat das Unternehmen den Mietern erst jetzt eine Ersatzwohnung angeboten. Mittlerweile sind die Möbel aber derart verschimmelt, dass ein Fachmann der Familie geraten hat, diese nicht mitzunehmen, da sich der Schimmel bereits im Holz festgesetzt hat. ?Wie aber soll sich die Familie neue Möbel leisten? Das heißt, sie müssen die schimmeligen Möbel in die neue Wohnung mitnehmen, mit den damit verbundenen Gesundheitsgefahren, insbesondere für den bereits lungenerkrankten Familienvater. Es erschüttert mich, dass die BImA ihre Mieter so lange hat hängenlassen, das ist schlicht unverantwortlich beklagt Kox. "Ich erwarte, dass die BImA die Familie bei der Beschaffung neuer Möbel finanziell unterstützt, da sie schließlich die Verantwortung für die Neuanschaffung trägt!

 

CDU-Bundestagsabgeordnete Lücking-Michel spricht sich für ein gesetzliches Vollverschleierungsverbot aus

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel will sich auf dem kommenden Bundesparteitag der CDU für ein umfangreiches gesetzliches Vollverschleierungsverbot einsetzen und hat dazu die volle Unterstützung des Kreisvorstands der CDU Bonn.

Die CDU-Politikerin, Claudia Lücking-Michel, betont: „Integration lebt von Begegnung und dem wechselseitigen Austausch. Dies ist aber nur möglich, wenn alle Seiten bereit sind, von Angesicht zu Angesicht miteinander zu kommunizieren. Diese Offenheit ist bei einer Vollverschleierung nicht gegeben. Sie ist vielmehr ein Integrationshemmnis und leistet der Entstehung von Parallelgesellschaften Vorschub. Darüber hinaus dürfen wir nicht zulassen, dass traditionelle Vorschriften gerade Frauen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausschließen. Deshalb fordert die Bonner CDU auf dem Bundesparteitag ein weitgehendes Vollverschleierungsverbot. Wir müssen in allen Bereichen rechtlich vorschreiben, Gesicht zu zeigen, wo es für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft nötig ist. Verstöße müssen als Ordnungswidrigkeiten gehandelt werden."

 

Konzept zum Beethoven-Jubiläum

überzeugt Haushaltsausschuss

Zum Beethoven 2020-Konzept der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, erklärt die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel: „Das überzeugende Konzept aus dem Hause Monika Grütters wurde diese Woche im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags positiv aufgenommen. Dies war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem würdigen Jubiläum. Jetzt geht es darum, das Drei-Säulen-Konzept mit ausreichend finanziellen Mitteln zu hinterlegen. Geld muss bereits im Jahre 2017 zur Verfügung stehen. Ich stehe deshalb mit unserem zuständigen Haushälter in engem Kontakt und bin überzeugt, dass in den kommenden und entscheidenden Wochen erste Haushaltsmittel eingestellt werden. Bonn erhält mit diesem Konzept zurecht eine hervorgehobene Rolle. Unsere Bundesstadt hat daher die einmalige Chance, sich als wichtiger Teil der Kulturnation Deutschland im In- und Ausland zu präsentieren.“

Der Weihnachtsmann des WGH besucht Duisdorf

 

Gisbert Weber, Vorsitzender der Wirtschafts- und Gewerbegemeinschaft (WGH), hat auch diesmal wieder mit seinem Team in der Vorweihnachtszeit in der Bonn-Duisdorfer Rochusstraße an zwei Samstagen seinen Weihnachtsmann im schönsten Blau im „Einsatz“. Und zwar im gleichen Blau wie die Vereinsfarbe des WGH.

Natürlich ist er nicht mit leeren Händen gekommen. Diesmal verteilt der Weihnachtsmann (Martin Commer), der zum 6. Mail im Einsatz ist, einen aus bestem Mürbeteig gefertigten "Duisdorfer Ässel" der "Weihnachtsbäckerei" Penkert, versehen mit dem Logo der WGH (Foto).

Der Weihnachtsmann hatte alle Hände voll zu tun, denn an zwei Samstagen waren insgesamt 2000 Stück der süßen Köstlichkeiten zu verteilen.

Die WGH wünscht damit allen Besuchern und Kunden

eine festliche stimmungsvolle Weihnachtszeit!

 

 

Gemeinschaftsgrundschule Brüser Berg feiert 10-Jähriges

 

MRad. Im Westen Bonns, unmittelbar am Kottenforst gelegen, entstand im Jahr 1974 eine neue und gute Adresse, der Brüser Berg. Der damalige Oberbürgermeister Dr. Hans Daniels sagte einmal, dass der Brüser Berg der „Bonner Balkon“ sei. Dieser neue Ortsteil entwickelte sich mit allen benötigten Infrastruktureinrichtungen zu einer guten Adresse. Inzwischen weist der Brüser Berg eine gute Mischung aus Einfamilien-und Geschosswohnungsbau auf. Naherholungsgebiete wie Kottenforst, das Derletal und der Finkenhofpark sind schnell erreichbar. Ein direkter Anschluss an die Autobahn Bonn-Meckenheim und eine gute ÖPNV-Anbindungen sorgen für kurze Wege, beispielsweise zum Bezirkszentrum Duisdorf und auch zur Bonner Innenstadt.

Im Jahr 2006 wurde die OGS Brüser Berg ins Leben gerufen. In diesem Jahr ist es Grund genug, um das 10-jährige Jubiläum entsprechend zu feiern. Von jeher werden die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Brüser Berg mit großem Engagement der Lehrerschaft sowie auch der Elterninitiative vorbildlich betreut. Bei dieser Feier wurde das OGS-Team mit manchem Präsent überrascht, wie hier (Foto) mit den Liegestühlen zum Relaxen. Allerdings nicht zur Unterrichtszeit, sondern daheim, so war aus der Runde humorvoll zu hören.

An diesem 10. Geburtstag, konnte die Leiterin der Schule, Frauke Rudolphi an der Spitze, sowie auch die Vorstandsvorsitzende, Daniela Hoberg, zahlreich die Gäste begrüßen. Darunter die Gründer, Ehemaligen, Eltern, Mitarbeitern, das gesamte OGS-Team und natürlich auch die Kinder, die allesamt im lustigen Rahmen gefeiert haben. Ein buntes Programm wurde geboten. So konnten sich die Kinder und auch die Erwachsenen über den Zantac-Spielezirkus und andere Attraktionen, wie auch über den Eis-Wagen freuen. Das reichhaltige Büfett wurde ebenso von den zahlreichen Besuchern dieser Jubiläumsfeier mit großer Freude angenommen.

Der pädagogische Leiter der Schule, Andreas Schöntag, meinte, ein Grundsatz der Schule, dass man „allen Kindern gerecht“ sein müsse. Sein großer Wunsch ist, dass die „Schule noch weitere Kinder, die noch auf der Warteliste stehen, aufnehmen kann“. Wie aber zu hören ist, ist dies zur Zeit nicht möglich.

Fazit: Wie von verschiedenen Eltern und Großeltern zu hören war, sei diese Schule auf dem Brüser Berg eine vorbildliche Einrichtung. „Personell wird die OGS hervorragend geführt“, meinte eine Besucherin. Dieses 10-Jährige war ein voller Erfolg!

 

 

 

 

 

Verbindungsweg wieder in gutem Zustand

 

 

 

Der Vorsitzende der Hardtberger CDU Bezirksfraktion, Wolfgang Esser, konnte sich jetzt persönlich davon überzeugen, dass der Verbindungsweg zwischen Hasenweg und An der Haeschmar  in guten, ordnungsgemäßem Zustand gebracht wurde (Foto). Wolfgang Esser: “Mit relativ geringem Aufwand wurde durch eine wassergebundene Fahrbahndecke eine sichere und gut benutzbare Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer des Wohngebietes nördlich der Witterschlicker Allee, in Richtung Südwache, hergestellt.”

Die Bezirksvertretung Hardtberg hatte am 1. März 2016 einen entsprechenden einstimmigen Beschluss aufgrund eines Bürgerantrages gefasst.

Im Namen des Stadtverordneten Bert Moll und der Hardtberger CDU-Bezirksfraktion bedankte sich Esser für die schnelle Umsetzung des Beschlusses bei den Mitarbeitern des Stadtbauamtes.

 

 

 

 

 

 

Erweiterung des Tierheimes Bonn sollen von

 

der Stadt und vom Land unterstützt werden

 

Auf Hochtouren laufen mittlerweile die Planungen des Landesbetriebs Straßen.NRW für die Sanierung des so genannten “Tausendfüßlers”, des aufgeständerten Autobahnabschnitts der BAB 565 in Höhe Tannenbusch. Ende 2021 erlischt die Betriebserlaubnis dieses Abschnitts der Autobahntrasse, die zudem um dringend benötigte Spuren erweitert werden soll. Betroffen sein wird durch die Baumaßnahme auch das Tierheim im Lambareneweg in der Nordstadt, im Schatten des Tausendfüßlers und eingezwängt im “Lärmdreieck” zwischen Autobahn, Straßenbahn und Eisenbahn. 

Der Bonner SPD-Landtagsabgeordnete, Bernhard “Felix” von Grünberg (Foto rechts), und der SPD-Politiker, Peter Kox (Foto links), haben sich vor Ort mit der Vorsitzenden des Tierschutzvereins, Barbara Töpfer, getroffen und die aktuelle Situation erörtert.

“Fest steht für uns: Die Bedürfnisse des Tierschutzvereins, des Tierheims und damit der Tiere selbst müssen jetzt und im Zuge der Bauarbeiten die angemessene Berücksichtigung finden”, betonen die beiden SPD-Politiker. Weiter heißt es: “Der Tierschutzverein legt sich mächtig krumm, um - letztlich nur zu einem Bruchteil städtisch finanziert – zahlreiche Aufgaben auch für die Kommune wahrzunehmen. Dazu wurde neben immenser haupt- und ehrenamtlicher Arbeit in den zurückliegenden Jahren eine Menge Geld investiert. Das darf durch den Autobahnbau keineswegs gefährdet werden.”

Einig sind sich Frau Töpfer und die beiden Sozialdemokraten darin, dass Gespräche über die Erweiterung des Tierheims in Richtung der benachbarten Kleingartenanlage der erfolgversprechendste Weg wären, den Bestand der Einrichtung zu sichern. Daher haben von Grünberg und Kox sich nun gemeinsam an den NRW-Verkehrsminister sowie an den Leiter des städtischen Liegenschaftsamts gewendet. Ziel ist: Gespräche mit den Kleingärtnern aufzunehmen, um städtischerseits Flächen zu erwerben beziehungsweise zu tauschen. Finanziell abgesichert werden soll dies durch die Verankerung dieser Kosten in den Baukosten für die straßenbauliche Gesamtmaßnahme.

Beide SPDler meinen: “Das wäre unserer Überzeugung nach eine faire Vereinbarung. Hier müssen sich Stadt und Land nun bewegen, insbesondere zum Wohl der Tiere, deren Schutz auch das Grundgesetz garantiert.”

Verschärfungen bei Internethandel

Feuerwaffenrichtlinie: Interessen der Jäger

und Sportschützen werden gewahrt

Nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel hat die EU-Kommission einen Überarbeitungsvorschlag der EU-Feuerwaffenrichtlinie vorgelegt. Für den Erwerb und den Besitz von Feuerwaffen sollen künftig strengere Standards in der EU gelten. Der Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments hat jedoch überzogene Vorstellungen der Kommission zurück gewiesen.

Die Mitgliedstaaten der EU sind durch die neue Richtlinie gehalten, den legalen Waffenbesitz kontinuierlich zu überwachen. Wenn sie dies innerhalb eines so genannten Monitoring-Systems tun, sind eine Befristung der Waffenbesitzkarte sowie ein periodischer Gesundheitstest nicht vorgeschrieben; beides kann jedoch rein anlassbezogen durchgeführt werden. Damit bleibt es bei der heute schon geltenden Rechtslage in Deutschland.

Auch das unverhältnismäßige Verbot halbautomatischer Waffen wurde – bei gleichzeitige Reduzierung der Magazinkapazität – abgewendet. „Dort, wo es ganz offensichtlich keinen Zusammenhang mit Terrorismus gibt, müssen bürokratische Auswüchse verhindert werden, ohne dass wir die Kenntnis über den Besitz von Waffen aufgeben“, machte der Europaabgeordnete Axel Voss (CDU) deutlich.

Künftig strenger reguliert wird der Online-Verkauf von Waffen. Für Händler sind umfängliche Auflagen vorgesehen. „Die Gefahr, die von Waffen, Waffenteilen oder Munition ausgeht, die von Privatpersonen übers Internet erworben werden können, ist viel zu groß. Dieser Verbotsschritt ist richtig und stärkt die Innere Sicherheit in der gesamten EU“, unterstreicht Voss.

Im September wird das Europäische Parlament abstimmen. Danach beginnen die Verhandlungen zwischen Parlament und den Mitgliedstaaten über den endgültigen Text der Richtlinie.

 

1,3 Millionen Euro erhält das Bonner „Haus der Natur“

 

Das Bundesumweltministerium beabsichtigt, das bestehende „Haus der Natur" auf dem Bonner Venusberg mit 1,3 Millionen Euro zu fördern. Diese erfreuliche Nachricht erhielt die Bonner CDU-Bundestagsabgeordnete, Claudia Lücking-Michel, aus dem Bundesumweltministerium.  Die riesige Finanzspritze stammt aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm 2016 „Stärkung VN-Standort Bonn“.

Das bestehende Haus der Natur soll zu einem Museum und zu einer innovativen regionalen Bildungseinrichtung für nachhaltige Entwicklung in Kombination mit den nachhaltigen Zielen der in Bonn angesiedelten UN-Organisationen ausgebaut werden. Lücking-Michel: „Dies wäre ein weiterer wichtiger Baustein für eine vernetzte Internationale Stadt und würde unsere Kernkompetenzen am Rhein stärken“.

 

Ein Gewinn für Bonn - ein Neubau und neue Personalstellen

 

In einer Pressemitteilung lässt die Bonner Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel wissen, dass sie sich freue, dass das “Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig-Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn 23 neue Personalstellen sowie einen Neubau für den Ausbau der Forschung über die Artenvielfalt und die Veränderungen der biologischen Umwelt erhalten wird. Weiteren sechs Stellen kommen aus dem Kernhaus-halt des Instituts hinzu. Der Neubau wird mit einer Investition von 26 Millionen Euro veranschlagt, die zusätzlichen Stellen werden den Kernhaushalt des ZFMKs um 1,4 Millionen jährlich stärken. Ziel der Maßnahmen ist es, das in Europa einzigartige Zentrum für Molekulare Biodiversitätsforschung (ZMB) am ZFMK mit modernen Laboren und ausreichend Personal auszustatten und zu erweitern.

Die anfallenden Kosten übernehmen die beiden Zuwendungsgeber des ZFMKS, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) mit einem kleineren Anteil aller Bundesländer.“

Darin sagt sie weiter: „Dies ist eine gute Nachricht für den Wissenschaftsstandort Bonn. Die rapide Zerstörung der Biodiversität und die Auswirkungen des Klimawandels machen eine verstärkte Forschung zur Erhaltung unserer Umwelt absolut notwendig. Dank der Unterstützung durch den Bund und das Land, kann unser Museum Koenig erheblichen Mehrwert für die Forschung zum Schutz von Artenvielfalt erbringen. Noch in diesem Jahr wird das Museum Koenig beginnen, die ersten fünf Positionen zu besetzen. Bis Ende 2018 sollen alle Neubeschäftigten ihren Dienst entsprechend ausreichend Personal auszustatten und zu erweitern. Der Neubau könnte möglicherweise schon 2020 bezogen werden.“

 

Internationale Begegnungsstätte muss erhalten bleiben

 

Der Ausschuss für Internationales und Wissenschaft der Stadt Bonn hat in seiner letzten Sitzung mit deutlicher Mehrheit die Erhaltung der Internationalen Begegnungsstätte (IB) beschlossen. Für den Antrag der Grünen Fraktion stimmten 12 Mitglieder von SPD, Grüne, Linke, Piraten, BBB. Die Fraktionen der CDU und FDP mit ihren 8 Stimmen dagegen. Die AFB enthielt sich.

Die Beschlussvorlage der Verwaltung, die eine Schließung der Internationalen Begegnungsstätte vorsah, wurde damit abgelehnt.

"Der Vorschlag der Verwaltung, die IB am jetzigen Standort Quantiusstraße zu schließen, ist unakzeptabel. Die IB leistet richtig gute Arbeit und erfährt daher spürbare Unterstützung aus einem weiten Spektrum der Bonner Gesellschaft und der zahlreich kooperierenden Institutionen", so Rene El Saman, Sprecher der Grünen Ratsfraktion für Internationales und Wissenschaft.  "Sie leistet für die hauptsächliche Zielgruppe der Migrantinnen und Migranten jährlich über 15.000 Beratungen, in idealer Atmosphäre, nah am Menschen, ohne Bürokratie. Im Gegensatz dazu wird das Ausländeramt von Menschen, insbesondere Flüchtlingen aus autoritären Regimen als Beratungsort oft nicht angenommen. Hier und an anderen Stellen zeigt sich, dass die Verwaltung ihren Vorschlag ausgearbeitet hat, ohne die Nutzerinnen und Nutzer zu befragen."

"Mit dem beschlossenen Antrag wird die IB erhalten und die überfällige Wiederbesetzung der Leitungsstelle gefordert, denn derzeit müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IB mehr Beratungsaufkommen mit weniger Personal stemmen. Wenn der Hauptausschuss im Juni den Fachausschüssen folgt, dann können die Nutzerinnen und Nutzer, insbesondere die ratsuchenden Migranten und für die Integrationsarbeit wichtigen Vereine, endlich aufatmen", erläutert das Mitglied im Jugendhilfeausschuss Felicitas Nacaroglu.

"Der im AIW-Ausschuss beschlossene Antrag ist gegenüber dem SPD-Antrag, der am Mittwoch schon im Jugendhilfeausschuss mit Mehrheit beschlossenen wurde, der weitergehende. Denn er sieht bei der Erstellung eines optimierten Konzeptes durch die Verwaltung eine Beteiligung seitens der IB vor. Außerdem fordert die Fraktion von B90/Die Grünen, die Programmplanungen der IB für die Sommerferien und das zweite Halbjahr zu gewährleisten", ergänzt die Jugendpolitische Sprecherin Doro Schmitz.

Und Stadtverordneter Rene El Saman betont: "In Zeiten, wo Menschen wegen ihrer Herkunft mit Misstrauen begegnet wird und sie mit Terror oder Kriminalität in Verbindung gebracht werden, und wo Parteien am rechten Rand erstarken, können wir auf die IB nicht verzichten. Denn wir brauchen diesen Ort der Begegnung, wo Gruppen ganz unterschiedlicher Kulturen ein echtes Miteinander pflegen."

 

Noch schönere Entdeckungsreisen in Bonn

mit dem blauen Original

„Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de Bonn & Umgebung“

erscheint in neuem Design und mit vielen Specials

Frischer, moderner, übersichtlicher: Die „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de Bonn & Umgebung“ ist wieder da – diesmal rundumerneuert und mit vielen Überraschungen im Gepäck. Die überarbeitete Neuauflage des beliebten Gastro- und Freizeitführers enthält so viele 2für1- und Wert-Gutscheine wie nie zuvor. Somit können sich Genießer auf noch schönere Entdeckungsreisen durch ihre Region freuen. Jetzt erhältlich zum Sonderpreis von 16,95 statt 22,95 Euro!

Noch mehr entdecken, genießen und sparen

Die „Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de Bonn & Umgebung“ enthält 246 hochwertige Gutscheine aus den Bereichen Gastronomie, Wellness, Freizeit, Kultur und Shopping. Restaurants spendieren zum Beispiel das zweite Hauptgericht, beim Wellness bekommt der Partner die Massage geschenkt oder im Freizeitpark ist der zweite Eintritt gratis. Einige Highlights der Ausgabe 2016 sind: Haus Daufenbach, Kaiserhüttn, Sinnfony oder Panarbora Naturerlebnispark.

Neu in diesem Jahr: Viele Teilnehmer im Buch bieten nun bis zu drei hochwertige Gutscheine an. Damit können die Kunden ihr Lieblingsrestaurant oder ihre Lieblingsfreizeiteinrichtung gleich mehrfach besuchen. Außerdem ist auf jedem Gutschein der maximale Sparwert vermerkt. So weiß der Kunde auf einen Blick, wie viel er beim jeweiligen Anbieter höchstens sparen kann.

Ab sofort auch Online-Shopping nach Herzenslust

Der neue Bonus-Teil am Buchende enthält 28 Online-Gutscheine namhafter Anbieter wie Bücher.de, Doc Morris, Mirapodo, Miflora, Chocri, Mytoys, Valmano oder Lampenwelt. Damit können die Kunden bequem von zu Hause aus online einkaufen und dabei satte Rabatte nutzen.

Umfangreiche Gutschein-Auswahl für kleines Geld

Trotz aller Neuerungen bleibt eines beim Alten: die hohe Qualität des Gutschein-Angebotes. Jeder kann aus dem breiten Portfolio das für ihn Passende wählen. Die Gastronomie- und Freizeitgutscheine bescheren nicht nur Gaumenfreuden und unvergessliche Erlebnisse, sondern schonen auch noch den Geldbeutel. Der Wert der Gutscheine liegt bei mehreren Hundert Euro pro Buch. Bereits mit dem zweiten eingelösten Gutschein hat sich die Anschaffung meist schon gelohnt. Viel Genuss für wenig Geld!

Titel: Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de Bonn & Umgebung 2016.

Preis pro Buch: 16,95 Euro (Code BLAU15 bei telefonischen und Online-Bestellungen angeben und Sonderpreis nutzen).

Gültig: ab sofort bis 31.3.2017.

Erhältlich: im Handel, unter www.gutscheinbuch.de oder unter der gebührenfreien Bestell-Hotline 0800/22 66 56 00

Kuffer Marketing ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Couponing. Seit über zehn Jahren publiziert das Unternehmen mehrere Gutscheinbuch-Reihen nach dem Motto „2x genießen, 1x zahlen und vieles mehr“. Über zwölf Millionen Gutscheinbücher sind bislang erschienen. Auch im Online- und Mobile-Couponing-Bereich hat sich das Unternehmen etabliert. Kuffer Marketing betreibt die beiden Portale undSPAREN.de und Gutscheinbuch.de mit jeweils über 10.000 regionalen und überregionalen Coupons und über einer Million Usern pro Monat. Auch eine Coupon-App für Smartphones – die undSPAREN.de-App – hat das Unternehmen entwickelt. Für seine Produkte konnte Kuffer Marketing bereits mehrfache Auszeichnungen für sich verbuchen: Im November 2010 wurde Gutscheinbuch.de von Getestet.de zum Testsieger unter den Gutscheinbuch-Anbietern gekürt. Die undSPAREN.de-App war als Sieger im Innovations-Wettbewerb „Land der Ideen, Kategorie Wirtschaft“ „Ausgewählter Ort 2011“. Im Juni 2011 zeichnete ComputerBILD die undSPAREN.de-App als Testsieger unter den Gutschein-Apps aus. Beim bundesweiten Wettbewerb „Innovationspreis-IT 2012“ der Initiative Mittelstand wurde die mobile Gutschein-App unter die Besten gewählt und darf sich mit dem Prädikat „BEST OF 2012“ schmücken.

 

Ein "Schmuckkästchen" für das Springmaus-Theater

 

 

sst. So wird aus einem grauen und beschmierten Stromkasten ein "Schmuckkästchen": Dank SWB Energie und Wasser ist die Kompaktstation am Haus der Springmaus in Endenich nun ein echter Hingucker. Die Bonner Graffiti-Agentur „Highlightz“ hat den Kasten nach den Wünschen des Theaters verschönert.

Der künstlerische Leiter der Springmäuse, Andreas Etienne (Foto 2.v.l.), ist begeistert von der Gestaltung mit typischen Backsteinen, dem Theater-Ensemble, dem tiefroten Bühnenvorhang sowie den jubelnden Zuschauern: „Was will man mehr?“ Auch der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereines, Wilfried Könen (Foto rechts), freut sich über die ansprechende Gestaltung des Kastens: „Das ist richtig schön geworden.“ Marlies Stockhorst habe als Vorsitzende des Förderkreises maßgeblich dazu beigetragen.

 

400 Fans stimmten auf Facebook dafür

Jürgen Winterwerp (Foto links), Marketingleiter von SWB Energie und Wasser, erläuterte, wie die Facebook-Aktion „Bunt statt dreckig“ zur Verschönerung des Kastens an der Frongasse führte. Bei einem Wettbewerb auf der Facebook-Seite der Blauen Couch entschieden 400 von 700 teilnehmenden Fans mit dem Like-Button, dass der Springmaus-Kasten verschönert werden sollte.

Wie Jürgen Winterwerp berichtete, betreibt SWB Energie und Wasser rund 1.200 Trafo- und Kompaktstationen im gesamten Stadtgebiet und setzt jährlich rund 10.000 Euro dafür ein, die Kästen von Schmierereien zu befreien. Die Verschönerungsaktion „Bunt statt dreckig“ soll in weiteren Stadtteilen auffällige Glanzlichter setzen. So sind die Bürger auf dem Hardtberg ab dem 9. Mai 2016 über Facebook dazu aufgerufen, Vorschläge für einen zu verschönernden Kasten abzugeben.

Kasten verschönert das Theater

Theaterleiter Andreas Etienne freut sich darüber, dass der alte neue Kasten nun auch äußerlich ein wichtiger Bestandteil des architektonischen Ensembles am Haus der Springmaus geworden ist. Auch die Fassade des Haupthauses soll in den nächsten Monaten einen neuen Anstrich bekommen.

Bereits seit dem Jahr 2008 unterstützt SWB Energie und Wasser den Kampf gegen Farbschmierereien im Stadtbild und ist seit Juli 2014 auch der Ordnungspartnerschaft "Gemeinsam gegen Graffiti" beigetreten. Die Partner Stadt Bonn, Deutsche Bahn, Haus&Grund, Polizei Bonn, Bundespolizeidirektion Köln und Stadtwerke Bonn setzen sich gemeinsam gegen illegale Graffiti und für ein ansehnliches Stadtbild ein. Die von SWB Energie und Wasser neugestalteten Stromkästen sind dabei ein wirksames Mittel gegen Schmierereien. Seit 2008 hat SWB Energie und Wasser insgesamt schon 17 Trafo- und Kompaktstationen in Bonn verschönern lassen, zum Beispiel am Markt, an der Beethovenhalle, im Hofgarten und am Telekom Dome.

 

Mehr Sicherheit für Fußgänger – Gefahrenstelle wird entschärft

 

Für Fußgänger, die auf der Rechtsabbiegespur des Konrad-Adenauer-Damms in die Julius-Leber-Straße auf dem dortigen Überweg die Fahrbahn queren, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Diese resultieren insbesondere daraus, dass durch die örtlichen Gegebenheiten Fußgänger von den oft zu schnell fahrenden Kraftfahrzeugführern zu spät gesehen werden.

Der Vorsitzende der Hardtberger CDU Bezirksfraktion und Brüser Berger Bezirksverordnete, Wolfgang Esser, hatte daher das Straßenverkehrsamt gebeten zu prüfen, durch welche geeigneten Maßnahmen die Sicherheit für Fußgänger in diesem Bereich erhöht werden kann. Als Ergebnis teilte das Straßenverkehrsamt Esser jetzt mit, dass im Bereich des letzten Rechtsabbiegepfeils dre sogenannte Rüttelstreifen quer zur Fahrbahn markiert werden und zusätzlich einige Meter weiter ein Piktogramm „Fußgänger kreuzt“ auf die Fahrbahn aufgetragen wird.

Esser bedankte sich bei der Verwaltung für die Überprüfung der Verkehrssituation. Er ist davon überzeugt, dass durch die beabsichtigten Maßnahmen die Sicherheit für die Fußgänger deutlich erhöht wird und bittet um möglichst zügige Umsetzung.

 

Das Kundenmagazin "SWBplus" der Stadtwerke Bonn unterwegs in die Bonner Haushalte

 

 

mh. Die März-Ausgabe zeigt auf, dass Deutschland und im Besonderen Bonn viel dazu beigetragen haben, dass die UN-Klimaschutzkonferenz in Paris ein Erfolg wurde. Das sagt der Brite Nick Nuttall, Pressesprecher und Kommunikationschef des in Bonn ansässigen UN-Klimasekretariats, im Gespräch mit der SWBplus-Redaktion.

Klimaschutz made in Bonn

Deutschland unterstützt den Prozess auf internationalem diplomatischem Parkett. Und hier vor Ort in Bonn gehen wir als deutsche Stadt der Vereinten Nationen mit guten Beispielen voran. Denn Klimaschutz bleibt ein zentrales Anliegen. 2015 war übrigens das wärmste je aufgezeichnete Wetterjahr.

Bereits seit den 1990er Jahren verfolgen die Stadtwerke Bonn aktiv und innovativ die Ziele Energiewende und Klimaschutz. Mit der Förderung Erneuerbarer Energien, dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord und der Fernwärmeversorgung, der Förderung der Elektromobilität mit dem Einsatz von Naturstrom, innovativen Pr ojekten im Nahverkehr und der klugen Abfallverwertung.
Die Resultate sind messbar: Bonn hat den grünsten Strommix unter den 20 größten deutschen Städten. Überproportional viele Menschen nutzen Busse und Bahnen, die Bonner Fernwärme glänzt mit einem Primärenergiefaktor von "0", ein Wert, der sie mit Erneuerbaren Energien gleichsetzt.
Und schließlich zeigen auch die Bonner selbst großes Verantwortungsbewusstsein und Ideenreichtum, wie der Bericht über die Verleihung des Bonner Energieeffizienz-Preises zeigt.

Das Kundenmagazin "SWBplus" ist auch als Pdf und E-Book hier einsehbar.

 

 

 

Stadtwerke Bonn gehen mit gutem Beispiel

im kommunalen Klimaschutz voran

 

 

Beispielgebend für den Klimaschutz":

NRW-Umweltminister

Johannes Remmel zeichnete das Heizkraftwerk Nord im Rahmen der Initiative "KlimaExpo.NRW" aus.

 

Foto: Stadtwerke Bonn/

Martin Magunia.

 

 

 

 

ws. Mit dem Ausbau des Heizkraftwerks Nord zu einer hocheffzienten Gas-und-Dampfturbinen-Anlage haben die Stadtwerke Bonn (SWB Energie und Wasser) einen großen Schritt in Richtung kommunalem Klimaschutz getan. Die Landesinitiative KlimaExpo.NRW hat das Projekt in seine Riege qualifizierter Projekte aufgenommen. NRW-Umweltminister Johannes Remmel überreichte die Urkunde an SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock.
Der Ausbau des Heizkraftwerks Nord zu einer hocheffizienten Gas-und-Dampfturbinen-Anlage ist eines der größten Investitionsprojekte in der mehr als 130-jährigen Geschichte der Stadtwerke Bonn. Durch Kraft-Wärme-Kopplung und die Nutzung der Energie aus der Müllverwertung produziert das Kraftwerk hocheffizient Fernwärme und Strom. Dabei erreicht es nun einen Wirkungsgrad von 90 Prozent. Die Stromerzeugung ist um 30 Prozent gestiegen, die CO2-Emissionen für Strom und Wärme sind um mehr als 30 Prozent gesunken. Die Einsparungen belaufen sich auf bis zu 194.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Um dieses außergewöhnliche Engagement im Klimaschutz zu würdigen, übergab NRW-Umweltminister Johannes Remmel am Donnerstag, 18. Februar 2016, die offizielle Urkunde zur Qualifizierung für die KlimaExpo.NRW an SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock. „Die Kraft-Wärme-Kopplung ist der schlafende Riese der Zukunftsenergien. Und sie bringt entscheidende Fortschritte für Energie wende und Klimaschutz“, erklärte Minister Remmel. „Deshalb ist dieses Projekt beispielgebend für andere Kommunen in NRW und einer von 1.000 ‚Schritten in die Zukunft‘.“

Ausbau des Kraftwerks erschließt neue Fernwärme-Potenziale

Die Modernisierung des Heizkraftwerks Nord war für die Stadtwerke Bonn der erste Schritt und die Voraussetzung für den Ausbau klimaschonender Fernwärme in Bonn: Der Ausbau des Kraftwerks schuf die Voraussetzung für das Projekt „Fernwärme 2020“ und für den Ausbau des Fernwärme-netzes, für die Erschließung neuer Versorgungsgebiete, den Anschluss neuer Kunden im beste-henden Netz und die Umstellung alter, ineffizienter Einzelfeuerungen auf die Fernwärme. „Die Würdigung durch die KlimaExpo.NRW bestätigt unser Engagement für den Klimaschutz und für die lokale Energiewende. Sie ist ein Lob an das gesamte Team“, erklärt SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock. 
Mit dem Projekt folgt SWB Energi e und Wa sser dem von der Stadt Bonn politisch beschlossenen Leitbild „Nachhaltigkeit in Energienutzung, Mobilität und städtischer Entwicklung“. „Ein Schlüssel-faktor im kommunalen Klimaschutz ist in Bonn die Wärmeversorgung“, erklärt Rüdiger Wagner, Umweltdezernent der Stadt Bonn. Denn rund 40 Prozent der CO2-Emissionen in Bonn entfallen auf Gebäude, davon wiederum allein 80 Prozent auf die Wärmeversorgung.

Kraftwerk verhilft Bonn zu Spitzenreiterposition bei sauberer Energiegewinnung

Ein Vergleich der Klimaschutzagentur „Klima ohne Grenzen“ unter Grundversorgern in den 20 größ-ten deutschen Städten in Deutschland hat Bonn unangefochten den höchsten Anteil Erneuerbarer Energien (61 Prozent) im Strommix und die geringsten Kohlendioxid-Emissionen pro Kilowattstun-de (191 Gramm) bescheinigt. Die moderne Gas-und-Dampfturbinen-Anlage trägt ihren Anteil dazu bei: Die Bonner Fernwärme speist sich zu 50,3 Prozent aus regenerativen Quellen, ist test iert mit einem Primärenergiefaktor von „0“ und damit nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) faktisch dem Einsatz Erneuerbarer Energien gleichgestellt. 

„Die Bundesstadt Bonn nimmt als Sitz des Klimasekretariats der Vereinten Nationen ihre besondere Verantwortung für den Klimaschutz sowohl in internationalem Rahmen als auch auf lokaler Ebene durch die Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen wahr“, resümiert Rüdiger Wagner.

 

Stadt Bonn legt Flüchtlingskonzept

 

für die weitere Unterbringung vor

 

Die Unterbringung von Flüchtlingen in Bonn hat eine neue Dimension angenommen: Waren es im Juli 2015 noch rund 1000 Menschen, die die Stadtverwaltung unterbringen musste, sind es aktuell rund 3700. Und während bisher noch ausreichend leere Gebäude zur Verfügung standen, die - mit zum Teil erheblichen Baumaßnahmen - für über 2500 Menschen hergerichtet werden konnten, mussten Ende November 2015 mangels Alternative die ersten drei Sporthallen mit Flüchtlingen belegt werden, bis zum Ende des Karnevals werden es sechs sein.

Beigeordneter Martin Schumacher, Kultur- und Sportdezernent, der derzeit auch das Sozialdezernat leitet, stellte die drei parallelen Lösungswege vor, die die Stadtverwaltung im Sinne einer "Baustein-Strategie" verfolgt: A) Kurzfristige Herstellung von (auch provisorischen) Alternativunterbringungen (auch mit Mindeststandards, falls dies erforderlich ist); B) Mittelfristige Herstellung von Unterkünften, in denen auf jeden Fall eine längere Verweildauer zumutbar ist; C) Herstellung von dauerhaftem Wohnraum (Sozialer Wohnungsbau etc.).

Kurzfristige Unterbringung von rund 1700 Flüchtlingen

Baustein A: Für die Unterbringung von bis zu 1710 Personen hat die Verwaltung Lösungsansätze, die kurzfristig geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden. Außerdem liegen bislang nur für die Einrichtung von rund 510 dieser Plätze die notwendigen politischen Beschlüsse vor. Dazu gehören unter anderem weitere 75 Plätze in der Poliklinik (bis Mitte Februar) und die stufenweise Herrichtung der Diplomatenschule voraussichtlich ab Mai (Endausbau: 400 Plätze im August). In der Schlesienstraße könnten ab September Container 180 Menschen Platz bieten, und die Verwaltung hofft nach wie vor auf die Gebäude in Schnellbauweise, die an vier Standorten Raum für 800 Flüchtlinge böten.

Zeitgleich sollen weitere Flächen des Landes und des Bundes identifiziert werden, die kurzfristig in Anspruch genommen werden könnten, und auch der Gedanke, in den Sommermonaten Zelte aufzustellen, wird inzwischen diskutiert. Sridharan: "Wir werden uns auch an die kommunalen Spitzenverbände wenden, um Lösungen zu finden." Unter anderem müsse es eine Änderung des Baurechts geben, das bisher nur zulasse, in Gewerbegebieten für drei Jahre Wohnnutzungen zu genehmigen. Selbst die Beschlagnahme von Liegenschaften wollte der Oberbürgermeister nicht mehr ausschließen, wenn es hart auf hart käme.

Mittelfristige Unterbringung durch aufwendige Herrichtung

Baustein B: Fortgesetzt wird die kontinuierliche Prüfung von Gebäuden, die mittelfristig für die Unterbringung von Flüchtlingen in Frage kommen. Dazu gehören auch Liegenschaften, die bisher als ungeeignet, weil in der Herrichtung zu aufwändig, eingestuft wurden. "Das war und ist ein laufender Prozess", so Schumacher. "Inzwischen denken wir natürlich auch über die Absenkung von Standards nach und schauen uns vor diesem Hintergrund die Liegenschaften erneut an." Er relativierte allerdings große Hoffnungen: Ein Gebäude wie das Landesbehördenhaus oder die ehemalige Pädagogische Hochschule seien – wenn überhaupt - nur mit enorm großem Aufwand bewohnbar zu machen. Gleichwohl werde die Stadt zu ermitteln versuchen, ob die Herrichtung möglich und wie hoch der Aufwand sei. Eine Liste dieser Gebäude, soweit es sich nicht um privates Eigentum handelt, ist auf www.bonn.de zu finden.

Sozialer Wohnungsbau für Bonner mit geringem Einkommen

Baustein C, die Schaffung von dauerhaftem Wohnraum, sei ein grundsätzliches Thema, so Schumacher. Es gäbe in Bonn nicht genug Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen, eine Situation, die sich durch den Zustrom der Flüchtlinge nun umso dringlicher darstelle. Auch hier soll weiter mit Nachdruck nach geeigneten Grundstücken gesucht werden. Als Beispiel nannte Schumacher das Bundesgebäude in der Villemombler Straße, in dem Flüchtlingen untergebracht werden könnten, während im hinteren Bereich die Vebowag Wohnhäuser errichten könnte.

Die Verwaltung identifiziert in engem Kontakt mit der Vebowag und privaten Eigentümern laufend Flächen, um ein mittel- bis langfristiges Konzept zu erarbeiten, das Wohnraum schafft. Dies soll dezentral und unter Beachtung stadtplanerischer Überlegungen geschehen, so dass die Integration und die Akzeptanz befördert werden. Einige der in Frage kommenden Flächen sind ebenfalls auf www.bonn.de zu finden.

Weiterer Zustrom: Weitere Turnhallen werden belegt

"Es ist kein Ende abzusehen", sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan am Montag (25. Januar) vor den Medien. "Wir müssen weiterhin mit 150 Asylsuchenden pro Woche rechnen. Bei allen Anstrengungen, Gebäude zu finden und herzurichten, wird es nicht ausbleiben, dass wir weitere Sporthallen für Flüchtlinge bereit stellen müssen. Sridharan betonte erneut, dass er den Ärger der Sporttreibenden und der Schulen verstehe. "Auch mir ist nicht wohl dabei, ausgerechnet den Bereich, der so viel zur Integration beiträgt wie der Sport, derart einzuschränken", so Sridharan. Für die nächsten Monate stünden allerdings keine Gebäude bereit, so dass auch weiterhin die größeren Sporthallen in Bonn in Anspruch genommen werden müssten.

Ab Aschermittwoch sollen nach und nach die weiteren 15 Mehrfach- bzw. Großsporthallen – von insgesamt 100 Turnhallen in Bonn – belegt werden. Ihre Gesamtkapazität von insgesamt 2700 Plätzen dürfte 18 Wochen reichen, also bis Mitte Juni.

"Das ist schmerzlich", so Schumacher. "Uns ist bewusst, dass der Schulsport an zahlreichen Schulen zum Erliegen kommt und der Vereinssport stark beeinträchtigt wird." Jetzt müssten alle zusammenrücken, um in den übrigen rund 80 kleineren Sporthallen so viel Trainingszeiten wie möglich für die Schulen und die Sportvereine zu realisieren. "Die Entscheidung, Sporthallen zu belegen, ist niemandem leicht gefallen, und sie ist auch nicht leichtfertig gefällt worden", so Schumacher.

Berechnung der Unterkunftskosten

Die Verwaltung legte auch überschlägige Rechnungen vor, welche monatlichen Kosten die verschiedenen Unterbringungsformen mit sich bringen, wo folgende Faktoren eingerechnet sind: Unterkunft und Heizung, Regelsatz 1 (sozio-kulturelles Existenzminimum/"Taschengeld"), Regelsatz 2 (Physisches Existenzminimum), Sonstiges wie Betreuung, Bewachung, Reinigung, Sozialarbeit, Ausstattung und Verwaltung. Demnach kosten die Unterbringung in einer Wohnung 840 Euro, im Hotel 1890 Euro, im Übergangswohnheim 611,80 Euro, in einer Turnhalle 1815,12 Euro und in der Ermekeilkaserne Haus 6 1305,32 Euro.

Die günstigste Variante der Unterbringung ist somit das Übergangswohnheim (ÜWH). Ursache hierfür ist die geringe Wohnfläche. Steht pro Person in einem ÜWH eine Fläche von rund 10 Quadratmetern zur Verfügung, beträgt die gesetzlich definierte Obergrenze für einen Ein-Personenhaushalt auf dem freien Wohnungsmarkt 50 Quadratmeter. Am kostenintensivsten sind Hotels, direkt gefolgt von Turnhallen. Hotels stechen durch ihre hohen Unterkunftskosten, Turnhallen durch ihre hohen sonstigen Kosten (derzeit DRK Kreisverband Bonn) für Betreuung und Bewachung heraus.

Weitere 2700 Geflüchtete bis Mitte 2016 erwartet

OB Sridharan zog ein gemischtes Fazit: "Ich unterstreiche noch einmal die Leistung aller Beteiligten in Verwaltungen und in der Zivilgesellschaft, dank der es bisher gelungen ist, die Situation in Bonn friedlich zu gestalten. Mir ist aber auch klar, dass wir jetzt in eine Lage kommen, wo viele die Einschränkungen als Zumutung empfinden. Und doch appelliere ich: Halten Sie mit uns durch und nehmen Sie uns ab, dass wir mit größtem Nachdruck daran arbeiten, die Situation erträglich zu gestalten. Und doch müssen wir uns darauf einstellen, bis zur Jahresmitte weitere 2700 Menschen unterbringen zu müssen. Da brauchen wir vor allem Solidarität auf allen Seiten."

 

Großes Weihnachtsgeschenk

für die Bonn-Poppelsdorfer Kolpingsfamilie

„Das schönste Geschenk für jeden Verein sind neue Mitglieder. Wenn diese dann auch noch Kinder und Jugendliche sind, ist die Freude doppelt groß“, so ist aus der Kolpingsfamilie Poppelsdorf zu hören. Der Kolpingsfamilie Bonn-Poppelsdorf legte das Christkind zu Weihnachten gleich zwölf große Geschenke unter den Weihnachtsbaum: Denn zwölf Kinder und Jugendliche konnten im Rahmen der Weihnachtsfeier in die Gemeinschaft der Kolpingsfamilie Poppelsdorf aufgenommen werden. David, Florian, Philipp und Sarah Bongartz, Sebastian Creutzer, Tobias und Sebastian Kron, Marc Müller-Martinez sowie Christopher, Dominik, Franziska und Katharina Molkow erhielten vom Präses der Kolpingsfamilie, Dechant Bernd Kemmerling, das Kolpingjugend-Abzeichen, das zuvor in einer Heiligen Messe, die auch für die Verstorbenen der Kolpingsfamilie gefeiert wurde, gesegnet wurden. Die Familien Bongartz, Kron und Molkow sind damit schon in der dritten Generation in der Kolpingsfamilie, die im Jahre 1930 gegründet wurde, aktiv.

Das die Aufnahme von gleich zwölf Kindern und Jugendlichen auch für das Internationale Kolpingwerk etwas Besonders ist, machte eine Delegation des Kolping-Diözesanvorstandes deutlich. Sarah Forst von der Diözesanleitung der Kolpingjugend war eigens mit einer kleinen Delegation angereist, um den Neumitgliedern zu gratulieren. Und sie war nicht mit leeren Händen gekommen. Sie hatte Frisbee-Scheiben, Plastikbecher und kleine Quitsche-Entchen, bedruckt mit dem Kolping-Logo, im Gepäck und verteilte diese an die drei Mädchen und neun Jungen.

Die Kolpingsfamilie bietet seit einigen Monaten Gruppenstunden in zwei Altersgruppen für Kinder und Jugendliche ab neun Jahren an. Unter der Leitung von Tobias Kron (Altersgruppe ab 14 Jahre) und Sebastian Kron (Altersgruppe ab neun Jahre) finden wöchentliche Gruppenstunden im Jugendraum der Pfarrgemeinde St. Sebastian statt. Außerdem sind die Kinder und Jugendlichen beim Pfarrfamilienfest und beim Straßenfest mit ihrem beliebten Entenangeln-Spiel präsent und mischen bei den Karnevalssitzungen der Närrischen Gesellen der Kolpingsfamilie kräftig mit. Auch das monatlich stattfindende Café „UDE“ (Unter Der Empore), bei dem nach der Familienmesse an St. Sebastian Kaffee und Kuchen angeboten werden, hat einen festen Platz im Terminkalender der Jugend.

Weitere Informationen über die Kolpingsfamilie Poppelsdorf, die Kolpingjugend und die Karnevalssitzung unter www.kolping.poppelsdorf.de.

 

 

Neue Mitglieder bei der Kolpingsfamilie: (v.l.) hintere Reihe: Tobias Kron, Marc Müller-Martinez, David Bongartz, Florian Bongartz, Katharina Molkow, Sebastian Kron; vordere Reihe: Sarah Bongartz, Franziska Molkow, Philipp Bongartz, Christopher und Dominik Molkow; nicht im Bild: Sebastian Creutzer                                                                                                     Foto: Karl-Heinz Kron

 Kunstvolle Krippe findet großen Anklang bei Groß und Klein

Foto: M. Rademacher

MRad. Rechtzeitig zum Weihnachtsfest präsentiert alljährlich Bestattungen Vitt in der Bonn-Duisdorfer Rochusstraße 176 in einem der Schaufenster eine große Krippe. Erwachsene sowie auch die Kinder drücken sich am Schaufenster die Nasen platt. Denn diese Krippe ist was ganz besonderes: Die Figuren sind wahre Kunstwerke, so auch alle anderen Teile dieser herrlichen Krippe.

Wie sagte eine ältere Dame richtig: „Seit vielen Jahren wohne ich in Duisdorf und noch nie habe ich es versäumt, mir in aller Ruhe die Krippe anzuschauen. Meine zwei Enkelkinder aus Bonn-Bad Godesberg sind auch in diesem Jahr wieder hier gewesen und haben sich diese wunderbare Krippe angeschaut.“

Aufmerksame Fußgänger in der Rochusstraße haben beobachtet, wie so mancher sein Smartphone gezückt und diese besondere Krippe fleißig fotografiert hat.

Ein großes Kompliment von der Bonn-Report-Redaktion an die Familie Reitelbach, die seit vielen Jahren mit ihrer kunstvollen Krippe immer wieder Groß und Klein begeistert.

Hier ein Ausschnitt-Foto von der besonderen, kunstvollen Krippe, die man gesehen haben muss!

Bonn-Report wünscht der Familie Reitelbach ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr!

 

CDU-Politiker: "Von Bonn muss auch in Zukunft

das Regierungshandeln ausgehen"

MRad. Wir haben Bonner Bürgerinnen und Bürger gefragt, was sie von dem Vorhaben des Komplettumzuges von Bonn nach Berlin halten, die die Umweltministerin Hendricks favorisiert? Keiner der Befragten war damit einverstanden. Einige halten diese SPD-Politikerin, wie sie sagten, für „bekloppt“. Eine Bedienstete eines Ministeriums sagte mit viel Wut deutlich: „Diese Frau weiß gar nicht, was das bedeuten würde, wenn die Ministerien hier abgezogen werden. Sie ist ja nicht betroffen, diese Truller. Wenn sie nicht weiß, was sie in ihrem Ministerium machen soll, dann soll sie Erbsen zählen gehen. Soll ich ihnen mal was sagen: Solche Politiker, die sollte man zum Mond schießen!“ Eine andere Frau meinte, dass die Hendricks einen “an der Waffel“ hätte. O-Ton von ihr: „Die Hendricks ist auf dem besten Weg, dass ich aus der SPD austrete, was ich auch machen werde“. Sie ist langjähriges Mitglied dieser Partei, der im Kürzel das „S“ verloren gegangen sei. Abschließend sagte sie, dass diese Politikerinnen und Politiker zu den Menschen gehören, die sich wie Stecknadeln verhalten und meinen, dass der „Kopf das Wichtigste sei!“ Von Herzlichkeit haben solche Politiker noch nichts gehört, geschweige in die Tat umgesetzt.

Fragen über Fragen aus dem Volk: "Hat diese SPD-Politikerin Hendricks nichts anderes zu tun, um dieses Thema wieder neu aufzukochen? Was will Frau Hendricks damit erreichen? Will sie die SPD noch weiter in den Keller befördern, die doch ohnehin nur noch zwischen 20 und 25 Prozent dümpelt? Denn eines ist sicher, wenn sie dieses Vorhaben weiter betreibt, und womöglich noch Erfolg hat, dann ist sie auf dem besten Wege die Bonner Wählerschaft so zu verärgern, dass demnächst bei Wahlen kein Bonner mehr einen Bissen Brot von der SPD nimmt. Ist ihr nicht genug, dass immer weniger Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gehen?"

Weiter sagten sie: "Hat sich diese Ministerin denn mal überlegt, was sie den Familien der Bediensteten der Bonner Ministerien antut? Da sind Kinder in Bonner Schulen, die ihre Freunde haben. Da sind Jugendliche, die sich in der Ausbildung befinden. Das sind junge Menschen, die in Bonn und Köln studieren, und aufgrund des knappen Wohnungsmarktes bei ihren Eltern wohnen. Es sind Tausende, die dann betroffen wären und ihr Leben völlig neu gestalten müssten. Aber das kümmert ja die SPD-Politikerin nicht im Geringsten!"

Allein, was bei einem Umzug an Kaufkraft in Bonn verloren ginge. Das wäre enorm! Die Geschäfte im kleinsten Stadtteil von Bonn, im Hardtbergbereich, hätten dann große Not! Eigentlich müssten die eigenen SPD-Politiker, so auch die Bonner CDU auf die Barrikaden gehen, wenn sie von einem solchen unsinnigem Vorhaben des Komplettumzuges hören. Über die Kosten eines Komplettumzuges von Bonn nach Berlin und über die Unterbringung der Ministerien in Berlin habe sich wohl Frau Hendricks überhaupt keine Gedanken gemacht. Was soll der deutsche Arbeiter noch alles leisten? Haben wir nicht genug Probleme mit der Unterbringung der Flüchtlinge?"

Bonn-Report hat bei Politikerinnen und Politiker aus verschiedenen Parteien mal angefragt, was sie von einem Komplettumzug von Bonn nach Berlin halten. Noch nicht alle Stellungnahmen liegen uns vor. Die CDU-Politiker unten äußern sich zuallererst.

Die CDU-Abgeordneten Claudia Lücking-Michel, Elisabeth Winkelmeier-Becker, Mechthild Heil, Peter Hintze, Norbert Röttgen und Erwin Rüddel waren sich bei einem Treffen im Deutschen Bundestag einig: Von Bonn muss auch in Zukunft das Regierungshandeln ausgehen. Im Koalitionsvertrag ist klar formuliert, dass Bonn das zweite bundespolitische Zentrum bleibt. Damit war stets auch der Verbleib der Ministerien in Bonn gemeint. Nur dann kann die Stadt mittel- und langfristig auch attraktiv für internationale Organisationen sein.

Die Abgeordneten betonten: „Die Äußerungen der Bundesumweltministerin Hendricks zum Bonn/Berlin-Gesetz sind ein klarer Bruch des Bonn/Berlin-Gesetzes, dem wir massiv widersprechen. Wir fordern sie auf, zur Rechtstreue zurückzukehren.“

 

 

 

Erwin Rüddel, Dr. Norbert Röttgen, Elisabeth Winkelmeier-Becker, Dr. Claudia Lücking-Michel, Mechthild Heil und Peter Hintze (Foto v.l.).

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Aus dem Bundesministerium des Innern des Leitungsstabes - Presse - schreibt uns Lisa Häger: "Das Gesetz zur Umsetzung des Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 zur Vollendung der Einheit Deutschlands (Berlin/Bonn-Gesetz) regelt, dass sich die Bundesministerien in Berlin und Bonn befinden. Zweck des Gesetzes ist es Grundsätze für die Verlagerung der Verfassungsorgane Bundestag und Bundesregierung in die Bundeshauptstadt Berlin zu bestimmen sowie die Wahrnehmung von Regierungstätigkeiten in der Bundeshauptstadt Berlin und in der Bundesstadt Bonn zu sichern und einen Ausgleich für die Region Bonn zu gewährleisten. Gemäß § 4 Berlin/Bonn-Gesetz sollen die Bundesministerien einen Dienstsitz sowohl in Berlin als auch in Bonn haben; der größte Teil der Arbeitsplätze der Bundesministerien soll sich in Bonn befinden. Die Sollregelung gewährt dem Bundeskanzler/der Bundeskanzlerin sowie den Bundesministern/den Bundesministerinnen organisationsrechtlich Spielraum für Anpassungen, die dem Spannungsverhältnis zwischen dem Konzept der zweiten Dienstsitze und der Notwendigkeit der Schaffung optimaler Organisationsstrukturen Rechnung tragen. Bei der Prüfung möglicher Rationalisierungs- und Effizienzpotenziale in den einzelnen Bundesministerien wird unter anderem berücksichtigt, dass durch das Berlin/Bonn-Gesetz und die darin bestimmte Förderung der Ansiedlung verschiedener - auch internationaler - Behörden, Einrichtungen und Organisationen fortdauernde Wirkungen in der Region Bonn bezweckt und damit Verhältnisse geschaffen wurden, die - zumindest in Teilen - eine dortige Präsenz der Bundesregierung nahelegen. Maßgeblich sind unter anderem auch Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (bzgl. erforderlicher Investitionen) und die Auswirkungen möglicher Maßnahmen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Weiter heißt es: "Tatsächlich befindet sich bereits der überwiegende Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesministerien in Berlin (Stand Juni 2015 - Berlin: 11.201; Bonn: 6.854). Eine vollständige Verlagerung der Bundesregierung nach Berlin erfordert eine Änderung des Berlin/Bonn-Gesetzes.

Erlauben Sie mir abschließend noch auf den Koalitionsvertrag der 18. Legislaturperiode zwischen CDU, CSU und SPD 'Deutschlands Zukunft gestalten“ zu verweisen. Dort heißt es: 'Wir stehen zum Bonn-Berlin-Gesetz. Bonn bleibt das zweite bundespolitische Zentrum.“  

 

Voss erneut zum Vorsitzenden der CDU-Mittelrhein gewählt

Die CDU-Mittelrhein hat in Bonn turnusgemäß ihren neuen Bezirksvorstand gewählt. Axel Voss (Foto) führt für weitere zwei weitere Jahre den zweitgrößten CDU-Bezirksverband in Nordrhein-Westfalen. Er wurde mit fast 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Inhaltlich befasste sich der Parteitag mit einem Positionspapier zur Flüchtlingspolitik. Axel Voss machte dabei deutlich, dass es auf allen Ebenen einer breiten Diskussion bedarf, bei der auch die Grenzen der Integrationsfähigkeit kein Tabu sein dürfen. „Deutschland und Europa sehen sich der größten Zahl von Flüchtlingen seit Ende des Zweiten Weltkriegs gegenüber.

Voss unterstrich in seiner Rede vor den 95 Delegierten aus der Region überdies die Bedeutung der Geschlossenheit der CDU nach den erfolgreichen Kommunalwahlen.

„Die hervorragenden Ergebnisse bei den meisten Bürgermeister- und Landratswahlen eröffnen eine tolle Perspektive für die Arbeit in der Region. Wir wollen vor allem das wichtige Thema der Verkehrsinfrastruktur weiter voranbringen. Überdies sind wir für die kommende Landtags- und Bundestagswahl, die beide im Jahr 2017 stattfinden werden, gut gerüstet.“

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Martina Engels Bremer und Landtagsabgeordneter Gregor Golland aus dem Rhein-Erft-Kreis sowie Martin Schenkelberg aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bernd Petelkau aus Köln gewählt.

Zudem gehören dem Vorstand als Beisitzer an: Katharina Becker (Bonn), Florian Braun (Köln), Oliver Baron (CDU Rhein-Sieg), Beate Wirth-Weigelt (Köln) und Rüdiger Scholz (Leverkusen).

 

Mieterbund-Chef Bernhard von Grünberg

kritisiert die Vonovia

Das größte Wohnungsunternehmen Deutschlands, die Vonovia SE (vormals Deutsche Annington) hat Ende November 2015 ihre außerordentlichen Hauptversammlung abgehalten. Hierbei ging es um die Übernahme des größten Konkurrenten, der Deutsche Wohnen AG. Die Zustimmung der eigenen Aktionäre war der erste Schritt auf dem Weg zur nächsten Großfusion auf dem Wohnungsmarkt.

Bernhard von Grünberg (Foto), Chef des Mieterbundes Bonn/Rhein-Sieg, sagt: „Die Vonovia, die bereits Anfang des Jahres die Gagfah übernommen hat, wird im Fall der Übernahme über 500.000 Wohnungen besitzen und weitere Zehntausende verwalten. Positive Veränderungen für die Mieter und die Wohnungsmärkte sind aus unserer Sicht jedoch nicht zu erwarten, das Gegenteil ist der Fall. Durch die angestrebte Übernahme der Deutschen Wohnen durch die Vonovia wird keine einzige Wohnung geschaffen. Das ist es aber, was wir angesichts der steigenden Mietpreise und der Aufnahmen von Flüchtlingen dringend brauchen: mehr Wohnungen! Angesichts des Transaktionsvolumens von rund 14 Milliarden Euro, einschließlich der Aufnahme neuer Kredite, erscheint es fraglich, ob der Wohnungsgigant, der über 6000 Wohnungen in Bonn besitzt, seine kürzlich erfolgte Ankündigung, erstmalig auch in größerem Umfang neu bauen zu wollen, tatsächlich einhalten kann. Im Gegenteil: Denn die angestrebte Fusion könne Nachteile für die Mieterinnen und Mieter bedeuten. Die Übernahme der Deutsche Wohnen wird den Druck zur Kostensenkung einerseits und Steigerung der Einnahmen andererseits erhöhen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn anschließend die Mieten steigen.“

Mieterbund-Chef von Grünberg meint weiter: „Ein negatives Vorbild ist die Vonovia auch in der Frage der Umgehung der Grunderwerbsteuer. Ganz offen erklärt der Vorstand in der Einladung zur Hauptversammlung, wie die Fälligkeit der Grunderwerbssteuer umgangen werden soll. Nach eigenen Angaben schleust das Unternehmen so einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag an der Finanzbehörde vorbei. Das ist zwar augenblicklich legal, aber dennoch ein Skandal! Der Wachstumskurs der Vonovia ist aber auch aus anderen Aspekten kritisch zu bewerten. So wird unternehmensseitig behauptet, die Größe mache sich auch für die Mieter bezahlt, da Dienstleistungen und Materialien durch die großen Wohnungsunternehmen günstiger eingekauft werden könnten. Wir stellen jedoch fest, dass die Mieten und Betriebskosten weiter steigen, insbesondere bei Modernisierungen bittet das Unternehmen die Mieter zur Kasse. Aber auch bei den Betriebskosten finden sich immer neue Kostenpositionen, die aus unserer Sicht zweifelhaft sind." 

Der Mieterbund Bonn/Rhein-Sieg meint, dass das „Unternehmen auch weiterhin seinen Wachstumskurs zu Lasten der Mieterinnen und Mieter finanzieren wird. Daher schließen wir uns den Forderungen des bundesweiten Vonovia-Aktionsbündnisses (Zusammenschluss aus Mietervereinen und -initiativen) an und fordern unter anderem vom Unternehmen: 1. Eine energetische und altengerechte Erneuerung der Wohnungsbestände, ohne dass es zu finanziellen Überlastungen und Verdrängungen der Mieterinnen und Mieter kommt und 2. korrekte, transparente und rechtzeitig belegte Betriebskostenabrechnungen.“

 

Elektrogelenkbus wochentags auf der Linie 601

 

Mit einem Elektro-Gelenkbus des Herstellers Sileo setzt SWB-Bus und Bahn die Testreihe mit eBus-Modellen vom 13. bis 30. November (Ausnahme 16. November/Änderungen vorbehalten) fort. Im Linieneinsatz ist in Bonn erstmals ein Elektro-Gelenkbus, der aufgrund seiner hohen Reichweite nicht auf der Strecke nachgeladen werden muss: ein Novum auf dem Markt der Elektrobusse. 

Die Bonner Bürger können sich damit wieder selbst ein Bild von der Funktionalität der Elektromobilität und dem Gelenkbus-Modell machen. Der Elektrobus wird wochentags regulär im Linienverkehr auf der Linie 601 eingesetzt: von Freitag, 13. November bis Montag, 30. November 2015 (Ausnahme 16. November/Änderungen vorbehalten).  

Der Elektrobus befördert wie alle anderen Busse im Linienverkehr nur Fahrgäste mit gültigen Fahrscheinen. Die Stadtwerke Bonn haben wieder Fahrer für den Einsatz auf diesen Bus gesondert geschult.

Der SWB-Bus und Bahn setzt sich seit geraumer Zeit mit der neuen Technik der Elektromobilität und einer möglichen Umstellung der Busflotte von Diesel- auf Elektroantrieb auseinander. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Busliniennetz der Stadt Bonn mit Ausnahme des Airportbusses grundsätzlich geeignet ist für eine mögliche Komplettumstellung. Die Praxistests ergänzen nun die theoretischen Überlegungen. Das Nahverkehrsunternehmen hat bereits entschieden, sechs eigene Elektro-Standardbusse (12 Meter Länge) ab Anfang 2016 im SWB-Busliniennetz einzusetzen. Auch dieses Testfahrzeug wird mit dem SWB-Ökostromprodukt BonnNatur Strom und damit CO2-frei angetrieben.

 SPD setzt sich für die Bebauung des Geländes

der Gallwitz-Kaserne ein

 

MRad. Wie von der SPD-Stadtverordneten Gabi Mayer (Foto) zuhören ist, steht der Bebauungsplan der Gallwitz-Kaserne auf der Tagesordnung für die kommende Sitzung der Hardtberger Bezirksvertretung.

Unter fachkundiger Leitung der Stadtverwaltung Bonn hatten sich Gabi Mayer und die beiden SPD-Bezirksverordneten Gisbert Weber (Foto links) und Dominik Loosen (Foto rechts) auf dem Kasernengelände getroffen, um letzte offene Fragen zu klären.

Wegen des 16-Meter-Gefälles und der Entwässerung, des Verlaufs der Straße durch das Gelände, konnten die SPD-Politiker Dominik Loosen und Gisbert Weber ihre Fragen mit der Verwaltung klären. „Das festgelegte erhöhte Niveau für das Erdgeschoss der dortigen Bebauung trägt ebenfalls der Hangsituation ausreichend Rechnung. Der Rückstaukanal wird den Kanal in der Villemombler Straße entlasten“, betont der Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Loosen.

Rund 450 Wohneinheiten sollen dort entstehen. Nach der Berechnung der SPD-Politiker wäre das Wohnraum für rund 1200 Bürger, der, wie Frau Meyer zum Ausdruck brachte, “dringend benötigt“ werde. „Deshalb sind wir froh zu hören, dass es mehrere ernsthafte Angebote gibt, um dieses Vorhaben zu realisieren“, betonte die Stadtverordnete Mayer.

 

Mieterbund-Chef von Grünberg:

"Zu Beschlagnahmungen gibt es keine Rechtsgrundlage"

MRad. Nach dem der parteilose Bürgermeister von Nieheim, Rainer Vidal, im Fernsehen klar zum Ausdruck brachte, dass er Mieterinnen und Mieter der städtischen Wohnungen gekündigt habe und dort hinein Flüchtlinge einquartieren wolle, kommt hierzulande immer mehr Sorge auf, dass beispielsweise die Deutsche Annington und andere Immobilien-Haie ebenfalls so verfahren könnten. Dieser nicht vorbildliche Bürgermeister hat schlicht und einfach als Stadtoberhaupt Eigenbedarf angemeldet.

Wir erhielten und erhalten noch immer zahlreiche Mails in der Redaktion zu diesem Thema, gerade von älteren Mieterinnen und Mietern der Annington, die mehr als 45 Jahre in den Wohnungen leben. Eine besorgte Mieterin, die große Angst hat, dass die Annington ebenfalls Eigenbedarf anmeldet, schreibt: „Wenn ich wegen der Flüchtlinge aus der Wohnung geworfen werde, wo soll ich denn hin? Es gibt doch heute keine bezahlbaren Wohnungen mehr. Die Wohnung habe ich doch in den vielen Jahren so hergerichtet, dass ich mich in ihr wohl fühle. Ohne das mir die die Annington einen Pfennig dazu gegeben hat. Und nun soll ich raus?“ Wie weiter zu lesen ist in ihrer Mail, sei sie auch nicht mehr "ganz gesund" und könne auch "nicht mehr richtig laufen". Sie habe nächtelang nicht mehr richtig schlafen können. Ähnliche Mails erhalten wir in der Bonn-Report-Redaktion fast täglich, wo wir um Hilfe gebeten werden.

Inzwischen konnten wir alle Leserinnen und Leser, die uns in dieser Angelegenheit geschrieben haben, beruhigen. Denn dazu haben wir einen kompetenten Mann in Mietangelegenheiten befragt, und zwar den Chefs des Mieterbundes Bonn/Rhein-Sieg, Bernhard „Felix“ von Grünberg, ein lang erfahrender Experte in Sachen Wohnungsangelegenheiten. Er schreibt uns: „Dieses Gerücht ist absoluter Unsinn. Zu Beschlagnahmungen gibt es keine Rechtsgrundlage. Es gibt auch von keinem Politiker eine Bemühung sowas einzurichten. Das Gerücht wird von Rechtsradikalen gestreut, um die Menschen gegen Flüchtlinge aufzuwiegeln. Vielleicht verwechseln die Leute das auch mit dem in Bonn geltenden Zweckentfremdungssatzung, die beinhaltet, dass der Leerstand von Wohnungen über drei Monate von der Stadt genehmigt werden muss.“

Wir bedanken uns bei Herren von Grünberg für seine klare Stellungnahme zu diesem heiklen Thema, was vielen Bürgerinnen und Bürgern in Bonn und anderswo schlaflose Nächte bereitet hat.

Bonner Hardtberg-Gymnasium ausgezeichnet

Das Hardtberg-Gymnasium hat nach eingehender Prüfung durch eine Jury der Unfallkasse NRW den begehrten Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ erhalten. Bei einer feierlichen Veranstaltung in der Philharmonie in Essen überreichte die Schulministerin, Sylvia Löhrmann, den hoch dotierten Preis an 46 Schulen von 228 Bewerbern in NRW.

„An Ihrer Schule ist uns das angenehme und konstruktive Klima zwischen allen Beteiligten besonders positiv aufgefallen“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Beteiligung der Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte an Entscheidungen werde konsequent als gesundheitsförderndes Gestaltungsprinzip im Schulleben eingesetzt. Die Jury der Unfallkasse bescheinigt hier dem HBG eine hervorragende Entwicklung und Umsetzung seiner Konzepte.

„Bei der Schulprogrammentwicklung steht in vielen Bereichen die Gesundheitsförderung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte im Vordergrund“, sagt Inge Stauder (Foto), Schulleiterin des Hardtberg-Gymnasiums. In der Vergangenheit wurde auch eine systematische Feedbackkultur eingerichtet, die dem Hardtberg-Gymnasium entscheidende Impulse zur Unterrichts- und Schulentwicklung gegeben hat, zum Beispiel bei der Neufassung eines umfassenden Beratungskonzepts.

Ausgezeichnet wurde das Hardtberg-Gymnasium auch für die Gestaltung der Schulräumlichkeiten und des Außenbereichs mit den vielfältigen Spielmöglichkeiten und dem Schulgarten.

„Dieser Preis spornt uns dazu an, Gesundheitsförderung nachhaltig in allen schulischen Strukturen noch stärker zu verankern“, versichert Inge Stauder. In der Zukunft sollen das Angebot der Cafeteria und der Mensa sowie die Arbeitsbereiche für die Lehrkräfte verbessert werden.

„Die Qualität des Unterrichts hängt auch immer von einer guten Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und des Lehrpersonals ab“, betont auch der Leiter der Arbeitsgruppe „Gesundheit“, Carsten Dittmer. Eine gesunde Schule trägt zum erfolgreichen Lernen und zur Gestaltung einer humanen Schule bei ganz im Sinne des Festredners bei der Preisverleihung, Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie an der LMU in München.

 

Bahnübergang an den Weck-Werken teuer und unübersichtlich

MRad. Was sich so manchmal die Verkehrsplaner einfallen lassen, schreit zum Himmel! Das sieht man hier am Bahnübergang der Firma Weck in Bonn-Duisdorf. Das Ganze hätte man preiswerter und übersichtlicher machen können, so die Meinung zahlreicher Leserinnen und Leser. Ein Leser, der nicht genannt werden möchte, schreibt: „Also, wenn man von Duisdorf kommend über den Bahnübergang Richtung China Restaurant oder auch zurück in Richtung Duisdorf fahren möchte, dann ist das schon sehr gewöhnungsbedürftig.“ Der Leser hat den Bahnübergang mit dem Fahrrad überquert und musste feststellen, dass er nicht aus der Richtung des China-Restaurants kommend, auf den Fahrradweg längs der B56-Richtung nach Duisdorf kommen konnte. Er musste genauso, wie die Autos, hinter dem Hellweg die Straße in Richtung des Duisdorfer Bahnhofs fahren.                                                                                                                                                     Foto: Bonn-Report

Junge Flüchtlinge werden Dauerthema im Bonner Schulausschuss

 

Der Zustrom von Flüchtlingen nach Bonn hält an, es werden viele weitere Flüchtlinge in Bonn erwartet. Darunter auch zahlreiche Kinder und Jugendliche, die zum Teil auch ohne erwachsene Begleitung nach Bonn gekommen sind.

Frau Paß-Weingartz der Grünen: "Die Kinder und Jugendlichen bedürfen besonderer Unterstützung, vor allem benötigen sie Schulplätze. In Bonn sind zwar viele internationale Klassen eingerichtet worden, diese scheinen aber immer noch nicht auszureichen. Deshalb soll jetzt in jedem Schulausschuss über die Situation von jungen Flüchtlingen berichtet werden, wie viele noch ohne Schulplatz sind, welche Maßnahmen angedacht sind und auch außerschulische Maßnahmen organisiert werden können, damit eine reibungslose Integration erfolgen kann."

An Frau Paß-Weingartz wird immer wieder herangetragen, dass Jugendliche monatelang ohne Schulplatz oder Förderung seien, obwohl sie unter die Schulpflicht fallen.

Mit der öffentlichen Berichterstattung will Paß-Weingartz erreichen, dass der Druck auf alle Schulen wächst, sich für Flüchtlinge zu öffnen.

Als MP3 hier ...

www.gruene-bonn.de

 

SPD dankt Amt für Stadtgrün

 

Bagger rollen, Heckenscheren klappern, Rasenmäher röhren – der Spielplatz am Birkenweg in Röttgen verwandelt sich unter den Händen der Mitarbeiter des Amts für Stadtgrün in nur zwei Tagen vom Unkraut-Dschungel zum Spielparadies. Dafür dankt Elisabeth Zaun, sachkundige Bürgerin und zuständig für Röttgen und Ückesdorf, den städtischen Mitarbeitern ganz herzlich!

Eine Anwohnerin hatte Elisabeth Zaun auf den ungepflegten und verwucherten Zustand des Spielplatzes aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit der Mitarbeiterin vom städtischen Spielplatztelefon stellte die Sozialdemokratin dann fest, dass der Spielplatz tatsächlich dieses Jahr aufgrund eines kleinen Missverständnisses auf der Liste der zu betreuenden Spielplätze fehlte.

„Das kann passieren“, findet Elisabeth Zaun. Umsomehr lobt sie, was danach passierte: „Fünf Mitarbeiter mit zwei Baggern und zwei Transportern sind sofort angerückt und haben den Spielplatz mit Hochdruck auf Vordermann gebracht. Die Röttgener Pänz wird das freuen und ich bedanke mich ganz herzlich bei den Mitarbeitern, die trotz Personalmangels und Urlaubszeit die Pflege des Spielplatzes spontan auf die Prioritätenliste gesetzt haben.“

Foto: Thomas Kützemeier

 

Dual-Ticket nun auch für Studierende der

Abendrealschulen und Weiterbildungskollegs

 

Im Pressedienst von Renate Hendricks und Bernhard „Felix“ von Grünberg heißt es: „Eigentlich gibt es eine Gesetzeslücke, nach der die Studierenden des Zweiten Bildungsweges kein Anrecht auf ein Schülerticket/Dual-Ticket – das sog. ‘Schokoticket’ - haben. Obgleich die Mehrheitsfraktionen im Landtag bemüht darum sind, diese Lücke noch in dieser Legislaturperiode zu schließen, führt die Situation aktuell vielfach zu Problemen für die jungen Menschen. Denn viele der Studierenden erhalten staatliche Unterstützung (Bafög, Hartz IV und/oder bestreiten ihren Lebensunterhalt durch geringfügige Arbeitstätigkeiten), so dass sie nicht oder kaum in der Lage sind, eine Monatskarte zu zahlen, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule zu fahren. Die Folge ist, dass leider immer mehr Studierende beim „Schwarzfahren“ erwischt werden und damit in eine noch schwierigere Situation hineinrutschen.“

SPD-Politikerin Hendricks sagt: „Umso mehr ist der Abendrealschule und dem Verkehrsverbund Rhein/Sieg zu danken, dass sie einen Weg gefunden haben, auch Studierende der Weiterbildungskollegs und der Abendrealschulen ab dem kommenden Schuljahr mit einem Dual-Ticket zu versorgen.“ Und SPD-Mann Bernhard „Felix“ von Grünberg betont: „Es war ein langer, aber konstruktiver Prozess, den ich in mehreren Verhandlungsrunden begleitet habe. Aber man sieht, wo ein Wille ist, da gibt es auch einen Weg. Ich gratuliere allen, die sich hier mit Engagement eingesetzt haben und nach Lösungen, statt nach Problemen gesucht haben. Damit beginnt in Bonn eine neue Ära für die Studierenden.“

 

Luftqualität muss besser werden

 

Die GRÜNE Bezirksvertretungsfraktion der BV Bonn begrüßt die Anstrengungen der Stadtverwaltung, um die Luftqualität in Bonn stetig zu verbessern. Die von der Bezirksregierung Köln im Rahmen des Luftreinhalteplans vorgeschlagenen Maßnahmen sind in Teilen unbequem, aber auf jeden Fall überdenkenswert.

Bereits zahlreiche Maßnahmen aus der Vergangenheit haben gegriffen, um eine Verbesserung der Bonner Luftqualität zu erzielen. Dazu zählt unter anderem die Einrichtung der Umweltzone, wie auch das Jobticket zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

„Das Jobticket nutzen heute wesentlich mehr Menschen als vor wenigen Jahren noch. 2006 entschieden sich für das Ticket ca. 50 000 Personen. Heute sind es ca. 64 000. Das ist ein Erfolg. Wir hoffen, dass sich dies in den kommenden Jahren noch steigern lässt. Wir sind entsprechend dem Luftreinhalteplan verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um alle Grenzwerte einzuhalten. Im Feinstaubbereich erfüllen wir die Norm. Nun müssen im Sinne unserer Gesundheit weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Luftqualität zu verbessern. Dazu zählen in erster Linie intelligente Verkehrskonzepte, denn insbesondere Dieselfahrzeuge und LKWs bereiten der Stadtluft Probleme. Daher setzen wir uns vehement für den weiteren Ausbau des Radverkehrs ein“, so der Sprecher der Grünen Bezirksvertretung Bonn Paul-G. Pohlmann.

Der Bonner Rolf Beu, GRÜNER Fraktionsvorsitzender im Regionalrat bei der Bezirksregierung Köln: "Die Kritik der IHK an den Vorschlägen der Bezirksregierung verwundern nicht. Wer diese Vorschläge aber ablehnt, muss auch Alternative aufzeichnen, die die Ziele ebenfalls erreichen lassen. Ein 'weiter so wie bisher' geht auf jeden Fall nicht! Wenn die Industrie- und Handelsvertreter weiterhin einen Kampf für alte Braunkohlekraftwerke, den größten republikweiten Verschmutzern führen, mit Forderungen, wie nach dem Ennert-Aufstieg zusätzlichen Schwerlastverkehr anlocken und alle innovativen Vorschläge als angeblich wirtschaftsfeindlich ablehnen, dann laufen sie Gefahr, aus dem Rheinland die dreckigste und ungesundeste Region weit und breit zu machen." 

 

Fenja Wittneven-Welter: „Oberkassel gibt beste Beispiele

für bürgerschaftliches Engagement“

 

 

„Oberkassel gibt beste Beispiele für bürgerschaftliches Engagement“, so resümiert Fenja Wittneven-Welter den Spaziergang in ihrem Wahlkreis Oberkassel, den sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe Heimvorteil(e) der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn organisiert hat. Die Eindrücke der Besuchergruppe, zu der Bürger und Bürgerinnen, der Beuler Bezirksbürgermeister Ralf Laubenthal sowie Peter Ruhenstroth-Bauer, Kandidat für das Oberbürgermeisteramt, gehörten,  waren entsprechend vielfältig.

Zunächst war Halt am Oberkasseler Fußballplatz (Foto). Vertreter des Vorstands des Oberkasseler Fußballvereins, Guido Lütz (Organisationsleiter, Baubeauftragter Materialhaus), Dietmar Burtscher (2. Geschäftsführer) und Andreas Kausch (Sportlicher Leiter) zeigen den Kunstrasenplatz, auf den 600 Mitglieder, mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche, lange gewartet haben. Ein tolles Beispiel für das Engagement des Vereins ist auch der Bau des Materialhauses, in den neben einem städtischen Zuschuss viele Stunden eigener Arbeit und Spenden einfließen. Peter Ruhenstroth-Bauer, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, der die Stadtverordnete begleitet: „Oberkassel hat total aktive Bürger und Bürgerinnen, die sich ehrenamtlich engagieren und das Leben des Ortes so verbessern.“

Nächster Stopp war dann am Alten Rathaus, Wahrzeichen Oberkassels und heute Kulturzentrum. Die Stadtverordnete und ihre Gäste treffen Clara Duncker von AGORA e.V. Diese zeigt die Räume. Von Sebastian Freistedt, Vorsitzender des Heimatvereins, erfährt die  Besuchergruppe, dass durch die gute Zusammenarbeit zwischen AGORA und Heimatverein das Rathaus erhalten bleiben und mit neuem Leben erfüllt werden konnte. Heute ist es Ort für Geschichte, Musik, Tanz, Kunst.

In weiteren Gesprächen erfahren die Stadtverordnete und der Oberbürgermeisterkandidat, dass die Geschäftswelt in Oberkassel funktioniert und noch ein eigenständiges Versorgungszentrum besteht. „Schwierig für die Geschäftswelt ist dort allerdings ausreichend Parkplätze vorzuhalten, beziehungsweise zu finanzieren und leider wird auch in Oberkassel bezahlbarer Wohnraum immer knapper“, nimmt die Stadtverordnete Wittneven-Welter Herausforderungen für das politische Handeln mit.

 

Plan übernimmt Erdbebenkoordination in Gebirgsdistrikt DolkhaKinderhilfswerk leitet Wiedereinschulungs-Programme

 in drei Distrikten

 

Plan International weitet seine Nothilfe in Nepal auf das abgelegene Gebirgsdistrikt Dolkha aus. Obwohl die Region nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu zu den am schwersten getroffenen Gebieten des Landes zählt, hat dort bislang keine internationale Organisation koordinierend Hilfsmaßnahmen gestartet. Plan International eröffnete in Dolkha ein Verbindungsbüro und richtete Lagerstätten ein. Rund eine Woche nach dem Erdbeben der Stärke 7,8 organisiert das Kinderhilfswerk zusammen mit Partnerorganisationen die weitere humanitäre Hilfe in Dolkha. „Je mehr Plan in die entlegenen Regionen vorrückt, desto deutlicher wird die wirkliche Not der Kinder und ihrer Familien. Wir stehen hier erst am Anfang unserer Arbeit“, warnt Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland.

Im Distrikt Dolka sind 80 Prozent der Häuser zerstört. Heute Mittag startete ein von Plan begleiteter Sonderflug in das Erdbebengebiet. Mit diesem ersten Schritt werden Planen und Decken sowie Zelte, Wasserkanister, Spaten und Spitzhacken für 1.500 Familien bereitgestellt.

Das nepalesische Bildungsministerium hat angekündigt, am 15. Mai 2015 alle Schulen im Land wiedereröffnen zu wollen. Plan International unterstützt dieses Vorhaben und übernimmt die Koordination der Zurück-in-die-Schulen-Kampagne in den Distrikten Dolkha, Sindhuli und Makwanpur. Über den Schulbesuch bekommen die traumatisierten Kinder neben Bildung auch Sicherheit, Schutz, Stabilität und ein Stück Alltag zurück. Zudem haben sie die Möglichkeit, über das Erlebte zu sprechen und es zu verarbeiten.

Die Soforthilfe von Plan International kann über den Nothilfe-Fonds unterstützt werden:

Plan International Deutschland e.V. Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE86 2512 0510 0009 4449 44, BIC: BF SW DE 33 HAN, Stichwort: „Erdbebenhilfe Nepal"

 

 

17 Millionen Euro für den Ausbau der UN-Stadt Bonn

 

Das Bundeskabinett hat im Nachtragshaushalt 2015 zusätzlich 17 Millionen Euro für den weiteren Ausbau der UN-Stadt Bonn beschlossen. Die Mittel sind für die zusätzliche Förderung des Konferenzzentrums für die Vereinten Nationen in Bonn (WCCB) vorgesehen.

„Eine weitere gute Nachricht für Bonn aus den Haushaltsberatungen der Bundesregierung“, betont SPD-Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber. Kelber weiter: „Das WCCB hat lange genug für schlechte Nachrichten gesorgt, jetzt muss es sich endlich als neues, leistungsfähiges Konferenzzentrum für die Vereinten Nationen beweisen. Es ist gut, dass die Bundesregierung dies unterstützt und damit den UN-Standort Bonn weiter stärkt“.

Schaumburg wurde zum

neuen CDU-Ortsverbandsvorsitzenden gewählt

 

Vor der Vorstandsneuwahl erklärte anlässlich der CDU-Mitgliederversammlung der bisherige Vorstandsvorsitzende, Bernhard Schekira, warum er nicht mehr als Vorsitzender kandidiere: „Ich wurde im September letzten Jahres zum Vorsitzenden der CDU-Hardtberg gewählt und fühle mich diesem Amt auch verpflichtet, zudem ist es guter Brauch in der CDU keine Ämter zu häufen“. Überdies sei es nach zehn Jahren an der Zeit, einem jüngeren Platz zu machen. Er sei aber bereit dem neuen Vorstand als Beisitzer zur Verfügung zu stehen und werde auch weiter als Bezirksverordneter im Hardtberg die Interessen der Bürgerinnen und Bürger engagiert vertreten. Bernhard Schekira (Foto links) hat den Staffelstab an Enno Schaumburg (Foto rechts) übergeben. Wie man hören konnte, waren die Mitglieder mit der Arbeit des bisherigen Vorstandes hochzufrieden.

Enno Schaumburg wurde mit klarer Mehrheit zum Vorsitzenden des Ortsverbandes gewählt. Er betonte: „Ich freue mich sehr, dass die Arbeit des bisherigen Vorstands so von den Mitgliedern geschätzt wird und bedanke mich für das Vertrauen, das die Parteibasis mir für die neue Aufgabe entgegenbringt“.

Der neue Vorsitzende, Enno Schaumburg, der schon seit Jahren im Vorstand der CDU-Duisdorf mitarbeitet, stellte als Kandidat für das Amt des Vorsitzenden seine Ideen für das laufende Jahr vor. Schaumburg hob hervor: „Auch in diesem Jahr wird die CDU-Duisdorf wieder mit vielen Aktionen ihre Bürgernähe unter Beweis stellen. Insbesondere geht es darum, für die CDU ein gutes Wahlergebnis bei der bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl zu erzielen und den Chefsessel im Bonner Rathaus zurückzuerobern“. Die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Duisdorf zeigten sich für die bevorstehenden Aufgaben sehr zuversichtlich.

Seine Stellvertreter sind, wie in den Vorjahren, die Bezirksverordnete Sabine Kramer und der Bezirksverordnete Herbert Frohn. Als Beisitzer wurden Christopher Klima, Bert Moll, Susanne Plötz, Rüdiger Plumhoff und Maria Vianden bestätigt. Die Riege der Beisitzer wurde mit der Wahl von Bernhard Schekira und Tillmann Verbeek komplettiert. Als Organisationsleiter kümmert sich Helmut Buß weiter um die Veranstaltungen der Duisdorfer CDU.

 

Auf zu SEA LIFE!

 

Die „Herren der Tinte“ bringen Farbe nach Königswinter

 

Die Tinte des einen wurde früher zum Färben von Fotopapier genutzt, der andere kann seine Hautfarbe wechseln und ist sehr intelligent, während der Dritte bereits seit über 500 Millionen Jahren auf der Erde lebt.  Die Rede ist von Oktopoden, die seit gestern die neuen Bewohner der Sonderausstellung „Oktopus Höhle“ im SEA LIFE Königswinter sind. 

Nun heißt es: „Krake und Co. sagen Hallo“ im SEA LIFE Königswinter! Alle Baumaßnahmen sind abgeschlossen, die Tiere haben Quartier bezogen, und sind bereit, sich den Besuchern zu präsentieren. Neben Nautilus und Sepia ist der imposanteste Neuankömmling zweifelsohne der „Pazifische Riesenkrake“, der einen Durchmesser von bis zu vier Metern erreichen kann. Und neben blauem Blut faszinieren die Tiere mit drei Herzen, einer Speiseröhre, die durchs Gehirn führt und einem unglaublich intelligenten Spieltrieb.

Damit dieser Spieltrieb direkt einmal auf die Probe gestellt wird, legten sich unsere kleinen Gäste aus dem Königswinterer Kindergarten „Hasensprung“ richtig ins Zeug und bastelten kleine Würfel aus Plastiksteinen, in denen die Lieblingsspeise, Krebstiere, für die Oktopoden serviert wurde. „Kraken sind außerordentlich schlau und lernfähig. Sie können verschlossene Behälter problemlos öffnen und finden sich sogar in Labyrinthen zurecht. Für einen Oktopus ist es überhaupt kein Problem, sich sein Futter aus dem konstruierten Behälter zu holen“, erklärt Tom Lau, biologischer Leiter des SEA LIFE Königswinter.

Nach der Eröffnungszeremonie hatten die Besucher natürlich noch genügend Zeit, um dem Biologen ihre Fragen zu stellen. Warum haben Oktopoden drei Herzen? Kann man mit der Tinte der Oktopoden wirklich schreiben? Und: Wie ist das bei Kraken eigentlich mit der Paarung? Für alle Besucher, die ebenfalls auf die Antworten gespannt sind und die Neuankömmlinge in der  „Oktopus Höhle“ gerne einmal persönlich kennen lernen möchten, hat das SEA LIFE täglich ab 10 Uhr geöffnet.

 

Großes Lob für Elektrobus des Herstellers Bozankaya

 

Rund 25.000 Fahrgäste haben die vergangenen Wochen genutzt, um mit dem Elektrobus auf den Buslinien 606 und 607 zu fahren, um, wie von Fahrgästen natürlich gewünscht, zu einem Fahrtziel in Bonn zu kommen, aber vielfach auch, um die neue Technik „Elektromobilität“ zu erleben. SWB-Bus und Bahn hat in einer rund vierwöchigen Testphase einen 12-Meter-Elektrobus des Herstellers Bozankaya getestet – mit sehr guten Resultaten. 
Am Freitag, 13. März, hatte der Elektrobus auf seiner vorerst letzten Fahrt auf der Buslinie 607 nochmals unter Beweis gestellt, dass er diese als Referenzlinie ausgewählte Strecke problemlos bewältigt. Selbst auf der Bergstrecke vor dem Malteser Krankenhaus konnte der Bus noch beschleunigen. Die auf dem Elektrobus eingesetzten Fahrer haben das Modell übereinstimmend als sehr gut bewertet. Sie beurteilen den leisen Antrieb, das ruckfreie Bremsen und Anfahren und insgesamt die guten Fahreigenschaften als durchweg positiv. Wie auch die Kunden, die vor allem die geräuscharme Fahrt mit dem Elektrobus geschätzt haben.

Der Testbus geht nun an den Hersteller zurück. Insgesamt hat SWB-Bus und Bahn bislang vier Elektrobusmodelle von drei verschiedenen Herstellern auf Tauglichkeit und Funktionalität getestet. Während allen Tests hatten auch die Bonner Bürger Gelegenheit, sich selbst ein Bild von Elektromobilität und E-Fahrzeugen zu machen. Die Testfahrzeuge sind in Bonn mit dem SWB-Ökostromprodukt BonnNatur Strom angetrieben worden. Der Lieferant des Ökostroms, MannEnergie aus dem Westerwald, ist mit dem „Grüner Strom Label e.V.“ in Gold zertifiziert. Die Busse sind in Bonn somit CO-2-frei angetrieben worden. E-Busse würden in Bonn somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

SWB-Bus und Bahn setzt sich seit drei Jahren intensiv mit dem Thema „Elektromobilität“ auseinander, überzeugt davon, das gerade Busliniennetze prädestiniert für eine Umstellung von der Dieseltechnik auf Elektromobilität sind. Busliniennetze lassen die Kalkulation von Energieverbräuchen zu, da Linienwege, Einsatzzeiten und Verbräuche exakt definiert sind. SWB-Bus und Bahn hat in einer Studie die mögliche Umstellung des Busnetzes auf Elektromobilität prüfen lassen, mit dem Ergebnis, dass das Busnetz mit Ausnahme des Airportbusses grundsätzlich geeignet sei für einen Komplettumstieg. Die Praxistests mit den vier Elektrobussen haben diese theoretischen Überlegungen ergänzt. Das Nahverkehrsunternehmen wird dieses Projekt intensiv weiter verfolgen.

 

Fördersätze für Offene Ganztagsschulen werden zusätzlich

um rund 6,6 Millionen angehoben

 

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Renate Hendricks und Bernhard „Felix“ von Grünberg freuen sich, dass es nunmehr nach Einigung mit den Kommunalen Spitzen gelungen ist, ab dem kommenden Jahr in NRW die Fördersätze für die Offene Ganztagsschule im Primarbereich (OGS) anzuheben. Mit der Indexierung wird es möglich, eine  langfristige und dauerhafte Finanzierung verlässlich zu gestalten. Im Jahr 2015 werden die Landesfördermittel zunächst in zwei Schritten um drei Prozent steigen. Ab 2016 werden die Fördersätze dann jährlich um 1,5 Prozent dynamisiert. Damit stellt das Land insgesamt im kommenden Jahr für die Tarifsteigerung im OGS-Bereich rund 6,6 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Die geplante Indexierung soll auch beim kommunalen Anteil vorgenommen werden. Dem haben die Kommunalen Spitzen zugstimmt. Von Grünberg und Hendricks sehen, dass auf diese Weise die pädagogische Qualität der OGS in Bonn weiterhin gesichert werden kann.

Aus Sicht der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn ist im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Chancengleichheit aller Kinder ein forcierter Ausbau der OGS angezeigt. Jedes Kind, das die OGS besuchen will, muss einen Platz erhalten. „Wir freuen uns über mehr Geld vom Land. Nun muss auch im investiven Bereich des städtischen Haushalts zusätzliches Geld in die Hand genommen werden für die Anschaffung von multifunktionalem Mobiliar für Klassenräume und bauliche Erweiterungen“, betont Gieslint Grenz, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

 

Krake und Co. sagen "Hallo"!

 

Riesige Schlangen auf der Strecke von Bayern an die Ostsee - beim Gedanken an die Osterferien hat man auch gleich kilometerlange Staus auf der A7 und Co im Kopf. Diesmal allerdings sind zwei zwei Meter lange Boa constrictor gemeint, auf dem Weg von München nach Timmendorfer Strand - ins SEA LIFE Großaquarium. Doch das sind nicht die einzigen Tiere mit einem neuen Zuhause, denn die größte Aquarienkette der Welt investiert in diesem Frühjahr nicht nur in den Standort an der See, sondern auch in sieben weitere SEA LIFE Niederlassungen Deutschlands - und zwar insgesamt weit über zwei Millionen Euro.

Eigentlich erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Boas ja von der West- bzw. Ostküste Mexikos über ganz Zentralamerika bis nach Argentinien - für diese beiden Exemplare allerdings geht es von der Reptilienauffangstation München ins SEA LIFE Timmendorfer Strand. Natürlich auf artgerechte Weise in einem gemütlichen Schlangenbehälter auf der Ladeflache eines VW Caddy. „Sorgfältige Planung und langjährige Expertise im Transport von Meerestieren machen es uns möglich, zufriedene Tiere wohlbehalten von A nach B zu bringen sowie lange Erholungsphasen nach dem Transport zu vermeiden“, erklärt Biologe und Chef-Aquarist, Jens Hirzig, aus dem SEA LIFE Timmendorfer Strand. Und es sind noch mehr farbenfrohe SEA LIFE Transporter unterwegs, denn auch die Großaquarien in Berlin, Hannover, Königswinter, Konstanz, Oberhausen und Speyer erwarten neue Bewohner.

Das SEA LIFE Königswinter beispielsweise freut sich auf die Ankunft der neuen Sonderausstellung „Oktopus Höhle“, während die anderen jährlich wechselnden Sonderausstellungen „Abenteuer Schildkröte“, „Bucht der Seesterne“ und „Invasion der Krebse“ derzeit jeweils in einem der anderen deutschen SEA LIFE Großaquarien installiert werden. Im Königswinterer Großaquarium erkundet schon bald eines der faszinierendsten Tiere, die Pazifische Riesenkrake, sein neues Zuhause. Zusammen mit dem Nautilius, den es bereits seit über 500 Millionen Jahren gibt und dem Tintenfisch, dessen Tinte früher zur Färbung von Fotopapier genutzt wurde,

ziehen sie ab Mitte März in Ihr neues Reich ein.    

„Studien zeigen, dass durch Zugang zu den Tieren Empathie entsteht, die das Engagement für den Erhalt der Meere fördert“ begründet SEA LIFE Pressesprecherin Carina Zottl den Ansatz möglichst vielen Menschen viele verschiedene Tiere näher zu bringen. „Denn was ich kenne und schon mal gesehen habe, das mag ich auch schützen!“ so Zottl weiter. Deshalb investiere die SEA LIFE Deutschland GmbH als Teil der weltweit größten Aquarienkette auch mehr als zwei Millionen Euro in die neuen Ausstellungsbereiche – samt Hunderter faszinierender Tiere, wie Schlangenhalsschildkröten und Seespinnen, sowie Dornenkronenseestern und Sepien.

Etliche Meter Kabel und Rohre sowie Duzende Quadratmeter Acrylglas werden dazu verbaut und Tausende Liter Wasser in neue Becken aller Art gefüllt. Zylindrisch, quadratisch und rund, mit Guckloch oder Tunnel - die Perspektiven in jedem SEA LIFE sind so zahlreich wie fantastisch, genauso wie die Bewohner hinter den Scheiben. Insgesamt 24.000 Tiere sind in den acht Standorten der Aquarienkette zu Hause und die SEA LIFE Experten investieren weit mehr als nur Geld in das Wohl derselben: Wissen, Herzblut, viel Liebe und nicht zuletzt ein unermüdliches Engagement in Sachen Auf- und Nachzucht - vor allem von einheimischen oder bedrohten Tierarten.

Doch zurück zu den Schlangen: Wer keine Lust hat, sich an einer solchen hinten anzustellen, der sollte seine Eintrittskarten auf www.sealife.de online kaufen, um Zeit an der Eingangskasse und bis zu 40 Prozent auf den Tageseintrittspreis zu sparen. Boa(h)!

 

Im SEA LIFE Königswinter kostet der Eintritt 14,95 Euro pro Erwachsenen. Besucher, die ihre Tickets online buchen sparen außerdem mindestens 20 Prozent. Die Unterwasserwelt hat täglich ab 10 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sowie Details zu Preisen und Öffnungszeiten gibt es auf www.sealife.de oder auf facebook unter www.facebook.de/SEALIFEDeutschland.

 

Lambert Berg im Stiefelclub erneut einstimmig

als Vorsitzender bestätigt

 

MRad. Mit zu den ältesten Vereinen in Bonn zählt zweifelsohne der Stiefelclub aus Bonn-Duisdorf. Dieser vorbildlich geführte Verein hat nicht selten durch seine Aktivitäten, insbesondere im sozialen Bereich, von sich Schlagzeilen gemacht. Der Stiefelclub aus Bonn-Duisdorf hat ein großes Herz für Kinder, insbesondere für jenen Nachwuchs, der nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Auch in diesem Jahr spendet der Verein, wie vom Vorsitzenden Lambert Berg, angekündigt, erneut für die von der Bonn-Report-Redaktion ins Leben gerufene “Kinder-Weihnachtsaktion“ fürs Bonner Frauenhaus “gebündeltes Bares“. Das Miteinander, die Geselligkeit, in diesem Verein wird im wahrsten Sinne des Wortes großgeschrieben. In Duisdorf ist man sich einig: Dieser Verein ist einfach aus dem Hardtbergbereich nicht mehr wegzudenken.

Nun stand zum 44. mal die Jahres Hauptversammlung in seiner Vereinsgeschichte in der Gaststätte "Conny`s Stern" an. Der Haupttagesordnungspunkt war die Neuwahl des gesamten Vereinsvorstandes. Wie vom Schriftführer und Pressesprecher, Günther Bäcker, zu hören ist, wurde die Versammlung in “sehr angenehmer und harmonischer Atmosphäre“ durchgeführt. An der Spitze änderte sich nichts, denn der sympathische bisherige 1. Vereinsvorsitzende, Lambert Berg (Foto, 4.v.r.), wurde erneut einstimmig in seinem Amt bestätigt. Zum 2. Vorsitzenden wählte die Versammlung Volker Ullrich und Günther Bäcker zum Schriftführer und Pressesprecher. Reinhold Lehr übernahm das Amt als Kassierer. Peter Becker, Mario Heine, Heinz Nirwing wurden als Beisitzer gewählt und Horst Masuth sowie Franz Gessert als Kassenprüfer. Auch sie wurden einstimmig wiedergewählt.

Nach einer kurzen Aussprache über die Termine des Vereins, die bis zur Dezember-Versammlung stattfinden, waren alle Klubmitglieder mit ihren Ehefrauen von ihrem Mitglied, Dieter Hemme, anlässlich seines 70. Geburtstags zum gemütlichen Beisammensein bei bester Kost eingeladen.

Pressesprecher Günther Bäcker: “Es war für alle ein sehr schöner, unterhaltsamer Nachmittag!“

Foto: M. Rademacher

 

FU-Mittelrhein mit neuem Vorstand

 

Auf der diesjährigen Bezirksdelegiertenversammlung der Frauen Union Mittelrhein in Bonn wählten die Delegierten die Bonnerin Maria-Theresia van Schewick (Foto Mitte) mit 92 Prozent zu ihrer neuen Vorsitzenden. Der Bezirk Mittelrhein umfasst die Städte Köln, Bonn, Leverkusen, den Rhein-Sieg und den Rhein-Erft-Kreis. Die Frauen Union ist Sprachrohr aller weiblichen Mitglieder der CDU in dieser Region.

Als Stellvertreterinnen wurden gewählt: Ulrike Lowey-Zepp (Rhein-Erft-Kreis), Dr. Hildegard Schneider (Rhein-Sieg-Kreis), Daniela Topp-Burghardt (Köln). Den Vorstand komplettieren als Beisitzerinnen: Julia Harner (Bonn), Heidi Rahmel (Rhein-Sieg-Kreis), Eva-Maria Reiwer (Rhein-Erft-Kreis), Beate Wirth-Weigelt (Köln).

Van Schewick dankte ihrer Vorgängerin Charlotte Schölgens (Foto Mitte) für die gute Arbeit der vergangenen Jahre: „Frau Schölgens leitete die Bezirks-Frauen-Union seit sechs Jahren und hat erst vor kurzem den Stab der Frauen Union im Rhein-Sieg-Kreis nach zwölf Jahren abgegeben. Sie ist und bleibt eine starke Stütze für unsere Belange.“

 

Verwilderung von Grundstücken vorbeugen

 

Der Bonner CDU-Stadtverordneter, Bert Moll, schreibt in seiner Pressemitteilung: „Angesichts der Wohnungsnot in Bonn und der Schwierigkeit vieler Bauherren in Bonn freie bebaubare Grundstücke zu finden, müssen die Möglichkeiten der Nachverdichtung und insbesondere die konsequente Nutzung von Baulücken noch mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Gespräch mit den Eigentümern und Vermittlungsaktivitäten der Verwaltung müssten intensiviert werden, fordert der CDU-Ratsherr Bert Moll. Dies gelte erst Recht, wenn Grundstücke verwildern, nicht gepflegt werden und damit sogar zu einer Belastung für die Nachbarn werden können. Auf einen solchen Fall sei er anlässlich seiner Bürgersprechstunde aufmerksam gemacht worden, als er von einem Grundstück in der Witterschlickerstraße erfahren habe, dass zwar optimales Bauerwartungsland aber von dem Eigentümer seit längerem überhaupt nicht mehr gepflegt worden und verwildert sei. Ergebnis sei gewesen, dass das Grundstück wie die Nachbarn beklagen als Müllkippe (Foto) missbraucht würde, da es zum Gehweg offen sei und von Passanten nicht nur als Abwurffläche für Flaschen und kleinteiligen Abfall, sondern auch zur Entsorgung von Autoreifen, Fahrrädern und anderen Unrat genutzt worden sei, hätten die verzweifelten Nachbarn berichten. Da es sich damit nicht mehr nur um eine Nachbarstreitigkeit handelt, sondern Belange der öffentlichen Ordnung betroffen sind, habe ich mich an die Stadtverwaltung und bonnorange gewandt mit dem erfreulichen Ergebnis, dass nach kurzer Zeit nicht nur das Grundstück gesäubert und in einen ordentlichen Zustand gebracht worden ist, sondern auch der in der Sackgasse abgelagerte Sperrmüll abgeholt worden ist, berichtet Moll.

Damit sei der Fall aber noch nicht abgeschlossen, denn es wäre sinnvoll, wenn der Dialog mit dem Eigentümer für eine sinnvolle Nutzung des Grundstücks intensiviert und bis dahin wie vor einem freien Grundstück Am Burgweiher durch einen Zaun zumindest Vorsorge gegen eine erneute Vermüllung des Grundstücks getroffen würde. Einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von freien Grundstücken könne das Baulandkataster leisten, dass für jedermann über das Internetportal der Stadt Bonn mit der Eingabe des Stichwortes ‚Baulandkataster’ einsehbar sei. Dort könne gezielt nach freien Grundstücken gesucht werden. Eigentümer könnten angeben, ob diese zum Verkauf stünden. Die Stadt Bonn sei zwar bemüht das Baulandkataster möglichst aktuell zu halten und helfe im Katasteramt gerne weiter, eine Verbesserung der Datenlage und der Kommunikation mit potentiellen Eigentümern und Kaufinteressenten, wie auch in anderen Städten wie Bergisch Gladbach praktiziert, könnte die Vermittlungschancen aber weiter verbessern.“

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