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Bonner

SPD-Ratsfrau
Gabi Mayer

im Telefon-Interview mit

Manfred Rademacher

 

Christian Weiler, Kreisvorsitzenden der Bonner Jungen Union und Vorsitzender JU Hardtberg-Endenich im Interview mit

Anja Poprawka

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Das Text-Interview hier ...

 

 

Bonner

CDU-Ratsherr
Bert Moll

antwortet zu den

Themen:

GroKo, Gewalt an Schulen und "Menschen" 

 

Bonner

CDU-Ratsherr
Bert Moll sagt

zum Tempolimit ...

 

 

 

 

Runter von der Couch, rein ins Vergnügen!

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Hohe Kunst vor dem Bonner August-Macke-Haus

 

 

BR. Es freuen sich nicht allein Simon Horn, Graffiti-Sprayer und Koordinator der Stromkastenverschönerungen der Firma Highlightz, Museumsdirektorin Klara Drenker-Nagels, Jürgen Winterwerp, Leiter Kommunikation und Marketing der Stadtwerke Bonn und Künstler Bastian Rupp von der Firma Highlightz über den neuen Hingucker vor dem Bonner Macke-Haus (Foto v.l.), sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger, die auch eigens aus dem Umkreis von Bonn zum August-Macke-Haus am Hochstadenring gekommen sind, um die Kunstwerk-Szenen aus August Mackes "Promenade" zu bestaunen. Das Kunstwerk von Bonns berühmtestem Expressionisten aus dem Jahr 1913 – an für sich Öl auf Leinwand – hat der Künstler Bastian Rupp von der Firma Highlightz im Auftrag von SWB Energie und Wasser nun Pinselstrich um Pinselstrich auf den fünf Kästen aufgebracht. Allerdings als Acryl auf Hartplastik. 

Eine älteres Ehepaar, das eigens aus Bornheim nach Bonn gekommen ist, meinte: „Fantastisch, was hier geschaffen worden ist. Jetzt kann man nur hoffen, dass nicht irgendwelche Schmierfinken diese tollen Kunstwerke ekelhaft übersprühen.“ Denn wie zu hören ist, sind Jahr für Jahr eine hohe fünfstellige Summe für die Reinigungskosten der 6000 großen Kompakt- und Trafo-Stationen sowie der 4000 Verteilerkästen von BonnNetz aufzubringen. Die Stadtwerke Bonn haben obendrein vor Jahren bereits eine Ordnungspartnerschaft mit Stadt, Polizei und weiteren Partnern geschlossen, in der man sich gemeinschaftlich verpflichtet hat, das Thema unerwünschte Graffiti anzugehen.

 

20 Kilo Süßigkeiten für Behinderte gesammelt

 

Foto: M.Rademacher

BR. Schwer zu tragen hatten Irmgard Dollendorf (Foto links) und Ursula Bäcker (Foto Mitte) aus Bonn-Duisdorf, denn sie hatten bei Karnevalsumzügen in Bonn und Umgebung rund 20 Kilo Süßigkeiten für Behinderte des Wohnhauses Cornelius-Helferich-Stiftung, eine Gemeinnützige Gesellschaft in Bonn-Duisdorf, gesammelt. Und diesen Einsatz der „guten Tat“ praktizieren die beiden sympathischen Damen seit über zehn Jahren.

Frau Monika Wintersberg (Foto rechts) des Behindertenwohnhauses in der Duisdorfer Robelstraße zeigte sich sehr erfreut über diese üppigen süßen Leckereien.

Beide Damen sind voller Energie. Sie waren bei der Übergabe der Kamelle in bester Stimmung. Denn wie man weiß, sind sie stets bei einer „guten Tat“ voller Freude. Auch im kommenden Jahr wollen sich Irmgard Dollendorf und Ursula Bäcker erneut unters Volk mischen und kräftig für einen guten Zweck sammeln.

 

 

BR. Wir haben verschiedenen Bonner Politikerinnen und Politikern Halbsätze vorgegeben, die sie ergänzen sollten. Doch es haben nicht alle Politiker geantwortet. So auch nicht die Bonner SPD-Stadtverordnete Gabi Mayer, die bei unsere Leserschaft stark in der Kritik steht.

Also, liebe Leserinnen und Leser, sagen Sie bitte nicht, wir seien bei diesem Beitrag "Politiker antworten"  nicht ausgewogen.

Angelika Esch, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn,

ergänzt wie folgt:

Ich bin in die Politik gegangen, weil ...

ich etwas gestalten möchte. Gerade auf kommunaler Ebene ist dies möglich.

 

Wenn ich Bundesministerin wäre, würde ich zuallererst ...

mehr Geld in den Wohnungsbau investieren. Vor allem öffentlich geförderte Wohnungen müssen gebaut werden, aber auch im mittleren Preissegment fehlt Wohnraum.

 

Bei einem Lotto-Gewinn von einer Million, würde ich ...

einen Teil spenden und den Rest sparen und anlegen. Ansonsten würde ich nichts ändern.

 

In einem Gespräch mit der Kanzlerin, würde ich ...

mehr Engagement im Wohnungsbau fordern. Vor allem über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben muss hier mehr passieren.

 

Kirchenaustritte häufen sich, weil ...

ständig neue Skandale öffentlich werden und die Kirche  immer noch nicht im „Heute“ angekommen ist.

 

„Miet-Haie“ sind für mich ...

vor allem die großen privaten Wohnungsunternehmen. Ihnen muss eine starke politische Geschlossenheit entgegengestellt werden. Weitere Verkäufe von öffentlichen Wohnungen an diese lehne ich ab.

 

Ehrenamtler in sozialen Diensten müssten ...

deutlich besser gestellt werden, weil sie die Stützen der Gesellschaft sind.

 

Kindesmissbrauch ist für mich ...

ein schweres Verbrechen, das viel zu lange tabuisiert wurde. Die gesetzlichen Verjährungsfristen für Kindesmissbrauch müssen abgeschafft werden.

 

Freizeit bedeutet für mich ...

im Wesentlichen Entspannung und zu tun was Spaß macht. Z.B. Radfahren, spazieren gehen oder lesen.

 

Die Europa-Wahl ist für mich ...

ausgesprochen wichtig. Europa bedeutet für mich Frieden, Freiheit und Sicherheit.

 

Hilfe für arme Frauen mit ihren Kindern beutet für mich ...

Hilfe für arme Frauen mit ihren Kindern bedeutet für mich in erster Linie bezahlbarer Wohnraum und eine kostenlose und qualitativ gute Kinderbetreuung. Dieser Weg muss in meinen Augen noch viel konsequenter beschritten werden.

 

Urlaub verbringe ich in diesem Jahr ...

ich in diesem Jahr an der Nordsee

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Der Bonner CDU-Ratsherr Bert Moll ergänzt wie folgt:

 

Ich bin in die Politik gegangen, weil ...

ich gerne meinen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten möchte.

 

Wenn ich Bundesminister wäre, würde ich zuallererst ...

das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen, um zu hören, wo der Schuh drückt und welche Probleme unmittelbar angegangen werden müssten.

 

Bei einem Lotto-Gewinn von einer Million, würde ich ...

die Hälfte für soziale und gemeinnützige Zwecke spenden.

 

In einem Gespräch mit der Kanzlerin, würde ich ...

ihr Dank sagen für ihre hervorragende Arbeit für unser Land.

 

Kirchenaustritte häufen sich, weil ...

die Kirche es offensichtlich nicht schafft, sich zu reformieren.

 

„Miet-Haie“ sind für mich ...

unerträglich.

 

Ehrenamtler in sozialen Diensten müssten ...

mehr Anerkennung und Aufwandsentschädigung erhalten.

 

Kindesmissbrauch ist für mich ...

mit das Schlimmste, was es gibt.

 

Freizeit bedeutet für mich ...

politisches Engagement und Zeit für die Familie und zum Sport.

 

Die Europa-Wahl ist für mich ...

sehr wichtig.

 

Hilfe für arme Frauen mit ihren Kindern bedeutet für mich ...

eine Selbstverständlichkeit.

 

Anmerkung der BR-Redaktion: Herr Moll ist einer der wenigen Spender aus der Politik für arme Kinder mit ihren Müttern. (siehe unser Spenden-Schaufenster).

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Der CDU-Politiker Axel Voss, MdEP Europabüro Mittelrhein,

ergänzt unsere Sätze wie folgt.

 

Ich bin in die Politik gegangen, weil ...

ich mich engagieren und selber etwas bewegen wollte. Das war 1996.

 

Wenn ich Bundesminister wäre, würde ich mich zuallererst ...

nachdrücklich für die Einhaltung des Bonn-Berlin-Vertrages einsetzen.

 

Bei einem Lotto-Gewinn von einer Million, würde ich ...

mich wundern, da ich kein Lotto spiele.

 

In einem Gespräch mit der Kanzlerin, würde ich heute ...

an unser letztes Gespräch von einigen Wochen anknüpfen.

 

Kirchenaustritte häufen sich, weil ...

die Bindung an Kirche und Religion leider stark nachgelassen hat.

 

„Miet-Haie“ sind für mich ...

nicht tragbar.

 

Ehrenamtler in sozialen Diensten müssten ...

noch vielmehr unterstützt werden.

 

Kindesmissbrauch ist für mich ...

verabscheuungswürdig und konsequent hart zu bestrafen.

 

Freizeit bedeutet für mich ...

Zeit mit der Familie.

 

Die Europa-Wahl ist für mich ...

eine Schicksalswahl, weil unsere Werte - die Achtung der Menschenrechte, eine offene Gesellschaft, die liberale Demokratie und die soziale Marktwirtschaft - zunehmend von innen wie von außen angegriffen werden. Wir brauchen ein starkes und selbstbewusstes Europa, das nicht durch tagespolitische Überlegungen im Grundsatz hinterfragt werden darf. Deshalb hoffe ich und kämpfe dafür, dass es im neuen Europäischen Parlament eine Mehrheit der europatragenden Parteien geben wird.

 

Hilfe für arme Frauen mit ihren Kindern beutet für mich ...

eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei welcher der Staat helfen muss.

 

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Birgitta Jackel,
Bonner CDU-Stadtverordnete,
ergänzt unsere Halbsätze so:

 

Ich bin in die Politik gegangen, weil ...

ich etwas für meine Heimatstadt bewegen möchte.


Wenn ich Bundesministerin wäre, würde ich zuallererst ...

Bürokratieabbau betreiben.


Bei einem Lotto-Gewinn von einer Million, würde ich ...

eine Stiftung für Bildung gründen.


In einem Gespräch mit der Kanzlerin, würde ich ...

fragen, wie sehen ihre Pläne nach ihrer Zeit als Kanzlerin aus.


Kirchenaustritte häufen sich, weil ...

die Kirche sich zu weit von den Gläubigen entfernt hat.


„Miet-Haie“ sind für mich ...

nicht die Mehrheit der Vermieter.


Ehrenamtler in sozialen Diensten müssten ...

mehr Anerkennung erfahren.
Kindesmissbrauch ist für mich ...

unfassbar.


Freizeit bedeutet für mich ...

Zeit mit meiner Familie, mit meinen Enkelkindern zu verbringen.


Die Europa-Wahl ist für mich ...

vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung von Nationalismus, Populismus wichtiger denn je.

 

Der beliebte SWB-Wasserwagen

ist in die neue Saison gestartet

 

Der von der Bevölkerung beliebte SWB-Wasserwagen war am Tag des Wassers auf dem Bonner Münsterplatz erfolgreich in die neue Saison gestartet. Nun wird die mobile Wasser-Oase bis Ende Oktober wieder regelmäßig in der Bonner Innenstadt und bei verschiedenen Veranstaltungen einen Stopp einlegen.

„Guten Tag, mit oder ohne Kohlensäure?“, fragte Sylvia Pollok, in der einen Hand hatte sie schon den Becher und  die andere Hand bereits am Zapfhahn. „Zweimal still“, so die Antwort des Mannes. Und schon wieder gingen zwei mit bestem Bonner Wasser gefüllte Becher über die Theke des Wasserwagens von SWB Energie und Wasser. So sind die zwei Becher, zwei von hundert plus einiger mitgebrachter Flaschen der Passanten, die Sylvia Pollok und ihre Teamkollegin Melina Lautenschläger allein in der ersten halben Stunde unter dem stadtweit bekannten Motto „Wasser gratis? Na klar!“ aufgefüllt haben.

Bonner Trinkwasser und SWB-blaue Gießkannen gratis

Auch Fabiane Küppers (Foto), die Dritte im SWB-Wasserwagen-Team, blieb in Bewegung. Sie verteilte im Laufe des Tages 500-SWB-blaue Gießkannen kostenlos an die Vorbeikommenden. Die Beschenkten freuten sich. Der fünfjährige Jasper verrät: „Ich gieße damit die Blumen, nebenan bei den Nachbarn.“ „Oder auch dich selbst“, lachte seine Mutter. Und die Beuelerin Erika Wiesel meinte: „Da geht meine alte grüne Kanne jetzt in Rente.“ Auch die Wachtbergerin Karin Kurz, die den Wasserwagen bereits aus den Vorjahren kennt, freute sich: „Der Wasserwagen ist einfach eine schöne Idee. Es ist erfrischend, wenn man so in der Stadt unterwegs ist und ein Schlückchen Wasser nehmen darf.“  

Umweltfreundlicher Einsatz

Wichtig zu wissen: Am Tag des Wassers und auch bei allen künftigen Einsätzen wird übrigens nur in biologisch abbaubare Maisstärke-Trinkbecher oder auch in pfandfreie Mehrwegbecher mit der Aufschrift „BRING.MICH.ZURÜCK.“ ausgeschenkt. Beide können nach dem Genuss der Erfrischung in die eigens am Wasserwagen befestigten Sammelstangen eingeworfen werden, damit sie dann entweder in das sortenreine Recycling wandern können oder, im Falle der Mehrwegbecher, gespült und wiederverwendet werden – für das SWB-Ziel: „Kein Becher in den Müll“.

Der Wasserwagen kann gebucht werden

Gut zu wissen, ein tolles Angebot: Jeder Kunde von SWB Energie und Wasser kann den Wasserwagen für eine Veranstaltung buchen. Zum Beispiel für Schul- oder Sportfeste.

Weitere Informationen zum Wasserwagen, die Termine für das Jahr 2019 und das Buchungsformular finden sich auf der Homepage unter stadtwerkebonn.de/wasserwagen. 

 

Im Karnevalzug in Lengsdorf

 

SPD Hardtberg als Beethoven unterwegs

 

Die Hardtberger SPD beteiligt sich traditionell, seit Jahrzehnten, am Bonn-Lengsdorfer Karnevalszug. Auch in diesem Jahr waren die „Hardtberger Roten“ zahlreich in Sachen Karneval in Lengsdorf unterwegs. Die Partei-Genossen, mit dem SPD-Vorsitzenden, Wolfgang Groß,  als Vorsitzenden an der Spitze, hatten wie immer ihren Bollerwagen mit leckere Kamelle gut bestückt.

Im Team, in bester Stimmung präsentierten sich die Stadtverordnete Gabi Mayer, der stellvertretende Bezirksbürgermeister, Gisbert Weber, und aus dem Hardtberger SPD-Vorstand: der Kassierer Jens Streit, Luca Bangrazi, Waltraud Mayer, Sascha Rottmann und zahlreiche Mitglieder der Hardtberger SPD. Die große Fußgruppe marschierte in diesem Jahr unter dem Motto „Mir sin all Beethoven – hück wör BTVN ne Ruude“ zur Freude der Jecken am Straßenrand mit.

Und wer da annahm, dass sich die gutgestimmten SPDler nach dem Karnevalsumzug auf der den Heimweg begaben, der hatte sich mächtig getäuscht: die Fußgruppe hat im Lengsdorfer Vereinshaus in bester Stimmung munter weitergefeiert.

Das neue Bonner Fahrradmietsystem

mit der 100 000. Ausleihe

SWB Bus und Bahn hat gemeinsam mit nextbike, dem Dienstleister für das neue umfassende Fahrradmietsystem in Bonn, die 100 000. Ausleihe registriert.

SWB Bus und Bahn-Geschäftsführerin Anja Wenmakers (Foto rechts) überreichte an der Mietstation Rochusstraße in Bonn-Duisdorf einen Blumenstrauß und einen Gutschein über den nextbike-Jahrestarif, der ein Jahr lang täglich 30 Freiminuten garantiert. Auch Dennis Steinsiek, Senior Mobility Consultant bei nextbike, und Nils Möller, nextbike-Regionalleiter Rheinland, bedankten sich bei Claudia Riepe, die begeisterte Fahrradfahrerin ist und neben dem eigenen Rad nun auch das Angebot von nextbike und SWB Bus und Bahn nutzt.

„Wir bedanken uns nicht nur bei Frau Riepe, sondern bei allen unseren Nutzern“, sagte Geschäftsführerin Anja Wenmakers. „Das neue Bonner Fahrradmietsystem ist sehr erfreulich gestartet und wird prima angenommen.“ Seit dem Start im Oktober 2018 sind die Nutzerzahlen kontinuierlich gestiegen. „Das war ein fabelhafter Start hier in Bonn“, freute sich auch Dennis Steinsiek. „Vielen Dank an die Bonnerinnen und Bonner für dieses herzliche Willkommen!“.

Aktuell wurden die Mieträder über 100 000 Mal ausgeliehen, mit ihnen geradelt wurden mehr als 141 000 Kilometer. „Anhand der Auswertungen aus der relativ kurzen Laufzeit seit Start des Systems können wir mit Sicherheit schon jetzt von der erfolgreichen Integration eines emissionsfreien Verkehrsträgers in die Mobilitätskette der Bundesstadt Bonn sprechen“, sagte SWB-Projektleiter Tobias Pissarczyk.

Nextbike wird bis Ende Februar alle beauftragten 900 Räder in Bonn zur Verfügung stellen. Claudia Riepe wird auch weiter dieses neue Angebot nutzen. „Als überzeugte Radlerin mit eigenem Fahrrad in Bonn bin ich zwar keine Nutzerin, die täglich ein Mietfahrrad benötigt. Aber gerade für die letzte Meile zum Beispiel von meinem Wohnort Dottendorf zum Hauptbahnhof oder UN-Campus ist das Nextbike optimal“, berichtete Claudia Riepe. „Ich habe mir für meine Dienstreisen nach Berlin sogar einen Koffer zugelegt, den ich als Rucksack tragen kann, um sowohl in Berlin als auch in Bonn so flexibel zu sein, dass ich nach der Ankunft am Bahnhof trotz Gepäck ein Fahrrad mieten kann.“

 

Bonner SPD-Stadtverordnete Gabi Mayer schaltet sich ein

 

Rost-Container - ein Schandfleck für Bonn

 

MRad. Immer wieder erhalten wir von unseren Leserinnen und Lesern Hinweise auf verschiedene Missstände an Straßen und auf Plätzen in Bonn. Eine Leserin prangert die Unsauberkeit auf der Julius-Leber-Straße in Bonn-Duisdorf, gegenüber der dortigen Tankstelle, an. Eine weitere Leserinnen unserer Zeitung sagte kopfschüttelnd: „Schauen Sie sich doch diese vergammelten Container an, die dermaßen verrostet sind. Die Stadt Bonn pflegt zwar ihre City, aber nicht die Außenbezirke ihrer Stadt. Müssen denn die Container total wegrosten? So unter dem Motto: Wir haben es ja! Es wäre doch einfach, wenn man diese Container (Foto) vom Rost befreit und sie entsprechend überstreicht. Das ist sicherlich preiswerter, als wenn man neue Container anschaffen muss. Sind wir denn in der DDR, wo man keine Farbe hatte?"

Wir von der Bonn-Report-Redaktion haben mal den einen und anderen Spaziergänger nach seiner Meinung gefragt, was sie von der Leserin hinsichtlich der Instandsetzung halten. Sie alle waren sich einig: Dieser beiden Container müssen sofort vom Rost befreit werden. Ein ehemaliger Lehrer meinte, dass man die Container, nachdem man sie vom Rost befreit und in einem Grünton gestrichen habe, dass einige Schülerinnen und Schüler dann herrliche Blumen mit Ölfarbe darauf malen sollten. Dass sehe mit Sicherheit toll aus und die Schülerinnen und Schüler hätten sicherlich großen Spaß bei ihrer Malaktion und wären stolz auf ihre künstlerische Arbeit. Es finde sich mit Sicherheit eine Schule im Hardtbergbereich, um diese Malaktion durchzuführen. Die Farben allerdings sollten von Bonnorange gestellt werden.

Wir haben von der Bonn-Report-Redaktion aus Bonnorange gebeten, die Container entsprechend wieder ordentlich instand zu setzen.

Nun hat sich zu unserer Freude auch die SPD-Stadtverordnete Gabi Mayer eingeschaltet. Sie bittet dringend in einer Mail an Bonnorange die Papiercontainer zu erneuern, wie bereits in der René-Schickele-Straße. Diese Container seien eine "Zumutung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt".

Foto: M. Rademacher

Bonner Vonovia-Mitarbeiter Bonnmann -

ein Garant der schnellen Hilfe!

MRad. Nicht selten hört man aus der Nachbarschaft und auch aus den Medien nichts Gutes über die größte Immobilienfirma Vonovia in Deutschland. In früherer Zeit habe ich zusammen mit dem WDR-Fernsehen einige Sendungen gemacht, die die Missstände der damaligen Deutschen Annington, heute Vonovia, aufgedeckt haben.

Noch heute gibt es hier und da von den Mietern der Vonovia zahlreiche Reklamationen. Jedoch sollte man, wenn etwas hervorragend in kürzester Zeit bewerkstelligt wurde, auch mal loben, und zwar einen Mitarbeiter der Vonovia.

Ein Mieter in Bonn hatte an einem Wochenende ein großes Problem: das Hauptabflussrohr war verstopft und so sammelte sich das Abwaschwasser sowie auch das Wasser vom Duschen des Obermieters in der Badewanne des darunterliegenden Mieters. Da die Badewanne beinahe überlief, war das Ausschöpfen mit Eimern angesagt. Entsorgung des stinkenden Wassers an einem Sonntag vom Badezimmer in die Toilette war kein tolles Vergnügen!

Jedoch dank des Bonner Vonovia-Mitarbeiters, Karl-Heinz Bonnmann, wurde schnell und problemlos diese „Verstopfung“ in die Hand genommen. In Windeseile beauftragte er eine Sanitärfirma, die sich dieser Sache annahm und durch eine Fachkraft innerhalb kurzer Zeit der Rohrverstopfung ein Ende setzte. Der Vonovia-Mitarbeiter Bonnmann ist ein Mann der Taten! Kein Schwafler! Wie sagte der Mieter so schön: „Wenn ein Herr Bonnmann bei der Vonovia noch nicht beschäftigt wäre, müsste man ihn sofort einstellen!“ Er sei als Helfer der Vonovia-Mieterschaft in Bonn nicht mehr wegzudenken! Bonnmann ist ein Garant der schnellen Hilfe! 

 

Rekordbesuch auf Pützchen: 1,4 Millionen Besucher waren zu Gast auf der Großkirmes

Abschlussbilanz Pützchens Markt 2018: Rekordbesuch und gute StimmungMit dem traditionellen Abschlussfeuerwerk und einem neuen Besucherrekord ist Pützchens Markt 2018 zu Ende gegangen. Bei bestem Kirmeswetter kamen rund 1,4 Millionen Besucher zu dem Traditionsjahrmarkt auf der rechten Rheinseite. Nach fünf stimmungsvollen und friedlichen Kirmestagen zieht die Stadt Bonn als Veranstalter eine rundum positive Bilanz.

Marktleiter Harald Borchert resümierte zufrieden: "Es war ein großartiger Pützchens Markt, mit dem wir die hohen Erwartungen, die es nach dem tollen Jubiläumsjahr 2017 gab, erfüllen konnten. Ich freue mich besonders, dass die Arbeit und das Engagement der vielen Menschen innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung für unseren Traditionsjahrmarkt mit fünf so begeisternden Kirmestagen belohnt wurde!"

Die meisten Menschen kamen am Sonntag auf die Kirmes

Besucherstärkster Tag war wieder der Kirmessonntag. Das Gelände war bereits nach der Festmesse, an der erneut rund 2000 Gläubige teilnahmen, gut gefüllt – und blieb es bis zum späten Abend. Rund 340 000 Menschen kamen geschätzt an diesem Tag. Da aber auch der Eröffnungstag mit dem zum achten Mal vom Freundeskreis Pützchens Markt und der Bezirksverwaltungsstelle Beuel organisierten Festumzug sowie der Samstag sehr gut besucht waren, verzeichnete die Traditionskirmes schon nach den ersten drei Tagen rund 950 000 Besucherinnen und Besucher.

Dazu trugen auch weitere Veranstaltungen bei, wie etwa der "Rheinische Abend" am Sonntag, der zum zweiten Mal stattfand und bei freiem Eintritt in der Bayernfesthalle mit Kasalla, Querbeat, Miljö und Kempes Feinest ein hochkarätig besetztes rheinisches Musikprogramm bot. Für Belebung am Montag sorgte wieder die an diesem Termin bereits etablierte After-Job-Party. Und auch zum beliebten Höhenfeuerwerk am Abschlusstag war der Kirmesplatz noch einmal richtig gut gefüllt. Der bisherige Besucherrekord datiert aus dem Jahr 2014, als 1,35 Millionen Gästen zu der Großkirmes kamen.

Ruhiges Volksfest aus Sicht von Stadtordnungsdienst und Feuerwehr

Borchert dankte den zahlreichen beteiligten Dienststellen der Stadtverwaltung und allen anderen eingebundenen Organisationen für die vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit. "Mein besonderer Dank geht an die Bonner Polizei, die wieder dafür gesorgt hat, dass sich die Menschen auf Pützchens Markt sicher und wohl gefühlt haben", so Borchert weiter.

Aus Sicht des Stadtordnungsdienstes, der wie im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Polizei in gemischten Streifen auf dem Marktgelände unterwegs war, war Pützchens Markt 2018 eine ruhige Veranstaltung mit einer überschaubaren Einsatzlage. Bei insgesamt 218 Jugendschutzkontrollen stellten die Kolleginnen und Kollegen in 23 Fällen Alkohol bei Jugendlichen sicher. Drei Jugendliche erhielten einen Platzverweis für das Gelände wegen wiederholten Verstoßes gegen die Jugendschutzbestimmungen, zwei betrunkene Jugendliche wurden an die Eltern, einer an die Jugendschutzstelle übergeben. In vier Fällen wurde "Wildpinkeln" sanktioniert. Außerdem wurden vier hilflose Personen dem Rettungsdienst übergeben.

Die Verkehrsüberwachung musste insgesamt 141 falsch abgestellte Fahrzeuge abschleppen lassen, weil diese Rettungs- und Fluchtwege blockierten. Sie stellte zudem 576 Knöllchen wegen Falschparkens aus.

Auch für die Bonner Feuerwehr und die Rettungsdienste verlief Pützchens Markt mit insgesamt 122 Einsätzen sehr ruhig. 76 Menschen mussten an den Kirmestagen ins Krankenhaus gebracht werden. Außerdem musste sich die Feuerwehr um eine defekte Gasflasche und zwei herrenlose Hunde kümmern. Sie half dabei, ein Mobiltelefon aus einem Gully zu holen und rückte zweimal zu Einsätzen in der näheren Umgebung aus, weil dort private Rauchmelder Alarm geschlagen hatten.

Die Bonner Hilfsorganisationen im Sanitätsdienst leisteten insgesamt 148 mal auf dem Marktgelände ambulante Hilfe.

Foto: M. Rademacher

ADFC fordert Abbiegeassistenten als

Lebensretter -  Altfahrzeuge nachrüsten

Die Stadt Bonn und ihre Tochterunternehmen wie die Stadtwerke, sollen ihre Busse und Lastwagen mit Abbiegeassistenten ausrüsten, um schwere und tödliche Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern an Kreuzungen und Einmündungen zu vermeiden. Das ist der Kern eines Bürgerantrages des ADFC. Auf Seiten der Verwaltung scheint jedoch aus Kostengründen kaum Bereitschaft vorhanden zu sein, solche Assistenzsysteme großflächig einzusetzen. Dabei fördert der Bund solche Systeme mit Zuschüssen von bis zu 80 Prozent der tatsächlichen Kosten.

Anlass für den ADFC, solche Warnsysteme zu fordern, ist die Zunahme schwerer und tödlicher Unfälle beim Rechtsabbiegen. „Niemand wünscht dem Fahrer eines Müllautos oder eines Busses, dass er während seiner Arbeit beim Abbiegen ein Kind auf dem Rad übersieht und tötet, wie das zuletzt in Köln geschehen ist“, so Antragsteller und ADFC-Verkehrsplanungssprecher Werner Böttcher. Dort hatte der Fahrer eines städtischen Müllwagens Ende Mai 2018 beim Rechtsabbiegen einen Siebenjährigen auf dem Radweg übersehen und überrollt. Der Junge starb. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich im Juni 2018 in Berlin. Ein Achtjähriger kam ums Leben. „Als Arbeitgeber sollte die Stadt alles tun, um solche schlimmen Unglücksfälle zu verhindern. Solche Systeme können die Fahrer, die täglich Hunderte von Kilometern im dichten und unübersichtlichen Verkehr zurücklegen müssen, vor dem Schicksal schützen, für die schwere Verletzung oder den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein“, so Böttcher.

Dennoch macht die Stadt keine konkreten Vorschläge für eine Nachrüstung, die innerhalb von 18 Monaten allerdings technisch möglich wäre, wie es in der Vorlage heißt. Die Ausrüstung aller städtischen Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen mit Abbiegeassistenten hält die Stadt offenbar für zu teuer und auch technisch für nicht möglich, wie aus der Darstellung herauszulesen ist. Erst bei Neuanschaffung von schweren Fahrzeugen ab 18 Tonnen ordert die Stadtverwaltung aktuell diese neue Warntechnik. „Zahlreiche Firmen wie Edeka, Netto, Aldi Nord, Aldi Süd, Alba, DB Schenker und weitere Logistikunternehmen rüsten ihre Fahrzeugflotte derzeit generell mit solchen Assistenten aus“, so Böttcher. Auch kleinere Lieferfahrzeuge mit Totem Winkel.

Erst kürzlich hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die „Aktion Abbiegeassistent“ gestartet. Der Bund gewährt Zuschüsse beim Kauf von Abbiegeassistenten. „Zukünftig sollte kein Lkw mehr unterwegs sein, der nicht mit einem Abbiegeassistenten ausgerüstet ist“, sagte Scheuer Mitte Juli 2018. „Dafür setze ich mich als Bundesminister ein – und ich werde nicht locker lassen. Wir stehen alle in der Verantwortung!“ Deshalb fördert der Bund bei Fahrzeugen ab 3,5 Tonnen bis zu 80 Prozent der Kosten.

Dennoch sieht die Stadt Bonn keine Veranlassung, einen Plan zur Nachrüstung und Neuanschaffung aufzustellen. Die Stadtverwaltung beziffert die Kosten in Bonn je nach System auf 1.550 bis 4.000 Euro inklusive Montage pro Fahrzeug. Andere Quellen nennen deutlich niedrigere Kosten. Edeka Süd Bayern setzt ein selbst entwickeltes System ein, das pro Fahrzeug nur 600 Euro kostet. Das System verkauft Edeka auch an Fremdnutzer.

Die Gesamtkosten für eine Ausrüstung des städtischen Fuhrparks schätzt die Verwaltung auf rund 400.000 Euro. Aus Kostengründen zögert die Stadt bei der Nachrüstung des städtischen Fuhrparks und schreibt bei Neuanschaffungen trotz der öffentlichen Zuschüsse Abbiegeassistenten nicht generell vor. „Die Stadt nimmt es in Kauf, dass weiterhin Radfahrer und Fußgänger in Bonn Gefahr laufen, beim Abbiegen übersehen zu werden. Das ist einfach nicht hinzunehmen“, so Böttcher. „Bei einer 80-Prozent-Förderung geht es also um einen städtischen Anteil von 80.000 Euro.“ Er appelliert an die Politik, dem Vorschlag der Verwaltung zum Nichtstun nicht zu folgen und endlich wie andere Städte und Unternehmen nur noch Fahrzeuge anzuschaffen, die über Warnsysteme gegen Abbiegeunfälle verfügen, und den vorhandenen Fuhrpark nachzurüsten.

 

Antworten auf Anfrage des Bonn-Reports

zum Thema "Abbiegeassistent"

 

Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan: „Es ist der Stadt Bonn ein wichtiges Anliegen, den Fahrern städtischer Fahrzeuge zusätzliche Sicherheitshelfer an die Hand zu geben. Bei allen Neubeschaffungen werden daher die Möglichkeiten und die Kosten und Nutzen von Abbiegeassistenzsystemen mit geprüft und ggf. zum Gegenstand entsprechender Ausschreibungen gemacht. Eine Nachrüstung wird fortlaufend geprüft. Sie kann grundsätzlich in Abhängigkeit der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel sukzessive erfolgen. Es muss allerdings ausgereifte technische Lösungen geben und der Aufwand in einem vertretbaren Verhältnis zwischen Kosten und Restnutzungsdauer des Fahrzeuges stehen.

So werden mit Auslieferung von Neufahrzeugen beim Fuhrpark der Stadtverwaltung und der bonnorange AöR seit Frühjahr 2017 alle Neubeschaffungen größer 18 Tonnen (Gewichtsklasse N3) mit einem integrierten Abbiegeassistent geordert. Bei den Stadtwerken sieht es so aus, dass zwei Bushersteller erst ab dem Modelljahr 2019/2020 Abbiegeassistenten mit einem gekoppelten automatischen Bremssystem (Sonderausführung) anbieten. Nachrüstungen werden derzeit von diesen beiden Herstellern noch nicht angeboten. Es wird zur Zeit geprüft, ob Nachrüstlösungen bei Bestandsfahrzeugen überhaupt möglich sind.“ 

 

Bert Moll, Bonner CDU-Stadtverordneter: "Ich bin auch der Meinung, dass die technische Ausstattung möglichst schnell nachgerüstet werden sollte, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Der OB hat sich auch nicht grundsätzlich dagegen gestellt, aber um Verständnis gebeten, dass nicht alle Nachrüstungen sofort erfolgen können. Ich werde meine Fraktion und ihn aber bitten, diesen Prozess zu beschleunigen."

 

Karin Langer, Ausschuss für Planung,Verkehr und Denkmalschutz, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bonn, Beisitzerin im Kreisvorstand Bündnis 90/ Die Grünen, Bonn, Sprecherin in der Landearbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr, Bündnis 90/Die Grünen, NRW und Sprecherin im Arbeitskreis Mobilität im Kreisverband Bündnis 90/ Die Grünen, Bonn, schreibt: „Herr Rademacher, Sie haben vollkommen Recht, der OB macht so etwas leider nicht zur Chefsache. Daher hat der ADFC dazu einen Antrag formuliert, der heute im Bürgerausschuss beraten wird und den die Grünen unterstützen.“

 

Die Bonner SPD-Fraktion schreibt dazu: „Die SPD-Fraktion unterstützt den Vorstoß des ADFC, den städtischen Fuhrpark vollständig umzurüsten. Dabei sind wir der Auffassung, dass es unzureichend ist, nur Neufahrzeuge mit Abbiegeassistenten auszustatten. Es muss vorrangiges Ziel der Verkehrspolitik sein, Unfälle zu verhindern. Dazu müssen alle, nach dem Stand der Technik umsetzbaren Maßnahmen ergriffen werden. Der Schutz von Fußgängern und Radfahrern vor abbiegenden LKW stellt dabei einen wichtigen Punkt dar, bei dem die Stadt durch Nachrüstung von LKW mit Abbiegeassistenten eine Vorbildfunktion einnehmen sollte. Ebenso sollten alle neuen Fahrzeuge mit einem Assistenten ausgerüstet sein.

Die SPD-Fraktion wird für den Haushalt 2019 beantragen, alle Busse und LKW der Stadtverwaltung und der städtischen Töchter mit Abbiegeassistenten nachzurüsten, Neufahrzeuge nur noch mit Abbiegeassistent zu beschaffen und dafür auch die nötigen Haushaltsmittel einzustellen. Wir möchten Taten sehen, nicht nur Versprechungen. Es gilt, Leben zu schützen.“

 

Abbiegeassistent für LKWs muss Pflicht werden!

 

Es darf kein Mensch unterm LKW sterben!

 

von Manfred Rademacher

Anlässlich unserer Umfrage in Bonn, haben sich alle Befragten für einen Abbiegeassistenten an LKWs ausgesprochen. Denn nur der Abbiegeassistenten kann tödliche Unfälle durch abbiegende LKWs nach rechts verhindern. Der Einbau muss zur Pflicht gemacht werden! Es ist immer wieder zu lesen, dass Kinder von rechtsabbiegenden LKWs überrollt und getötet wurden.

Ich sage Ihnen, eine solch traurige Nachricht kann mich nicht kalt lassen! Alle Bürgerinnen und Bürger, die wir befragt haben, so auch ich, können es nicht glauben, dass solche Nachrichten Spediteure und Politiker, die es mit den Lobbyisten-Typen der Branche nicht verderben wollen, sich der Sache ernsthaft annehmen und den Einbau eines Abbiegeassistenten in jedem LKW forcieren wollen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass der Einbau eines Totewinkelwarners bis heute nicht zur Pflicht geworden ist.

Über 20 Fahrradfahrer sind in diesem Jahr und im letzten Jahr so gestorben. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger können es nicht verstehen, wie sich die Stadt Bonn zu diesem System der Sicherheit nicht durchdringen kann und ihre LKWs und Busse mit dem Abbiegeassistenten ausstatten. Da werden immer wieder die Finanzen in den Vordergrund geschoben: so unter dem Motto, dafür sei kein Geld da!

Dem Oberbürgermeister Ashok Sridharan müsste doch auch daran gelegen sein, dadurch Menschenleben zu retten! Diese Anschaffung sollte bei allen LKWs ab sofort Priorität haben. Denn die Kosten für einen Abbiegeassistenten sind für Bonner Fahrzeugen und alle anderen LKWs mit geringen finanziellen Mitteln zu stemmen. Edeka in Südbayern macht es uns vor, dort wurden alle LKWs mit einem selbst entwickelten, nur 600 Euro teuren System, ausgerüstet. Warum wir das nicht für Fahrzeuge der Bonner Stadtwerke übernommen? Was nach meinen Recherchen ohne weiteres möglich wäre.

Für viele Dinge verpulvert Bonn Millionen, die Regierung im Allgemeinen: ich denke da in Bonn an den Umbau der Beethovenhalle und viele andere Projekte mehr. Der OB und Verwaltungschef Sridharan sowie auch die Damen und Herren des Bonner Stadtrates sollten sich schnellstens für den Einbau der Abbiegeassistenten in den Fahrzeugen der Stadtwerke entscheiden. Denn es darf kein Mensch unterm LKW sterben!

 

CDU-Ratsherr Bert Moll übernimmt erneut die Brunnenpatenschaft am Bonn-Duisdorfer Marktplatz

 

 

MRad. Die CDU-Duisdorf mit Enno Schaumburg, dem Ortsvorsitzenden der CDU-Hardtberg an der Spitze, hatten zusammen mit dem CDU-Ratsherr Bert Moll alle Bonner Bürgerinnen und Bürger zum Brunnenfest auf dem Marktplatz in Bonn-Duisdorf herzlich eingeladen. Die Wetterlage war famos! Bei dieser Festivität war auch für das leibliche Wohl gut gesorgt. Und über die Gästeschar konnten sich die CDUler nicht beklagen. Viele Gespräche konnten geführt werden, die aus der Bevölkerung gerne angenommen wurden, mal die Politiker hautnah zu erleben.

Auch in diesem Jahr hat der CDU-Stadtverordnete Moll erneut die Patenschaft und so auch allein die Betriebskosten übernommen. Er sorgt auch für die Reinigung des Brunnens (Foto).

Der Brunnen  mit der Bezeichnung "Die Wasserpflanze" ist 1984 von Werner Schnupfeil im Auftrag von ortsansässigen Banken und der Stadt Bonn in Auftrag gegeben worden. Es war das Anliegen und Ziel des 22-jährigen Künstlers, einen Mittelpunkt für den Duisdorfer Marktplatz zu schaffen. Er erreichte dies durch die in vier Himmelsrichtungen weisenden Schwingen und die Höhe des Brunnens, die ihn von weitem sichtbar machen. Ein dreistufiger quadratischer Sockel umfasst das viereckige Wasserbecken. In den Koordinatenachsen stehen vier nach außen geknickte Schwingen aus gelochtem Edelstahl über dem Beckengrund, die, wie vom Künstler gewünscht, an eine stilisierte aufgehende Blüte erinnern. In den Ecken des Beckens befindet sich jeweils eine Wasserdüse.

Bert Moll: „Gerne beteilige ich mich daran, die Fußgängerzone schöner zu machen!“ Auch in diesem Jahr wurden anlässlich des Brunnenfestes Bürgerinnen und Bürger verschiedener Einrichtungen für ihr besonderes Engagement in Duisdorf ausgezeichnet. Bert Moll: „Wenn viele mitmachen, dann kann und wird Duisdorf mit seinen markanten Punkten, wie dem Brunnen am Marktplatz, und das Zusammenleben seinen Charme bewahren.“

Weitere Einzelheiten: Bert Moll im Interview mit Manfred Rademacher.

Neue Ehrenamtliche unterstützen

Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bonn

 

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) Bonn hat die neuen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Abschlussfeier begrüßt. Elf Frauen und zwei Männer (die wie drei Frauen auf dem Abschlussfoto fehlen) wurden seit Februar 2018 in einem 80-stündigen Befähigungskurs auf die besonderen Aufgaben und Herausforderungen in den Familien mit Kindern, die lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankt sind, vorbereitet. Zukünftig stehen die Ehrenamtlichen dem Dienst zur Verfügung und unterstützen die Koordinatorinnen Fee Hemmrich und Brigitte Huke nicht nur bei der Büro- und Öffentlichkeitsarbeit, sondern begleiten vor allem erkrankte Kinder und Geschwister in ihrem häuslichen Umfeld.

Der AKHD Bonn hat Kontakt zu mehr als 30 betroffenen Familien, die durch jetzt 55 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt werden. Der Dienst wird zu einem großen Teil durch Spenden finanziert.

Der gemeinnützige Deutsche Kinderhospizverein e.V. in Olpe unterstützt Kinder/Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung sowie ihre Eltern und Geschwister ab der Diagnosestellung im Leben, im Sterben und über den Tod hinaus. Der Verein wurde im Februar 1990 von betroffenen Familien als Selbsthilfeorganisation gegründet, um das Thema schwerstkranke und sterbende Kinder aus einem Tabubereich herauszuholen sowie bedürfnisorientierte Unterstützung und Begleitung für die Familien zu erreichen.

Weitere Informationen unter: www.deutscher-kinderhospizverein.de

 

Sauberer Stadtteil trägt zum Wohlfühlen bei

 

BR. Je knapper das Personal, desto weniger sauber sind die Stadtteile. Das ärgert die Bürger, und hat jetzt auch die SPD-Ratsfrau Gabi Mayer (Foto) auf den Plan gerufen.

Frau Mayer: „In Medinghoven gibt es viele Verbindungswege, die nicht zugeordnet sind. Für diese Wege hängt deshalb die Reinigung bisher immer von Zeit und Wohlwollen des Amtes für Stadtgrün ab. Auch Anwohner wissen oft nicht, dass sie selbst eine Reinigungspflicht haben. Das gilt insbesondere im Bereich der Häuser der großen Wohnungsgesellschaften und größere Verbindungswege. Das will die SPD jetzt ändern. Denn, so Gabi Mayer, die selbst Medinghovenerin ist: „Wo Müll ist, kommt in der Regel welcher dazu. Das zeigt die Erfahrung. Wir wünschen uns, dass die Verwaltung zusammen mit bonnorange die Verbindungswege zuordnet, und klärt, wer verantwortlich ist“. Die SPD-Politikerin meint weiter, dass es zu viele Wege gäbe, die vermüllt und mit Unkraut überwuchert seien. Das ließe einen verwahrlosten Eindruck entstehen.

Abschließend Gabi Mayer: „Dabei soll die Qualitätsoffensive von bonnorange aufgegriffen werden, die sowieso Schritt für Schritt auch die Reinigung des sogenannten Straßenbegleitgrüns übernehmen wollen und einen guten Überblick über die notwendigen Regelungen haben. Und damit es nicht bis zur Umsetzung des Antrags so schmuddelig bleibt, ruft die SPD-Ratsfrau zusammen mit der Hardtberger SPD die Medinghovener und Medinghovenerinnen auf, gemeinsam am Samstag, 9. Juni 2018, Medinghoven Picobello zu machen. Uhrzeit und Treffpunkt werden noch bekanntgegeben.“

 

CDU-Politiker Moll steht im Hardtbergbereich bei der Gunst der Bürgerinnen und Bürger vorn

 

MRad. Unser Mail-Briefkasten ist stets gut gefüllt. Zwischen 300 und 400 Mails gehen fast täglich bei uns ein. Darunter sind Politiker-Pressemitteilungen, Pressemitteilungen von Vereinen und anderen Institutionen sowie auch zahlreiche Mails aus der Leserschaft. Natürlich werden wir auch oftmals angerufen und auf Missstände in Bonn hingewiesen.

Selten hört man von den Leserinnen und Lesern ein gutes Wort über den Bonner Oberbürgermeister, der sich beispielsweise in Duisdorf kaum sehen lassen würde. Eine Anruferin meinte, dass sich der OB nur bei Anlässen präsentiere, wo er von „irgendwelchen Nasen“ in den Mittelpunkt "gehievt" werde und diese „Typen stolz“ seien einen „Oberbürgermeister begrüßen“ zu können. „Wenn der OB mal in Randgebieten der Stadt einen Rundgang machen würde, dann würde er feststellen wie schmutzig Straßen und Plätze sind“, sagte ein 52-jähriger Duisdorfer bei einer Umfrage der BR-Redaktion. Er sagte weiter, dass beispielsweise der Stadtverordnete der CDU, Bert Moll, „anderen Kalibers“ seiner politischen Aktivitäten sei. Nicht zu vergessen sei eine Frau Mayer von der SPD, von der man auch oftmals in der Presse was "Positives lesen" könne.

Ein Leser schreibt beispielsweise an den CDU-Ratsherr Moll (Foto) in einer Mail, die wir nachrichtlich erhalten haben: „Zuallererst möchte Ihnen mal ein Lob aussprechen, was Sie für Kinder so alles tun und sich auch für Duisdorf so einsetzen, wie ich immer wieder im Bonn-Report lesen kann. Mein Anliegen ist, dass neben der Duisdorfer Turnhalle mal dieser furchtbare Sandplatz mit den Schlaglöchern planiert wird. Oftmals parke ich dort für eine kurze Zeit, um mal schnell etwas in Duisdorf einzukaufen. Wenn ich nämlich auf dem Parkplatz neben der Halle meinen Wagen abstelle, werde ich gleich zur Kasse gefordert. Darüber ärgern sich sehr viele Leute. Bitte setzen Sie sich doch mal dafür ein, damit auf diesem Platz mal die Löcher verschwinden. Wenn das einer schafft, dann sind Sie es. Von der Bürgermeisterin Thorand habe ich keine Antwort bekommen. Was ist das für eine Bürgermeisterin? Diese Frau steht wohl nur auf den Papier, denn sie tut ja nichts! Schon jetzt bedanke ich mich bei Ihnen für Ihren Einsatz! Lassen Sie mich wissen, was Sie in dieser Richtung unternehmen werden.“

In einer Pressemitteilung des CDU-Politikers Moll an unsere Redaktion heißt es: „Verkehrssicherheit auf der Freifläche an der Mehrzweckhalle Duisdorf muss wieder hergestellt werden. Die Freifläche an der Mehrzweckhalle in Duisdorf, die zum Parken benutzt wird, befindet sich in einem schlimmen Zustand. Mittlerweile sind die ausgefahrenen Löcher so tief, dass die Autos durchaus beim Befahren Schaden nehmen können und eventuell sich auch Personen den Fuß umknicken können. Die Freifläche ist nicht für Parkzwecke bewirtschaftet und dies soll auch so bleiben, gleichwohl ist es städtischer Grund und da gelten auch Verkehrssicherungspflichten.“

Inzwischen hat Bert Moll die Stadtverwaltung gebeten, dass die die Löcher so schnell wie möglich aufgefüllt werden.

Rücksichtslose Autofahrer in der Bonner

Gottfried-Kinkel-Straße

 

 

BR. "Es wird immer mehr zur Unsitte, dass die Autofahrer auf den Bürgersteigen parken. In unserer Ich-Gesellschaft nimmt keiner mehr Rücksicht auf den anderen. Beispielsweise im täglichen Straßenverkehr, wo nicht nur auf Bürgersteigen und in Straßeneinfahrten geparkt wird, sondern auch durch die Straßen gerast wird. Und das mit dem Handy am Ohr und ‚ner Kippe in der Schnauze", sagte mir voller Zorn kürzlich eine ältere, gehbehinderte Frau. Mehrmals in der Woche beschweren sich die Bürgerinnen und Bürger telefonisch aus der Gottfried-Kinkel-Straße und den benachbarten Straßen über diese Parksünder beim Bonn-Report. Denn längst wissen die Bürgerinnen und Bürger, dass sich Manfred Rademacher aus der BR-Redaktion seit mehr als vier Jahrzehnte um die Belange aus der Bürgerschaft kümmert.

Wir haben uns mal die Mühe gemacht und verschiedene Straßen in Bonn-Duisdorf beobachtet. Beispielsweise die Bonn-Duisdorfer Gottfried-Kinkel-Straße  auf der oftmals vier bis zu sechs Autos (Foto) den Bürgersteig zustellen. Oftmals sonntags zur Kirchgangszeit der St. Augustinus-Kirche. Das heißt im Klartext: Die Mütter mit ihren Kinderwagen, die Schulkinder und auch die gehbehinderten älteren Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Rollator müssen auf die Straße ausweichen und sich so der Gefahr der schnellen Autos aussetzen.

Dank dem Bonner Ordnungsamt, dem gesamten Teams, das sich verstärkt in der Gottfried-Kinkel-Straße sehen lässt und entsprechende Strafzettel verteilt, hoffen die Anwohner, dass sich bald eine Besserung einstellt. Denn, wenn es an den Geldbeutel geht, dann werden oftmals diese Verkehrsrowdys einsichtig und überlegen sich das falsches Parken. Hoffentlich! Vielleicht lernen es auch bald mal diese Kirchgänger, die jeden Sonntag den Bürgersteig in der Gottfried-Kinkel-Straße mit ihren Fahrzeugen zuparken. "Die müssten jeden Sonntag ein Knöllchen kriegen, dann lernen es diese unfreundlichen Menschen vielleicht", meinte ein Anwohner der Gottfried-Kinkel-Straße verärgert. Hoffentlich denken auch mal diese frommen Kirchgänger an ihre Mitmenschen, die sich auf dem Bürgersteig nicht mehr fortbewegen können und wie schon erwähnt auf die Straße ausweichen müssen. Vorbilder seien diese Autofahrer beileibe nicht, die auch noch den Zugangsweg zu den Häusern dort zustellen, sagte eine ältere Frau, die nunmehr den OB anschreiben will. Da müsse ein Parkverbotsschild angebracht werden, dann hoffentlich "schnallen" es diese Falschparker, meinte ein Anwohner dieser Straße. "Jeden Sonntagmorgen müsste das Ordnungsamt dort kontrollieren", betonte ein weiterer Bewohner der betroffenen Straße. Viele Leute fragen sich ernsthaft, warum der katholische Pfarrer Hardt der Augustinusgemeinde nicht den Vorplatz der Kirche zum Parken an den Gottesdiensten zulässt. Auf eine schriftliche Anfrage des Journalisten Manfred Rademacher zum Parken auf der Kirchplatte, gab es vom Pfarrer keine Antwort.

Das Ordnungsamt der Stadt Bonn erreichen Sie von montags bis samstags in der Zeit von 7 Uhr bis 1 Uhr nachts und an sonn- und Feiertagen von 10 Uhr bis 1 Uhr nachts unter der Rufnummer: 02 28 – 77 33 33.

 

Tollitäten-Empfang der "Bönnsche Chinese" -

ein großer Erfolg

 

MRad. Immer dann, wenn der Verein Kultur- und Karnevalsgesellschaft "Bönnsche Chinese" zu seinen Veranstaltungen einlädt, dann finden sich stets zahlreich die Gäste ein. Auch so beim diesjährigen Tollitäten-Empfang, zu dem der Vorstand mit Jin Jian Shu, Präsident, und der 1. Vorsitzende, Werner Knauf (Foto oben links), des Vereins, über 280 Gäste begrüßen konnten. Insgesamt waren 14 Tollitäten zu den karnevalistischen Bönnsche Chinese gekommen und feierten in bester Stimmung in den Abend hinein. Natürlich wurden hier und dort Karnevalsorden unter den Tollitäten ausgetauscht.

Unter den zahlreiche Tollitäten aus dem Stadtbezirk Bonn und aus dem Vorgebirge, waren die Roisdorfs Prinzessin Melanie I. (Würzer-Knauf), Mitbegründerin der Bönnsche Chinese und Tochter des 1. Vorsitzenden, zu sehen. Mit großer Freude wurde des neuen Generalkonsulat der VR China in Düsseldorf, Generalkonsul Haiyang Feng, begrüßt. Überdies konnte zu diesem besonderen Empfang im China-Restaurant "Kaiser Garden" in Bornheim-Hersel, der Vorstand zahlreiche chinesische Mitglieder und Freunde chinesischer Verbände der Bönnsche Chinese aus ganz Deutschland begrüßen. Auch der Kreistagsabgeordnete Michael Söllheim, Präsident der Union der Chinesen und chinesische Verbände in Deutschland e.V., Li-Ming Gong, der Bonner Stadtsoldaten-Kommandant, Ralf Wolanski, und der Wiesse Müüs-Präsident, Uli Dahl, waren zum Feiern in den Kaiser Garden gekommen. Die Stimmung war famos. Auch der Nachwuchs des Karnevals war in bester Stimmung nach Bornheim-Hersel gekommen. Da zeigte sich das Röttgener Kinderprinzenpaar, Benedikt II. (Spyra) und Xinia I. (Zimmermann) mit ihrem Knappen (Foto), die Waldorfer Kinder-Prinzessin Sally I. (Faßbender), das Bonner Kinderprinzenpaar, Niclas I. (Weißkirchen) und die Kinder Bonna Amy I. (Siegert). So auch die beiden Politiker: SPD-Landtagsabgeordnete, Renate Hendricks, und der CDU-Politiker, Christos Katzidis.

Mit dem Empfang dankten die Inhaber des China-Restaurants Kaiser Garden und die KKG Bönnsche Chinese e.V. allen Karnevalisten für die in Deutsch-Chinesischer Freundschaft geleistete wertvolle Brauchtumsarbeit.

Fazit: Dieser besondere Tollitäten-Empfang war ein voller Erfolg, ein gelungener Abend! Die Gästeschar brachte sowie auch die Jecken des Vereins, beste Stimmung mit. Auch für das leibliche Wohl war im "Kaiser Garden" bestens gesorgt. Eigentlich nicht verwunderlich, dass das Miteinander zwischen den chinesischen Landsleuten und den Karnevalisten ganz hervorragend war, denn allesamt fühlten sich sichtlich wohl bei den Bönnsche Chinesen.

 

Erstmals heimische Vögel in der

Bonn-Lengsdorfer Vogelschau

Von Manfred Rademacher (Text und Fotos)

 

 

Zum 51. Mal haben die Vogelfreunde Bonn-Lengsdorf, davon viermal im Lengsdorfer Vereinshaus, mehr als 250 Vögel, insbesondere Exoten, an zwei Tagen ausgestellt. Rund 40 verschiedene farbenfrohe Vogelarten waren in den großen Volieren zu bewundern. Erstmalig konnten sich die Besucher auch heimische Vögel aus nächster Nähe anschauen. Da waren Eichelhäher, Stare, Elstern und andere Vogelarten zu sehen. Die diebischen Elstern gehörten zweifelsohne zu den frechsten Vögeln in dieser Ausstellung. Denn wer dem Gitter der Voliere zu nahe kam, der erhielt mit dem langen Schnabel so manchen Hieb.

Der Vereinsvorsitze der Lengsdorfer Vogelfreunde, Wolfgang Schmelzer, zeigte sich sehr erfreut über die große Beteiligung der Aussteller, aber auch über die zahlreichen Besucher. Die Mitglieder waren stets bereit, die eine oder andere Frage zur Züchtung und Herkunft der Vögel zu beantworten. Nicht minder auskunftsbereit waren die beiden sympathischen Tierpflegerinnen Giulia Quadt und Kerstein Casaretto von der “Wildvogelhilfe Rhein-Sieg“, die sich beide permanent für die heimische Vogelwelt einsetzen. Sie pflegen kranke Vögel bis sie wieder gesund sind und in Gottes freie Natur entlassen werden können. Jeder der Besucher erhielt beste Informationen von den beiden Tierschützerinnen über die in Deutschland lebenden gefiederten Gesellen und ihre Aktivitäten. Wer von der Gästeschar eine Führung durch die Ausstellung bevorzugte, war bei den Vogelfreunden in bester Begleitung. Denn die Vereinsmitglieder sind in Sachen Vogelwelt bestens im Stoff.

Und wer sich bei den Vogelfreunden stärken wollte, der war in der Cafeteria des Vereinshauses in besten Händen.

Wer sich einen Videoclip von der Vogelausstellung anschauen möchte, der klickt einfach auf den Pfeil!

www.wildvogelhilfe-rsk.de                           www.bund-rsk.de  

 

Bonner Astrid-Lindgren-Schule

feiert 50-jähriges Jubiläum

Text und Fotos von Manfred Rademacher

 

Mit großer Herzlichkeit begrüßte Ursula Timmermann (Foto oben links), Schulleiterin und Sonderschulrektorin der Astrid-Lindgren-Schule in Bonn Duisdorf, zum 50-jährigen Schuljubiläum zahlreiche Gäste. Unter ihnen in Vertretung des Bonner OBs, die Bonner Bürgermeisterin, Gabriele Klingmüller (Foto 2.v.l.), die Bezirksbürgermeisterin des Bonner Stadtbezirks Hardtberg, Petra Thorand (Foto 3.v.l.), Frank Rosbund, Schulaufsicht für die Stadt Bonn, Dr. Jürgen Römer, 1. Vorsitzender des Fördervereins und andere mehr. Was Frau Timmermann bei ihrer Begrüßungsansprache nicht vergaß, das waren die ehemaligen Kollegen und so auch die Hausmeister. Auch einige Sponsoren wurden von Frau Timmermann in ihre Ansprache eingebunden, so auch der Bonn-Duisdorfer Stiefelclub mit ihrem Vorsitzenden, Lambert Berg. Dieser Verein hat die Schulbücherei mit aufgebaut und liefert von Zeit zu Zeit noch immer durch die Aktivität des Stiefelclub-Mitglieds, Günther Bäcker, weitere Bücher.

Den runden Geburtstag feierte die Astrid-Lindgren-Schule mit dem Kölner Spielecircus, mit einer Gala-Jubiläumsaufführung, die zusammen mit den Kindern ein Riesenerfolg wurde. Groß und Klein wurde an diesem Jubiläumsnachmittag in beste Stimmung versetzt. In der Turnhalle der Schule war alles außer Rand und Band, denn die Kinder konnten in verschiedene Kostüme schlüpfen und in die große Zirkuswelt eintauchen. Riesige Begeisterung bei den Kindern, Eltern und Großeltern, eigentlich bei allen Gästen. Natürlich war auch für das leibliche Wohl reichlich gesorgt. Die Stimmung war famos.

Diese 50-jährige städtische Förderschule, mit dem Schwerpunkt Sprache, ist aus Duisdorf nicht mehr wegzudenken, denn sie hat in den vielen Jahren ihres Bestehens großartiges geleistet. Das ist nicht selten von den Bürgerinnen und Bürgern in Duisdorf zu hören. Herauszuheben ist dabei die gesamte Lehrerschaft, mit Ursula Timmermann an der Spitze.

Wie von der Leiterin der Schule, Ursula Timmermann, zu hören war, sei die Schule im Sommer 1964 als schulisches Ergänzungsangebot für die Stadt Bonn im Sommer 1964 an den Start gegangen. Frau Timmermann: “Im Laufe der 50 Jahre wurde die Schule unter wechselnden Bezeichnungen bekannt: Sprachheilschule, Städtische Schule für Sprachbehinderte, Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache. Der Name Astrid-Lindgren-Schule wurde der Schule erst im Jahre 1985 zugesprochen.“ Frau Timmermann dankte für die Initiative und Unterstützung durch den Förderverein allen Kindern, dem Kollegium, dem OGS-Team, der Elternschaft und allen, die tatkräftig in Schule mitgewirkt haben. Der Kölner Spielecircus ermöglichte es, dass alle Klassenstufen (Schulneulinge/Klasse 1 bis Klasse 4) mitwirken konnten.  Wie weiter zu hören war, konnte die Umsetzung des Projektes nur über Sponsorengelder und Spenden an den Förderverein finanziert werden. Experten bewerten dieses Projekt mit dem Kölner Spielecircus pädagogisch wertvoll. Denn die Kinder mit erheblichem sprachlichen Förderbedarf erleben im Alltag immer wieder aufs neue Hürden und Grenzen ihrer Kommunikationsfähigkeit, unabhängig von ihren Stärken und Schwächen, zu meistern. Diese besondere Zirkusvorstellung bot jedem Kind die Chance einer Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie auch der Anerkennung.     

 

Bonn-Duisdorfer Stiefelclub auf Tour

 

MRad. Immer dann, wenn der Bonn-Duisdorfer Stiefelclub auf Reisen geht, ist beste Stimmung angesagt. So war es auch, als die Stiefelschwestern und Stiefelbrüder ihre Wanderung in einen "Betriebsausflug" umbenannten. Pünktlich um 11 Uhr fuhren die Klubmitglieder mit dem Bus vom Duisdorfer Bahnhof zur Steinbachtalsperre. Natürlich hatten die "Jungs" mit ihren Frauen den berühmten Bollerwagen mit flüssigem Proviant an Bord. Und wer da meint, dass der Stiefelclub nur dem flüssigen Proviant zuspricht, der ist auf dem Holzweg. Denn es stand eine gemütliche Wanderung um die Talsperre auf dem Programm. Gesundheit pur wird nicht selten durch ihre Wanderungen praktiziert. Anschließend setzten sie sich im Restaurant gemeinsam zu einem Mittagessen zusammen und ließen anschließend auf der Sonnenterrasse bei herrlichen, sommerlichen Temperaturen in gottesfreie Natur den Ausflug ausklingen. Gegen 17 Uhr, gut gestärkt und erholt, ging es zurück nach Duisdorf.

Pressesprecher des Stiefelclub, Günther Bäcker: "Das ganze war ein Dankeschön an alle Mitglieder und Ehefrauen, die sich im vergangenen Clubjahr bei diversen Veranstaltungen hilfreich eingebracht haben."

Die Redaktion des Bonn-Reports wünscht den Vereinsmitgliedern und ihren Frauen weiterhin bestes Gelingen im Vereinsgeschehen und allen natürlich beste Gesundheit, damit sie noch viele solche "Betriebsausflüge" erleben können.

 

Neuer Baumbeauftragter ist für ein Jahr Heinz Nirwing

 

 

 

MRad. Immer dann, wenn ein neuer Baumbeauftragter für die 1999 vom Bonn-Duisdorfer Stiefelclub 1970 für die gestiftete Silberweide und der dazugehörenden Ruhebank im Derletal für ein Jahr neu gewählt wird, versammeln sich die Mitglieder des Vereins in der Gaststätte "Conny’s Stern", um dann gemeinsam mit dem Bollerwagen (Foto) und dem entsprechenden Proviant ins Derletal zu ziehen.

Pressesprecher Günther Bäcker betonte, dass die Stimmung bei den Stiefelbrüdern mit einer kleinen Vesper hervorragend gewesen sei. An Ort und Stelle, dort, wo inzwischen die Silberweide nach Schätzungen der Klubmitglieder in der Höhe rund 20 Meter misst, wurde das "Amt" des Baumbeauftragten mit einer Urkunde von Peter Becker an Heinz Nirwing (Foto) übertragen.

Allesamt sind der Meinung, dass es, wie in jedem Jahr, eine runde und gelungene Veranstaltung gewesen sei.

 

Beste Stimmung beim Boßeln

des Duisdorfer Stiefel-Clubs

Von Horst Masuth

Bei herrlichem Frühlingswetter fand traditionsgemäß das alljährliche Boßeln des Stiefel-Clubs 1970 Duisdorf im Bonn-Duisdorfer Derletal statt.

14 Stiefelbrüder und acht Frauen des Clubs kämpften zu je zwei Mannschaften. Unterwegs mit einem kleinen Bollerwagen mit "Proviant bewaffnet". Sie kämpften mit großer Begeisterung um den Sieg im Weitwurf der Boßel-Kugeln auf der festgelegten Wegstrecke. Während bei den Männern um jeden Zentimeter gefeilscht wurde, ging es bei den Frauen doch etwas ruhiger zu.

Nach kurzer Pause an der vom Club gestifteten Silberweide und der dazu gehörenden Parkbank im Derletal, endete der lustige Wettkampf mit knappen Ergebnissen am Schützenshaus in der Dehlen. Der anschließende Gummistiefel-Weitwurf der Männer rundete das sportliche Geschehen ab.

Der gesellige Abschluss im derzeitigen Vereinslokal "Conny’s Stern" bildete ein zünftiges Grünkohl-Essen mit anschließender Krönung des neuen Kohlkönigs, Franz Gessert und der erstmalig ausgelobten Kohlkönigin, Uschi Heine, mit jeweiliger Verleihung des Schweine-Ordens 1. Klasse und einer entsprechenden Urkunde. Die Stimmung war wie immer famos!                          

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